{"id":130077,"date":"2026-10-07T09:15:36","date_gmt":"2026-10-07T07:15:36","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=130077"},"modified":"2026-10-07T09:15:36","modified_gmt":"2026-10-07T07:15:36","slug":"jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\/","title":{"rendered":"Jesus Christus: von der Bibel in die Dogmengeschichte"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"ZWISCHEN\">Jesus zwischen Geschichte und Bekenntnis<\/h3>\n<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"Initiale\">W<\/span>enn Jesus der Christus von der Bibel in die Dogmen- und Theologiegeschichte wandert, dann wird es, so hei\u00dft es oft, kompliziert. K\u00f6nnen wir nicht einfach 2000 Jahre \u00fcberspringen \u2013 und zur\u00fcckfinden zum \u201ewahren\u201c oder \u201eeigentlichen\u201c Jesus? Dass wir zwischen dem \u201ehistorischen Jesus\u201c und dem \u201eChristus des Glaubens\u201c unterscheiden m\u00fcssen, wissen wir. Auch dass zwischen dem \u201eirdischen\u201c und dem \u201ehistorischen Jesus\u201c zu unterscheiden ist, so wie der \u201eChristus des Glaubens\u201c als kerygmatischer, als biblischer oder als geschichtlicher Christus verstanden werden kann. Die Bultmann-Variante dazu: Jesus, auferstanden ins Kerygma der Gemeinde hinein. Die Bilanz von Albert Schweitzer ist bekannt: \u201eEs gibt nichts Negativeres als die Leben-Jesu-Forschung.\u201c Das war 1906. Seither ist auch diese Illusion dahin: dass es ein problemloses One-way-Ticket zur\u00fcck in die Zeit Jesu g\u00e4be. Die Jesusforschung ist st\u00e4ndig in Bewegung.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die beiden Tagebuchb\u00e4nde <span class=\"CharOverride-7\">Vielleicht ist irgendwo Tag <\/span>and <span class=\"CharOverride-7\">An der Wurzel der Berge <\/span>des T\u00fcbinger Alttestamentlers und Orientalisten Fridolin Stier (1902\u20131981) haben auf mich als Theologiestudent gro\u00dfen Eindruck gemacht. Ich beginne deswegen mit einigen Provokationen. Die erste: \u201eJesus ist nicht nur am Kreuz, er ist auch, zum zweitenmal, im christologischen Dogma gestorben\u201c \u2013 ein harter Vorwurf. Eine zweite Provokation ist ein Eintrag vom 25. Oktober 1969: \u201eImmer wieder die Frage: Haben die christologischen Bekenntniss\u00e4tze, die Dogmen, die sagen, definieren, bestimmen, was Jesus ist, als solche die Kraft, die Begegnung mit Jesus zu vermitteln? F\u00fchren diese S\u00e4tze den, der sie glaubend annimmt und bekennt, zu Jesus, zur Erkenntnis Jesu? Oder kommt Jesus durch diese S\u00e4tze, diese Begriffe dazu, den Menschen zu ergreifen? Dr\u00e4ngt sich hier die intellektuelle Aktivit\u00e4t des Menschen in der Bestimmung des metaphysischen Wesens Jesu nicht so beherrschend vor, dass die Aktivit\u00e4t des lebendigen Jesus von der christologischen Ikone verdeckt wird?\u201c Jesus als christologische Ikone \u2013 eine Gefahr!<\/p>\n<p class=\"fliess\">Eine dritte Provokation, ein Eintrag vom 10. Januar 1969: \u201eIm Gedanken an das leidenschaftliche, \u00fcber f\u00fcnfhundert Jahre hinweg w\u00e4hrende Streitgespr\u00e4ch um die Gottessohnschaft Jesu, es mir als Disputationsszene vorstellend: Arius contra Athanasius, Nestorius contra Cyrill von Alexandrien (Konzile von Niz\u00e4a und Chalzedon). Jesus ist dabei, h\u00f6rt schweigend zu, um sich zuletzt fragend an die streitbaren Geister zu wenden: Warum wollt ihr mich partout ,definieren\u2018? Mich, den Geheimnisvollesten aller, die je auf Erden gewandelt sind, mich