{"id":121746,"date":"2026-04-13T10:08:20","date_gmt":"2026-04-13T08:08:20","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=121746"},"modified":"2026-04-13T10:08:23","modified_gmt":"2026-04-13T08:08:23","slug":"heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\/","title":{"rendered":"\u201eHeiliger\u201c Krieg im alten \u00c4gypten"},"content":{"rendered":"<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"Initiale CharOverride-28\">R<\/span>eligion und K\u00f6nigsideologie sind im alten \u00c4gypten eng verwoben gewesen und dies hat auch Auswirkungen auf moderne Betrachtungen zum Krieg bzw. zum Thema \u201eheiliger\u201c Krieg zur Pharaonenzeit. Generell kann man trotz konstanter Parameter von keiner statischen Entwicklung bez\u00fcglich religi\u00f6ser und k\u00f6nigsideologischer Aspekte im Land am Nil sprechen, sondern es gab eine dynamische Entwicklung sowie spezifische F\u00e4lle und Ausnahmen. Gewalt wird im alten \u00c4gypten in der Regel schon sehr fr\u00fch als k\u00f6nigliche Machtdemonstration inszeniert, so dienen auch Darstellungen von Krieg und Jagd zur Vernichtung feindlicher M\u00e4chte. Der \u00e4gyptische K\u00f6nig ist Bezwinger von Menschen und Tieren und damit Besch\u00fctzer \u00c4gyptens vor feindlichen M\u00e4chten und jeder Art von Bedrohung. Krieg wird mit Chaos gleichgesetzt, das au\u00dferhalb von \u00c4gypten herrscht \u2013 weshalb Kriegsz\u00fcge auch weg von \u00c4gypten, aus dem Land heraus, gef\u00fchrt werden sollen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das Prinzip des \u201eFriedens\u201c ist auch im alten \u00c4gypten ein kulturelles Produkt, das in seinem konzeptionellen Kontext \u2013 Weltanschauung, Kosmologie, Theologie und moralische Werte \u2013 und in einem sozial-politischen Kontext untersucht werden sollte. Die \u00e4gyptische Weltanschauung wird von einem Konzept des Antagonismus beherrscht, welches das Universum und die Gesellschaft bestimmt: St\u00f6rende Kr\u00e4fte und Gottheiten stehen den Kr\u00e4ften und G\u00f6ttern gegen\u00fcber, die f\u00fcr Ordnung, Gerechtigkeit und Harmonie stehen. Das Gleichgewicht im Universum und in der Gesellschaft muss aufrechterhalten werden, indem die Spannungen, die durch einen inh\u00e4renten Antagonismus gegens\u00e4tzlicher Kr\u00e4fte entstehen, st\u00e4ndig (auch gewaltsam) \u00fcberwunden werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Geschichte als Fest: K\u00f6nigtum und Krieg im alten \u00c4gypten<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">In Anlehnung an Erik Hornung kann Geschichte im alten \u00c4gypten als Fest interpretiert werden \u2013 die Geschichte wird von K\u00f6nigen, Beamten und Priestern zelebriert und folgt konkreten Regeln und dem Prinzip der Wiederholbarkeit. Hauptakteure der Geschichte sind gem\u00e4\u00df der \u00e4gyptischen Weltanschauung und dem inh\u00e4renten Konzept des Antagonismus Pharao und Feinde. Dabei f\u00fchrt Pharao im \u00e4gyptischen Weltbild niemals Angriffs- oder Eroberungskriege, sondern reagiert immer auf Bedrohungen der Weltordnung (\u00e4gyptisch Maat) und sch\u00fctzt \u00c4gypten als oberster Kriegsherr vor dem Chaos. Diese Aspekte sind bei der Analyse \u00e4gyptischer Quellen zur Geschichte im Allgemeinen, aber speziell rund um Krieg und Feldz\u00fcge zu ber\u00fccksichtigen. Generell ist das Ph\u00e4nomen des Krieges aber auch im alten \u00c4gypten sehr facettenreich und im gr\u00f6\u00dferen kulturellen Kontext zu analysieren, v. a. da neben textlichen und bildlichen Quellen auch arch\u00e4ologische Quellen ausgewertet werden k\u00f6nnen (z. B. Waffen, Kriegsbestattungen etc.).