{"id":32214,"date":"2023-07-17T14:34:16","date_gmt":"2023-07-17T12:34:16","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=die-apostelgeschichte-3"},"modified":"2025-01-13T09:51:01","modified_gmt":"2025-01-13T08:51:01","slug":"von-jerusalem-nach-rom-eine-einfuehrung-in-die-welt-der-apostelgeschichte","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/von-jerusalem-nach-rom-eine-einfuehrung-in-die-welt-der-apostelgeschichte\/","title":{"rendered":"Von Jerusalem nach Rom"},"content":{"rendered":"<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"_idGenDropcap-6\">W<\/span>er die Apostelgeschichte liest, begibt sich auf eine so spannende wie abenteuerliche Reise. Der Weg f\u00fchrt \u00fcber das sturmgepeitschte Meer (Apg 27,20), heraus aus d\u00fcsteren Kerkern (Apg 12,6\u201310), hinab von steil abfallenden Stadtmauern (Apg 9,25), hinaus in die Weite der reichsr\u00f6mischen Antike (Apg 1,8) und hinein in kleine Keimzellen und Hauskirchen des fr\u00fchen Christentums (Apg 21,8).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Apostelgeschichte ist eine besonders aktuelle Schrift des Neuen Testaments. Sie bewegt sich direkt auf ihre Leserinnen und Leser zu: in zeitlicher, r\u00e4umlicher und auch inhaltlicher Hinsicht.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Im Grunde sind wir \u2013 rein\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">zeitlich<\/span>\u00a0gedacht \u2013 noch immer in der gleichen heilsgeschichtlichen Etappe. Wie die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger sind auch wir vor die Aufgabe gestellt, nach dem Leben und Wirken Jesu den Glauben zu verk\u00fcnden und Zeugen zu sein (Apg 1,8).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Aber auch\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">r\u00e4umlich<\/span>\u00a0bewegt sich die Apostelgeschichte auf ihre Adressaten zu. Die Erz\u00e4hlung beginnt in Jerusalem und setzt sich im Umland von Jud\u00e4a und Samaria fort. Nach weitschweifenden Reisen gelangt das Evangelium schlie\u00dflich nach Rom. Die Apostelgeschichte endet in einer Mietwohnung (Apg 28,30), mitten unter den Leuten, quasi an unserer T\u00fcrschwelle.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Schlie\u00dflich kann man sich in der Apostelgeschichte auch\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">inhaltlich<\/span>\u00a0wiederkennen \u2013 wie in einem Spiegel. Damals und heute geht es um das Wachsen und Werden von Gemeinden, um Aufbr\u00fcche und R\u00fcckschl\u00e4ge, um alte Werte und neue Konzepte und um die stets herausfordernde Inkulturation und Kommunikation des Glaubens.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Zeitlich, r\u00e4umlich und inhaltlich: Wer die Apostelgeschichte liest, begibt sich auf eine so spannende wie abenteuerliche Reise. Das Ziel der Reise ist man selbst. Unbeteiligt und passiv l\u00e4sst die Apostelgeschichte ihre Leser jedenfalls nicht. Man kehrt ver\u00e4ndert von dieser Lese-Reise zur\u00fcck. Im Folgenden sollen einige Leseschl\u00fcssel und Verst\u00e4ndnishilfen den Weg durch die verschlungenen Pfade der Apostelgeschichte erleichtern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Der Autor<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die Apostelgeschichte nennt den Namen des Autors nicht. Sie ist \u2013 wie auch alle Evangelien des Neuen Testaments \u2013 anonym verfasst. Alter Tradition nach soll die Apostelgeschichte von Lukas geschrieben worden sein: einem Arzt und Begleiter von Paulus. In der Tat z\u00e4hlt Paulus in einem seiner Briefe einen Lukas unter seinen Mitarbeitern auf (Phlm 24). Der Kolosserbrief wiederum wei\u00df von einem Arzt mit Namen Lukas (Kol 4,14). Ist damit der Beweis erbracht, dass die Apostelgeschichte von einem Paulussch\u00fcler und Arzt geschrieben wurde? Eine Antwort ist nicht leicht zu geben.