{"id":32153,"date":"2023-07-17T14:33:27","date_gmt":"2023-07-17T12:33:27","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=die-krise-der-kirche"},"modified":"2024-12-17T10:54:53","modified_gmt":"2024-12-17T09:54:53","slug":"die-krise-der-kirche-persoenliche-beobachtungen-und-impulse","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/die-krise-der-kirche-persoenliche-beobachtungen-und-impulse\/","title":{"rendered":"The crisis of the Church"},"content":{"rendered":"<p>Es sind bewegte und bewegende Zeiten, die wir momentan erleben. Erst raubt uns die Pandemie etwas von der Gewissheit, dass wir selbstverst\u00e4ndlich auch morgen leben werden, wenn wir uns heute noch gesund f\u00fchlen, zerst\u00f6rt die Unbefangenheit in der Begegnung miteinander und verlangt stattdessen Achten auf Abstand, und n\u00f6tigt uns, zum Schutz vor Ansteckung verh\u00e4ngte Einschr\u00e4nkungen unserer Freiheiten hinzunehmen.<\/p>\n<p>Dann konfrontiert uns der kriegerische \u00dcberfall auf die Ukraine von einem auf den anderen Tag mit der Erkenntnis, dass sich offensichtlich doch nicht alle Konflikte mit Diplomatie und Gespr\u00e4chen l\u00f6sen lassen, und l\u00e4sst das l\u00e4ngst vergessene Risiko sp\u00fcren, dass auch wir hier in einen Krieg hineingezogen werden k\u00f6nnten. Unfassbar, wie 2022 ein ganzes Land mit Desinformation, systematischer L\u00fcge und Unterdr\u00fcckung freier Berichterstattung an der Nase herumgef\u00fchrt werden kann. Grausame Bilder von Kriegsverbrechen wecken jeden Tag nachhaltige Zweifel, ob es \u00fcberhaupt einen Fortschritt der Menschheit in Kultur und Humanit\u00e4t gibt.<\/p>\n<p>Das Gemeinsame dieser beiden Krisen: So viele Gewissheiten sind innerhalb k\u00fcrzester Zeit abhandengekommen. Dieses Grundgef\u00fchl des Abhandenkommens von fundamentalen Gewissheiten trifft \u2013 leider \u2013 auch in Bezug auf die Kirche zu, seit die Dimension des sexuellen Missbrauchs in ihr und die Art, damit umzugehen, an das Licht der \u00d6ffentlichkeit gekommen sind. F\u00fcr die Di\u00f6zese M\u00fcnchen ist dazu Ende Januar das umfangreiche Gutachten der Kanzlei Westpfahl-Spilker-Wastl erschienen.<\/p>\n<h3>Zur augenblicklichen Lage<\/h3>\n<p>Ich m\u00f6chte im Folgenden nicht die Ergebnisse dieses Gutachtens referieren, sondern Reaktionen schildern, die es ausgel\u00f6st hat. Ich werde dabei meine eigenen Wahrnehmungen und gedanklichen Konnotationen nicht heraushalten, wie das sonst in dem Bericht eines Wissenschaftlers \u00fcblich ist.<\/p>\n<p>Die Reaktionen lassen sich umschreiben mit Entsetzen, Wut, Entt\u00e4uschung, Scham und ja, Verunsicherung. Die Irritation wurde verst\u00e4rkt durch das Verhalten des emeritierten Papstes Benedikt XVI., der seine Anwesenheit bei einer Ordinariatssitzung, in der \u00fcber die \u00dcbernahme und Verwendung eines \u201eT\u00e4ters\u201c beraten und entschieden wurde, in Abrede gestellt hatte, dies sp\u00e4ter aber revidieren musste und dann als Fehler seiner Berater bei der Redaktion seiner Stellungnahme dargestellt hat. In journalistischer Zuspitzung und schlagzeilenm\u00e4\u00dfiger Verknappung wurde dieser nachgeschobene Korrektur-Versuch zu der verheerenden Aussage zusammengefasst, der ehemalige Papst habe \u201egelogen\u201c.