{"id":32090,"date":"2023-07-17T14:32:35","date_gmt":"2023-07-17T12:32:35","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=fake-news"},"modified":"2024-12-12T10:52:02","modified_gmt":"2024-12-12T09:52:02","slug":"falschmeldungen-und-medienfaelschungen-auf-der-spur","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/falschmeldungen-und-medienfaelschungen-auf-der-spur\/","title":{"rendered":"On the trail of false reports and media fakes"},"content":{"rendered":"<p>In den vergangenen Wochen und Monaten wurden wir immer wieder mit Berichten, Fotos und Videos vom Krieg in der Ukraine konfrontiert. Die Wiedergabe in den Fernsehnachrichten war h\u00e4ufig begleitet von dem Hinweis, dass die Quelle nicht verifiziert werden konnte. \u201eZwischen Wahrheit und Propaganda \u2013 Der Krieg und die Medien\u201d, so lautete das Thema der\u00a0Phoenix Runde\u00a0am 8. April 2022. Zwei Aussagen in der Diskussion waren besonders markant: \u201eKrieg und L\u00fcge sind Zwillinge\u201d, so der Journalist Georg Mascolo. Und der Historiker S\u00f6nke Neitzel erg\u00e4nzte: \u201eAlle Kriege der Moderne waren auch Medienkriege.\u201d<\/p>\n<p>Ein konkretes Beispiel liefert die Auseinandersetzung um ein Video aus dem Kiewer Vorort Butscha. Es zeigt schockierende Bilder von Leichen am Stra\u00dfenrand. Augenzeugen berichteten, russische Soldaten h\u00e4tten dort gezielt Zivilisten erschossen. Das Dementi durch das russische Verteidigungsministerium wurde rasch durch Satellitenaufnahmen widerlegt. Im Netz kursierte dann die Behauptung, dass zwei der angeblich leblosen K\u00f6rper sich bewegten, die im Video gezeigten Personen also gar nicht tot seien. \u201eFaktenfuchs\u201d, die Verifikationsabteilung des bayerischen Rundfunks, hat dann plausibel gemacht, dass es sich bei diesen vermeintlichen Bewegungen wohl um optische T\u00e4uschungen handelt. Im \u00dcbrigen spricht es f\u00fcr die journalistische Sorgfaltspflicht, wenn man immer h\u00e4ufiger h\u00f6rt und liest: \u201eUnabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich die Angaben nicht.\u201d<\/p>\n<p>Das Thema Falschmeldungen und Medienf\u00e4lschungen hat eine lange Geschichte. Ein fr\u00fches Beispiel: K\u00f6nig Ludwig II., der bayerische Regent mit der gr\u00f6\u00dften \u00d6ffentlichkeitswirkung bis heute, hielt nicht viel von Journalisten. Umso \u00fcberraschender war ein Artikel \u00fcber \u201eLudwig of Bavaria\u201c, der im November 1886, kurz nach dem Tod des K\u00f6nigs, in der angesehenen amerikanischen Zeitschrift\u00a0Lippincott\u00b4s Monthly Magazine\u00a0erschien. Der Verfasser Lew Vanderpoole berichtete darin \u00fcber eine Privataudienz beim K\u00f6nig, der ihn im Februar 1882 f\u00fcr ein Interview empfangen habe. Der Artikel fand nicht zuletzt wegen einiger markanter pers\u00f6nlicher Aussagen gro\u00dfe Aufmerksamkeit und wurde bis vor kurzem auch von Historikern immer wieder zitiert.<\/p>\n<p>\u201eK\u00f6niglich-bayerische Fake News\u201c \u2013 unter diesem Titel machte die\u00a0S\u00fcddeutsche Zeitung\u00a0am 21. Oktober 2017 plausibel, dass die ganze Geschichte h\u00f6chstwahrscheinlich erlogen ist. Der belgische Privatgelehrte Luc Roger konnte nachweisen, dass der Autor ein Schwindler war, der in New York wegen literarischen Betrugs verklagt und verhaftet worden war. Medienl\u00fcgen haben also manchmal sehr lange Beine.