{"id":32151,"date":"2023-07-17T14:33:25","date_gmt":"2023-07-17T12:33:25","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=klosterlandschaft-der-oberen-pfalz"},"modified":"2024-12-17T14:36:43","modified_gmt":"2024-12-17T13:36:43","slug":"klosterlandschaft-der-oberen-pfalz-zwischen-gruendungen-aufhebungen-und-neugruendungen","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/klosterlandschaft-der-oberen-pfalz-zwischen-gruendungen-aufhebungen-und-neugruendungen\/","title":{"rendered":"Monastery Landscape of the Upper Palatinate"},"content":{"rendered":"<p>Die heutige Oberpfalz beinhaltet viele herausragende, zumeist ehemalige Kl\u00f6ster mit teilweise europ\u00e4ischem Rang, etwa die Regensburger Stifte und Kl\u00f6ster St. Emmeram, Ober- und Niederm\u00fcnster, das Schottenkloster St. Jakob, die heute ebenfalls im Regensburger Stadtgebiet liegenden Kl\u00f6ster Pr\u00fcfening und Karthaus-Pr\u00fcll, aber auch Waldsassen, Walderbach, Reichenbach, Speinshart oder Plankstetten, um nur einige zu nennen.<\/p>\n<p>Ich werde mich im Folgenden allerdings nicht mit den Kl\u00f6stern der heutigen Oberpfalz auseinandersetzen, sondern m\u00f6chte die Klosterlandschaft der historischen Oberpfalz, der sogenannten Oberen Pfalz, in den Fokus meiner Betrachtungen stellen. Dabei will ich nicht nur deren Geschichte vorstellen, sondern insbesondere der Frage nachgehen, wo die Besonderheiten dieser Klosterlandschaft der Oberen Pfalz liegen. Abschlie\u00dfend will ich versuchen, im Sinne des Oberthemas der heutigen Veranstaltung noch einmal nachzusinnen, ob es denn berechtigt ist, von einer eigenen\u00a0Oberpf\u00e4lzer Klosterlandschaft\u00a0zu sprechen.<\/p>\n<p>Vorausschicken m\u00f6chte ich einige Bemerkungen zum r\u00e4umlichen Untersuchungsgegen- und dann auch zum Forschungsstand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Obere Pfalz<\/h3>\n<p>Die Oberpfalz ist ein Teil Altbayerns. Und doch hat ihre Geschichte an einigen Weggabelungen eine andere Richtung als der Rest Altbayerns und folglich in mancherlei Hinsicht eine andere Entwicklung als Ober- und Niederbayern genommen. Grundgelegt ist diese Sonderentwicklung der Oberpfalz im Sp\u00e4tmittelalter und der Fr\u00fchen Neuzeit im Hausvertrag von Pavia vom 4. August 1329. Mit diesem wittelsbachischen Teilungsvertrag wollte Ludwig der Bayer, der sich auf dem R\u00fcckzug aus Rom befand, wo er sich wegen seiner umstrittenen Kaiserkr\u00f6nung aufgehalten hatte, nicht zuletzt das zerr\u00fcttete Verh\u00e4ltnis zu den S\u00f6hnen seines bereits verstorbenen Bruders Rudolfs kitten. Inhalt des Vertrages war die Aufteilung des wittelsbachischen Besitzes in einen bayerischen und einen Pf\u00e4lzer Teil. Erster sollte bei Ludwig dem Bayern und seinen Nachkommen verbleiben, die Pfalz fortan bei den Nachfahren seines Bruders Rudolf. Wohl um eine territoriale Klammer zwischen den Pf\u00e4lzer und den bayerischen Besitzungen zu legen, wurde die Oberpfalz aus dem bayerischen Teil herausgel\u00f6st und der Pfalz zugeschlagen.<\/p>\n<p>Dies verwundert, war doch die Oberpfalz zu dieser Zeit dabei, sich wirtschaftlich zum\u00a0Ruhrgebiet des Mittelalters, also zu einer Region von Erzgewinnung und Eisenverarbeitung europ\u00e4ischer Dimension, zu entwickeln. Dass der stets finanzklamme Kaiser Ludwig der Bayer genau darauf verzichtete, bleibt ein R\u00e4tsel.<\/p>\n<p>Dieser vom restlichen Bayern nun abgetrennte Landesteil \u2013 sp\u00e4ter zur Unterscheidung zur Pfalz am Rhein, der unteren Pfalz, Obere Pfalz genannt \u2013 wurde ziemlich genau drei Jahrhunderte lang von Heidelberg aus politisch gelenkt, konnte aber mit der Regierungsstadt Amberg im Zentrum ein gewisses Eigenleben entwickeln. Diese Obere Pfalz, die sich von der heutigen Oberpfalz territorial in manchem unterscheidet, aber auch sehr gro\u00dfe Schnittmengen aufweist, kann als historische Vorg\u00e4ngerin des heutigen Regierungsbezirks Oberpfalz gesehen werden.<\/p>\n<p>Erst im Zuge des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges kam die Oberpfalz wieder zu Bayern. Fortan bildete sie als Rentamt Amberg neben den beiden niederbayerischen Rent\u00e4mtern Straubing und Landshut sowie den oberbayerischen Rent\u00e4mtern M\u00fcnchen und Burghausen eine Mittelbeh\u00f6rde im bayerischen Staatsaufbau, in der Bedeutung etwa vergleichbar mit den heutigen Regierungsbezirken.