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Als einer die fr\u00fchesten Belege f\u00fcr K\u00f6nigtum und Krieg im alten \u00c4gypten gilt die sogenannte Narmer-Palette (ca. 3000 v. Chr.), die gerne als Beleg f\u00fcr das neu vereinte K\u00f6nigreich von Ober- und Unter\u00e4gypten an der Schwelle zur historischen Zeit interpretiert wird. Auf dieser Prunkpalette ist das Abschlachten der Deltabewohner durch den K\u00f6nig bildlich und textlich dargestellt; Ludwig Morenz bezeichnete es 2021 als \u201eHeiliger Krieg\u201c, weil K\u00f6nig Narmer hier unter dem Patronat des Gottes Horus handelt. Ihm zufolge geht es um die weltg\u00f6ttliche Unterwerfung durch Gott und das realweltliche Abschlachten durch den K\u00f6nig. Das Motiv \u201eErschlagen der Feinde\u201c ist ab K\u00f6nig Narmer ein wichtiges Leitmotiv \u00e4gyptischer Kunst bis in die griechisch-r\u00f6mische Zeit, v. a. in der Tempeldekoration.<\/p>\n<p class=\"fliess\">\u00c4gyptische Feldzugsberichte und Schlachtenbilder wurden auf Tempel- und Grabw\u00e4nden, Stelen oder in Form von Graffiti und Felsinschriften an geeigneten Lokalit\u00e4ten dargestellt. Sie sind also sehr h\u00e4ufig dem sakralen oder dem funer\u00e4ren Bereich zuzuordnen. Im Neuen Reich (ca. 1500\u20131069 v. Chr.) lassen sich k\u00f6nigliche Feldzugsberichte drei gro\u00dfen Gruppen zuordnen: 1) narrative, 2) kompositorische und 3) annalistische Schilderungen. Dabei entsprechen sie durchwegs dem K\u00f6nigsdogma und der Verherrlichung des K\u00f6nigs. Die Wirklichkeit der Ereignisse wie beispielsweise der zeitliche Ablauf bei konkreten Feldz\u00fcgen ist nicht vom dogmatisch geforderten Geschehen als Wahrheit zu trennen: Pharao siegt immer.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das wird auch in den bildlichen Darstellungen, v. a. den Schlachtenreliefs des Neuen Reiches deutlich. Die Hauptakteure sind hier der k\u00e4mpfende K\u00f6nig und ein \u201eHauptfeind\u201c \u2013 im Einzelkampf gegen den K\u00f6nig, der im Ma\u00dfstab deutlich gr\u00f6\u00dfer und damit bedeutender als die anderen Feinde wiedergegeben ist, und zum Ziel hat, den Kampf als k\u00f6nigliche Aufgabe zur Beseitigung des Chaos auszuweisen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Eine objektive Wiedergabe der tats\u00e4chlichen Vorkommnisse, Abl\u00e4ufe und Umst\u00e4nde eines Konflikts ist in \u00e4gyptischen Kriegsdarstellungen und -schilderungen nicht zu finden. Wie andere literarische Genres und Bildgattungen auch unterliegen sie eigenen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, die die Auswahl und Gestaltung der Inhalte bestimmen. So ist das Konzept der Verteidigungskriege der \u00e4gyptischen K\u00f6nige sowohl in der textlichen als auch der bildlichen \u00dcberlieferung zu greifen. Auch wenn es dabei verschiedene Anl\u00e4sse zur Kriegsf\u00fchrung gibt, es sind immer Provokationen, Bedrohungen der Weltordnung oder Rebellionen (sowohl f\u00fcr Feldz\u00fcge im In- und Ausland). Aufgrund der \u00e4gyptischen Sieg-Pr\u00e4misse ist die Quellenlage teilweise unzureichend und l\u00fcckenhaft \u2013 Niederlagen wurden im monumentalen Diskurs nicht dokumentiert, sind aber gerade beispielsweise in der Zeit des sp\u00e4ten Neuen Reiches und im Rahmen der wiederholten Auseinandersetzungen mit Libyern und den sogenannten Seev\u00f6lkern zu erwarten, wie Karl Jansen-Winkeln deutlich machte. So meint er sehr treffend: \u201eIn der \u00e4gyptischen Geschichte k\u00f6nnen Drei\u00dfigj\u00e4hrige Kriege und mehr in den L\u00fccken unserer Belege verschwinden, selbst von den wichtigsten und dramatischsten Ereignissen d\u00fcrfte nur ein Bruchteil bekannt sein\u201c (Jansen-Winkeln 2002, S. 127).