<\/p>\n<p>Seit geraumer Zeit geistert das Schlagwort \u201eL\u00fcgenpresse\u201c durch die \u00f6ffentliche Debatte. Von der sprachkritischen Aktion wurde dieser Begriff 2014 zum Unwort des Jahres gew\u00e4hlt. Wenig bekannt ist, dass der Begriff eine lange Tradition hat, die bis ins fr\u00fche 19. Jahrhundert zur\u00fcckreicht. Im Ersten Weltkrieg wurde er f\u00fcr die Auslandspresse verwendet und sp\u00e4ter dann f\u00fcr ideologische und politische Gegner. Kommunisten wandten sich gegen die \u201eL\u00fcgenpresse der Bourgeoisie\u201c, Nationalsozialisten gegen die \u201ej\u00fcdisch-marxistische L\u00fcgenpresse\u201c. Heute wird dieses Schlagwort gern von Rechtsextremisten verwendet, die sich pauschal gegen die von ihnen so genannten \u201eSystem-Medien\u201c wenden. Dahinter stehen Verschw\u00f6rungstheorien und ein genereller Konspirationsverdacht.<\/p>\n<p>Durch Donald Trump ist der Begriff \u201eFake News\u201c auch bei uns popul\u00e4r geworden. Der ehemalige amerikanische Pr\u00e4sident stigmatisierte damit die kritische Berichterstattung der professionellen Journalisten. \u201eSie geh\u00f6ren zu den unehrlichsten Menschen auf der Erde\u201c, sagte er am Tag nach seiner Amtseinf\u00fchrung zu den Medienleuten. Damit setzte er die Journalistenschelte fort, die er im Wahlkampf begonnen hatte. Er selbst bevorzugte die ungefilterte Kommunikation per Twitter und ist damit der erste Staatschef, der permanent die sogenannten Social Media f\u00fcr seine Zwecke einsetzte.<\/p>\n<p>Der Kommunikationsraum Internet ist gegen Falschmeldungen am wenigsten gefeit. Jedermann kann hier zum Sender werden. Beispiele gibt es genug: Seit dem Flugzeugangriff auf das World Trade Center in New York schwirren Verschw\u00f6rungstheorien und Wandersagen durch das Netz. Auch nach dem Attentat am M\u00fcnchner Olympia-Einkaufszentrum, beim Terroranschlag auf die Synagoge in Halle und j\u00fcngst in der Corona-Krise hatten kommunikative Falschm\u00fcnzer Hochkonjunktur.<\/p>\n<p>Der preu\u00dfische General Clausewitz hat festgestellt: \u201eEin gro\u00dfer Teil der Nachrichten, die man im Kriege bekommt, ist widersprechend, ein noch gr\u00f6\u00dferer ist falsch und bei weitem der gr\u00f6\u00dfte einer ziemlichen Ungewi\u00dfheit unterworfen.\u201c Bei der Beobachtung der Massenmedien ist allerdings auch in Friedenszeiten Skepsis angebracht. Der Journalismus ist ein soziales System, das Fehlleistungen in allen Bereichen des \u00f6ffentlichen oder privaten Lebens unerbittlich an den Pranger stellt, aber f\u00fcr eigene Fehlleistungen ziemlich blind ist. Ein Sprichwort sagt: \u201eIm Hause des Geh\u00e4ngten spricht man nicht vom Strick.\u201c Vielleicht ist das der Grund, warum Falschmeldungen und Medienf\u00e4lschungen im Journalismus selten thematisiert werden. Auch die Kommunikationswissenschaft h\u00e4lt sich hier auff\u00e4llig zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Im Folgenden geht es um \u201eFake News\u201c von Journalisten. Dabei sollen F\u00e4lschungsfallen ganz unterschiedlicher Art identifiziert und analysiert werden. Sechs solcher Fallen m\u00f6chte ich anhand von Beispielen vorstellen.