{"id":32064,"date":"2023-07-17T14:32:13","date_gmt":"2023-07-17T12:32:13","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=der-jemen"},"modified":"2024-12-11T10:10:49","modified_gmt":"2024-12-11T09:10:49","slug":"der-jemen-buergerkrieg-und-regionale-intervention","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/der-jemen-buergerkrieg-und-regionale-intervention\/","title":{"rendered":"Yemen"},"content":{"rendered":"<p>Seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahr 1962 wird die Republik Jemen von zahlreichen bewaffneten Konflikten zerrissen, die haupts\u00e4chlich zwischen rivalisierenden St\u00e4mmen innerhalb des Landes ausgetragen wurden und die Stabilit\u00e4t des Staates gef\u00e4hrdeten. Im Gesamtergebnis haben diese Konflikte die zentrale Regierungsgewalt im Jemen geschw\u00e4cht und das Land in verschiedene lokale Machtzentren aufgespalten. Seit M\u00e4rz 2015 kann man allerdings nicht mehr von internen Konflikten sprechen. Im Jemen tobt ein f\u00fcrchterlicher Krieg, der von aufstrebenden Regionalm\u00e4chten auf der Arabischen Halbinsel mit modernsten Waffen und S\u00f6ldnern aus aller Welt ausgetragen wird \u2013 auf dem R\u00fccken der jemenitischen Bev\u00f6lkerung. Dieser haupts\u00e4chlich durch Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate gef\u00fchrte Angriffskrieg hat bisher gesch\u00e4tzt 400.000 Menschen das Leben gekostet, knapp vier Millionen Menschen vertrieben und nahezu die komplette Infrastruktur des Landes in Schutt und Asche gelegt.<\/p>\n<h3>Gr\u00fcnde und Ausl\u00f6ser des Krieges<\/h3>\n<p>Die Gr\u00fcnde, die dem Ausbruch des seit nunmehr acht Jahren andauernden Krieges zugrunde liegen, sind vielschichtig und reichen tief in die j\u00fcngere Geschichte des Jemen zur\u00fcck. Der Nordjemen bezwang im Jahr 1962 die Monarchie und nannte sich daraufhin Arabische Republik Jemen. Im S\u00fcden des Jemen gab es seinerzeit eine sozialistische Republik. Im Jahr 1990 kam es zur Einheit der beiden Teile des Jemen unter dem Namen Republik Jemen. Der Pr\u00e4sident des Nordjemen, Ali Abdullah Saleh, wurde zum Pr\u00e4sidenten des vereinten Jemen, sein Stellvertreter wurde der bisherige Pr\u00e4sident des S\u00fcdjemen, Ali Salem Albidh.<\/p>\n<p>Politische, soziale und regionale Verwerfungen f\u00fchrten jedoch nur vier Jahre sp\u00e4ter zu Sezessionsbestrebungen seitens der politischen Elite im ehemaligen S\u00fcdjemen. Im Jahr 1994 brach ein erbitterter B\u00fcrgerkrieg zwischen den beiden vereinigten Teilen des Jemen aus. Bei diesem Bruderkrieg unterst\u00fctzte Saudi-Arabien den S\u00fcdjemen. Die Armee und die St\u00e4mme aus dem Norden des Landes konnten den Krieg f\u00fcr sich entscheiden. Der Jemen blieb zwar politisch ein geeintes Land, jedoch gesellschaftlich weitestgehend fragmentiert. Der bezwungene S\u00fcdjemen f\u00fchlte sich in den Folgejahren stark marginalisiert und durch die Zentralregierung in Sanaa (Hauptstadt des Jemen) seiner wirtschaftlichen Ressourcen beraubt. Die Sezessionsbewegung, AQAP (AlQaeda auf der arabischen Halbinsel) und weitere bewaffnete und politische Kleingruppen formierten sich in den Folgejahren und standen im Clinch mit Saleh und seinem Regime.