{"id":32208,"date":"2023-07-17T14:34:12","date_gmt":"2023-07-17T12:34:12","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=juedische-sozialrevolutionaere-und-saekularer-messianismus"},"modified":"2025-01-09T10:21:35","modified_gmt":"2025-01-09T09:21:35","slug":"juedische-sozialrevolutionaere-und-saekularer-messianismus-eine-etwas-andere-geschichte-des-antisemitismus","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/juedische-sozialrevolutionaere-und-saekularer-messianismus-eine-etwas-andere-geschichte-des-antisemitismus\/","title":{"rendered":"Jewish Social Revolutionaries and Secular Messianism"},"content":{"rendered":"<div id=\"_idContainer259\" class=\"_idGenObjectStyleOverride-2\">\n<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"_idGenDropcap-1\">N<\/span>ichts ist geblieben von der gr\u00f6\u00dften Propaganda-Ausstellung des Dritten Reiches. Was sollte auch bleiben? Gips, Papier, Sperrholz \u2013 viel mehr war nicht dahinter, als im November 1937 die angeblich \u201egr\u00f6\u00dfte Ausstellung Europas\u201c er\u00f6ffnete: Unter dem Titel \u201eDer ewige Jude. Grosse politische Schau\u201c inszenierte das M\u00fcnchner Deutsche Museum auf 3500 Quadratmetern und in 20 S\u00e4len hetzerischen Antisemitismus in Objekten, gef\u00e4lschten Statistiken, ins Monstr\u00f6se vergr\u00f6\u00dferten Fotos und angstmachenden Weltkarten. Ein begeisterter Goebbels reiste an, Schulklassen wurden zwangsverpflichtet, \u00fcber 5000 Besucher*innen kamen jeden Tag. Die Ausstellung wanderte weiter nach Wien, Berlin, Bremen, Dresden und Magdeburg und wurde von \u00fcber einer Million Menschen gesehen. Eine \u00e4hnliche Schau wurde im Herbst 1941 im besetzten Paris einem franz\u00f6sischen Publikum vorgesetzt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">\u201eSo hat diese absolut objektive, fast leidenschaftslose Ausstellung den Zweck, jedem die Augen zu \u00f6ffnen anhand unwiderlegbarer Dokumente\u201c, lobte der V\u00f6lkische Beobachter die Arbeit der Kuratoren und Wissenschaftler. Zu diesen objektiven Dokumenten z\u00e4hlten: Nasen, riesenhaft vergr\u00f6\u00dferte Nasen, M\u00fcnder und Ohren, groteske Karnevalsobjekte in musealen Glasvitrinen. Dazwischen fanden sich, kleiner und fast schon unscheinbar, Gipsmasken deutscher J\u00fcdinnen und Juden \u2013 in Konzentrationslagern angefertigte Lebendmasken, mit denen deportierte und gequ\u00e4lte Menschen in Ausstellungsobjekte transformiert wurden.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Tradition der Lebendmasken reicht zur\u00fcck bis ins sp\u00e4te 19. Jahrhundert, als in der deutschen Kolonie Papua-Neuguinea Gipsmasken der indigenen Bev\u00f6lkerung angefertigt wurden, die man sp\u00e4ter kolorierte und im Berliner Wachsfigurenkabinett ausstellte. Diese koloniale Technik, Gesichter in Objekte f\u00fcr die Wissenschaft zu verwandeln, wurde bald von der Fotographie abgel\u00f6st. Nicht zuf\u00e4llig holten Nazi-Kuratoren diese koloniale Praxis 1937 zur\u00fcck ins Museum \u2013 es galt, aus Deutschen Fremde zu machen, aus bekannten Gesichtern \u201eUnzivilisierte\u201c, aus Vertrauten Feinde. Material und Technik sollten visualisieren, was die Propaganda t\u00e4glich in ihren Slogans und Hetzreden wiederholte: dass es Deutsche gab, denen alles zustand, und solche, denen alles abgesprochen wurde \u2013 auch das Deutschsein und die damit verbundenen Rechte.