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ein spezifisch medizinisches Interesse l\u00e4sst sich n\u00e4mlich weder im Lukasevangelium noch in der Apostelgeschichte feststellen. Von einem Arzt w\u00fcrde man doch detaillierte Krankheitsbeschreibungen oder eine kritische Auseinandersetzung mit Therapien und Wundern erwarten d\u00fcrfen!<\/p>\n<p class=\"fliess\">Der zweite Teil der Apostelgeschichte widmet sich fast ausschlie\u00dflich den Reisen des Paulus. Zudem finden sich im Lauf der Erz\u00e4hlung Passagen, die in der ersten Person Plural gehalten sind. Der Autor zeigt sich als Teil des Geschehens und berichtet als Augenzeuge: \u201eSo brachen wir von Troas auf und fuhren auf dem k\u00fcrzesten Weg nach Samothrake und am folgenden Tag nach Neapolis.\u201c (Apg 16,11) Was die Biografie des V\u00f6lkerapostels betrifft, so unterscheidet sich die Apostelgeschichte aber von den Aussagen des Paulus in seinen eigenen Briefen. Zudem findet keine intensive Auseinandersetzung mit der Theologie von Paulus statt. Gro\u00dfe paulinische Begriffe bleiben unerw\u00e4hnt, so dass auch hier gelten muss: Stichhaltige Beweise f\u00fcr die Abfassung der Apostelgeschichte durch einen Paulussch\u00fcler gibt es nicht. Der Autor bleibt \u2013 trotz der alten Tradition aus patristischer Zeit, die ihn Lukas nennt \u2013 historisch kaum greifbar.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Als Forschungskonsens darf gelten, dass die Apostelgeschichte und das Lukasevangelium zusammengeh\u00f6ren. Sie bilden ein Doppelwerk, dessen Teile wohl jeweils eine Schriftrolle f\u00fcllten. Beide Werke sind Theophilus gewidmet (Lk 1,3; Apg 1,1) und wenden sich somit an ein und denselben Adressatenkreis. Auch inhaltlich stellt der Anfang der Apostelgeschichte die Beziehung zum Lukasevangelium her: \u201eDen ersten Bericht, hochverehrter Theophilus, habe ich \u00fcber all das verfasst, was Jesus zu tun und zu lehren begonnen hat.\u201c (Apg 1,1)<\/p>\n<p class=\"fliess\">Wir haben einen begnadeten Erz\u00e4hler vor uns. Durch die Art der Darstellung, die einleitenden Worte und die Erz\u00e4hlformen beansprucht dieser Autor einen Platz unter den Historiografen seiner Zeit. Er erz\u00e4hlt, so wie man dies von guter Geschichtsschreibung erwartete: Teil der Darstellung sind Schiffsreisen und Gerichtsprozesse, selbstgestaltete Reden und wendige Zusammenfassungen. Die Erz\u00e4hlung soll auch unterhalten. Unser Autor \u2013 nennen wir ihn mit der altkirchlichen Tradition Lukas \u2013 beschreibt die Ereignisse mit einem Augenzwinkern.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Anschaulich wird geschildert, wie sich die Predigt von Paulus in Troas \u00fcberm\u00e4\u00dfig in die L\u00e4nge zieht. Kerzen brennen im kleinen Versammlungsraum. Der Sauerstoff wird knapp. Einem jungen Mann mit Namen Eutychus fallen die Augen zu. Er kippt schlaftrunken aus dem offenen Fenster, in dem er sa\u00df (Apg 20,9).<\/p>\n<p class=\"fliess\">An dieser kleinen Episode wird deutlich, dass es nicht nur um die Darstellung einer vermeintlich exakten Vergangenheit geht. F\u00fcr einen antiken Historiografen w\u00e4re dies viel zu wenig. Die Geschichte soll die Leserinnen und Leser ansprechen und faszinieren. Der Autor will eine lebendige Vorstellung von der Geschichte vermitteln und die Bedeutung der Ereignisse freilegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Fakt oder Fiktion?<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Wie wahr ist die Apostelgeschichte? Seit Generationen treibt diese Frage die Forschung um. So viel vorweg: Einen faktentreuen Bericht wird man in der Apostelgeschichte sicher nicht sehen k\u00f6nnen. Fakt und Fiktion gehen in der Erz\u00e4hlung eine ganz eigene, aber eben auch bezaubernde Verbindung ein.