<\/p>\n<p>Mit der Besetzung der Oberpfalz und der sp\u00e4teren Einverleibung durch Herzog bzw. Kurf\u00fcrst Maximilian I. in den 1620er Jahren endete eine besonders turbulente Zeit von etwa sieben Jahrzehnten, in denen aufgrund der g\u00e4nzlich unterschiedlichen konfessionellen Positionierungen wohl die gr\u00f6\u00dfte Entfremdung zwischen Bayern und der Oberpfalz zu konstatieren ist. Denn w\u00e4hrend sich die bayerischen Herz\u00f6ge bald nach Luthers \u00f6ffentlichem Auftreten entschlossen, beim alten Glauben zu verbleiben und diese Linie auch \u00e4u\u00dferst konsequent beibehielten, f\u00fchrte der Pf\u00e4lzer Kurf\u00fcrst Ottheinrich \u2013 dem Grundsatz\u00a0cuius regio, eius religio regio\u00a0des Augsburger Religionsfriedens folgend \u2013 im Jahr 1556\/57 die Reformation in seinem F\u00fcrstentum ein, so wie er es 1542 bereits in Pfalz-Neuburg getan hatte. Fortan erlebte die Oberpfalz bis zur Besetzung durch Bayern sage und schreibe f\u00fcnf Konfessionswechsel. Denn dem \u00dcbertritt zum Protestantismus unter Ottheinrich folgte unter Kurf\u00fcrst Friedrich III. 1563 der Konfessionswechsel zum Calvinismus, was sein Sohn und Nachfolger Ludwig VI., der bis zu seinem Regierungsantritt 1576 Statthalter in der Oberpfalz war, wieder zur\u00fcckzudrehen versuchte. Nach dessen Tod 1583 herrschte in der Pfalz und damit auch in der Oberpfalz wieder die calvinische Ausrichtung vor.<\/p>\n<p>Diese konfessionelle Polarisierung innerhalb der unterschiedlichen wittelsbachischen Familienzweige f\u00fchrte dazu, dass sich beide Linien im Vorfeld des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges in jeweils f\u00fchrender Position in den beiden Lagern, also der protestantischen Union und der katholischen Liga, frontal gegen\u00fcberstanden. In dem sich nach dem Prager Fenstersturz entz\u00fcndenden Konflikt, der zum Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg werden sollte, spielte die Oberpfalz eine zentrale Rolle. Von hier aus machte sich der Pf\u00e4lzer Kurf\u00fcrst Friedrich V. auf den Weg nach B\u00f6hmen, wo er 1619 von der protestantischen Adelsopposition zum neuen K\u00f6nig gew\u00e4hlt worden war.<\/p>\n<p>Und von hier aus zogen kaiserliche Truppen, die von Bayern massiv unterst\u00fctzt wurden, nach Prag, um in der Schlacht am Wei\u00dfen Berg vom 8. November 1620 aus dem neuen b\u00f6hmischen K\u00f6nig einen Winterk\u00f6nig zu machen, also einen Herrscher, der nach nur einem Winter sein K\u00f6nigreich wieder verlassen musste. Nach der Besetzung der Oberpfalz 1621 kam Maximilian I. von Bayern Schritt f\u00fcr Schritt in den Besitz dieser Region. 1628 wurde sie ihm zusammen mit der Pf\u00e4lzer Kurw\u00fcrde vom Kaiser offiziell zugesprochen. Aus der Residenzstadt Amberg war die Hauptstadt eines bayerischen Rentamts geworden, dies blieb bis zum Ende des Alten Reiches so.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Forschungsstand<\/h3>\n<p>Nach dieser r\u00e4umlichen und zeitlichen Fokussierung m\u00f6chte ich noch ein paar S\u00e4tze zum Forschungsstand sagen. Ganz grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen zahlreiche Oberpf\u00e4lzer Kl\u00f6ster des Sp\u00e4tmittelalters und der Fr\u00fchen Neuzeit als schlecht erforscht bezeichnet werden. Sie wurden und werden \u2013 im Unterschied zu Kl\u00f6stern aus anderen Regionen \u2013 von der \u00fcberregionalen Forschung trotz ihrer reichen und interessanten Geschichte immer wieder \u00fcbersehen und kaum beachtet.<\/p>\n<p>Wenn sich auch in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten bei der Erforschung der Kl\u00f6ster der Oberen Pfalz einiges getan hat, so gilt vielfach leider immer noch das, was der Regensburger Kleriker und Historiker Thomas Ried vor nunmehr \u00fcber 200 Jahren in der Vorrede zu seiner\u00a0Genealogisch-diplomatischen Geschichte der Grafen von Hohenburg\u00a0aus dem Jahr 1812 bem\u00e4ngelnd konstatiert: \u201eSo gr\u00fcndlich und weitl\u00e4ufig die mannigfaltige Geschichte von Baiern zu unsern Zeiten bearbeitet worden ist, eben so sehr ward im Gegentheil die Geschichte des alten Nordgaues bis jetzt vernachl\u00e4ssigt, (\u2026). Wir Pf\u00e4lzer haben noch keine Sammlung von Kloster-Urkunden, \u2013 Aventin und Hund haben die Nordgauischen Alterth\u00fcmer und Denkw\u00fcrdigkeiten nicht gesammelt! nur einzelne zerstreute Fragmente besitzen wir, und auch diese m\u00fcssen m\u00fchsam zusammengesucht werden. Kurz, in Bezug auf den alten Nordgau befinden wir uns in Regionen, wo das helle Licht der Geschichte erl\u00f6scht, und nur eine schwache D\u00e4mmerung herrscht!\u201c<\/p>\n<p>Ried spielt dabei auf den Zustand an, dass zu dieser Zeit bereits 21 B\u00e4nde der 1763 begonnenen gro\u00dfen Editionsreihe\u00a0Monumenta Boica\u00a0vorlagen, aber sich von den darin gut 80 behandelten Kl\u00f6stern kein einziges aus dem Gebiet der historischen Oberpfalz findet. Zwar wurde dieses Defizit in den Jahren zwischen 1821 und 1827 sp\u00fcrbar verringert, als in den B\u00e4nden 24 bis 27 Quellen der Kl\u00f6ster Ensdorf, Kastl, Gnadenberg, Michelfeld, Sch\u00f6nthal und Reichenbach ediert wurden, doch findet sich in den folgenden etwa 30 B\u00e4nde dann wieder kein einziges Oberpf\u00e4lzer Kloster mehr.