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Weimarer Republik war zweifelsohne eine problematische, fehlerhafte und fragile Demokratie gewesen \u2013 aber sie war n\u00e4her an einer offenen, vielf\u00e4ltigen Gesellschaft, als alles, was Deutschland bis dahin erlebt hatte. Weimar brachte Freiheiten und ein neues Selbstverst\u00e4ndnis f\u00fcr Frauen, J\u00fcdinnen und Juden und eine bis dahin weitgehend stumme Jugend. Dieses rasche und wilde Aufbl\u00fchen gesellschaftlicher Diversit\u00e4t wurde 1933 mit allen Mitteln aus dem \u00f6ffentlichen Leben entfernt, Museen und Bibliotheken wurden von ihr ges\u00e4ubert, ihre Vertreter*innen unterdr\u00fcckt und verfolgt. An Stelle der Vielfalt r\u00fcckte eine imaginierte \u201eVolksgemeinschaft\u201c, wei\u00df, homogen, nationalistisch, antisemitisch \u2013 eine Gesellschaft, die angeblich die Kontinuit\u00e4t deutscher Kultur und Tradition repr\u00e4sentierte und dabei die Geschichte der modernen Migration ungeschrieben machen wollte.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die meisten J\u00fcdinnen und Juden, die 1933 zu Fremden und Feinden erkl\u00e4rt wurden, lebten seit Generationen in Deutschland. Um ihre Isolation, Beraubung und Verfolgung zu rechtfertigen, bediente man sich alter antisemitischer Feindbilder und vermischte sie mit (anti)modernen Verschw\u00f6rungsmythen und pseudowissenschaftlicher Rassenforschung. Und so befand sich unter den Exponaten auch das Konterfeit des Idealtypus des j\u00fcdischen \u201eFeindes\u201c von innen: n\u00e4mlich eines \u201ej\u00fcdischen Bolschewisten\u201c deutscher Herkunft. Der ehemalige Politiker Werner Scholem war in der Ausstellung zugegen, materialisiert in Form einer im KZ Dachau angefertigten Lebendmaske. Sein Gesicht war unverkennbar, die prominente Nase, die leicht abstehenden Ohren, die hohe Stirn \u2013 ein j\u00fcdischer Intellektueller, wie er jetzt in jedem Rassenkund-Lehrbuch zu finden war.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Bereits Mitte der 1920er Jahre war das Portr\u00e4t des 1895 geborenen KPD-Politikers auf nationalsozialistischen Wahlplakaten aufgetaucht. Damals konnte er sich dar\u00fcber am\u00fcsieren, doch jetzt wurden seine Gesichtsz\u00fcge, seine Gestalt und sein Habitus zum Inbegriff des Feindes im eigenen Land, zum internationalistischen deutschen Juden. Anders als die meisten j\u00fcdischen Kommunisten \u00e4nderte Werner Scholem nie seinen j\u00fcdisch klingenden Namen, und so verk\u00f6rperte er den Stereotyp des j\u00fcdischen Revolution\u00e4rs in Deutschland.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Als Anh\u00e4nger Trotzkis war Werner Scholem noch vor seinem drei\u00dfigsten Geburtstag aus der F\u00fchrungsriege der kommunistischen Partei geflogen, die ab Mitte der Zwanzigerjahre zusehends unter den Einfluss Stalins geriet. Trotzdem geh\u00f6rte der Sohn aus b\u00fcrgerlich-j\u00fcdischem Berliner Haus zu den ersten, die 1933 inhaftiert wurden. Sein Bruder, der Religionswissenschaftler Gershom Scholem, hegte sp\u00e4ter den Verdacht, dass Werner Scholem auf einer pers\u00f6nlichen Liste seines politischen Gegners, Joseph Goebbels, gestanden habe.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Bereits 1924 hatte Goebbels den Politiker und Journalisten, der sich im Parlament ebenso wie in der Zeitung \u201eDie Rote Fahne\u201c vehement gegen die Nazis positionierte, in seinem Tagebuch unter den gro\u00dfen Namen des internationalen Kommunismus genannt. Und Joseph Goebbels hatte seinen ehemaligen Kontrahenten nicht vergessen: Auf dem Reichsparteitag in N\u00fcrnberg im September 1935 erw\u00e4hnte der \u201eReichspropagandaleiter\u201c Werner Scholem namentlich als prominenten Repr\u00e4sentanten des Bolschewismus in Deutschland. Und der Bolschewismus war in Goebbels Augen eine diabolische und m\u00f6rderische Ideologie, gef\u00f6rdert von einem internationalen Judentum.