<\/p>\n<p>Aber auch im Norden des Landes wurden \u00fcber Jahrzehnte hinweg ganze Regionen marginalisiert bzw. von grunds\u00e4tzlichen Infrastrukturprojekten im Land ausgeschlossen. Dazu geh\u00f6rt beispielsweise die Region S.a\u1ffeda im \u00e4u\u00dfersten Norden des Jemen, an der Grenze zu Saudi-Arabien. Dort entstand seit Anfang der 2000er Jahre eine Bewegung, die vor allem auf ihre soziale und politische Diskriminierung hinwies und mehrere bewaffnete Konflikte mit der Zentralregierung austrug. Auch gegen die wachsende ideologische Unterwanderung des Jemen, als \u00e4rmstes Land auf der arabischen Halbinsel, durch die Verbreitung des ultrakonservativen Islam der Saudis lehnte sich dieser Aufstand der Huthis aus S.a\u1ffeda auf. Mit den Petrodollars der Saudis wurden Universit\u00e4ten gegr\u00fcndet, Stipendien vergeben und zus\u00e4tzlich die Loyalit\u00e4t einiger Stammesf\u00fchrer im Jemen erkauft, um den ultraorthodoxen Islam der Saudis im Jemen hoff\u00e4hig zu machen. Diese Ideologisierung war den seit jeher mehrheitlich gem\u00e4\u00dfigten Muslimen im Jemen, und vor allem jenen in der Grenzregion S.a\u1ffeda, ein Dorn im Auge.<\/p>\n<h3>Die innenpolitischen Ursachen f\u00fcr den aktuellen Krieg im Jemen<\/h3>\n<p>Wesentliche innenpolitische Ursachen f\u00fcr die Entstehung des Krieges im Jemen sind die o.g. sozialen und wirtschaftlichen Disparit\u00e4ten zwischen den verschiedenen Regionen im Jemen, die signifikant ungleiche Ressourcenverteilung und das weitverbreitete Gef\u00fchl in der Bev\u00f6lkerung, von den Verantwortlichen im Staatsbetrieb im Stich gelassen worden<br \/>\nzu sein. Der Jemen geh\u00f6rte daher zu den L\u00e4ndern, die sich relativ schnell der Protestwelle in der arabischen Welt 2010\/2011 angeschlossen haben, dem Arabischen Fr\u00fchling. Die Menschen gingen zu Tausenden auf die Stra\u00dfen und demonstrierten gegen die Alleinherrschaft des Pr\u00e4sidenten Ali Abdullah Saleh, der das Land seit 33 Jahren beherrschte und ein Mili\u00adt\u00e4r- und Geheimdienstregime etablierte.<\/p>\n<p>Viele Jemeniten protestierten gegen Marginalisierung, Nepotismus und Korruption im Saleh-Regime und waren bereit, ihr Leben f\u00fcr ein Leben in W\u00fcrde zu opfern. Saleh trat Anfang 2012 ab und \u00fcbergab die Macht friedlich an seinen bisherigen Stellvertreter Abd Rabbu Mansur Hadi. Letzterer sollte den Jemen als \u00dcbergangspr\u00e4sident in geordnete, demokratische Strukturen f\u00fchren und den marginalisierten Gruppen ihre Rechte im neuen Staatswesen zubilligen. Doch drei Jahre sp\u00e4ter, Anfang 2015, wurden Hadi und die gesamte herrschende Elite aus der Hauptstadt Sanaa gejagt und ins politische Exil geschickt. Die Huthis aus dem Norden des Landes hatten mit tatkr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung des gest\u00fcrzten Pr\u00e4sidenten Saleh einen Eroberungsfeldzug gestartet und die Macht im Land an sich gerissen.