<\/p>\n<p>Viele hatten das alles nicht nur f\u00fcr nicht m\u00f6glich, sondern nicht einmal f\u00fcr denkbar gehalten. N\u00fcchterner ausgedr\u00fcckt ist der ohnehin bedr\u00fcckende Komplex \u201eMissbrauch\u201c jetzt um eine zus\u00e4tzliche Dimension erweitert worden: Zum Skandal des zigfachen Verbrechens an Kindern und dem in den Gutachten bescheinigten unangemessenen und auf Unsichtbarmachung zielenden Umgang der Verantwortungstr\u00e4ger damit (\u201eVertuschung\u201c) ist eine suboptimale Kommunikation mit der \u00d6ffentlichkeit hinzugekommen. Die hat zus\u00e4tzlich durch das etwa zeitgleiche ungeschickte Agieren des K\u00f6lner Kardinals Woelki, das vatikanische Verbot der Segnung homosexueller Paare im Februar 2021, das zu fr\u00fcheren \u00c4u\u00dferungen von Papst Franziskus in direktem Widerspruch stand, und die Tatsache, dass das Thema Missbrauch jetzt schon zw\u00f6lf Jahre auf der Agenda steht, eine desastr\u00f6se Qualit\u00e4t erreicht.<\/p>\n<h3>Reaktionen im Innern<\/h3>\n<p>Was macht das mit den Leuten? Es gibt unter den Gl\u00e4ubigen eine kleine Gruppe, die sagen: \u201eDas geht mich nichts an, das sind bedauerliche Einzelf\u00e4lle; ich habe es satt, das jeden Tag in der Zeitung zu lesen und in den Nachrichten h\u00f6ren zu m\u00fcssen.\u201c Es gibt aber auch die, die sich an einer Abbruchkante stehen f\u00fchlen und sagen: \u201ejetzt reichts\u201c und ernsthaft \u00fcberlegen auszutreten. Auch wenn sie sich, sollte es tats\u00e4chlich zum Entschluss kommen, das zu tun, nicht automatisch auch vom Glauben und von der Religion verabschieden wollen, m\u00f6chten sie mit der konkreten Institution und deren sichtbaren Vertretern \u00fcberhaupt nichts mehr zu tun haben.<\/p>\n<p>Die meisten jedoch erleben sich einfach als hilflos. F\u00fcr sie bedeutet das Ganze, dass ein St\u00fcck Sicherheit aus ihrem Leben verloren geht. Was sie jetzt br\u00e4uchten, w\u00e4re vor allem Zuspruch und Trost; aber das bekommen sie gerade nicht. Manche geraten in ihrem eigenen Umfeld unter Rechtfertigungsdruck: \u201eWie kannst Du in so einer Organisation bleiben?\u201c Oder: \u201eWarum sollen wir einen Verein, in dem so schlimme Dinge passieren, mit unserem Geld auch noch unterst\u00fctzen?\u201c Oder: \u201eWas bringt mir die Mitgliedschaft in der Kirche?\u201c \u201eWelchen Grund gibt es \u00fcberhaupt zu bleiben?\u201c<\/p>\n<p>Ein guter Bekannter, der sein ganzes Berufsleben in die Kirche investiert hat, erz\u00e4hlt mir, dass seine Kinder ihn und seine Frau fragen, warum sie sich \u201ein so einem Laden\u201c noch engagieren. Junge Eltern, die gerade intensiv erleben, welches Gl\u00fcck kleine Kinder sein k\u00f6nnen, aber auch: wieviel Sorgfalt und Abstriche an den eigenen W\u00fcnschen sie verlangen, \u00e4u\u00dfern Verst\u00e4ndnislosigkeit und Emp\u00f6rung, wenn sie h\u00f6ren, wie anvertraute gleichaltrige Kinder behandelt und die T\u00e4ter durch die Institution gesch\u00fctzt wurden; sie besonders sehen darin einen Angriff auf das, was ihnen als das Wichtigste und Wertvollste im Leben gilt.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich sind da noch die vielen einfachen Priester, die ihren Dienst tun, aber merken, dass sie \u2013 unausgesprochen oder sogar ausgesprochen \u2013 unter Generalverdacht stehen und sich angesichts der noch ausstehenden Gutachten und erst beginnenden Untersuchungen in anderen L\u00e4ndern (Italien, Frankreich, Spanien, Portugal) die Frage stellen m\u00fcssen, wann das denn endlich aufh\u00f6ren wird.