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Trotz der teils l\u00fcckenhaften Quellenlage w\u00e4re es verfehlt, Krieg im alten \u00c4gypten nur auf die symbolische, religi\u00f6se oder k\u00f6nigliche Ebene zu reduzieren. Selbstverst\u00e4ndlich kam es zu realer Gewalt und teils dramatischen Auswirkungen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung durch Feldz\u00fcge; Krieg war wie \u00fcberall und jederzeit ein Wirtschaftsfaktor und in der Sozialgeschichte verankert. In seinen neuen Forschungen widmet sich beispielsweise Christian Langer der Frage von Deportationen im alten \u00c4gypten. Er kann \u00fcberzeugend darlegen, dass diese Politik w\u00e4hrend des Neuen Reiches weit verbreitet war und schwerwiegende Auswirkungen auf die unmittelbaren Nachbarn \u00c4gyptens hatte. Die Daten seiner Studie zeigen, dass \u00c4gypten seine Nachbarregionen in Nubien und S\u00fcdwestasien systematisch um Arbeitskr\u00e4fte beraubte. Dies war nicht nur ein Mittel, um diejenigen zu bestrafen, die sich \u00c4gypten widersetzten, sondern diente auch der Steigerung der wirtschaftlichen Produktivit\u00e4t des Landes. Dies wiederum diente der St\u00e4rkung seiner regionalen Vorherrschaft und der F\u00f6rderung des Wirtschaftswachstums \u2013 auf Kosten seiner Nachbarn. Langers Studien erm\u00f6glichen es, sowohl die Perspektive der eroberten V\u00f6lker als auch die direkten Auswirkungen des Krieges auf die \u00e4gyptische Gesellschaft (durch die Ankunft zahlreicher ausl\u00e4ndischer Arbeiter) zu thematisieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Die Kadeschschlacht als Fallbeispiel<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die bekannteste Schlacht im Neuen Reich fand in Kadesch in Syrien zwischen Ramses II. und dem Hethither-K\u00f6nig Muwatalli im Jahr 1275 v. Chr. statt. Insgesamt 13 Versionen belegen einen Bericht zu dieser Schlacht inklusive dem sogenannten \u201eKadesch-Lied\u201c und verschiedenen gro\u00dfformatigen Darstellungen in Tempelanlagen, die der K\u00f6nig an verschiedenen Fundpl\u00e4tzen wie in Abydos, Luxor und Abu Simbel errichten lie\u00df.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die \u00e4gyptische \u00dcberlieferung betont, dass der junge Ramses selbst einschreiten musste, da die \u00e4gyptische Marschformation durch mangelhafte Aufkl\u00e4rung von hethitischen Streitwagentruppen gesprengt wurde. Der K\u00f6nig fand sich im Schlachtgeschehen allein auf sich gestellt und konnte aber durch mutiges Gottgleiches Wirken 2500 feindliche Streitwagen besiegen \u2013 eine k\u00f6nigliche Heldentat, die zum Waffenstillstand zwischen den beiden Gro\u00dfreichen f\u00fchrte und ohne g\u00f6ttlichen Beistand f\u00fcr den Pharao nicht zustande gekommen w\u00e4re.