w\u00e4hnt ihr mit euren Begriffen in den Griff zu bekommen! Du, Arius, du behauptest, ich sei erst durch Adoption Gottes Sohn geworden. Deine Lehre ist juridisch gedacht. Ich bin der Sohn Gottes, ich bin es nicht geworden. Und Du, Anthanasius, du meinst, mein Widerspruch gegen Arius gebe dir recht. Du und deine Partei, ihr erkl\u00e4rt mich f\u00fcr ,gleichen Wesens mit dem Vater\u2018. Zugegeben, ihr steht mir n\u00e4her, aber den Begriff ,Wesen\u2018 (ousia), den ihr von einem griechischen Metaphysiker geliehen habt, kennt meine Sprache, in der ich mich selbst als ,Sohn\u2018 verstand, nicht. (\u2026) Warum wollt ihr mich partout ,definieren\u2018? War es Wissensdrang, war es Liebe, die eure Geister trieben, in das Geheimnis einzudringen, um im Licht der griechischen Denklampe zu erkennen \u2013 und aller Welt zu verk\u00fcnden, dass ich Gott ,ganz Mensch und ganz Gott\u2018 bin?\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Hier fallen Namen und Begriffe, Akteure und Themen, die in Niz\u00e4a, auf dem ersten \u00f6kumenischen Konzil der Kirchengeschichte, im Jahr 325 n. Chr. eine Rolle spielten. Begriffe l\u00f6sen Fantasien aus: \u201eeines Wesens\u201c, \u201evon gleichem Wesen\u201c (mit dem Vater) \u2013 griechisch: \u201ehomoousios\u201c (\u1f41\u03bc\u03bf\u03bf\u03cd\u03c3\u03b9\u03bf\u03c2), lateinisch \u201econsubstantialis\u201c. Ein einziger Buchstabe macht(e) den Unterschied! Ob ich \u201ehomoousios\u201c oder \u201ehomoiousios\u201c sage, ist entscheidend: Jesus wurde als \u201ewesensgleich\u201c, nicht als \u201ewesens\u00e4hnlich\u201c definiert \u2013 in Abgrenzung von Arius und Arianern, die aus ihm einen zweiten Gott machten, ihn nachtr\u00e4glich zu Gott gemacht haben, durchaus mit dem hehren Anliegen, den strikten Monotheismus zu wahren. So einfach ist das schlie\u00dflich nicht zu erkl\u00e4ren: ein Gott, drei Personen, zwei Naturen, ein Wesen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Manchmal scheint es, als m\u00fcsse Jesus \u201ein eigener Sache aussagen\u201c: sich legitimieren, sich verteidigen \u2013 gegen ihm Zugedachtes und Zugemutetes. Wie es ihm wohl geht, wenn er sich auf Hoheitstitel und -pr\u00e4dikate reduziert sieht, die definieren, wer er ist, um deren Wortlaut auf Punkt und Komma vehement gestritten wurde? Wir schauen auf den Jesus der Bibel und sehen, was in der Dogmengeschichte daraus geworden ist. Das Anliegen bleibt: Jesus sagen und Gott meinen. Aber wie? Letztlich l\u00e4sst einen die Frage nie los, wie einer beides zugleich sein kann: Mensch und Gott. Von Anfang an, vor seiner Geburt bereits (\u201ePr\u00e4existenz\u201c genannt). Wie ist das zu denken, ohne daraus einen Mythos zu machen?<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Was Dogmen gewinnen \u2013 und was sie verlieren<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Braucht es daf\u00fcr Dogmen und Lehrs\u00e4tze? Geht dabei nicht viel verloren, etwas Urspr\u00fcngliches? Ja, das ist die Gefahr. Aber es gibt Jesus nicht aus der Retorte. Allein dass es vier kanonische Evangelien gibt, einmal ganz abgesehen von anderen Quellen wie den apokryphen Evangelien, zeigt: Er l\u00e4sst sich nicht in einem einzigen Text unterbringen. Der \u201ehistorische Jesus\u201c wird vom \u201egeglaubten Christus\u201c tendenziell oft verschluckt. Anders gesagt: Theologie sticht Biografie! Man muss beide \u2013 den irdischen (historischen) Jesus und den geschichtlichen, biblischen oder kerygmatischen Christus \u2013 voneinander unterscheiden. Der erh\u00f6hte und verkl\u00e4rte Christus hatte eine ganz und gar irdische Geschichte und einen individuellen Lebensweg, zu dem eine pr\u00e4gnante Leidensgeschichte geh\u00f6rte. Dass der auferstandene Herr Wundmale tr\u00e4gt, die er herzeigt, verweist auf die Identit\u00e4t des aus dem Grab Geholten mit dem Wanderprediger aus Galil\u00e4a.