<\/p>\n<h3>Die Originalit\u00e4tsfalle<\/h3>\n<p>Auch die sogenannten Qualit\u00e4tsmedien sind gegen F\u00e4lschungen nicht immun: Ihr wunder Punkt hei\u00dft Originalit\u00e4t. Das Magazin\u00a0Der Spiegel\u00a0konnte in der Titelgeschichte seiner Weihnachtsausgabe 2018 mit einer sensationellen Enth\u00fcllung aufwarten: Es ging um einen der gr\u00f6\u00dften publizistischen F\u00e4lschungsskandale der Nachkriegszeit \u2013 diesmal leider im eigenen Haus. Der Autor \u2013 Ullrich Fichtner, leitender Redakteur im Ressort Gesellschaft und damals designierter Chefredakteur \u2013 muss einr\u00e4umen, dass das Magazin \u00fcber Jahre dubiose Reportagen ver\u00f6ffentlicht hat.<\/p>\n<p>In der \u201eHausmitteilung\u201c jener Ausgabe hei\u00dft es: \u201eUnser Kollege Claas Relotius hat sich nicht auf die Recherche verlassen, sondern seine Fantasie eingesetzt, hat sich Zitate, Szenen, Personen ausgedacht, um viele seiner Geschichten besser, spannender wirken zu lassen.\u201c Der Verfasser der Titelgeschichte konzentriert sich auf den T\u00e4ter und folgt damit dem auch sonst im Blatt dominierenden Prinzip der Personalisierung \u2013 die Systemfrage bleibt ausgeblendet. Wie konnte das in einer personell hochger\u00fcsteten Redaktion geschehen? Und zwar in einem Medienunternehmen, das sich immer seiner legend\u00e4ren Dokumentationsabteilung mit mehr als 60 hochspezialisierten Mitarbeitern ger\u00fchmt hat? Eine externe Untersuchungskommission und die folgende \u00f6ffentliche Debatte haben auf diese Fragen manche Antworten geliefert.<\/p>\n<p>Relotius hat \u00fcber Jahre hin im Spiegel und in mehreren anderen renommierten Printmedien den Erwartungserwartungen der Aufmerksamkeits\u00f6konomie entsprochen und \u201erunde\u201c Geschichten geliefert. Der Orginalit\u00e4tsdruck hat dann zu einer Vermischung von Fakten und Fiktionen gef\u00fchrt. F\u00fcr seine quasi literarischen Texte hat dieser Autor immer wieder Best\u00e4tigung erhalten \u2013 etwa zwanzig Journalistenpreise zeugen davon.<\/p>\n<p>Ein Paradebeispiel bot auch das\u00a0SZ-Magazin.\u00a0Aufsehen erregte diese Freitagsbeilage der\u00a0S\u00fcddeutschen Zeitung\u00a0nicht nur durch stilistische Brillanz und gelungene Optik, sondern auch durch unkonventionelle Interviews mit Hollywoodgr\u00f6\u00dfen wie Sharon Stone und Brad Pitt. Diese Interviews, geliefert von dem in Los Angeles lebenden Reporter Tom Kummer, offenbarten Erstaunliches aus dem Seelenleben der Stars. Sie waren \u201eexklusiv\u201c im doppelten Sinn: n\u00e4mlich au\u00dfergew\u00f6hnlich \u2013 und frei erfunden.<\/p>\n<p>Nach dem Auffliegen der F\u00e4lschungsf\u00e4lle versuchte sich Kummer als Medientheoretiker. Er charakterisierte seine Arbeitsweise als Montage aus verschiedenen Quellen und r\u00fcckte sie in die N\u00e4he der \u201eKonzeptkunst\u201c. \u201eAlles demontieren, alles dekonstruieren fand ich toll, besonders bei einem Mainstream-Medium wie dem Journalismus, das offensichtlich nach sehr klaren Vorstellungen funktionieren muss\u201c, so formulierte Kummer 2001 in einem Interview. Sein eigenes Berufsverst\u00e4ndnis fasste der Autor schon im Jahre zuvor in dem Begriff \u201eBorderline-Journalismus\u201c zusammen.