<\/p>\n<p>An dieser recht d\u00fcnnen Basis an gedruckten Quellen zu Oberpf\u00e4lzer Kl\u00f6stern \u00e4nderten auch die B\u00e4nde der\u00a0Quellen und Er\u00f6rterungen zur bayerischen und deutschen Geschichte\u00a0der Jahre 1856 bis 1915 nichts. Und auch die\u00a0Neue Folge\u00a0der\u00a0Quellen und Er\u00f6rterungen zur bayerischen Geschichte, die bis heute regelm\u00e4\u00dfig erweitert wird,\u00a0beinhaltet bei etwa 50 B\u00e4nden mit dem zu Reichenbach am Regen genau ein Kloster aus der Oberen Pfalz, in Band 26 zu den Dokumenten zum Birgittenorden kommt immerhin auch Gnadenberg vor.<\/p>\n<p>Was ich hier exemplarisch an den gro\u00dfen bayerischen Quelleneditionsreihen aufgezeigt habe, k\u00f6nnte man fast ebenso gut auf die historische Erforschung der einzelnen Oberpf\u00e4lzer Kl\u00f6ster \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Kl\u00f6ster der Oberen Pfalz<\/h3>\n<p>Die Geschichte der Kl\u00f6ster der Oberen Pfalz ist sehr vielf\u00e4ltig und gar nicht so leicht kategorisch abzuhandeln. Dennoch m\u00f6chte ich versuchen, diese etwa 700 Jahre von der Gr\u00fcndung der ersten Kl\u00f6ster der sp\u00e4teren Oberpfalz bis zur S\u00e4kularisation in f\u00fcnf Schritten kurz zu schildern.<\/p>\n<h4>Gr\u00fcndungsphase der alten Kl\u00f6ster<\/h4>\n<p>An der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert, also deutlich sp\u00e4ter als im restlichen Altbayern, siedelten sich Benediktiner in Wei\u00dfenohe, das heute im Landkreis Forchheim in Oberfranken liegt, in Kastl, Reichenbach, Ensdorf und Michelfeld an, um hier erste monastische Niederlassungen zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Nur wenige Jahrzehnte sp\u00e4ter folgten die weiteren Pr\u00e4latenorden der Zisterzienser und Pr\u00e4monstratenser, die in Waldsassen, Walderbach und Speinshart ihre Zelte aufschlugen.<\/p>\n<p>Blickt man auf die Gr\u00fcndungsjahre der einzelnen Kl\u00f6ster \u2013 bei Wei\u00dfenohe und Kastl k\u00f6nnen wir das nicht genau sagen, bei beiden ist aber eine Datierung um das Jahr 1100 wahrscheinlich \u2013, dann ist man \u00fcberrascht, innerhalb welch kurzer Zeit all diese Klostergr\u00fcndungen vollzogen wurden: Einige dieser Kl\u00f6ster konnten heuer bzw. in den vergangenen drei Jahren ihr 900-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um begehen: das 1118 errichtete Reichenbach am Regen, das 1119 gegr\u00fcndete Michelfeld sowie das 1121 gestiftete Ensdorf. Nur etwa anderthalb Jahrzehnte sp\u00e4ter entstand die Zisterze Waldsassen, um das Jahr 1140 Walderbach \u2013 ebenfalls ein Zisterzienserkloster \u2013 und 1145 schlie\u00dflich das Pr\u00e4monstratenserkloster Speinshart. Etwa ein Jahrhundert nach dieser Gr\u00fcndungswelle lie\u00df sich mit den Zisterzienserinnen in Seligenporten erstmals auch ein weiblicher Ordenszweig einer der genannten Orden in diesem Raum nieder.<\/p>\n<p>Man bedenke nur, welch ungeheure technische, k\u00fcnstlerische und logistische Meisterleistung es gewesen sein muss, innerhalb von nur etwa f\u00fcnf Jahrzehnten \u2013 mit einem deutlichen Schwerpunkt in der Zeit um 1120 \u2013 so viele, durchaus stattliche Kl\u00f6ster und Klosterkirchen auf relativ engem Raum zu errichten. Wo sind in einem so relativ d\u00fcnn besiedelten Gebiet all die Bauarbeiter und K\u00fcnstler, aber auch das Baumaterial hergekommen?<\/p>\n<p>Betrachtet man die Hintergr\u00fcnde der einzelnen Stiftungen, dann tauchen verschiedene wichtige Akteure dieses Raumes auf. Es wird schnell deutlich, dass diese Klostergr\u00fcndungen neben allen religi\u00f6sen Motivationen und der Sehnsucht nach einer gepflegten Memoria immer auch machtpolitische und strategische Bedeutung hatten. Sowohl bei Kastl, Reichenbach und Waldsassen finden wir die Familie der Diepoldinger, die Markgrafen des Nordgaus, bei Kastl dar\u00fcber hinaus auch den m\u00e4chtigen Grafen Berengar von Sulzbach. Jener spielt auch im Umfeld der Gr\u00fcndung des Klosters Michelfeld eine Rolle, wenn auch diese auf den Bamberger Bischof Otto zur\u00fcckgeht. Letzterer wurde 1121 \u2013 neben dem wittelsbachischen Pfalzgrafen Otto von Scheyern \u2013 auch in Ensdorf t\u00e4tig. Walderbach hingegen gr\u00fcndete Burggraf Otto aus dem Haus der Babonen. Neben dem Bamberger Bischof, dessen Bistum bis in den nordwestlichen Teil der sp\u00e4teren Oberen Pfalz hineinreicht und der sich gerade gegen\u00fcber den Ambitionen aufstiegswilliger Grafengeschlechter positionierte, sind es eben genau diese Familien der Diepoldinger, Sulzbacher, Wittelsbacher und Babonen, die in dieser Zeit massiv versuchten, sich in diesem Raum zu behaupten und ihr Einflussgebiet zu erweitern.<\/p>\n<p>Diese ersten Klostergr\u00fcndungen waren immer auch mit diversen zentralr\u00e4umlichen und infrastrukturellen Aufgaben wie Rodung und Erschlie\u00dfung, Bildung, Wirtschaftsf\u00f6rderung oder Grenz- und Herrschaftssicherung verbunden.