<\/p>\n<h3>Die tats\u00e4chlichen Kriegstreiber im Jemen<\/h3>\n<p>Seit Beginn der Proteste im Jahr 2010\/2011 hat der Golfkooperationsrat, angef\u00fchrt von Saudi-Arabien, die Geschicke im Nachbarland nicht nur minuti\u00f6s mitverfolgt, sondern auch entscheidend bestimmt und gelenkt. Die Macht\u00fcbergabe vom Langzeitdiktator Saleh an seinen Stellvertreter Hadi war vom Golfkooperationsrat, angef\u00fchrt von Saudi-Arabien, ausgehandelt worden. Die Roadmap f\u00fcr die \u00dcbergangszeit im Jemen wurde ebenfalls seitens der Saudis vorgegeben.<\/p>\n<p>Kaum war der \u00dcbergangspr\u00e4sident im Januar 2015 aus seinem Amt gejagt worden, begann Saudi-Arabien am 26.\u00a0M\u00e4rz 2015 seinen Krieg mit dem Codenamen\u00a0Operation Decisive Storm, nach offiziellen Angaben um die gest\u00fcrzte Regierung wieder nach Sanaa \u201ezur\u00fcck zu bomben\u201c. Hinter diesem v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriffskrieg, dem sich anfangs auch die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und weitere arabische L\u00e4nder angeschlossen haben, steht jedoch eine aggressive Expansionspolitik der beiden aufsteigenden Regionalm\u00e4chte am Persischen Golf: Saudi-Arabien und die VAE. Beide L\u00e4nder hegen gro\u00dfe Ambitionen und wollen bis zum Jahr 2030 dem Iran, der T\u00fcrkei und Israel im Nahen und Mittleren Osten die Stirn bieten.<\/p>\n<p>Die \u00dcbergriffe seitens Saudi-Arabiens auf den Jemen sind historisch betrachtet keine Seltenheit. Die Provinzen Jaizan, Azir und Najran wurden bereits vor Jahrzehnten durch die Saudis annektiert. Diesmal will Saudi-Arabien jedoch viel mehr: Die geostrategische Lage des Jemen bietet dem K\u00f6nigreich die M\u00f6glichkeit, seinen \u00d6lexport nicht mehr durch die Stra\u00dfe von Hormuz schleusen zu m\u00fcssen. Diese f\u00fcr den internationalen \u00d6lhandel enorm wichtige Seestra\u00dfe wird ma\u00dfgeblich vom Iran kontrolliert, dem Erzrivalen Saudi-Arabiens.<\/p>\n<p>Mit Hilfe einer Nord-S\u00fcd-Pipeline, die direkt \u00fcber jemenitisches Gebiet f\u00fchrt und in das Arabische Meer m\u00fcndet, k\u00f6nnte Saudi-Arabien sein schwarzes Gold viel kosteng\u00fcnstiger in den Welthandel einspeisen und m\u00f6glichen Konflikten mit dem Iran aus dem Weg gehen. Zudem k\u00f6nnte Saudi-Arabien so den Nordosten und S\u00fcdosten des Jemen kontrollieren und damit die ressourcenreichen Gebiete f\u00fcr sich annektieren. Die faktische Teilbesetzung des K\u00f6nigreiches Bahrain und die systematische Konfrontation mit Qatar sind weitere Indizien f\u00fcr die Expansionspolitik der Saudis gegen\u00fcber ihren Nachbarstaaten.<\/p>\n<p>Die VAE ihrerseits tr\u00e4umen von der Gr\u00fcndung eines Seereiches. Im Gegensatz zu Saudi-Arabien liegt der Fokus der Emiratis nicht auf dem jemenitischen Festland, sondern auf der jemenitischen K\u00fcste und auf den vielen ihr vorgelagerten jemenitischen Inseln. Die 1.900 Kilometer lange K\u00fcste erstreckt sich vom Arabischen Meer bis zum Roten Meer und beherbergt eine der wichtigsten Seestra\u00dfen f\u00fcr den internationalen Schiffsverkehr, Bab al-Mandab (das Tor der Tr\u00e4nen).