<\/p>\n<h3>Die Quotenfalle<\/h3>\n<p>Am 23. Dezember 1996 verurteilte die 12. Gro\u00dfe Strafkammer des Landgerichts Koblenz den 38-j\u00e4hrigen Michael Born wegen Betrugs, Urkundenf\u00e4lschung, Volksverhetzung und weiterer Delikte zu vier Jahren Haft. Er hatte zwischen 1990 und 1995 mehreren deutschsprachigen Fernsehsendern fast zwei Dutzend gef\u00e4lschter Filme verkauft. Die meisten davon waren vom Boulevardmagazin\u00a0Stern TV\u00a0auf RTL ausgestrahlt worden.<\/p>\n<p>Die Beweisaufnahme des Gerichts offenbarte ein erhebliches Mitverschulden der verantwortlichen Redakteure von\u00a0Stern TV\u00a0und des Moderators G\u00fcnther Jauch: Sie hatten die Richtigkeit der makaber-skurrilen Storys weder bezweifelt noch gar \u00fcberpr\u00fcft. Und die handwerklich primitiven Requisiten wie spiegelverkehrte Hakenkreuze, ein aufgeklebter Vollbart und \u00c4hnliches wurden schlicht (oder soll man sagen: gern?) \u00fcbersehen. Born konnte seine Filmf\u00e4lschungen leicht platzieren, weil er sich marktkonform verhielt.<\/p>\n<p>Betrug am Zuschauer? Nat\u00fcrlich \u2013 aber ein solcher ist bisher strafrechtlich nicht relevant. Bestraft wurde der Betrug an der Redaktion \u2013 obwohl diese doch von steigenden Einschaltquoten und h\u00f6heren Werbeeinnahmen profitiert hatte. Die\u00a0taz\u00a0kommentierte damals: \u201eDie wahren T\u00e4ter in den Sendeanstalten k\u00f6nnen sich [&#8230;] zur\u00fccklehnen \u2013 ihr Schuld-Outsourcing hat sich bestens bew\u00e4hrt: Bestraft wurde der Kleindealer und nicht die Paten.\u201c<\/p>\n<h3>Die Auflagenfalle<\/h3>\n<p>Der Quotenfalle im Fernsehen entspricht bei der Presse die Auflagenfalle. Erfundene Interviews mit Prominenten haben hier ihre Ursache. Ein fr\u00fches Opfer war die persische Ex-Kaiserin Soraya, deren Name dann zur Gattungsbezeichnung einer Gruppe von Regenbogenbl\u00e4ttern wurde: Am 29. April 1961 druckte\u00a0Das Neue Blatt\u00a0ein \u201eExklusiv-Interview\u201c mit Soraya, das eine freie Mitarbeiterin frei erfunden hatte. Ein \u00e4hnliches Schicksal erlitt sp\u00e4ter \u2013 neben manchen anderen \u2013 Prinzessin Caroline von Monaco.<\/p>\n<p>Die einschl\u00e4gige Rechtsprechung sorgte im Laufe der Jahre f\u00fcr stark steigende Schadenersatzsummen f\u00fcr solche Verletzungen der Pers\u00f6nlichkeitsrechte, ohne dass gef\u00e4lschte Interviews damit ausgerottet werden konnten. Noch w\u00e4hrend des letzten Bundestagswahlkampfs druckte eine t\u00fcrkische Zeitung ein Interview mit Armin Laschet, das nie stattgefunden hat.<\/p>\n<p>Auch die angeblichen Hitler-Tageb\u00fccher, die als Weltsensation angek\u00fcndigt waren, sollten die Auflage steigern. Sie haben dem\u00a0Stern\u00a0dann allerdings einen Vertrauensverlust eingebracht, von dem er sich bis heute nicht erholt hat.<\/p>\n<h3>Die Aktualit\u00e4tsfalle<\/h3>\n<p>\u201eRobbie holte Show aus dem Koma\u201c \u2013 unter dieser Schlagzeile berichtete das Wiener Boulevardblatt \u00d6sterreich am 4. Dezember 2010 \u00fcber die Fernsehsendung Wetten, dass &#8230;? vom Vorabend. \u201eRobbie Williams und Take That wieder vereint und das auf der Gottschalk-Couch. Eine Premiere: Robbie trat in der Show zweimal auf, einmal solo und dann mit Band\u201c, so hie\u00df es in der Zeitung.