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Forschung ist sich weitgehend einig, dass eine eigentliche Niederlage von \u00e4gyptischer Seite her als Sieg dargestellt wurde. Es wurde nach der Schlacht auf die Fortsetzung der milit\u00e4rischen Aktionen verzichtet und einige Jahre sp\u00e4ter kam es zu einem Friedensvertrag der beiden Kriegsparteien, der v. a. auch aufgrund der assyrischen Bedrohung, also einem neuen Au\u00dfenfeind, geschlossen wurde. Zur Bekr\u00e4ftigung des Abkommens fand im Jahr 34 eine diplomatische Heirat des K\u00f6nigs Ramses II mit einer Tochter des hethitischen Hofs statt sowie der Austausch von Geschenken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">G\u00f6ttergerichte: Das Beispiel der Israel-Stele<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die sogenannte Israel-Stele (benannt aufgrund der \u00e4ltesten bekannten Nennung eines Stammes\/Volkes Israel in ihrem Text) von K\u00f6nig Merenptah belegt einen \u00e4gyptischen Sieg \u00fcber die Libyer im Jahr 5 des K\u00f6nigs (um 1210 v. Chr.). Der Interpretation von Thomas von der Way folgend, handelt es sich dabei um einen \u201etheonomen\u201c Krieg. Die G\u00f6tter nehmen in einer Gerichtssitzung des G\u00f6tterkreises Partei f\u00fcr \u00c4gypten, geben dem K\u00f6nig Merenptah Recht und der libysche Aggressor Meri wird zum G\u00f6tterfeind deklariert, dem ein \u201eheiliger\u201c Krieg erkl\u00e4rt wird. Diese Darstellung entspricht dem konkreten Zeitgeist: Der Wille Gottes hat seit der Amarnazeit (Reform K\u00f6nig Echnatons, siehe unten) an Bedeutung gewonnen. Dabei ist zus\u00e4tzlich wohl auch der Einfluss der vorderasiatischen Tradition sp\u00fcrbar, in der G\u00f6tter als Verantwortliche betont werden (w\u00e4hrend dies in \u00c4gypten sonst der K\u00f6nig war).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Israel-Stele ist insgesamt auch als Dankesrede an die G\u00f6tter f\u00fcr den Merenptah beschiedenen Sieg in einem \u201eheiligen Krieg\u201c zu verstehen. Der Unterschied zur Kadesch-Schlacht unter dem Vorg\u00e4nger Merenptahs, Ramses II (der mit g\u00f6ttlichem Beistand siegreich war, aber nicht gegen G\u00f6tterfeinde), k\u00f6nnte vielleicht auch ein Spiegelbild innenpolitischer Probleme sein. Von der Way sieht als Hauptziel der Verschriftlichung dieses historischen Ereignisses die Inszenierung des K\u00f6nigs als \u00fcber jeden Tadel erhabene F\u00fchrungskraft, dem von h\u00f6chster g\u00f6ttlicher Stelle Recht gegeben wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Ius ad bellum im alten \u00c4gypten<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Der Historiker Rory Cox hat postuliert, durch eine detaillierte Analyse der Kriegsethik im alten \u00c4gypten das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die historische Entwicklung des Gedankens des gerechten Krieges zu erweitern. Denn der Gedanke des gerechten Krieges existierte bereits viele Jahrhunderte vor dem Aufkommen des Christentums. Cox argumentiert auch, dass die Schaffung einer pr\u00e4potenten <span class=\"CharOverride-7\">ius ad bellum<\/span>-Doktrin im alten \u00c4gypten \u2013 basierend auf universellen und absolutistischen Anspr\u00fcchen an die Gerechtigkeit, wie sie oben schon dargelegt wurden \u2013 die Entwicklung von <span class=\"CharOverride-7\">ius in bello<\/span>-Normen in der \u00e4gyptischen Kriegsf\u00fchrung behinderte. Dieser Prozess k\u00f6nnte \u00e4hnliche Entwicklungen in bestimmten sp\u00e4teren westlichen und nah\u00f6stlichen Doktrinen des \u201eheiligen Krieges\u201c vorwegnehmen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Um das Konzept des <span class=\"CharOverride-7\">ius ad bellum <\/span>in \u00c4gypten zu beschreiben, nennt Cox die Frage von Autorit\u00e4t, von Selbstverteidigung bzw. der Aufrechterhaltung der Ordnung sowie Rebellion und Verrat. Das Konzept der g\u00f6ttlichen Autorit\u00e4t wurde in \u00c4gypten durch die Figur des K\u00f6nigs