<\/p>\n<p>Diese Meerenge zwischen dem Horn von Afrika und der Arabischen Halbinsel ist das Nadel\u00f6hr der Globalisierung. Die Seestra\u00dfe ist nur 27 km breit. Der jemenitische Hafen von Aden liegt genau an dieser Meerenge. Wer ihn kontrolliert, kann also den internationalen Schiffsverkehr an dieser Route, die \u00fcber das Rote Meer und den Suezkanal zum Mittelmeer f\u00fchrt, beherrschen. Die VAE haben den Hafen von Aden und die beiden wichtigen Inseln Perim und Sokotra, am Roten Meer und am Arabischen Meer, unter ihre Kontrolle gebracht. \u00dcberall dort errichten die Emiratis Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte und bauen ihre Pr\u00e4senz entlang geostrategisch wichtiger Seerouten immer st\u00e4rker aus. Auch am Horn von Afrika haben sie bereits mehrere H\u00e4fen gepachtet und f\u00fcr ihre Zwecke genutzt.<\/p>\n<p>Die VAE haben sich von Anfang an am Krieg im Jemen beteiligt. Jedoch zogen die letzten emiratischen Truppen bereits im Jahr 2018 aus dem Jemen ab und hinterlie\u00dfen eine S\u00f6ldnertruppe von gesch\u00e4tzt 70.000 Mann, die ihre Interessen im Land bewahren und durchsetzen soll. Dar\u00fcber hinaus unterst\u00fctzen die Emirate die Sezessionisten im Jemen. Deren politische F\u00fchrung, der\u00a0S\u00fcdliche \u00dcbergangsrat, k\u00e4mpft f\u00fcr einen unabh\u00e4ngigen Staat namens\u00a0Arabischer S\u00fcden\u00a0und erh\u00e4lt gro\u00dfe finanzielle und milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung von den Emiratis.<\/p>\n<p>Der Einfluss und die Gestaltungsmacht der Emiratis \u00fcber ihren politischen Arm, eben den S\u00fcdlichen \u00dcbergangsrat, und ihren milit\u00e4rischen Arm, die S\u00f6ldnertruppe\u00a0Giants\u00a0von bis zu 70.000 Mann, \u00fcbertrifft den Einfluss und die Gestaltungsmacht der Saudis im S\u00fcdjemen aktuell um L\u00e4ngen. Es kam in den vergangenen Jahren sogar zu heftigen milit\u00e4rischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Lagern. Am Ende hatten die von den Emiraten unterst\u00fctzten Truppen ihre Nase vorn. Die \u201eSpielwiese\u201c f\u00fcr diese konkurrierenden milit\u00e4rischen Interessen ist der Jemen und die Opfer sind ebenfalls mehrheitlich Jemeniten.<\/p>\n<p>Ein weiterer externer Akteur, allerdings mit wesentlich geringerer Gestaltungsmacht auf jemenitischem Boden, ist der Iran. Die Huthis, die den Nordjemen unter ihrer Kontrolle haben, suchten mit Beginn des Krieges nach Verb\u00fcndeten. F\u00fcr den Iran kam ihr Hilferuf gerade recht. Die Iraner sicherten den Huthis politische und finanzielle Hilfe zu und generierten so Anh\u00e4nger f\u00fcr sich an der S\u00fcdflanke ihres Erzfeindes Saudi-Arabien. Bisweilen konnten milit\u00e4rische Berater aus dem Iran die Huthi-K\u00e4mpfer unterst\u00fctzen und leichtes milit\u00e4risches Ger\u00e4t ins Land schmuggeln. Die Expertise zum Bau von Drohnen haben die Huthis dem Knowhow aus dem Iran zu verdanken.