<\/p>\n<p>In Wirklichkeit verlief die Sendung ganz anders. Kurz nach Beginn st\u00fcrzte Wettkandidat Samuel Koch beim Sprung \u00fcber ein entgegenkommendes Auto, das sein Vater steuerte. Die Live-\u00dcbertragung wurde abgebrochen. Die angek\u00fcndigten Auftritte von Robbie Williams und weiteren prominenten G\u00e4sten blieben den geschockten Zuschauern erspart. Bittere Ironie dieser Falschmeldung: Der verletzte Student musste nach sofortiger Operation in der D\u00fcsseldorfer Uni-Klinik in ein k\u00fcnstliches Koma versetzt werden. Noch heute leidet er an den Folgen des schweren Unfalls.<\/p>\n<p>Der Verfasser des Artikels war in die Aktualit\u00e4tsfalle getappt: Er hatte seinen Beitrag \u201ekalt\u201c geschrieben und bereits vor dem Ereignis in Druck gegeben. Auf \u00e4hnliche Weise sind Kritiken zu Musikkonzerten und zu Theaterauff\u00fchrungen ver\u00f6ffentlicht worden, die nie stattgefunden haben. Auch die Ver\u00f6ffentlichung falscher, weil vorzeitig publizierter Wahlergebnisse, geh\u00f6rt in diese Kategorie.<\/p>\n<p>Besonders heikel sind Falschmeldungen \u00fcber Todesf\u00e4lle, von denen nicht selten auch Prominente betroffen waren. Mark Twain, dem dies in Amerika widerfahren war, bekam auf seine Beschwerde vom zust\u00e4ndigen Redakteur folgende Antwort: \u201eWas gedruckt ist, ist gedruckt. Wir nehmen nie etwas zur\u00fcck. Diese Bl\u00f6\u00dfe geben wir uns nicht. Alles, was wir tun k\u00f6nnen, ist, eine neue Geburtsanzeige von Ihnen einzusetzen. Preis: Ein Dollar!\u201c<\/p>\n<h3>Die Instrumentalisierungsfalle<\/h3>\n<p>Waren die geschilderten F\u00e4lle vor allem Beispiele f\u00fcr gezielte journalistische Inszenierungen, so sind die Medien bei einem anderen Typ von Falschmeldungen Opfer politischer Instrumentalisierung. Insbesondere autorit\u00e4re und totalit\u00e4re Regime haben sich hier hervorgetan. Die F\u00e4lschungsmethoden der Faschisten, Stalinisten und Maoisten haben bis in unsere Tage hinein gelehrige Sch\u00fcler gefunden. Neu ist, dass zur Produktion von Feindbildern inzwischen immer h\u00e4ufiger PR-Agenturen eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Gr\u00e4uelpropaganda ist seit dem Mittelalter ein probates Mittel psychologischer Kriegsf\u00fchrung. So lancierte die britische Agentur Hill &amp; Knowlton w\u00e4hrend des Golfkrieges von 1991 die Horrormeldung, \u201eda\u00df irakische Soldaten dreihundertzw\u00f6lf Babys aus ihren Brutk\u00e4sten genommen und auf dem k\u00fchlen Krankenhaus-Fu\u00dfboden von Kuwait-Stadt hatten sterben lassen\u201c. Diese Story, als deren Quelle sp\u00e4ter die minderj\u00e4hrige Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA pr\u00e4sentiert wurde, war der besonders wirksame Teil einer millionenschweren Kampagne, mit der die Agentur ein Feindbild des Irak aufbauen und verst\u00e4rken sollte.<\/p>\n<p>Nicht nur Horror-Szenarien, auch Helden-Storys k\u00f6nnen hier hilfreich sein. Der Dritte Irak-Krieg hat hier f\u00fcr manche Beispiele gesorgt. Auch in sp\u00e4teren Konflikten wurden ganze Propaganda-Kompanien in Stellung gebracht. Kriege werden immer auch an der Kommunikationsfront gef\u00fchrt \u2013 siehe etwa die jahrelangen Auseinandersetzungen in Syrien und den aktuellen Krieg in der Ukraine.