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Jesus von Nazareth darf nicht auf eine \u201echristologische Ikone\u201c reduziert werden. Die Evangelien sind ein Glaubenszeugnis in Form einer Jesus-<br \/>\nerz\u00e4hlung. Dogmen bringen auf den Punkt, sie legen fest, sie schlie\u00dfen damit anderes aus, sie verwerfen und sie bestimmen. Das bedeutet immer auch Verlust \u2013 von Alex Stock, Inaugurator einer seine Zunft bis heute verst\u00f6renden \u201ePoetischen Dogmatik\u201c so auf den Punkt gebracht: \u201eIn dem Schatten, den die Zwei-Naturen-Lehre \u00fcber das Ensemble der vielen biblischen Namen wirft, zeichnet sich jedoch schon eine Entwicklung ab, die dazu f\u00fchrt, die christologische Arbeit ganz auf jenen Doppelnamen ,Gottmensch\u2018 zu konzentrieren und die bunte F\u00fclle der Fr\u00f6mmigkeit, Liturgie und Predigt, Kunst und Literatur zu \u00fcberlassen.\u201c Das ist der blinde Fleck des Credos, das nur die beiden Pole Geburt und Tod kennt \u2013 und das Leben dazwischen ausspart und spirituellen Vollz\u00fcgen zuweist wie einem Reservat.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Man kann es auch poetisch ausdr\u00fccken, mit einem Text von Huub Oosterhuis: \u201eWer Interesse zeigt an Jesus \u2013 der ein Jude aus Nazaret war, so viel steht fest \u2013, muss akzeptieren, dass schon zwanzig Jahrhunderte lang \u00fcber ihn gesprochen wird \u2212 erhaben, banal oder b\u00f6sartig verspottend. Jeder kann mit ihm machen, was er will, er geh\u00f6rt allen, von links und rechts wird er ,ausgestaltet\u2018 und benutzt. Das allein ist aber kein Grund, sich von ihm abzuwenden. Wir k\u00f6nnen lesen, was \u00fcber ihn geschrieben wurde, in den \u00e4ltesten Schriften, und wir k\u00f6nnen Rat suchen bei denen, die wissen, woher diese \u00e4ltesten Schriften stammen, n\u00e4mlich aus der Gedanken- und Sprachwelt von Mose und den Propheten. Evangelien werden sie genannt, gute Nachrichten, frohe Botschaft. Jesus wurde nach Josua benannt, dem Nachfolger von Mose, der die zw\u00f6lf St\u00e4mme Israels in das Gelobte Land f\u00fchrte. Sein Nachname lautet ,aus Nazaret\u2018. Nicht ,aus Jerusalem\u2018, dem Zentrum des Gesetzes und der Tradition, der Liturgie und der nationalen Tr\u00e4ume. Er kam aus einem Flecken, der in der Literatur seiner Zeit niemals erw\u00e4hnt wird und aus dem, nach dem Leumund jener Tage, nichts Gutes kommen konnte. Jesus aus Nazaret. \u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Wir kommen diesem Jesus nicht aus \u2013 als Jesusgemeinde. Christen sind eine GmbH: eine \u201eGesellschaft mit begr\u00fcndeter Hoffnung\u201c (Manfred H\u00f6sl SJ). \u00ad<br \/>\nDiese Hoffnung hat einen Namen: Jesus, den wir als Christus bekennen \u2013 den verhei\u00dfenen Messias. \u201eIHS\u201c, in der ignatianisch-jesuitischen Lesart gelesen als \u201eIesum Habemus Socium\u201c (Wir haben Jesus zum Gef\u00e4hrten). Aber Christen sind kein Leben-Jesu-Ged\u00e4chtnisverein. Wir glauben, dass Jesus, der Kyrios lebt. Es gibt auch so etwas wie die Flucht vor diesem Geheimnis in die Plausibilit\u00e4t \u2013 eine vermeintliche Plausibilit\u00e4t, die glaubt, mit wissenschaftlichen Methoden allein diesem Mysterium nahezukommen. Gleichzeitig braucht es die \u201eAnstrengung des Begriffs\u201c, die einem Karl Rahner nicht erspart, die Theologie- und Dogmengeschichte ohnehin nicht.