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Der Bolschewismus war mitnichten eine j\u00fcdische Ideologie. Doch \u00fcberall in den L\u00e4ndern Mittel- und Osteuropas, wo die Politik gegen\u00fcber Juden in der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts als besonders ambivalent oder aggressiv galt, war die Gruppe der f\u00fchrenden j\u00fcdischen Sozialrevolution\u00e4re \u00fcberproportional gro\u00df im Verh\u00e4ltnis zu ihrem Bev\u00f6lkerungsanteil. Ihre Zahl begann aber immer dann abzunehmen, wenn Parteien etabliert waren und Regime fest im Sattel sa\u00dfen: dann, wenn der revolution\u00e4re Moment, in dem fast alles m\u00f6glich schien, vorbei war, verschwanden J\u00fcdinnen und Juden aus den Kadern der revolution\u00e4ren Parteien.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Unter deutsch-j\u00fcdischen Zeitgenossen l\u00f6ste das Ph\u00e4nomen der vergleichsweise starken j\u00fcdischen Beteiligung an den russischen Revolutionen von 1905 und 1917 sowie im revolution\u00e4ren Berlin und M\u00fcnchen der Jahre 1918 und 1919 vor allem eines aus: Unbehagen. Sie f\u00fcrchteten, dass die prominente Rolle der j\u00fcdischen Revolution\u00e4re \u00fcberall im Land Antisemitismus ausl\u00f6sen und ihnen selbst schaden w\u00fcrde. Und tats\u00e4chlich wurde vonseiten der Rechtsparteien nicht nur die j\u00fcdische Mitwirkung an der Revolution hervorgehoben, sondern auch eine universelle Affinit\u00e4t zwischen j\u00fcdischen Intellektuellen und jeder Art von Radikalismus konstruiert.<\/p>\n<p class=\"fliess\">So betonte die rechtspopulistische Presse die Pr\u00e4senz von Juden in der Spartakusgruppe und der M\u00fcnchner R\u00e4terepublik, wo sie nur konnte, und machte auch aus bekannten nichtj\u00fcdischen Revolution\u00e4ren nachtr\u00e4glich Juden \u2013 allen voran Karl Liebknecht. Dieser war durch seine offene Ablehnung des Krieges im Sommer 1914 zum liebsten Staatsfeind avanciert; nachdem er sich im November 1918 als F\u00fchrer des Spartakusaufstandes neuerlich offen gegen die Regierung wandte, wurde er zur zentralen Figur der Dolchsto\u00dflegende. Wieder und wieder dementierte die Zeitung\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">Im deutschen Reich<\/span>, das Organ des\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">Centralvereins deutscher Staatsb\u00fcrger j\u00fcdischen Glaubens<\/span>, Liebknechts angebliche j\u00fcdische Herkunft und bewies in Stammb\u00e4umen und Ausz\u00fcgen aus dem Geburtenregister seine g\u00e4nzlich \u201earische Abstammung\u201c.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Bereits im Dezember 1919 unternahm der Berliner Literaturhistoriker Rudolf Kayser, Schwiegersohn Albert Einsteins und sp\u00e4terer Chefredakteur der\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">Neuen Rundschau<\/span>, den Versuch, das Verh\u00e4ltnis zwischen Revolution\u00e4ren und j\u00fcdischen Interessenvertretern und Gemeinden zu befrieden. Denn, so argumentierte Kayser, die Figur des modernen j\u00fcdischen Revolution\u00e4rs sei durchaus in der j\u00fcdischen Geschichte verankert und aus ihr zu erkl\u00e4ren: \u201eSo ma\u00dflos er von antisemitischer Seite \u00fcbertrieben, und so \u00e4ngstlich er vom j\u00fcdischen B\u00fcrgertum verleugnet wird: der gro\u00dfe j\u00fcdische Anteil an der heutigen revolution\u00e4ren Bewegung steht fest; er ist immerhin so gro\u00df, da\u00df kein Zufall, sondern eine innere Tendenz ihm gebieten mu\u00df; er ist Auswirkung des j\u00fcdischen Wesens in eine modern-politische Richtung.