<\/p>\n<h3>Die Kompetenzfalle<\/h3>\n<p>Die Massenmedien waren h\u00e4ufig nicht nur Mittel, sondern auch Ziele von Falschmeldungen. Als Pionier auf diesem Gebiet hat sich der Wiener Ingenieur Arthur Sch\u00fctz einen Namen gemacht. Am 17. November 1911 schrieb er, wie er sich sp\u00e4ter erinnert, \u201eunter dem Zwange eines mir selbst unbegreiflichen Impulses in einem Zuge, wie im Fieber, den haarstr\u00e4ubendsten technischen Unsinn, der mir gerade einfiel, in der Form eines Erdbebenberichtes an die\u00a0Neue Freie Presse\u00a0nieder. Alles an diesem Berichte war Spott und Hohn, und nichts als ein H\u00f6llenwirbel hirnrissiger Verkupplung aller technischen Begriffe.\u201c<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen stand jener Artikel in dem Wiener Prestigeblatt. Als Autor angegeben ist ein Dr. Ing. Erich Ritter von Winkler, Assistent der Zentralversuchsanstalt der Ostrau-Karwiner Kohlenbergwerke. In diesem v\u00f6llig absurden Nonsens-Bericht stand auch der Satz: \u201eV\u00f6llig unerkl\u00e4rlich ist jedoch die Erscheinung, da\u00df mein im Laboratorium schlafender\u00a0Grubenhund\u00a0schon eine halbe Stunde vor Beginn des Bebens auffallende Zeichen gr\u00f6\u00dfter Unruhe gab.\u201c<\/p>\n<p>Was hatte der Verfasser gemacht? Er hatte, sozialwissenschaftlich gesprochen, ein Feldexperiment gemacht. Er ging dabei von der Hypothese aus, dass ein Bericht aufgenommen werde, sobald er nur \u201eim Gewande der Wissenschaft schillere und von einem gut klingenden Namen gekennzeichnet sei\u201c sowie \u201eden ausgefahrenen Gedankenbahnen des Publikums und der Mentalit\u00e4t des Blattes entspreche\u201c. Diese Hypothese konnte er verifizieren, dieses Mal und noch viele weitere Male. Sch\u00fctz bereicherte die wissenschaftlich-technische Zivilisation in der Folge<\/p>\n<ul>\n<li>um ovale Wagenr\u00e4der und feuerfeste Kohlen;<\/li>\n<li>um Degeneratoren und Seilrillen,<\/li>\n<li>um plombierte Zahnr\u00e4der, Betonw\u00fcrmer, Paraffinz\u00fcndholzfabriken und viele andere Innovationen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bereits Agricola hat in seinem wichtigen Werk \u00fcber den Bergbau, 1556 unter dem Titel\u00a0De re metallica\u00a0erschienen, aufs Genaueste jenen h\u00f6lzernen Laufwagen beschrieben, den die Bergleute als \u201eHund\u201c bezeichnen. Seit Sch\u00fctz ist dies ein pressetypologischer Begriff geworden. Im Unterschied zur sogenannten Zeitungs-Ente, der schlichten Falschmeldung, haben die Grubenhunde eine medienp\u00e4dagogische Mission. Ihre Z\u00fcchter wollen die mangelnde Kompetenz der Journalisten aufdecken, wollen ihre Ignoranz z\u00fcchtigen.<\/p>\n<p>Arthur Sch\u00fctz ist 1960 gestorben. Die Grubenhunde leben weiter. Bis heute verbellen diese trojanischen Tiere mit den vier R\u00e4dern ihre Beute mit Vorliebe innerhalb der wissenschaftlich-technischen Berichterstattung. Da finden wir dann Meldungen \u00fcber die erste erfolgreiche Prostata-Transplantation oder \u00fcber Rindomaten-Zellen, eine gelungene Fusion von Pflanzen- und Tierzellen, die die Herstellung von Hamburgern ungemein erleichtert.