<\/p>\n<p>Jedoch sollte bei der Betonung all der strategischen und kulturellen Aufgaben und Leistungen der Kl\u00f6ster niemals vergessen werden, dass stets das Religi\u00f6s-Geistlich-Spirituelle den Kern jeder kl\u00f6sterlichen Gemeinschaft darstellte. Nicht zuletzt spielte oft die adelige Gedenkkultur eine gro\u00dfe Rolle. Adelsfamilien wie die Diepoldinger, Wittelsbacher und die Burggrafen von Regensburg schufen<br \/>\nsich hier Familiengrablegen.<\/p>\n<p>Dass die meisten der eben genannten Grafenfamilien, also die Sulzbacher, Babonen und Diepoldinger, gegen Ende des 12. bzw. zu Beginn des 13. Jahrhunderts ausstarben, kam vor allem den \u00fcberlebenden Wittelsbachern zugute, die sich auch hier in der Oberpfalz, insbesondere seit sie 1180 das Amt des bayerischen Herzogs innehatten, zahlreiche Vogteirechte sichern konnten. Unter anderem gelang es ihnen dadurch, diese Kl\u00f6ster zu bayerischen Landeskl\u00f6ster zu machen.<\/p>\n<p>Einige der genannten Kl\u00f6ster bl\u00fchten schnell auf und erfuhren zum Teil noch im 12. Jahrhundert eine erste Glanzphase. Eine wirklich gro\u00dfe Zeit mit \u00fcberregionaler Bedeutung erlebten einige dieser Oberpf\u00e4lzer Kl\u00f6ster aber dann \u2013 trotz aller hussitischer Bedrohungen und Verw\u00fcstungen, die die Region \u00fcber etliche Jahre belasteten \u2013 im ausgehenden 14. und besonders im 15. Jahrhundert. Ich m\u00f6chte hier exemplarisch die beiden Benediktinerkl\u00f6ster Kastl und Reichenbach am Regen herausgreifen.<\/p>\n<p>Kastl wurde mit der von hier ausgehenden Kastler Reform zu einem Zentrum der monastischen Erneuerung f\u00fcr zahlreiche Benediktinerkl\u00f6ster im s\u00fcddeutschen Raum. Durch Kontakte zu den b\u00f6hmischen Kl\u00f6stern und Stiften B\u0159evnov, Kladrau und Raudnitz und Studienaufenthalte in Prag brachten einzelne Kastler M\u00f6nche zahlreiche Erneuerungsideen mit nach Kastl. Unter Abt Otto II. Nortweiner wurden am Ende des 14. Jahrhunderts grundlegende Reformwerke erstellt, die f\u00fcr zahlreiche Kl\u00f6ster in der Oberpfalz, in Bayern, in Franken und sogar in der Schweiz wegweisend wurden.<\/p>\n<p>Sehr fr\u00fch wandte sich auch Reichenbach den Kastler Reformbem\u00fchungen zu. Diese innere Erneuerung sollte auch dazu f\u00fchren, dass dieser Konvent nicht nur architektonisch, sondern auch wissenschaftlich absolut auf der H\u00f6he der Zeit agierte. So wurde nicht nur das Kloster weitgehend neu im gotischen Stil erbaut und zur Hussitenabwehr mit zahlreichen Befestigungsanlagen versehen, sondern Reichenbach stieg vielmehr zu einem Wissenschaftszentrum von europ\u00e4ischer Bedeutung auf. Der astronomische Turm nord\u00f6stlich der Klosterkirche ist bis heute ein sichtbarer Beweis f\u00fcr die astrologischen und mathematischen Studien, aber auch im Bereich der Kartographie wurde hier Bahnbrechendes geleistet. Die Bibliothek umfasste damals \u00fcber 1000 B\u00e4nde, die belegen, dass auch die Theologie und die Geisteswissenschaften gepflegt wurden.<\/p>\n<h4>Die Bettelorden kommen hinzu<\/h4>\n<p>In dieser Zeit des Sp\u00e4tmittelalters traten neben die Pr\u00e4latenorden auch die sich im 13. Jahrhundert in ganz Europa rasch verbreitenden Bettelorden. In der Oberpfalz waren dies die Dominikanerinnen, die Augustiner-Eremiten und nat\u00fcrlich die Franziskaner.<\/p>\n<p>Die ersten Niederlassungen finden sich interessanterweise auf dem Land, so in Sch\u00f6nthal, Engelthal oder Schwarzhofen. In Sch\u00f6nthal schlossen sich im Jahr 1256 die Wilhelmiterm\u00f6nche nur sechs Jahre nach ihrer Niederlassung an diesem Ort den Augustinereremiten an. In Engelthal, das im Sp\u00e4tmittelalter nur f\u00fcr einige Jahrzehnte zur Oberen Pfalz geh\u00f6rte und heute im Landkreis N\u00fcrnberger Land liegt, siedelten sich um 1240 fromme Frauen, Beginen, aus N\u00fcrnberg an, die 1248 den Dominikanerinnen beitraten. Zwischen 1289 und 1356 lebte in diesem Kloster Christine Ebner, die wegen ihrer Schriften als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der Mystik des 14. Jahrhunderts gilt. Die Dominikanerinnen in dem um 1240 gegr\u00fcndeten Kloster Schwarzhofen bei Neunburg vorm Wald hingegen kamen aus Regensburg.<\/p>\n<p>Die im 13. Jahrhundert in ganz Europa einsetzende Gr\u00fcndungswelle der Bettelordenskl\u00f6ster erfasste die Oberpfalz bemerkenswerterweise zuerst nicht in den St\u00e4dten, wie es f\u00fcr diese Gemeinschaften eigentlich notwendig und typisch ist. Erst 1452 lie\u00dfen sich Bettelm\u00f6nche, in diesem Fall Franziskaner, in einer Oberpf\u00e4lzer Stadt nieder, indem sie in Amberg ein Kloster errichteten. Im gleichen Jahr gr\u00fcndeten die Franziskaner einen Konvent auf dem M\u00f6ninger Berg bei Neumarkt.