<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Warum Niz\u00e4a bis heute wichtig ist<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Das erste \u00f6kumenische Konzil wurde im Heiligen Jahr 2025\/26 gro\u00df gefeiert: 1700 Jahre nach Niz\u00e4a (heute \u0130znik in der Westt\u00fcrkei). Mit welchem Effekt? \u201eEs gibt im Leben der Kirche dogmatische Punktsetzungen, hinter die man nicht zur\u00fcckgehen kann. Die Entscheidung von Niz\u00e4a geh\u00f6rt dazu. Sie hat Eingang gefunden in das Glaubensbekenntnis der Kirche und ist f\u00fcr die liturgische Gedenkkultur von Katholiken, Orthodoxen und Protestanten bis heute gleicherma\u00dfen bedeutsam\u201c: Mit diesen Bemerkungen kam der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner T\u00fcck schnell zur Sache. Und beharrte dabei darauf, dass auch ein so lange zur\u00fcckliegendes Ereignis mitnichten \u201eallenfalls f\u00fcr Archivare der Dogmengeschichte von Interesse\u201c sein k\u00f6nne. Ganz abgesehen von diesem Aspekt: \u201eDas erste \u00f6kumenische Konzil zeigt, dass Streitfragen nicht in Spaltungen einm\u00fcnden m\u00fcssen, sondern synodal gekl\u00e4rt werden k\u00f6nnen. Es kann allerdings Jahrzehnte dauern, bis synodale Kl\u00e4rungen auch in der ganzen Kirche rezipiert werden.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ebenso n\u00fcchtern wie erschreckend bleibt die Feststellung der Deutschen Bischofskonferenz: \u201eNur 32 Prozent der katholischen Kirchenmitglieder stimmen der Aussage zu: ,Ich glaube, dass es einen Gott gibt, der sich in Jesus Christus zu erkennen gegeben hat.\u2018 Nicht einmal ein Drittel teilt also die zentrale Botschaft des Christentums. W\u00e4hrend dies f\u00fcr die westdeutschen Di\u00f6zesen eine Gesamtsituation darstellt, mit der man teilweise erst umzugehen lernen muss, haben die ostdeutschen Di\u00f6zesen bereits mehr Erfahrungen mit dieser Art der Marginalisierung der Kirche\u201c. T\u00fcck fragt mit Blick auf Niz\u00e4a: \u201eDiese Wendungen m\u00f6gen fremd klingen, aber sie verteidigen die Gottheit Christi gegen jede Relativierung. (\u2026) Das Bekenntnis von Niz\u00e4a verbindet Katholiken, Orthodoxe und Protestanten, es ist \u00f6kumenisch von h\u00f6chster Bedeutung.\u201c<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Alte Formel neu verstehen<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Implizite, biblische Christologie muss explizit, in Begriffe \u00fcbergef\u00fchrt werden. Bereits erfolgte christologische Kl\u00e4rungen k\u00f6nnen helfen, sich \u00fcber das eigene Bekenntnis klarer zu werden, weil sie Auseinandersetzungen ins Wort gebracht und entschieden haben. Vor\u00f6sterliche Ansatzpunkte der Christologie, der \u00f6sterliche Christusglaube, Titel und Vorstellungen neutestamentlicher Christologie bilden die Basis und den Ausgangspunkt f\u00fcr sp\u00e4tere lehramtliche Festlegungen, die notwendig wurden durch Irrlehren und Polemiken, durch Verzerrungen und Fake News. Beides ist wichtig: sich mit der \u201eHistorie\u201c, aber auch mit ihrer \u201eGegenwartsrelevanz\u201c auseinanderzusetzen. Dogmatische Antworten und deren Kenntnis sind nur eine Seite der Medaille. Es geht auch ums Verstehen: \u201eDer