<\/p>\n<h3>Ein knappes Fazit<\/h3>\n<p>Das Spektrum an \u201eFake News\u201c, die man auch in professionellen Medien findet, ist gro\u00df. Ich habe ganz verschiedene Typen vorgestellt. Dabei ging es<\/p>\n<ul>\n<li>um F\u00e4lle, in denen Journalisten selbst gef\u00e4lscht haben;<\/li>\n<li>um F\u00e4lle, in denen Journalisten und Redaktionen Opfer von \u2013 vor allem politischer \u2013 Instrumentalisierung geworden sind;<\/li>\n<li>um F\u00e4lle, in denen Journalisten und Redaktionen von Grubenhunden gebissen worden sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Falschmeldungen in den Medien haben sehr unterschiedliche Ursachen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie gegen berufliche Normen im Journalismus versto\u00dfen. Dabei ignorieren sie h\u00e4ufig mehrere Normen zugleich: sowohl die Verpflichtung zur wahrheitsgem\u00e4\u00dfen Berichterstattung als auch die Norm professioneller Recherche und Gegenrecherche, die Sorgfaltspflicht und die Pflicht zur Kontrolle von Informationen.<\/p>\n<p>Andererseits bef\u00f6rdern aber auch journalistische Normen Falschmeldungen. Hier ist in erster Linie die Aktualit\u00e4tsnorm zu nennen. Der Journalismus ist in ganz besonderer Weise ein Zeit-Beruf. Er steht unter dem Druck der Periodizit\u00e4tssequenzen, die im historischen Verlauf immer k\u00fcrzer geworden und bei den Live-Medien H\u00f6rfunk, Fernsehen und Online auf null geschrumpft sind. Mit der zeitlichen Distanz zum Berichtsobjekt schwindet die M\u00f6glichkeit zur gr\u00fcndlichen Recherche, zum Gegencheck, zur Einordnung \u2013 das System Journalismus wird f\u00fcr Fehler immer anf\u00e4lliger.<\/p>\n<p>Die Fehlersensibilit\u00e4t ist inzwischen zumindest in den Qualit\u00e4tsmedien gewachsen. Viele Zeitungen haben nach US-amerikanischem Vorbild Korrekturspalten eingerichtet, in denen auch kleine Fehler richtiggestellt werden. Bei einigen Rundfunksendern wurden eigene Faktenscheck-Abteilungen installiert, die insbesondere das audiovisuelle Material \u00fcberpr\u00fcfen. Dies ist auch bitter n\u00f6tig in Zeiten, wo Bild- und Ton-Manipulationen ein Kinderspiel sind.<\/p>\n<p>Zu den Bedingungen der M\u00f6glichkeit von Falschmeldungen und Medienf\u00e4lschungen geh\u00f6ren auch die Aufmerksamkeitsfilter der Medien, und zwar sowohl die allgemeinen Nachrichtenfaktoren als auch die besondere Linie beziehungsweise Grundorientierung des jeweiligen Blattes oder Senders. Hier vor allem liegen die blinden Flecke, auf die Arthur Sch\u00fctz aufmerksam gemacht hat.<\/p>\n<p>Zu seiner Zeit haben die Gesinnungsmedien dominiert. Sch\u00fctz hat seine K\u00f6der entsprechend pr\u00e4pariert \u2013 und die Redaktionen haben angebissen. Heute dominieren die Gesch\u00e4ftsmedien. Die Art der K\u00f6der wird dabei vor allem durch den Druck der Auflagen- und Einschaltzahlen bestimmt. Es ist ein gef\u00e4hrliches Gebr\u00e4u aus Recherchem\u00e4ngeln, Aktualit\u00e4tsdruck und Sensationsgier, das die Gesch\u00e4ftspresse und die Kommerzsender anf\u00e4llig macht f\u00fcr falsche Kn\u00fcller.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In recent weeks and months, we have been repeatedly confronted with reports, photos and videos of the war in Ukraine. 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