<\/p>\n<p>Zeitlich in die gleiche Epoche, wenn es auch inhaltlich nicht zu den eben genannten Orden passt, f\u00e4llt die Gr\u00fcndung des Klosters Gnadenberg in den 1420er Jahren. Bei diesem Kloster in der N\u00e4he von Neumarkt handelte es sich um die erste s\u00fcddeutsche Niederlassung des aus Schweden stammenden Birgittenordens. Urspr\u00fcnglich wurde es \u2013 dem Usus des Birgittenordens entsprechend \u2013 als Doppelkloster f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner angelegt, bei dem allerdings von vorne herein die frommen Damen das Sagen hatten. Gnadenberg war eine f\u00fcrstliche Stiftung, es wurde vom wittelsbachischen Pfalzgraf Johann von Pfalz-Neumarkt und seiner Gattin Katharina von Pommern-Stolp ins Leben gerufen. Da der einzige Sohn aus dieser Verbindung, Christoph, aufgrund der verwandtschaftlichen Beziehungen seiner Mutter im Jahr 1440 zuerst zum K\u00f6nig von D\u00e4nemark gew\u00e4hlt wurde und dann in den beiden darauffolgenden Jahren auch noch K\u00f6nig von Schweden (1441) und Norwegen (1442) wurde und dort 1448 erbenlos verstarb, r\u00fcckte Gnadenberg aus dem f\u00fcrstlichen Fokus. In diese L\u00fccke stie\u00df mehr und mehr die Reichsstadt N\u00fcrnberg, die zur Schutzmacht des Klosters aufstieg. Als dann in N\u00fcrnberg schon sehr fr\u00fch die Reformation Einzug hielt, ging es mit dem Kloster, das dann im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg auch noch schwer besch\u00e4digt werden sollte, relativ schnell bergab.<\/p>\n<h4>Aufhebung der Kl\u00f6ster durch Kurf\u00fcrst Ottheinrich in den 1550er Jahren<\/h4>\n<p>Damit ist der Niedergang der meisten Oberpf\u00e4lzer Kl\u00f6ster im Laufe des 16. Jahrhunderts bereits angesprochen. In einem mehr und mehr protestantisch gepr\u00e4gten Umfeld \u2013 neben der Reichsstadt N\u00fcrnberg sind hier auch die F\u00fcrstent\u00fcmer der fr\u00e4nkischen Markgrafen, das F\u00fcrstentum Pfalz-Neuburg und die Reichsstadt Regensburg zu nennen \u2013 war es f\u00fcr die einzelnen Kl\u00f6ster sehr schwer, sich zu behaupten.<\/p>\n<p>So gab es einige, auch gro\u00dfe Kl\u00f6ster, die um die Mitte des Jahrhunderts nur noch von maximal einer Hand voll M\u00f6nchen bewohnt wurden, von denen sich die meisten f\u00fcr die Neue Lehre interessierten. Nennen m\u00f6chte ich hier exemplarisch Michelfeld, Speinshart oder Wei\u00dfenohe. Andere Kl\u00f6ster wie Waldsassen standen noch ganz gut da.<\/p>\n<p>Mit der offiziellen Einf\u00fchrung der Reformation in der Oberpfalz unter Kurf\u00fcrst Ottheinrich wurden dann auch die Kl\u00f6ster schrittweise aufgehoben. War in der Kirchenordnung von 1556 noch die Rede, dass die Konvente \u201enur\u201c zum lutherischen Glauben konvertieren sollen und den Kl\u00f6stern die Neuaufnahme von Novizen untersagt war, zeigten die gleichzeitig einsetzenden Visitationen samt Inventarisierung aller Besitzungen, in welche Richtung dieser Prozess laufen w\u00fcrde. Bis etwa 1570 erfolgte die Aufl\u00f6sung der Kl\u00f6ster in mehreren Schritten. Allerdings blieben diese als Verwaltungseinheiten bestehen, sie unterstanden jetzt nicht mehr einem Abt, sondern einem Klosterrichter. Bei einigen Kl\u00f6stern wurden diese neuen weltlichen \u00c4mter mit ehemaligen \u00c4bten und M\u00f6nchen der Kl\u00f6ster besetzt.<\/p>\n<h4>Reformorden in Zeiten der Katholischen Reform und Gegenreformation<\/h4>\n<p>Unmittelbar mit der Besetzung und der \u00dcbertragung der Oberpfalz in den 1620er Jahren ging Herzog bzw. Kurf\u00fcrst Maximilian daran, eine fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfige Rekatholisierung der Oberpfalz in Angriff zu nehmen. Er stellte seinen neuen Untertanen ein Ultimatum, bis zu welchem sie sich entscheiden mussten, katholisch zu werden oder das Land zu verlassen. Aus dieser Zeit stammt \u00fcbrigens der heute noch vielzitierte Spruch\u00a0Di mach ma scho katholisch\u2026!<\/p>\n<p>Einhergehend mit dieser strengen Konfessionspolitik sollte aber auch eine innere Erneuerung im Sinne der Katholischen Reform erfolgen. Da hierzu aber das Seelsorgepersonal praktisch v\u00f6llig fehlte, setzte Maximilian ganz stark auf die Reformorden der Zeit. Aber es fehlten nicht nur Weltkleriker, es waren auch keine M\u00f6nche vor Ort. So stie\u00dfen die neuen religi\u00f6sen Gemeinschaften in dieses doppelte Vakuum vor.<\/p>\n<p>Eine besondere Bedeutung besa\u00df in diesem Zusammenhang die Oberpf\u00e4lzer Hauptstadt Amberg, die zwar schon im Mittelalter gewisse monastische Pr\u00e4gungen erfuhr, jetzt aber gewisserma\u00dfen zur katholischen Musterstadt umgestaltet wurde. Hier gr\u00fcndeten innerhalb weniger Jahre und Jahrzehnte die Jesuiten mit ihrem st\u00e4dtebaulich dominierenden Kolleg, die Franziskaner in der Stadt und auf dem Mariahilfberg sowie die Paulaner und die Salesianerinnen Niederlassungen. Franziskaner, in der strengen Observanz der Reformaten, waren \u00fcber Amberg hinaus auch in Freystadt, Kemnath, Neunburg vorm Wald und Pfreimd, der fr\u00fcheren Hauptstadt der Landgrafschaft Leuchtenberg, die im 17. Jahrhundert auf dem<br \/>\nErbweg an das Haus Bayern gekommen war, zu finden.