verk\u00f6rpert. In seiner Eigenschaft als oberster Kriegsherr war er mit dem g\u00f6ttlichen Mandat ausgestattet, Krieg zu f\u00fchren und das Leben eines anderen zu nehmen, wenn er es f\u00fcr notwendig hielt. F\u00fcr <span class=\"CharOverride-7\">ius in bello<\/span>-Normen f\u00fchrt Cox verschiedene Aspekte an, von der Kriegserkl\u00e4rung \u00fcber die Bewaffnung hin zur Verst\u00fcmmelung von Feinden, Kriegsgefangenen und mehr. Er ist sich bewusst, dass es sich dabei insgesamt mehr um politische Ideale und weniger um politische Realit\u00e4t handelt \u2013 eben v. a. aufgrund der <span class=\"CharOverride-7\">ius ad bellum<\/span>-Aspekte.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Insgesamt bewertet Cox das Konzept des \u201eheiligen Krieges\u201c f\u00fcr das alte \u00c4gypten als hochkomplex und schwierig aufgrund einer speziellen Ethik und spezifischen Quellenlage, wobei aber generell gewisse Gemeinsamkeiten mit Kreuzz\u00fcgen des Mittelalters und deren Ethik (Verteidigung des Christentums zur Rettung der Menschheit) oder auch dem islamischen Mittelalter sowie dem r\u00f6mischen Konzept der Verteidigungskriege vorhanden sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">\u201eKrieg\u201c der Religionen? Das Beispiel der Atonreligion des Echnaton<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die bewusste Zerst\u00f6rung des Namens des Gottes Amun an allen sichtbaren Denkm\u00e4lern, in Tempeln und Gr\u00e4bern unter K\u00f6nig Echnaton, dem ber\u00fchmten \u201eRebell\u201c von Amarna, der am Ende der 18. Dynastie im Neuen Reich (ca. 1350\u20131330 v. Chr.) eine neue Sonnenreligion stiftete und eine neue Hauptstadt gr\u00fcndete, wird zuweilen als \u201eReligionskrieg\u201c bezeichnet. Echnatons \u201eReligionsstiftung\u201c wird von zahlreichen Experten als monotheistisch interpretiert, unter anderem wird der ber\u00fchmte Sonnengesang des K\u00f6nigs mit dem biblischen Psalm 104 in Verbindung gebracht. Echnaton \u00fcbte grunds\u00e4tzlich eine gro\u00dfe Faszination in der Moderne und Gegenwart aus. Er wurde mit verschiedenen religi\u00f6sen und politischen F\u00fchrungskr\u00e4ften von Weltruhm verglichen, darunter: Martin Luther, Cromwell, Moses, Christus und andere.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Darstellungen, in denen am Ende dieses \u201eReligionskrieges\u201c Amarna angegriffen und Echnaton gest\u00fcrzt wird, finden sich jedoch ausschlie\u00dflich in der Fiktion, sei es in Oper, Film oder Literatur. Auch in der realpolitischen Au\u00dfenpolitik blieb unter Echnaton zwar vieles beim Alten, wurde jedoch oft anders interpretiert. Echnaton fungierte als eine moderne Projektionsfl\u00e4che und seine Person ist von einer starken Polarisierung gepr\u00e4gt. Eine Diffamierung als \u201eRebell\u201c und \u201eFeind von Amarna\u201c erfuhr der K\u00f6nig bereits in der Ramessidenzeit, dem sp\u00e4ten Neuen Reich. Echnaton wurde aus den K\u00f6nigslisten gestrichen, seine Denkm\u00e4ler zerst\u00f6rt. Auf der Restaurationsstele von Tutanchamun (dem ber\u00fchmten K\u00f6nig, dessen fast intaktes Grab 1922 im Tal der K\u00f6nige entdeckt wurde und der Amarna verlassen hat und zur\u00fcckkehrte nach Theben\/Luxor und zum Amunkult) hei\u00dft es als Schilderung der Amarnazeit: \u201eDas Land machte eine Krankheit durch, und die G\u00f6tter k\u00fcmmerten sich nicht um dieses Land.