Kl\u00e4rungsbedarf altkirchlicher Konzilstexte\u201c, so Hans-Joachim H\u00f6hn, \u201eist h\u00f6her als ihr Erkl\u00e4rungspotenzial. Die hinter diesen Texten stehenden christologischen Probleme und theologischen Kontroversen m\u00fcssen n\u00e4mlich mit erheblichem Aufwand heute erst wieder erzeugt werden, ehe die Konzilstexte als deren L\u00f6sung pr\u00e4sentiert werden k\u00f6nnen. Bei der Erl\u00e4uterung der Probleml\u00f6sung ist man vor allem mit dem Problem konfrontiert, dass semantische Barrieren und Blockaden die Akzeptanz der L\u00f6sung erschweren. Lehnbegriffe aus der neuplatonischen Philosophie und Ontologie wie ,Hypostase\u2018 oder ,Ousia\u2018, die urspr\u00fcnglich als Interpretamente, d. h. als Verstehensschl\u00fcssel dienten, werden in der Moderne selbst zum Interpretandum, d. h. zu einer hermeneutischen Verschlusssache.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Es geht immer auch um \u201e\u00dcbersetzungsarbeiten\u201c \u2013 und das in zweifacher Hinsicht: Was war urspr\u00fcnglich gemeint? Und: Wie dr\u00fccken wir das heute aus \u2013 so, dass es auch verstanden wird? Biblische Zeugnisse, Bekenntnisformeln im Neuen Testament sind das eine, philosophisch-theologische Begriffe das andere. Beides braucht es. Im Bewusstsein zu halten ist aber auch, dass die Kirche Begrifflichkeiten schafft, die sich so in der Bibel nicht finden. \u201eHypostatische Union\u201c, \u201eIdiomenkommunikation\u201c, \u201eNatur\u201c, \u201ePerson\u201c, \u201eWesensgleichheit\u201c: Begriffe, die sich im Lauf der Theologie- und Dogmengeschichte angesammelt haben. Nat\u00fcrlich sagen sie etwas aus, auch wenn sie eher an unseren Verstand gerichtet sind und nicht gerade das Herz zu erw\u00e4rmen verm\u00f6gen. Immer wieder deswegen die Frage: Glauben wir Begriffen? Dem Wortlaut? Oder geht es um Inhalte? Was ist gewonnen, wenn Menschen einen Wortlaut repetieren, aber den Inhalt nicht verstehen (k\u00f6nnen oder wollen)? Oder wenn jeder etwas anderes darunter versteht?<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Von Niz\u00e4a zu einem pers\u00f6nlichen Bekenntnis<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Ich schreite die Dogmengeschichte mit Siebenmeilenstiefeln ab: die alexandrinische Denkform mit seinen Vordenkern Origenes, Athanasius und den drei Kappadokiern Basilius von C\u00e4sarea, Gregor von Nazianz und Gregor von Nyssa; die antiochenische Denkform mit Ignatius von Antiochien, Justin und Iren\u00e4us von Lyon bis zu Paulus von Samosata und der Entfaltung der Logos-Anthropos-Christologie; sodann die christologischen Konzilien von Niz\u00e4a (325) als Sieg einer antiochenischen Formel \u00fcber die Drei-Hypostasen-Lehre der Alexandriner; das Erste Konzil von Konstantinopel (381), auf dem das Niz\u00e4num mit einer eher alexandrinischen als antiochenischen Formulierung erg\u00e4nzt, also nachgebessert wurde; das Konzil von Ephesus (431), das von Alexandrinern beherrscht wurde; das Konzil von Chalkedon (451), das die Formel \u201ewahrer Gott und wahrer Mensch\u201c aufbrachte, eine antiochenische Korrektur von Ephesus; das Zweite Konzil von Konstantinopel (553), das zum alexandrinischen Gegenschlag wurde; das dritte Konzil von Konstantinopel (680\/81), das den endg\u00fcltigen Sieg der Antiochener bedeutete; und schlie\u00dflich das Zweite Konzil von Niz\u00e4a (787), das \u00fcbrigens von einer Frau, Kaiserin Irene, pr\u00e4sidiert wurde und f\u00fcr den Bilderstreit wichtig wurde (Ikonen werden verehrt, nicht angebetet).