<\/p>\n<p class=\"fliess\">In seinem Lehrbuch \u00fcber die Redekunst beschreibt Quintilian gegen Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. die Zielsetzung eines antiken Historiografen: Dieser solle durch die Art der Darstellung bewirken, dass die Leser meinen, \u201edie fr\u00fcheren Jahrhunderte selbst miterlebt\u201c (Institutio Oratoria 12,4,2) zu haben. Die Leser sollen f\u00f6rmlich ins Geschehen hineingezogen werden und den Eindruck gewinnen, Teil der Ereignisse zu sein. Nicht um ein abstraktes Faktenwissen geht es dem antiken Historiografen, sondern um die Vermittlung einer erlebnisechten Vorstellung. Der Autor \u2013 so Quintilian weiter \u2013 w\u00fcrde erreichen, \u201edass die Geschehnisse bar vor Augen liegen, wenn sie dem Wahren \u00e4hnlich wirken, und es wird erlaubt sein, auch f\u00e4lschlich alles M\u00f6gliche hinzuzudichten, was zu geschehen pflegt\u201c (Institutio Oratoria 8,3,70).<\/p>\n<p class=\"fliess\">So ist das auch in der Apostelgeschichte. Der Autor koloriert, redigiert, arrangiert, komprimiert, expliziert und fabuliert teilweise auch. Er erfindet manches hinzu und gestaltet ihm vorliegende Traditionen aus und um. Es werden Reden entworfen und markanten Pers\u00f6nlichkeiten in den Mund gelegt: Petrus, Paulus oder Jakobus. Der Autor nimmt sich viel Freiheit, um die Geschichte erlebbar zu machen und in die Vorstellungswelt der Adressaten zu \u00fcbersetzen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">In seiner Anleitung \u201eWie Geschichte zu schreiben ist\u201c fasst Lukian dies treffend zusammen: \u201eSo ist von solcher Art das Werk des Geschichtsschreibers: die Geschehnisse gut anzuordnen und kraftvoll auf das Anschaulichste darzustellen. Und wenn ein Zuh\u00f6rer danach meint, das Berichtete zu sehen, und so zum Lob veranlasst wird, dann in der Tat hat er (sc. der Geschichtsschreiber) sorgf\u00e4ltig gearbeitet.\u201c (Historia Conscribenda 51)<\/p>\n<p class=\"fliess\">Kurzum: Der antike Historiograf blickt nicht nur auf Ereignisse zur\u00fcck. Er schaut \u2013 vielleicht mehr als auf die Vergangenheit \u2013 auf die Gegenwart der Leser. Ihn treibt die Frage um, was die Ereignisse von einst bedeuten und was sie bewirken wollen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ist die Apostelgeschichte wahr? Auf einer rein faktischen Ebene l\u00e4sst sich das sicherlich nicht sagen! Aber der Sache nach m\u00f6chte der Geschichtsschreiber durchaus Wahres erz\u00e4hlen. Auch erfundene Darstellungen k\u00f6nnen eine treffende Vorstellung von den Geschehnissen vermitteln. Manchmal sind frei erfundene Erz\u00e4hlungen wahrer und treffender als eine leblose und nichtssagende Schwarzwei\u00dffotografie. Die Apostelgeschichte ist ein farbenfrohes Gem\u00e4lde, aber deswegen ja nicht falsch. Sie macht die Bedeutung der Geschichte fassbarer als jeder krude Bericht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Die Adressaten<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">\u00dcber die urspr\u00fcnglich anvisierten Leser der Apostelgeschichte ist viel diskutiert worden. Mich \u00fcberzeugt nach wie vor die Ansicht, dass die Apostelgeschichte dort endet, wo ihre Adressaten sind: in Rom, mitten unter den Leuten.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Apostelgeschichte entsteht gegen Ende des 1. oder zu Beginn des 2. Jahrhunderts n. Chr. Es ist eine Zeit des \u00dcbergangs. Immer deutlicher werden die Christinnen und Christen inmitten der reichsr\u00f6mischen Gesellschaft sichtbar. Sie fallen auf durch eigene Gebete und eigene liturgische Feiern, durch die Verehrung eines gekreuzigten Verbrechers, durch das Praktizieren eigener Werte und das Lesen eigener Schriften\u2026 Doch Juden sind sie nicht. Heiden sind sie nicht. Sie stehen als Au\u00dfenseiter in der Landschaft des R\u00f6merreichs.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Apostelgeschichte will Vers\u00f6hnung stiften und die Christen verteidigen. Nicht von ungef\u00e4hr wird von vielen Gerichtsprozessen erz\u00e4hlt. Wiederholt stehen Petrus, Johannes und Paulus vor Gericht. Sie verteidigen sich und den Glauben der Christen. Die Botschaft ist eindeutig: Christen sind keine Verbrecher. Sie teilen die edelsten Ansichten ihrer Mitb\u00fcrger und \u00fcberbieten sogar noch die gesellschaftlichen Werte Roms.