<\/p>\n<p>Ein weiterer wichtiger Reformorden waren die Kapuziner. Diese kamen bereits 1627 nach Neumarkt, im 18. Jahrhundert versuchten sie dar\u00fcber hinaus, in Sulzb\u00fcrg und Pyrbaum die protestantische Bev\u00f6lkerung dieser ehemals reichsunmittelbaren Herrschaft, die 1740 an Bayern fiel, zu katholisieren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich die Jesuiten vorrangig um die Betreuung der st\u00e4dtischen Eliten in Seelsorge und Bildung k\u00fcmmerten \u2013 hier waren auch die Salesianerinnen t\u00e4tig \u2013, verrichteten die Kapuziner, die Paulaner und die Franziskaner mit ihren oft marianisch gepr\u00e4gten, farbenfrohen Fr\u00f6mmigkeitsformen die Pastorierung der eher einfacheren Bev\u00f6lkerungsschichten.<\/p>\n<p>So haben die neuen Orden der Gegenreformation die Oberpfalz sp\u00fcrbar gepr\u00e4gt, sicherlich mehr als dies im restlichen Altbayern der Fall war.<\/p>\n<h4>Die Wiederbegr\u00fcndung der alten Kl\u00f6ster durch Bayern im Jahr 1669 und der barocke Glanz<\/h4>\n<p>Aber dann sollte auch den alten Kl\u00f6stern noch einmal eine Wiederkehr gl\u00fccken, die dazu f\u00fchrte, dass es auch in der Oberen Pfalz barocken kl\u00f6sterlichen Glanz gab. Auf Initiative des bayerischen Kurf\u00fcrsten Ferdinand Maria wurden acht alte Oberpf\u00e4lzer Kl\u00f6ster 1661 wieder mit M\u00f6nchen besetzt und 1669 dann endg\u00fcltig restituiert. Dies waren die Benediktinerkl\u00f6ster Ensdorf, Michelfeld, Reichenbach und Wei\u00dfenohe, die Zisterzen Walderbach und Waldsassen, das Pr\u00e4monstratenserkloster Speinshart sowie das Augustinereremitenkloster Sch\u00f6nthal.<\/p>\n<p>Jedes dieser Kl\u00f6ster erhielt Unterst\u00fctzung eines altbayerischen Klosters. So wurde etwa Oberaltaich zum Mutterkloster f\u00fcr Michelfeld, Wei\u00dfenohe und Ensdorf, St. Emmeram in Regensburg k\u00fcmmerte sich um Reichenbach, Steingaden um Speinshart, Aldersbach um Walderbach und F\u00fcrstenfeld um Waldsassen.<\/p>\n<p>Mit dem Ziel, sich schnell aus den F\u00e4ngen der Mutterkl\u00f6ster zu l\u00f6sen und wieder zur eigenst\u00e4ndigen Abtei aufzusteigen, entwickelten zahlreiche dieser Kl\u00f6ster im ausgehenden 17. und dann im 18. Jahrhundert eine vielf\u00e4ltige produktive Emsigkeit. Dies zeigt sich nicht nur an beeindruckenden Klosterneubauten, etwa in Michelfeld, sondern auch an dem verst\u00e4rkten wissenschaftlichen Interesse. Bedeutende Forscher und Gelehrte der Zeit stammen aus Oberpf\u00e4lzer Kl\u00f6stern, ich m\u00f6chte hier exemplarisch nur den Ensdorfer Anselm Desing, den Michelfelder Maximilian Prechtl und auch den Wei\u00dfenoher Martin Schrettinger nennen.<\/p>\n<p>Anders als bei der ersten Aufl\u00f6sung der Kl\u00f6ster im 16. Jahrhundert standen viele Oberpf\u00e4lzer Kl\u00f6ster am Vorabend der S\u00e4kularisation \u201evoll im Saft\u201c. So traf sie die Aufhebung besonders hart. Hinzu kam, dass sich nach Auffassung der bayerischen Landesherren die Rechtsstruktur der Oberpf\u00e4lzer Abteien von denen im restlichen Bayern unterschied. Sie galten als nichtst\u00e4ndisch, weil sie mit der Aufhebung 1563 vollst\u00e4ndiges Eigentum des Landesherren geworden waren und die Wiedergr\u00fcndung 1669 nur aufgrund herzoglicher Gnade und nicht aufgrund alter Rechte erfolgte. Noch im Jahr 1801 wurde deshalb vielerorts das Kirchensilber beschlagnahmt und ein Inventar aller Klostermobilien und -immobilien angelegt. Bereits 1802, also wie im restlichen Altbayern nur die Bettelorden, wurden die Oberpf\u00e4lzer Pr\u00e4latenkl\u00f6ster unter kurf\u00fcrstliche Verwaltung gestellt und 1803 dann endg\u00fcltig aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Welche gro\u00dfe Bedeutung die Kl\u00f6ster und Orden in der Oberpfalz besa\u00dfen, verdeutlicht vielleicht auch ein Blick in das 1783 erschienene B\u00fcchlein mit dem Titel\u00a0Vollst\u00e4ndige Beschreibung der obern Pfalz, in welchem der Autor Ignatz Biechl zahlreiche Tabellen und Statistiken zum F\u00fcrstentum der Oberen Pfalz, also der historischen Oberpfalz, ver\u00f6ffentlichte. Biechl ermittelte damals f\u00fcr die gesamte Obere Pfalz 171.784 Einwohner. Von diesen geh\u00f6rten immerhin 457 Personen einem Oberpf\u00e4lzer M\u00e4nner- und Frauenkloster an, allein in der Stadt Amberg etwa lebten drei Ordensobere, 36 Konventualen und 13 Laienbr\u00fcder sowie eine Ordensoberin, 17 Konventualinnen und sechs Laienschwestern.\u00a0Schon diese Zahlen zeigen, dass die Kl\u00f6ster am Ende des 18. Jahrhunderts durchaus ein wichtiger Faktor im Gebilde der Oberen Pfalz waren.