\u201c Dabei ist hervorzuheben, dass auch hier die obligatorische Chaosschilderung der Welt eine Rolle spielt: Tutanchamun musste wie alle K\u00f6nige vor ihm das Chaos \u00fcberwinden und die Welt neu ordnen. Zus\u00e4tzlich kommt aber ein konkreter Verweis auf Aspekte der Zeit unter Echnaton hinzu.<\/p>\n<p class=\"fliess\">An dieser Stelle sei auch auf eine interessante Theorie von Jan Assmann verwiesen \u2013 er ist der Ansicht, dass die asiatischen K\u00f6nige der 15. Dynastie (ca. 1650\u20131550\/1500 v. Chr.) durch eine Vermischung mit Erinnerungen an Echnaton in der Ramessidenzeit (ca. 1290\u20131070 v. Chr.) zu religi\u00f6sen Feindbildern stilisiert wurden: \u201e &#8230; , da\u00df die Hyksos-Tradition ihre semantische Einf\u00e4rbung im Sinne eines vornehmlich religi\u00f6sen Konfliktes erst nach der Amarna-Zeit erfuhr, und zwar nach dem Absterben der Generation von Zeitzeugen, als die Amarna-Erinnerungen begannen, sich mit den Hyksos-Erinnerungen zu mischen. Erst damals bekamen die Hyksos das Image von Anh\u00e4ngern einer fremden und antagonistischen Religion. Die Amarna-Erfahrung formte die Hyksos-\u00dcberlieferung und schuf den semantischen Rahmen des \u201areligi\u00f6sen Feindes\u2018, der dann sp\u00e4ter durch die Assyrer, Perser, Griechen und schlie\u00dflich die Juden gef\u00fcllt wurde\u201c (Assmann 1998, 69). Diese These ist in Zusammenhang mit Religionskriegen, \u201ereligi\u00f6sen Feindbildern\u201c und mit Religionen assoziierten Stereotypen besonders relevant und zeigt Mechanismen in der Erinnerungskultur und deren zeitliche Tiefe auf.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Abschlie\u00dfend sei noch erw\u00e4hnt, dass es in den 1990ern und 2000ern das Bem\u00fchen in der \u00c4gyptologie gab, Echnaton von seiner Religion und Vergeistigung zu l\u00f6sen und ihn als rationalen Humanisten und Atheisten zu beschreiben. Seine Aton-Religion wurde vermehrt als rein rationale, materielle Naturphilosophie interpretiert. Echnatons Vorgehen gegen\u00fcber der Bev\u00f6lkerung, aber auch gegen\u00fcber der alten G\u00f6tterwelt, wurde nun h\u00e4ufig mit starken Ausdr\u00fccken wie \u201etotalit\u00e4r\u201c und \u201eunerh\u00f6rter Brutalit\u00e4t\u201c (so Jan Assmann) beschrieben, er selbst auch als Narzisst, Despot und Populist. Die Spannweite und Extreme der Interpretationsans\u00e4tze rund um Echnaton und seine \u201eReligionsverordnung\u201c sind bis heute beispiellos f\u00fcr alt\u00e4gyptische K\u00f6nige und sicherlich in Zusammenhang mit der fr\u00fchen Idealisierung Echnatons als erster Monotheist der Weltgeschichte zu sehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Summary<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">In \u00c4gypten waren Krieg und Gewalt zur Aufrechterhaltung der Weltordnung n\u00f6tig und wurden auch als Gaben f\u00fcr die Gottheiten interpretiert, f\u00fcr die der K\u00f6nig verantwortlich war. Wir finden teilweise symbolische Darstellungen, die keinen realen, aber einen ideologischen Hintergrund haben und reale Ereignisse und Schlachten, die mit ideologischen Aspekten verwoben worden sind. Die Religion, vor allem im Zusammenhang mit dem K\u00f6nigtum, ist dabei von herausragender Bedeutung, wie am Beispiel der Atonreligion Echnatons deutlich wird (Echnaton, der als einziger den Gott Aton kennt, hat auch massive Einschnitte bez\u00fcglich der K\u00f6nigsideologie vorgenommen und den K\u00f6nig st\u00e4rker als bisher als Mittler zwischen Gott und den Menschen definiert). Sonderf\u00e4lle wie der Libyenkrieg des Merenptah, bei dem der Widersacher bewusst zu einem G\u00f6tterfeind stilisiert wurde, sind