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Adressaten der Apostelgeschichte bed\u00fcrfen der Erinnerung. Wo kommen wir her? Wie verlief der Weg? Sind wir noch auf dem richtigen Weg? Es sind Fragen, welche die dritte Christengeneration bestimmen: Fragen, die nach dem Tod der Augenzeugen und der Gr\u00fcndergestalten laut werden. Der Blick zur\u00fcck dient der Orientierung. Lukas arbeitet in seiner Geschichtsdarstellung pr\u00e4gende Merkmale von Christsein und Glaube heraus. Er verkl\u00e4rt den Anfang und zeichnet mit satten Pinselstrichen. Der Anfang wird zur idealen Normzeit und zur Kompassnadel, um jetzt auf Kurs zu bleiben.<\/p>\n<p class=\"fliess\">In der Adressatengemeinde herrschen soziale Spannungen: Konflikte zwischen armen und reichen Gemeindemitgliedern. Die soziale Praxis scheint zu erlahmen. Deutlich erinnert die Apostelgeschichte an die sozialen Folgen und Aufgaben des Christseins. Die Urgemeinde wird als eine besitzteilende G\u00fctergemeinschaft pr\u00e4sentiert: \u201eSie hatten alles gemeinsam\u201c (Apg 2,44; 4,32); \u201ekeiner litt Not\u201c (Apg 4,34); f\u00fcr die Versorgung von Witwen und Waisen werden Verantwortliche benannt (Apg 6,1\u20137).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Es ist eine bewegte Zeit, in der und f\u00fcr die Lukas die Apostelgeschichte schreibt. Es geht um das eigene Profil und Selbstverst\u00e4ndnis, um die Frage nach Abgrenzung und Anpassung, um die Inkulturation und Kommunikation des Glaubens. Die Adressaten der Apostelgeschichte gleichen uns wie \u00e4ltere Geschwister: Die Aufgaben und Herausforderungen damals haben noch heute nichts an Brisanz und Aktualit\u00e4t eingeb\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Das Werk<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Erz\u00e4hlverlauf und Aufbau der Apostelgeschichte lassen sich gut anhand von drei zentralen Orten nachvollziehen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Alles beginnt in\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">Jerusalem<\/span>. Hier werden die J\u00fcnger vom Auferweckten unterwiesen. Anders formuliert: Sie ermessen \u2013 inhaltlich und theologisch \u2013 das Lebenswerk und die Botschaft Jesu. Sie begreifen, dass sich nun nach der Himmelfahrt und dem Abschied von Jesus ihre Rolle \u00e4ndert: \u201eIhr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Jud\u00e4a und Samaria und bis an das Ende der Erde.\u201c (Apg 1,8) Jerusalem \u2013 als von alttestamentlicher Verhei\u00dfung getr\u00e4nkter Boden \u2013 ist der Ort der Geistsendung: Die Endzeit bricht an; der Geist ist ausgegossen. Die Pfingsterz\u00e4hlung illustriert mit tief theologischen Motiven und Farben das Wesen und die Funktion des Geistes im Leben der ersten Christen. Im Anschluss an die Pfingsterz\u00e4hlung beschreibt Lukas in eindr\u00fccklichen Bildern das Leben der Urgemeinde: Der Geist bewegt die Menschen zu einer neuen Form solidarischen Handelns!<\/p>\n<p class=\"fliess\">Doch auch das Leben der fr\u00fchen Christen verl\u00e4uft nicht konfliktfrei. Auch die Urgemeinde wei\u00df um Spannungen. Es kommt zum Streit zwischen Hebr\u00e4ern und Hellenisten, zwischen dem aram\u00e4isch-sprachigen und dem griechisch-sprachigen Teil der Jerusalemer Gemeinde. Um den Konflikt zu beenden, wird ein Gremium von sieben Diakonen installiert: Sie sollen f\u00fcr die t\u00e4gliche Versorgung der Witwen und Waisen Sorge tragen. Stephanus ist einer der Diakone. Er wird unter der Regie von Paulus gesteinigt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Christen werden aus Jerusalem vertrieben und ins Umland versprengt. Der zweite Teil der Apostelgeschichte beginnt. Das Christentum fasst Fu\u00df in den Gebieten von\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">Jud\u00e4a und Samaria<\/span>. Wie so oft in der Apostelgeschichte ist der Konflikt nur ein willkommener N\u00e4hrboden f\u00fcr weiteres Wachstum: f\u00fcr die Ausbreitung des Glaubens. Die Vertreibung erm\u00f6glicht erste zaghafte Verk\u00fcndigungsversuche und beschert erste Missionserfolge: Es kommt zur Bekehrung des \u00e4thiopischen K\u00e4mmerers (Apg 8,26\u201340) und des r\u00f6mischen Hauptmanns Cornelius (Apg 10). Vor allen Dingen aber wird Paulus \u2013 der erbitterte Gegner \u2013 ein Christ (Apg 9,1\u201319).