<\/p>\n<p>Wie auch bei den anderen bayerischen Kl\u00f6stern bedeutete die S\u00e4kularisation der Jahre 1802 und 1803 schlie\u00dflich auch f\u00fcr die Kl\u00f6ster im F\u00fcrstentum der Oberen Pfalz das Ende. Nur bei einigen wenigen alten Kl\u00f6stern gelang im 19. oder 20. Jahrhundert eine Wiederbegr\u00fcndung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Besonderheiten der Oberpf\u00e4lzer Klosterlandschaft<\/h3>\n<p>Nach diesem Schnelldurchlauf durch die Geschichte der Oberpf\u00e4lzer Klosterlandschaft m\u00f6chte ich nun versuchen, die Besonderheiten dieser Klosterlandschaft, insbesondere auch im Vergleich zu den anderen Teilen Altbayerns herauszuarbeiten. Nennen m\u00f6chte ich hierbei sechs in meinen Augen zentrale Befunde.<\/p>\n<p>Aus dieser r\u00e4umlichen und zeitlichen Festlegung ergibt sich eine historische Klosterlandschaft, die gewisse Besonderheiten aufweist. So konnten zum Zeitpunkt des Hausvertrags von Pavia, der alle Burgen, St\u00e4dte und M\u00e4rkte, jedoch keine Kl\u00f6ster nennt, die in der Oberpfalz bereits existierenden kl\u00f6sterlichen Niederlassungen im Vergleich zu den im restlichen Bayern gelegenen Kl\u00f6stern nur auf eine relativ kurze Vergangenheit zur\u00fcckblicken. Denn hier hatten die Klostergr\u00fcndungen erst an der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert, also vergleichsweise sp\u00e4t, eingesetzt. Schon wenige Kilometer s\u00fcdlich, in Regensburg, gab es ja bereits im Fr\u00fchmittelalter erste monastische Gr\u00fcndungen wie St. Emmeram, Ober- und Niederm\u00fcnster.<\/p>\n<p>Die im 13. Jahrhundert in ganz Europa einsetzende Gr\u00fcndungswelle der Bettelordenskl\u00f6ster erfasste die Oberpfalz zuerst nicht in den f\u00fcr diese Gemeinschaften eigentlich notwendigen St\u00e4dten, sondern auf dem Land, so in Sch\u00f6nthal, Engelthal oder Schwarzhofen.<\/p>\n<p>Nach \u00fcber einem Jahrhundert ohne Klostergr\u00fcndung in der Oberpfalz entstand in Gnadenberg im 15. Jahrhundert das erste s\u00fcddeutsche Kloster des aus Schweden stammenden Birgittenordens.<\/p>\n<p>Besonders bemerkenswert an den Kl\u00f6stern der Oberpfalz ist wohl die Tatsache, dass diese nicht erst im Zuge der S\u00e4kularisation von 1802\/03 aufgel\u00f6st wurden, sondern bereits im 16. Jahrhundert ihr \u2013 zumindest vorl\u00e4ufiges \u2013 Ende fanden. Da sich die Pf\u00e4lzer Kurf\u00fcrsten im Laufe des 16. Jahrhunderts erst der Reformation und dann sogar der calvinischen Konfession zuwandten, mussten die Untertanen ebenfalls diesen Schritt gehen. Folglich wurden auch die Kl\u00f6ster in der Mitte des 16. Jahrhunderts aufgel\u00f6st, im Unterschied zu anderen Kl\u00f6stern auf dem Gebiet der heutigen Oberpfalz wie Plankstetten, Pr\u00fcfening oder Frauenzell, welche katholischen Landesherrn wie dem F\u00fcrstbischof von Eichst\u00e4tt oder dem Herzog von Bayern unterstanden und diese Sonderentwicklung nicht gehen mussten. Erst der \u00dcbergang der Oberen Pfalz an das katholische Bayern im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg schuf die Voraussetzungen, dass zahlreiche gro\u00dfe Kl\u00f6ster, die als Verwaltungseinheiten weiterexistiert hatten und von einem weltlichen Administrator versehen wurden, nach gut einem Jahrhundert 1669 wiederbegr\u00fcndet und gr\u00f6\u00dftenteils erneut von den alten Orden besetzt wurden.<\/p>\n<p>Neben diesen wiedererstandenen Kl\u00f6stern siedelte der Landesherr zu Zwecken der Rekatholisierung der Oberpf\u00e4lzer Bev\u00f6lkerung im 17. und 18. Jahrhundert insbesondere solche Orden an, welche gerade auf dem Gebiet der R\u00fcckf\u00fchrung der Bev\u00f6lkerung zum katholischen Glauben eine gro\u00dfe Erfahrung hatten, insbesondere Jesuiten, Kapuziner und Franziskaner, aber auch Paulaner und Salesianerinnen, die sich in Amberg um die Erziehung und Bildung der weiblichen Jugend k\u00fcmmern sollten. Diese Reformorden haben gro\u00dfen Anteil daran, dass die Oberpfalz bis heute zu den am st\u00e4rksten katholisch gepr\u00e4gten Gegenden Deutschlands z\u00e4hlt. Zahlreiche barocke Fr\u00f6mmigkeitsformen, wie sie insbesondere von den Orden gepflegt wurden, haben sich hier erhalten.<\/p>\n<p>Eine letzte Besonderheit ist schlie\u00dflich, dass die sich aus den Wiederbegr\u00fcndungen des Jahres 1669 herleitende schw\u00e4chere rechtliche Stellung der Oberpf\u00e4lzer Kl\u00f6ster gegen\u00fcber dem Landesherrn dazu f\u00fchrte, dass hier selbst bei den Pr\u00e4latenorden die S\u00e4kularisation bereits im Jahr 1802 erfolgte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Kann man von einer \u201eOberpf\u00e4lzer Klosterlandschaft\u201c sprechen?<\/h3>\n<p>Bei der gew\u00e4hlten r\u00e4umlichen und zeitlichen Einschr\u00e4nkung zeigt sich das Untersuchungsgebiet als ein weitgehend einheitliches und geschlossenes Territorium, das nicht nur aufgrund seiner Besonderheiten erlaubt, von einer Klosterlandschaft zu sprechen, davon bin ich fest \u00fcberzeugt. Denn in der Oberen Pfalz entstand innerhalb eines politischen Territoriums, in das immerhin drei Di\u00f6zesansprengel hineinragten, auch deshalb eine Klosterlandschaft, da die einzelnen Ordensniederlassungen begannen, auf ganz unterschiedliche Art und Weise zueinander in Beziehung zu treten.