<\/p>\n<h3>\u201eEntzauberung\u201c \u2013 Stufe 2<\/h3>\n<p>Der Erosion im Innern der Kirche entspricht ein gravierender Vertrauensschwund in der \u00d6ffentlichkeit. Max Webers vor hundert Jahren gepr\u00e4gte Formel von der \u201eEntzauberung der Welt\u201c wollte seiner Zeit die Entwicklung der Kultur von einem Denken, in dem man mit der Existenz geheimnisvoller unberechenbarer M\u00e4chte rechnet, hin zu Rationalit\u00e4t und Wissenschaft charakterisieren. Heute k\u00f6nnte \u201eEntzauberung\u201c eine treffliche Chiffre f\u00fcr die Desillusionierung und den abrupten Verlust der Aura und des Anspruchs der Heiligkeit von Kirche (wie sie im Glaubensbekenntnis doch bekannt wird), der \u201eHochw\u00fcrdigkeit\u201c der Priesterschaft, der Glaubw\u00fcrdigkeit der Deutungsfigur Berufen-Sein und des Z\u00f6libats als einer dem neutestamentlichen Jesus besonders nahen Lebensform sein.<\/p>\n<p>Die Auswirkungen sind in der sinkenden Attraktivit\u00e4t kirchlicher und theologischer Berufe deutlich zu sp\u00fcren. Die Aufmerksamkeit vieler Medien und ihrer Rezipienten an der Kirche beschr\u00e4nkt sich inzwischen auf Nachrichten \u00fcber Skandal\u00f6ses. Es entsteht derzeit die Vermutung, dass der katholischen Kirche und ihrem F\u00fchrungspersonal geradezu alles zuzutrauen ist. Anzeichen sind nicht zu \u00fcbersehen, dass weitere Wellenbewegungen in Gang kommen, die dann auch die gewachsenen staatskirchenrechtlichen Bestimmungen erfassen werden, die schon jetzt unwidersprochen als \u201ePrivilegien\u201c diskreditiert werden.<\/p>\n<h3>Fragw\u00fcrdige visuelle Botschaften<\/h3>\n<p>\u00d6ffentliche Kommunikation vollzieht sich heutzutage auch durch Bilder bzw. die Kombination von Worten und Bildern. Ich finde, dass Kirche viel zu wenig darauf achtet, welche visuellen Botschaften \u00fcber sie ausgesendet werden. Im Stolz auf ihre lange Tradition und deren ausgefeilte Farben-, Ritual und Symbolsprache \u00fcbersieht sie, wie es heute wirkt, wenn im Chorraum zehn oder zwanzig bis drei\u00dfig liturgisch gekleidete M\u00e4nner stehen oder wenn ein Z\u00f6libat\u00e4r in bisch\u00f6flicher Kleidung (beabsichtigt oder arrangiert) sich in den Nachrichten zu familien- oder bioethischen Fragen \u00e4u\u00dfert oder wenn in Kathedralkirchen, deren Inneres immer auf Alt\u00e4re ausgerichtet war, auff\u00e4llige Throne die Sichtachsen und ein \u00dcberma\u00df an imperialen Gesten den Ablauf von Feiern st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Sicher ist es auch ein Effekt der ver\u00e4nderten medialen Kommunikation, dass heute die Chancen viel gr\u00f6\u00dfer sind, \u00fcber die Institution und das Sprechen und Handeln der Hierarchie informiert zu werden als \u00fcber die Versuche der vielen \u201enormalen\u201c Gl\u00e4ubigen, ihr Christsein an der Basis (also in den Gemeinden) und im Kontext der Herausforderungen des Alltags zu leben. Ich selbst wusste als Sch\u00fcler und auch noch als Theologiestudent viel weniger \u00fcber Papst, Bisch\u00f6fe, verbindliche Stellungnahmen \u201edes\u201c Lehramts und den Spannungen zwischen spirituellen Gruppen, und es hat mich auch nie so interessiert wie die gro\u00dfen Themen, Fragen und Texte, vor allem die der Bibel und die der gro\u00dfen Religionsdenker, selbst wenn diese wie Feuerbach und Nietzsche sehr kritisch waren. Sicher hat mich aber schon damals klerikales Gehabe abgeschreckt und ge\u00e4rgert.