ebenfalls aus der langen Geschichte des antiken \u00c4gyptens belegt und zeigen, dass es trotz der allgemeinen Regeln rund um das \u00e4gyptische Geschichtsbild als Fest teilweise stark zeitspezifische und kontextabh\u00e4ngige Auslegungen gab. Die alt\u00e4gyptische Ethik rund um Krieg ist einerseits speziell, andererseits aber auch mit europ\u00e4ischen und anderen Konzepten vergleichbar. Die Vorstellung eines \u201eheiligen\u201c Krieges ist in verschiedenen Ans\u00e4tzen vorhanden. <img decoding=\"async\" class=\"_idGenObjectAttribute-2\" src=\"file:\/\/\/C:\/Users\/bbockholt\/Katholische%20Akademie%20in%20Bayern\/Programm%20&amp;%20Dokumentation-Dokumentation%20-%20Dokumente\/1.%20zur%20debatte\/debatten%202026\/debatte%201-2026\/0%200%20fertige%20debatte\/debatte_1_2026_20_LINKS-web-resources\/image\/1.png\" alt=\"\" \/><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Religion und K\u00f6nigsideologie sind im alten \u00c4gypten eng verwoben gewesen und dies hat auch Auswirkungen auf moderne Betrachtungen zum Krieg bzw. zum Thema \u201eheiliger\u201c Krieg zur Pharaonenzeit. Generell kann man trotz konstanter Parameter von keiner statischen Entwicklung bez\u00fcglich religi\u00f6ser und k\u00f6nigsideologischer Aspekte im Land am Nil sprechen, sondern es gab eine dynamische Entwicklung sowie spezifische&hellip;<\/p>","protected":false},"author":5,"featured_media":121685,"menu_order":16,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-121746","media-library","type-media-library","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>\u201eHeiliger\u201c Krieg im alten \u00c4gypten - Katholische Akademie in Bayern<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"\u201eHeiliger\u201c Krieg im alten \u00c4gypten - Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Religion und K\u00f6nigsideologie sind im alten \u00c4gypten eng verwoben gewesen und dies hat auch Auswirkungen auf moderne Betrachtungen zum Krieg bzw. zum Thema \u201eheiliger\u201c Krieg zur Pharaonenzeit. Generell kann man trotz konstanter Parameter von keiner statischen Entwicklung bez\u00fcglich religi\u00f6ser und k\u00f6nigsideologischer Aspekte im Land am Nil sprechen, sondern es gab eine dynamische Entwicklung sowie spezifische&hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-04-13T08:08:23+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Israel_Stele_2560x1440_c_Onceinawhile-_-Wikimedia-Commons-CC-BY-SA-4.0.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2560\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1440\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"14 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\\\/\",\"name\":\"\u201eHeiliger\u201c Krieg im alten \u00c4gypten - Katholische Akademie in Bayern\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Israel_Stele_2560x1440_c_Onceinawhile-_-Wikimedia-Commons-CC-BY-SA-4.0.jpg\",\"datePublished\":\"2026-04-13T08:08:20+00:00\",\"dateModified\":\"2026-04-13T08:08:23+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Israel_Stele_2560x1440_c_Onceinawhile-_-Wikimedia-Commons-CC-BY-SA-4.0.