<\/p>\n<p>Die Waffen f\u00fcr diesen Krieg werden haupts\u00e4chlich aus dem Westen bezogen. Die USA, Gro\u00dfbritannien, Frankreich und Deutschland verdienen am Krieg in Jemen durch den Verkauf von modernstem Waffenger\u00e4t an Saudi-Arabien und an die VAE. In den Kommando- und Lagezentren der beiden Golfstaaten sitzen Milit\u00e4rberater und Sicherheitsexperten aus dem Westen und schauen den Stabsoffizieren aus Saudi-Arabien und den VAE \u00fcber die Schulter. Viele Milit\u00e4roperationen, insbesondere aus der Luft, k\u00f6nnten beide Staaten ohne die Unterst\u00fctzung des Westens gar nicht erst leisten. Somit ist der Westen unmittelbar an diesem Krieg beteiligt.<\/p>\n<h3>Das Ausma\u00df der humanit\u00e4ren Katastrophe im Jemen<\/h3>\n<p>Sowohl die Vereinten Nationen als auch UNICEF stufen die Lage im Jemen als gr\u00f6\u00dfte humanit\u00e4re Katastrophe der Welt ein. Es w\u00fctet eine Hungersnot, die Versorgungslage verschlechtert sich von Tag zu Tag und die staatliche Infrastruktur liegt in Tr\u00fcmmern. Zu den Leidtragenden geh\u00f6ren insbesondere Frauen und Kinder, die aufgrund mangelnder Ern\u00e4hrung und medizinischer Versorgung unter menschenunw\u00fcrdigen Bedingungen leben m\u00fcssen. Alle zehn Minuten verstirbt im Jemen ein Kind an den Folgen \u00fcbertragbarer Krankheiten. Mehr als 11.000 Kinder sind seit dem Kriegsbeginn get\u00f6tet, verst\u00fcmmelt oder verletzt worden. Etwa 2,2 Millionen Kinder sind lebensbedrohlich unterern\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Durch den Krieg k\u00f6nnen mehr als drei Millionen M\u00e4dchen und Jungen keine Schule besuchen. Dies liegt nicht nur daran, dass etliche Lehreinrichtungen zerst\u00f6rt wurden, sondern auch daran, dass Lehrkr\u00e4fte als Angestellte im \u00f6ffentlichen Dienst aufgrund des kollabierten Staatswesens keine Geh\u00e4lter mehr erhalten. Folglich k\u00f6nnen sie ihrer Arbeit nicht mehr nachkommen und m\u00fcssen sich anderweitige Einkunftsquellen zur Versorgung ihrer Familien suchen. So bleibt den Schulkindern der Zugang zu Bildung verwehrt. Dadurch sind die M\u00e4dchen und Jungen einem hohen Risiko der Fr\u00fchverheiratung und Kinderarbeit ausgesetzt. Zudem sind die Jungen gef\u00e4hrdet, als Kindersoldaten missbraucht zu werden. Seit dem Jahr 2015 wurden mehr als 3.600 Kinder im Jemen als K\u00e4mpfer rekrutiert. Waisenkindern, die ihre Eltern im Zuge des Krieges verloren haben, bleibt oft keine andere Wahl, als auf den Stra\u00dfen zu betteln. Dort k\u00f6nnen sie leicht in die H\u00e4nde von Verbrechern, Menschenh\u00e4ndlern oder P\u00e4dophilen geraten.<\/p>\n<p>Das Ausma\u00df der humanit\u00e4ren Katastrophe im Jemen kann letztendlich nicht in Worten wiedergegeben werden: ein grauenvolles Bild von unendlich viel Leid, Tod und Zerst\u00f6rung. Es bleibt auf ein baldiges Ende dieses schrecklichen Krieges zu hoffen, denn Hoffnung und Glaube ist das, was den Menschen im Jemen Zuversicht schenkt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahr 1962 wird die Republik Jemen von zahlreichen bewaffneten Konflikten zerrissen, die haupts\u00e4chlich zwischen rivalisierenden St\u00e4mmen innerhalb des Landes ausgetragen wurden und die Stabilit\u00e4t des Staates gef\u00e4hrdeten. Im Gesamtergebnis haben diese Konflikte die zentrale Regierungsgewalt im Jemen geschw\u00e4cht und das Land in verschiedene lokale Machtzentren aufgespalten. 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