<\/p>\n<p>Gelegentlich liegt es aber auch nicht an den kirchlichen Akteuren, sondern an der medialen Regie, wenn ein schlechter Eindruck entsteht. So werden in Talkshows, in denen es um die kirchliche Situation oder aktuelle Ereignisse geht, die Gespr\u00e4chspartner oft ausschlie\u00dflich nach dramaturgischen Gesichtspunkten ausgesucht. So kann es passieren, dass Repr\u00e4sentanten ganz kleiner Meinungsgruppen (neue geistliche Gemeinschaften) auf Augenh\u00f6he mit kompetenten Vertretern zusammengespannt werden und Gelegenheit erhalten, ausgesprochen naive und von der Theologie schon seit langem aufgegebene Meinungen zu Inspiration und Bibelverst\u00e4ndnis sowie zur Konstanz und Einheitlichkeit der kirchlichen Lehre selbstbewusst und sichtbar ergriffen, mit existentiellem Ernst und Anspruch auf Respektierung vorzutragen. Das dient sicher der Farbigkeit der Diskussion, zumal wenn die entsprechenden Personen ein auff\u00e4lliges \u00c4u\u00dferes haben, aber der Seriosit\u00e4t und dem Niveau ist es nicht unbedingt f\u00f6rderlich.<\/p>\n<h3>Diskursive Verschiebungen<\/h3>\n<p>Ein h\u00e4ufig \u00fcbersehenes Problem im Zusammenhang der Thematisierung des Missbrauchs im Raum der Kirche, aber nicht nur hier, ist das, was man \u201ediskursive Verschiebungen\u201c (D. Liebscher) in den Debatten nennen k\u00f6nnte. Damit meine ich das Ph\u00e4nomen, dass ein bestimmtes Problem in der medialen \u00d6ffentlichkeit, in der Rechtspolitik und in der aktuellen ethischen Debatte unter einem anderen Blickwinkel diskutiert wird als in der theologischen Tradition und in bestimmten kirchlichen Zirkeln.<\/p>\n<p>So wird der\u00a0sexuelle Missbrauch\u00a0heute weltweit als Form von Gewalt gegen Untergebene bzw. Anvertraute, also besonders vulnerable Personen, diskutiert, w\u00e4hrend er innerhalb der kirchlichen Verwaltung und im Kirchenrecht lange und zum Teil heute noch als Versto\u00df gegen das 6. Gebot und die Z\u00f6libatsverpflichtung aufgefasst wurde. Und der\u00a0grunds\u00e4tzliche Ausschluss der Frauen\u00a0von allen Weihe\u00e4mtern wird in kirchlichen und theologischen Debatten immer noch mit der Einstimmigkeit der \u00dcberlieferung bis auf Jesus begr\u00fcndet und verteidigt, w\u00e4hrend er au\u00dferhalb dieser Kreise l\u00e4ngst unter dem Aspekt der Diskriminierung, also eines Versto\u00dfes gegen das Gleichheitsprinzip allein aufgrund des Geschlechts, diskutiert wird.<\/p>\n<p>Ganz \u00e4hnlich wird\u00a0die Frage des angemessenen Umgangs\u00a0mit Menschen homosexueller oder queerer Orientierung von der Selbstbestimmtheit und der Zielperspektive, bestehende Ausgrenzungen zu \u00fcberwinden, beantwortet, w\u00e4hrend sie fr\u00fcher und in vielen Dokumenten unter dem Gesichtspunkt der Nat\u00fcrlichkeit bzw. Nichtnat\u00fcrlichkeit und der inneren Zwecksetzung der Sexualit\u00e4t her verhandelt wurden. Und schlie\u00dflich wird heute die im Kirchenvolk und im aufgeschlosseneren Teil des Klerus\u00a0die Verleihung eines Weiheamts\u00a0unter dem Aspekt der Vielfalt und der Unterschiedlichkeit der Aufgaben, Begabungen, Kompetenzen, Gruppierungen und deren Zusammenwirken zum Besten der Gemeinde begriffen, und nicht sofort als Problem der hierarchischen \u00dcber- und Unterordnung der Menschen.