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Israel_Stele_2560x1440_c_Onceinawhile-_-Wikimedia-Commons-CC-BY-SA-4.0.jpg\",\"width\":2560,\"height\":1440},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"\u201eHeiliger\u201c Krieg im alten \u00c4gypten\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"description\":\"Kirche braucht Debatte: \u201ekatholisch\u201c mit Blick auf das Ganze \u2013 und \u201eakademisch\u201c im Vertrauen auf die Kraft der Argumente\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"width\":496,\"height\":216,\"caption\":\"Katholische Akademie in Bayern\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/katholische.akademie.bayern\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"\u201eHeiliger\u201c Krieg im alten \u00c4gypten - Katholische Akademie in Bayern","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"\u201eHeiliger\u201c Krieg im alten \u00c4gypten - Katholische Akademie in Bayern","og_description":"Religion und K\u00f6nigsideologie sind im alten \u00c4gypten eng verwoben gewesen und dies hat auch Auswirkungen auf moderne Betrachtungen zum Krieg bzw. zum Thema \u201eheiliger\u201c Krieg zur Pharaonenzeit. Generell kann man trotz konstanter Parameter von keiner statischen Entwicklung bez\u00fcglich religi\u00f6ser und k\u00f6nigsideologischer Aspekte im Land am Nil sprechen, sondern es gab eine dynamische Entwicklung sowie spezifische&hellip;","og_url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\/","og_site_name":"Katholische Akademie in Bayern","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/","article_modified_time":"2026-04-13T08:08:23+00:00","og_image":[{"width":2560,"height":1440,"url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Israel_Stele_2560x1440_c_Onceinawhile-_-Wikimedia-Commons-CC-BY-SA-4.0.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Estimated reading time":"14 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\/","name":"\u201eHeiliger\u201c Krieg im alten \u00c4gypten - Katholische Akademie in Bayern","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Israel_Stele_2560x1440_c_Onceinawhile-_-Wikimedia-Commons-CC-BY-SA-4.0.jpg","datePublished":"2026-04-13T08:08:20+00:00","dateModified":"2026-04-13T08:08:23+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\/#primaryimage","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Israel_Stele_2560x1440_c_Onceinawhile-_-Wikimedia-Commons-CC-BY-SA-4.0.jpg","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Israel_Stele_2560x1440_c_Onceinawhile-_-Wikimedia-Commons-CC-BY-SA-4.0.jpg","width":2560,"height":1440},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/heiliger-krieg-im-alten-aegypten-zu-koenigsideologie-goettergericht-und-machtinszenierung-der-pharaonenzeit\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"\u201eHeiliger\u201c Krieg im alten \u00c4gypten"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","name":"Catholic Academy in Bavaria","description":"Church needs debate: \"catholic\" looking at the whole - and \"academic\" trusting in the power of arguments","publisher":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization","name":"Catholic Academy in Bavaria","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","width":496,"height":216,"caption":"Katholische Akademie in Bayern"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/121746","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library"}],"about":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/media-library"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/121746\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":121747,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/121746\/revisions\/121747"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/121685"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=121746"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}