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Kaysers Meinung nach waren die j\u00fcdischen Revolution\u00e4re des 20. Jahrhunderts nichts anderes als Wiedergeburten der historischen Messias-Gestalten: M\u00e4rtyrer und Propheten, die unbeirrt einem vorbestimmten Weg folgten, der notwendigerweise tragisch enden musste. Kaysers Interpretation darf aber nicht als Versuch verstanden werden, eine religi\u00f6se Kontinuit\u00e4t herzustellen. Wie viele seiner Zeitgenossen in den intellektuellen Berliner Kreisen, zog Kayser sein j\u00fcdisches Selbstverst\u00e4ndnis nicht aus religi\u00f6sen Inhalten, sondern aus einer spezifischen Vorstellung von j\u00fcdischer Kultur als einem Amalgam aus Geschichte, Literatur und Kunst. J\u00fcdisches Denken stand in dieser Wahrnehmung f\u00fcr Unabh\u00e4ngigkeit und kulturelle Avantgarde.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Und die Darstellung von Revolution\u00e4ren als Messias-Figuren war kein Versuch, ihnen einen religi\u00f6sen Charakter zu verleihen, sondern im Gegenteil der Wunsch, der j\u00fcdischen Geschichte auch eine s\u00e4kulare Tradition einzuschreiben. \u201eDiese echten j\u00fcdischen Revolution\u00e4re sind, trotzdem sie in innigster Gemeinschaft im Denken und Handeln mit ihren andersst\u00e4mmigen Genossen verbunden sind, von ihnen sehr verschieden. Sie haben es zumeist in zwei Punkten schwerer: Es fehlt ihnen die nat\u00fcrliche Opposition der unterdr\u00fcckten Klasse, des Proletariats \u2013 sie sind stets\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">Intellektuelle<\/span>\u00a0\u2013 und zweitens jene weite nationale Unterst\u00fctzung, die aus der Tatsache stammt, dass F\u00fchrer und Gefolge von gleicher v\u00f6lkischer Herkunft sind. Das letztere wird mir vielleicht durch den Hinweis auf den internationalen Charakter des Sozialismus wie jeder modernen revolution\u00e4ren Ideologie bestritten werden; dennoch ist es Tatsache, dass die russische wie die deutsche Revolution einen starken nationalen Einschlag haben.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Auf diese beiden Punkte, so Kayser, gehe auch die unvermeidbare Einsamkeit der j\u00fcdischen Revolution\u00e4re zur\u00fcck: Wegen ihrer j\u00fcdischen Herkunft geh\u00f6rten sie nur selten zu den orthodoxen Anh\u00e4ngern eines revolution\u00e4ren Katechismus, sondern viel h\u00e4ufiger zu den H\u00e4retikern. Ihr Vorbild war deshalb kein anderer als der gro\u00dfe Mystiker und falsche Messias Sabbatai Zwi, der die j\u00fcdische Welt des 17. Jahrhunderts in einen endzeitlichen Rausch versetzt hatte. Dessen Ma\u00dflosigkeit \u201ein Hoffnung und Wirklichkeitsferne\u201c glaubte Kayser auch im politischen Utopismus der Berufsrevolution\u00e4re unter seinen Zeitgenossen zu erkennen. In einer historischen Umkehrung schrieb Rudolf Kayser dem j\u00fcdischen H\u00e4retiker nachtr\u00e4glich den Charakter eines Sozialrevolution\u00e4rs zu und stellte ihn an den Beginn einer Linie von j\u00fcdischen Politikern \u2013 in einer Zeit, in der Juden vom politischen Leben ausgeschlossen waren, konnte Sabbatai Zwi notgedrungen nur in einem religi\u00f6sen Raum agieren.