<\/p>\n<p>Eine weitere Beobachtung zu den innerkirchlichen Diskussionen, vor allem jenen, wo es \u201eknirscht\u201c und polemisch wird, betrifft das, was ich \u201eDiskussionsstopper\u201c nenne, was man aber weniger vornehm auch als Totschlagsargumente bezeichnen k\u00f6nnte, insofern sie ausschlie\u00dflich dazu benutzt werden, Forderungen nach notwendigen Ver\u00e4nderungen zu ersticken. Dazu z\u00e4hlen insbesondere S\u00e4tze wie \u201eDie Kirche ist doch keine Demokratie!\u201c, \u201eDazu br\u00e4uchte man erst das Einverst\u00e4ndnis der gesamten Weltkirche.\u201c Und \u201eDas ist doch nicht mehr katholisch. Wer das will, soll halt protestantisch werden.\u201c<\/p>\n<p>Wer so argumentiert, macht zwei Fehler: Er l\u00e4sst zum einen die tats\u00e4chliche Entwicklungsgeschichte und Bedingtheit und auch die Vielfalt der kirchlichen Positionen au\u00dfer Acht. Und er \u00fcbersieht zum anderen, dass der gesellschaftliche Kontext, in dem die Diskussionen \u00fcber notwendige Ver\u00e4nderungen stets gef\u00fchrt werden, sich eben auch an ethischen Idealen und normativen Prinzipien wie beispielsweise Partizipation der Betroffenen, M\u00f6glichkeiten der Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit (das hat etwas mit Freiheit zu tun), Kontrolle von Macht (durch Gewaltenteilung), Subsidiarit\u00e4t und Rechtsf\u00f6rmigkeit orientiert.<\/p>\n<p>Fast alle der genannten Standards sind von der Kirche bei anderen Gelegenheiten f\u00fcr verbindlich erkl\u00e4rt worden, zumindest im Bezug auf Staat und Gesellschaft. Nat\u00fcrlich kann man darauf verweisen, dass Kirche etwas Besonderes ist, aber es w\u00e4re doch hochproblematisch, wenn das nur dazu diente, die in der Gesellschaft anerkannten Standards zu unterschreiten.<\/p>\n<h3>Verantwortung \u201e\u00fcbernehmen\u201c<\/h3>\n<p>Notwendig erscheint es mir schlie\u00dflich, noch etwas zur Vorstellung von Verantwortung zu sagen. \u201eVerantwortung\u201c bzw. \u201eVerantwortlichkeit\u201c ist ja gleichsam die theoretische Grundlage f\u00fcr die Aufarbeitung. Verantwortung ist eine dezidiert personale, individuelle Kategorie. Verantwortung l\u00e4sst sich nicht auf das Kollektiv verteilen oder abschieben. Aber das hei\u00dft doch umgekehrt auch, dass die Verantwortung nicht sich selbst \u00fcberlassen werden darf und der Diffusion preisgegeben wird, sondern dass sie organisiert und transparent gemacht werden muss in Strukturen und Regelwerken.<\/p>\n<p>Dazu gibt es heute weltweit viele Anstrengungen und Vorschl\u00e4ge, etwa in Gestalt von Compliance-Management-Systemen und in Konzepten von Good Governance. Auch f\u00fcr Kirche und ihre diversen Einrichtungen braucht es also Organisations- und F\u00fchrungsethik mit eindeutigen Zust\u00e4ndigkeiten und Kontrollen. Wenn der Missbrauch ein \u201esystemisches\u201c Problem ist, woran es nach allem, was bekannt geworden ist, keinen Zweifel geben kann, dann braucht es eben auch systemische Verantwortung \u2013 und die kann nicht der Bischof allein wahrnehmen.<\/p>\n<p>Aber zur systemischen Verantwortung geh\u00f6rt auch, dass dann, wenn schwere Fehler passiert sind, die Zust\u00e4ndigen, in deren Verantwortungsbereich das passiert ist, \u201edie Verantwortung \u00fcbernehmen\u201c. Und dann sind wir bei der Figur des Amtsverzichts oder R\u00fccktritts. In Zeiten, wo noch die Sekret\u00e4rin, die vor achtzig Jahren im KZ-B\u00fcro Listen mit H\u00e4ftlingen und ihren Ma\u00dfnahmen getippt hat, strafrechtlich wegen Beihilfe zur Verantwortung gezogen wird, auch wenn sie schon hoch in den Neunzigern steht, macht es sich nicht gut, wenn in der Kirche R\u00fccktritte erkl\u00e4rt, aber zugleich unter den Vorbehalt p\u00e4pstlicher Annahme bzw. Ablehnung gestellt werden, auch wenn das im Kirchenrecht so vorgesehen ist.