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das Bekenntnis von Niz\u00e4a, die Einf\u00fcgung eines unbiblischen Terminus aus der Philosophie (\u1f41\u03bc\u03bf\u03bf\u03cd\u03c3\u03b9\u03bf\u03c2 \/ consubstantialis) geh\u00f6rt sicher nicht zu den einfachsten und leicht erkl\u00e4rbaren Glaubenswahrheiten. Es braucht, unter Wahrung der klassischen Formel, Versuche, dies anders auszudr\u00fccken. Nicht immer wird dabei verst\u00e4ndlicher, was im Jahr 325 festgelegt wurde.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Es geht auch anders, k\u00fcrzer und pr\u00e4gnanter, und da lande ich zum Schluss bei Kurt Marti. In seiner Schrift <span class=\"CharOverride-7\">Sp\u00e4ts\u00e4tze<\/span> brachte der Schweizer Pastor und Schriftsteller auf den Punkt, was das Konzil von Niz\u00e4a mit \u201ewesensgleich\u201c ausgesagt hat und was das Bekenntnis dazu ausl\u00f6st: \u201eIhm, Jesus, glaube ich Gott.\u201c Jesus dem Christus glauben hei\u00dft: Jesus glauben, ihm trauen und ihm abnehmen (k\u00f6nnen wollen), dass er Gott ist. Ihm glauben \u2013 und deswegen an ihn glauben. Es ist eine lebenslange Ein\u00fcbung: \u201eIhm, Jesus, glaube ich Gott.\u201c Und eine bleibende, immense intellektuelle Herausforderung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jesus zwischen Geschichte und Bekenntnis Wenn Jesus der Christus von der Bibel in die Dogmen- und Theologiegeschichte wandert, dann wird es, so hei\u00dft es oft, kompliziert. K\u00f6nnen wir nicht einfach 2000 Jahre \u00fcberspringen \u2013 und zur\u00fcckfinden zum \u201ewahren\u201c oder \u201eeigentlichen\u201c Jesus? Dass wir zwischen dem \u201ehistorischen Jesus\u201c und dem \u201eChristus des Glaubens\u201c unterscheiden m\u00fcssen, wissen&hellip;<\/p>","protected":false},"author":5,"featured_media":130035,"menu_order":19,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-130077","media-library","type-media-library","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Jesus Christus: von der Bibel in die Dogmengeschichte - Katholische Akademie in Bayern<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Jesus Christus: von der Bibel in die Dogmengeschichte - Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Jesus zwischen Geschichte und Bekenntnis Wenn Jesus der Christus von der Bibel in die Dogmen- und Theologiegeschichte wandert, dann wird es, so hei\u00dft es oft, kompliziert. K\u00f6nnen wir nicht einfach 2000 Jahre \u00fcberspringen \u2013 und zur\u00fcckfinden zum \u201ewahren\u201c oder \u201eeigentlichen\u201c Jesus? Dass wir zwischen dem \u201ehistorischen Jesus\u201c und dem \u201eChristus des Glaubens\u201c unterscheiden m\u00fcssen, wissen&hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/BibTage_Batlogg_Nicaenum_1897x1067.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1897\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1067\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"13 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\\\/\",\"name\":\"Jesus Christus: von der Bibel in die Dogmengeschichte - Katholische Akademie in Bayern\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/BibTage_Batlogg_Nicaenum_1897x1067.jpg\",\"datePublished\":\"2026-10-07T07:15:36+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/BibTage_Batlogg_Nicaenum_1897x1067.