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Kaysers Darstellung geriet etwas romantisierend und ahistorisch, doch Jahrzehnte sp\u00e4ter kam Gershom Scholem, als Biograf Sabbatai Zwis die Autorit\u00e4t auf diesem Gebiet, zu einem ganz \u00e4hnlichen Schluss. F\u00fcr die 1973 erschienene englische \u00dcbersetzung seines gro\u00dfen Werkes \u00fcber Sabbatai Zwi schrieb Scholem eine neue Einleitung, in der er bemerkte, nicht jener Schule anzugeh\u00f6ren, die annimmt, \u201eda\u00df es ein wohldefiniertes und unver\u00e4nderliches \u201aWesen\u2018 des Judentums\u201c gebe, besonders dort nicht, \u201ewo historische Ereignisse zu bewerten sind\u201c. Das Wesen des Judentums, so Scholem, k\u00f6nne ausschlie\u00dflich im historischen Kontext und deshalb immer wieder aufs Neue identifiziert werden.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Damit legte er den Schwerpunkt j\u00fcdischer Erfahrung nicht auf den Kern der religi\u00f6sen Tradition, sondern auf die Interaktion dieser Tradition mit der j\u00fcdischen und nichtj\u00fcdischen Welt ihrer Zeit. In dieser Sichtweise kam er \u2013 auf anderen Wegen als Kayser \u2013 zu einem \u00e4hnlichen Vergleich zwischen den Anh\u00e4ngern Sabbatai Zwis und den j\u00fcdischen Revolution\u00e4ren des 20. Jahrhunderts: F\u00fcr ihn lag die Verbindung in der Tragik des Schicksals beider Gruppen, die sich einer Utopie verschrieben und daf\u00fcr einen hohen Preis bezahlt hatten. Scholems Post-Holocaust- und Post-Gulag-Perspektive auf die Geschichte der Revolution\u00e4re lie\u00df ihn die Ideologie, die auch ihn lange fasziniert hatte, als \u201es\u00e4kularen Messianismus\u201c beschreiben. Und Messianismus im politischen Kontext k\u00f6nne nur desastr\u00f6s enden, argumentierte Scholem \u2013 aber diese Warnung habe niemand h\u00f6ren wollen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Obwohl Werner Scholem seit 1926 kein Mitglied der KPD mehr gewesen war und sogar der nationalsozialistische Volksgerichtshof ihn freisprach, blieb er seit 1933 in Haft; alle Versuche der Familie, der Qu\u00e4ker und anderer Organisationen scheiterten, ihn aus dem Gef\u00e4ngnis und sp\u00e4ter aus verschiedenen Konzentrationslagern zu befreien. W\u00e4hrend einer der zahlreichen Schikanen, die ihm im Lager angetan wurden, erkl\u00e4rte er einem Mith\u00e4ftling gegen\u00fcber: \u201eIch habe ja mit der Politik seit Ende der 20er Jahre abgeschlossen und werde nie wieder in sie zur\u00fcckkehren! Aber das sage ich Dir, wenn ich es je t\u00e4te, so w\u00fcrde ich ein Buch schreiben mit der \u00dcberschrift \u201aIn den Klauen der Nationalsozialisten und Stalinisten\u2018.\u201c Sieben Jahre lang war Werner Scholem in Haft, bis er im Sommer 1940 im KZ Buchenwald erschossen wurde.<\/p>\n<p class=\"fliess\">J\u00fcdische Kommunisten und Oppositionelle waren einerseits unter den ersten Opfern des Nationalsozialismus, andererseits als Trotzkisten, Renegaten und Intellektuelle unter den Feinden und Opfern Stalins. Dieses h\u00e4ufig h\u00f6chst tragische Verh\u00e4ltnis zwischen Judentum und Kommunismus blieb als Ergebnis des Kalten Krieges deshalb f\u00fcr lange Zeit unerz\u00e4hlt, und die \u201eroten Schafe der Familie\u201c fielen dem Vergessen anheim.\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"_idGenObjectAttribute-2\" src=\"debatte_4_2021_26-web-resources\/image\/1.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nichts ist geblieben von der gr\u00f6\u00dften Propaganda-Ausstellung des Dritten Reiches. Was sollte auch bleiben? Gips, Papier, Sperrholz \u2013 viel mehr war nicht dahinter, als im November 1937 die angeblich \u201egr\u00f6\u00dfte Ausstellung Europas\u201c er\u00f6ffnete: Unter dem Titel \u201eDer ewige Jude. 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