<\/p>\n<p>Deutlich wird dies etwa innerhalb der Landst\u00e4nde, also der Vertretung der grundbesitzenden Kl\u00f6ster, des Adels und der St\u00e4dte und M\u00e4rkte. Bei den in der Oberpfalz erst seit dem ausgehenden 15. Jahrhundert festmachbaren Landtagen wurde der Kreis der landst\u00e4ndischen Kl\u00f6ster von Waldsassen, Kastl, Ensdorf, Speinshart, Reichenbach, Walderbach, Michelfeld, Wei\u00dfenohe, Gnadenberg, Seligenporten und Sch\u00f6nthal gebildet. Die Vorsteher dieser Kl\u00f6ster mussten sich also nicht nur politisch einigen, sie konnten auch ein Bewusstsein entwickeln, die Pr\u00e4laten der Oberen Pfalz zu sein.<\/p>\n<p>Dieses Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl wurde weiter bef\u00f6rdert durch zahlreiche Gebetsverbr\u00fcderungen, welche nicht bei der Ordenszugeh\u00f6rigkeit Halt machten, sondern auch eine ganze Region in den Blick nehmen konnten; oder durch gegenseitige Besuche der Pr\u00e4laten, von denen die erst vor einigen Jahren edierten\u00a0Annales Speinshartenses, also die Speinsharter Jahrb\u00fccher, eindrucksvolle Beispiele liefern.<\/p>\n<p>Diese eben in groben Z\u00fcgen skizzierte Oberpf\u00e4lzer Klosterlandschaft endete, wie das F\u00fcrstentum der Oberen Pfalz selbst, am Beginn des 19. Jahrhunderts mit der in der Oberpfalz etwas fr\u00fcher einsetzenden S\u00e4kularisation. Selbstverst\u00e4ndlich entstanden in der Oberpfalz, die sich territorial doch deutlich von der historischen Oberpfalz unterscheidet, auch im 19. und 20. Jahrhundert zahlreiche Niederlassungen von neuen Orden, auch wurden alte Kl\u00f6ster wieder mit monastischem Leben erf\u00fcllt, beispielsweise das ehemalige Zisterzienserkloster Waldsassen nun mit Zisterzienserinnen aus Landshut-Seligenthal im Jahr 1863, das ehemalige Benediktinerkloster Michelfeld, das zu einer Einrichtung der Regens-Wagner-Stiftung f\u00fcr Menschen mit Behinderungen umgebaut wurde, mit Dillinger Franziskanerinnen im Jahr 1885, das zum gleichen Zweck umgewandelte ehemalige Benediktinerkloster Reichenbach mit Barmherzigen Br\u00fcdern 1890 , das ehemalige Benediktinerkloster Plankstetten mit Scheyrer Klosterbr\u00fcder im Jahr 1904, das ehemalige Benediktinerkloster in Ensdorf mit Salesianern Don Bosco im Jahr 1920, das ehemalige Kloster Speinshart mit Pr\u00e4monstratenserm\u00f6nchen aus Tepl im Egerland im Jahr 1921 und schlie\u00dflich das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Seligenporten mit Zisterziensern aus Kloster Bronnbach bei Wertheim 1931.<\/p>\n<p>Auch wenn ein Vielzahl ehemaliger, insbesondere bei der S\u00e4kularisation aufgel\u00f6ster Kl\u00f6ster heute noch aufgrund der ganz unterschiedlichen staatlichen, kommunalen, kirchlichen und privaten Weiter- und Nachnutzungen als Kl\u00f6ster, Beh\u00f6rdensitze, Sozialanstalten, Fabriken, Brauereien oder Schulen mit den zumeist stattlichen Klostergeb\u00e4uden mit ihren oftmals \u00e4u\u00dferst repr\u00e4sentativen Kirchenbauten zumindest noch baulich das \u00f6ffentliche Bild der Oberpfalz mitpr\u00e4gen und als Erinnerungsorte, Tourismus-Hotspots und Zentralorte des l\u00e4ndlichen Raums durchaus eine weiterhin gro\u00dfe Rolle spielen, kann man von einer eigenen Klosterlandschaft der Oberpfalz, wie ich sie oben aufzuf\u00e4chern versucht habe, hier wohl nicht mehr sprechen.<\/p>\n<p>Wenn die von der seligen Theresia Gerhardinger aus Stadtamhof im Jahr 1833 in Neunburg vorm Wald gegr\u00fcndeten Armen Schulschwestern heute hier und morgen dort eingesetzt werden und wenn Hunderte von Mallersdorfer Schwestern und Dillinger Franziskanerinnen, die gerade in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ihren Dienst in zahlreichen Krankenh\u00e4usern, Heimen und Kinderg\u00e4rten auch der Oberpfalz taten, sogar ihren Erstwohnsitz au\u00dferhalb des Regierungsbezirks hatten, dann ist das etwas grundlegend Anderes als die Klosterlandschaft der Oberpfalz im Sp\u00e4tmittelalter und der Fr\u00fchen Neuzeit.\u00a0<img decoding=\"async\" src=\"debatte_2_2022_27_LINKS-web-resources\/image\/29.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Dieser Vortrag wurde vom Autor am 19. November 2021 in der Katholischen Akademie in Bayern in M\u00fcnchen im Rahmen der Tagung\u00a0Bayerische Klosterlandschaften\u00a0gehalten. Die Vortragsform wurde beibehalten.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die heutige Oberpfalz beinhaltet viele herausragende, zumeist ehemalige Kl\u00f6ster mit teilweise europ\u00e4ischem Rang, etwa die Regensburger Stifte und Kl\u00f6ster St. Emmeram, Ober- und Niederm\u00fcnster, das Schottenkloster St. Jakob, die heute ebenfalls im Regensburger Stadtgebiet liegenden Kl\u00f6ster Pr\u00fcfening und Karthaus-Pr\u00fcll, aber auch Waldsassen, Walderbach, Reichenbach, Speinshart oder Plankstetten, um nur einige zu nennen. 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