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/BibTage_Batlogg_Nicaenum_1897x1067.jpg\",\"width\":1897,\"height\":1067},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Jesus Christus: von der Bibel in die Dogmengeschichte\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"description\":\"Kirche braucht Debatte: \u201ekatholisch\u201c mit Blick auf das Ganze \u2013 und \u201eakademisch\u201c im Vertrauen auf die Kraft der Argumente\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"width\":496,\"height\":216,\"caption\":\"Katholische Akademie in Bayern\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/katholische.akademie.bayern\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Jesus Christus: von der Bibel in die Dogmengeschichte - Katholische Akademie in Bayern","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Jesus Christus: von der Bibel in die Dogmengeschichte - Katholische Akademie in Bayern","og_description":"Jesus zwischen Geschichte und Bekenntnis Wenn Jesus der Christus von der Bibel in die Dogmen- und Theologiegeschichte wandert, dann wird es, so hei\u00dft es oft, kompliziert. K\u00f6nnen wir nicht einfach 2000 Jahre \u00fcberspringen \u2013 und zur\u00fcckfinden zum \u201ewahren\u201c oder \u201eeigentlichen\u201c Jesus? Dass wir zwischen dem \u201ehistorischen Jesus\u201c und dem \u201eChristus des Glaubens\u201c unterscheiden m\u00fcssen, wissen&hellip;","og_url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\/","og_site_name":"Katholische Akademie in Bayern","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/","og_image":[{"width":1897,"height":1067,"url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/BibTage_Batlogg_Nicaenum_1897x1067.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Estimated reading time":"13 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\/","name":"Jesus Christus: von der Bibel in die Dogmengeschichte - Katholische Akademie in Bayern","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/BibTage_Batlogg_Nicaenum_1897x1067.jpg","datePublished":"2026-10-07T07:15:36+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\/#primaryimage","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/BibTage_Batlogg_Nicaenum_1897x1067.jpg","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/BibTage_Batlogg_Nicaenum_1897x1067.jpg","width":1897,"height":1067},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/jesus-christus-von-der-bibel-in-die-dogmengeschichte\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Jesus Christus: von der Bibel in die Dogmengeschichte"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","name":"Catholic Academy in Bavaria","description":"Church needs debate: \"catholic\" looking at the whole - and \"academic\" trusting in the power of arguments","publisher":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization","name":"Catholic Academy in Bavaria","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","width":496,"height":216,"caption":"Katholische Akademie in Bayern"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/130077","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library"}],"about":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/media-library"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/130077\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":130078,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/130077\/revisions\/130078"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/130035"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=130077"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}