<\/p>\n<p>Und erst recht wirkt es befremdlich und wie eine zus\u00e4tzliche Respektlosigkeit gegen\u00fcber dem Glauben der Noch-Gebliebenen und der anschwellenden Menge der durch Austritt sich \u00c4u\u00dfernden, wenn der Bischof, dessen Verhalten zu so vielfacher und so gr\u00fcndlicher Besch\u00e4digung gef\u00fchrt hat wie derzeit in K\u00f6ln, wieder in sein Amt zur\u00fcckgeschickt wird, als sei nichts geschehen. Ich wei\u00df: R\u00fccktritte heilen nicht alles, was schiefgelaufen ist, aber sie k\u00f6nnen ein starkes Signal in Richtung Zukunft und f\u00fcr einen Neuanfang nach einer heillos verfahrenen Situation sein.<\/p>\n<h3>Die Aufgabe: Vertrauen und Glaubw\u00fcrdigkeit wiedergewinnen<\/h3>\n<p>Noch eine Bemerkung zum Schluss: Viele Bisch\u00f6fe haben, nachdem sie wiederholt ihrer Scham Ausdruck verliehen haben, die Wiedergewinnung von Vertrauen und der Glaubw\u00fcrdigkeit der Kirche zum wichtigsten Anliegen der n\u00e4chsten Jahre erkl\u00e4rt. Das ist im Prinzip auch richtig. Aber Vertrauen und Glaubw\u00fcrdigkeit gewinnt man nicht so rasch zur\u00fcck, wie man sie innerhalb kurzer Zeit eingeb\u00fc\u00dft hat. Beide sind nicht durch Willensentschl\u00fcsse zu generieren und insofern \u201eunverf\u00fcgbar\u201c. Sie wachsen mit der Zeit und werden gew\u00e4hrt. H\u00f6chstens kann man durch m\u00fchsames Arbeiten dazu etwas beitragen.<\/p>\n<p>Eine wichtige Voraussetzung daf\u00fcr und meine dringende Empfehlung w\u00e4re, alles daf\u00fcr zu tun, dass das Thema Missbrauch \u201eabger\u00e4umt\u201c werden kann, damit wieder Platz f\u00fcr die eigentliche Botschaft ist \u2013 aber nicht durch Leugnen und kleinteiliges Verschieben, sondern durch eine gro\u00dfe Anstrengung der Wahrheit und des Zugehens auf diejenigen, die Unrecht erlitten haben. Die Frage einer materiellen Wiedergutmachung (als Ausgleich f\u00fcr biografisch erlittenes Unrecht, f\u00fcr dadurch bedingte Benachteiligungen in Beruf und Familie sowie als Erstattung eventueller Therapiekosten) ist sicher nicht der zentrale Punkt, aber einer, der relativ einfach l\u00f6sbar sein m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Sexualethik scheint es mir vor allem darauf anzukommen, dass die Kirche den Gestus des \u00fcberlegenen Alles-Wissens ablegt und ihre Aufgabe darin sieht, die Menschen in ihrer Verletzbarkeit, an erster Stelle die Kinder und Jugendlichen, zu sch\u00fctzen und zu st\u00e4rken. Auch der Synodale Weg kann sicher ein wichtiger Beitrag sein, soweit er von der allseitigen Bereitschaft getragen ist, miteinander zu lernen, Fehler zu korrigieren, die Erfahrungen der Menschen ernst zu nehmen und auch neue Wege zu wagen. Es w\u00e4re ein fatales Signal, wenn all diese Anstrengungen \u2013 wieder einmal &#8211; folgenlos blieben oder abgeschmettert w\u00fcrden.\u00a0<img decoding=\"async\" src=\"debatte_2_2022_27_LINKS-web-resources\/image\/21.png\" alt=\"\" \/><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sind bewegte und bewegende Zeiten, die wir momentan erleben. 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