<\/p>\n<p class=\"fliess-SCHMAL\">Den entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte stellt jene Versammlung in Jerusalem dar, von der in der Mitte der Apostelgeschichte erz\u00e4hlt wird (Apg 15). Es soll die Streitfrage gekl\u00e4rt werden, ob Menschen aus der V\u00f6lkerwelt Christen werden k\u00f6nnen. Welche Bedingungen m\u00fcssen erf\u00fcllt werden? M\u00fcssen Heiden zun\u00e4chst Juden werden, um Christ sein zu k\u00f6nnen? Muss man sie beschneiden und auf das j\u00fcdische Gesetz verpflichten? Feierlich klingen die Worte am Ende der Versammlung: \u201eDer Heilige Geist und wir haben<br \/>\nbeschlossen, euch (sc. den Heiden) keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge: G\u00f6tzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden.\u201c (Apg 15,28\u201329)<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das ist der Durchbruch. Im dritten Teil explodiert die geographische Perspektive. Paulus tr\u00e4gt das Evangelium an die verschiedensten Orte und in die \u2013 von Jerusalem aus gesehen \u2013 denkbar entlegensten Kulturkreise: vor Philosophen und Handwerker, zu Juden und Griechen, vor einfache B\u00fcrger und politische Mandatstr\u00e4ger. Was die Apostelgeschichte hier beschreibt, ist in der Tat der \u201eSiegeszug des Evangeliums\u201c. Mit Rom, dem letzten Ort der Apostelgeschichte, ist zwar nicht das Ende, aber doch der Nabel der Welt erreicht. Rom ist der ideale, aussagekr\u00e4ftige und hoffnungsfroh stimmende Schlusspunkt der Erz\u00e4hlung: Nun stehen dem Evangelium \u2013 von der Hauptstadt des Reiches aus \u2013 alle Wege offen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Gro\u00dfe Gestalten<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Nicht weniger als 117 Personen treten im Lauf der Apostelgeschichte namentlich auf. Das muss man sich vorstellen: 117 verschiedene Personen, Namen, Gesichter und Biografien. Die Apostelgeschichte ist der Namensspeicher des Neuen Testaments!<\/p>\n<p class=\"fliess\">Lukas l\u00e4sst durch diese zahlreichen Portraits etwas deutlich werden: Wenn der Glaube wachsen soll, wenn die Verk\u00fcndigung gelingen soll, dann durch das pers\u00f6nliche Zeugnis. Die Verk\u00fcndigung braucht Menschen-Medien und Vorbilder: Namen und Personen, die individuelle Biografie und das pers\u00f6nliche Zeugnis.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Liste ist lang. Sie umfasst Petrus, Paulus, Stephanus, Philippus und Cornelius, aber auch Lydia, Tabita und Priszilla. Ohne diese starken und mutigen Frauen l\u00e4sst sich die Ausbreitung des fr\u00fchen Christentums \u00fcberhaupt nicht erkl\u00e4ren. Die Geschichte lebt vom Einsatz jedes und jeder Einzelnen: 117 verschiedene Personen, Gesichter, Beispiele\u2026<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das ist, wie wenn Lukas sagen wollte: Du suchst Vorbilder? Hier sind sie! Du brauchst Beispiele? Dann schau hin! Ihr fragt, wie es konkret weitergehen soll? Lasst euch von diesen Figuren an der Hand nehmen. Sie sind \u00fcberzeitliche Modelle!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Ein offenes Ende<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die Apostelgeschichte entf\u00fchrt uns auf eine so spannende wie abenteuerliche Reise. Am Ende angekommen, bleibt man jedoch fragend und verwundert stehen. Die Schlussworte der Apostelgeschichte lauten n\u00e4mlich: Paulus \u201eblieb ganze zwei Jahre in seiner eigenen Mietwohnung und nahm alle auf, die zu ihm kamen. Er predigte das Reich Gottes und lehrte \u00fcber den Herrn Jesus Christus mit allem Freimut, ungehindert.\u201c (Apg 28,30\u201331)<\/p>\n<p class=\"fliess\">Paulus ist in Rom angekommen. Er steht unter Bewachung und ist gefangen in seinen eigenen vier W\u00e4nden. Er wartet auf seinen Prozess und das Urteil. Lukas aber schildert nicht den Ausgang des Verfahrens. Am Ende steht nicht das Martyrium von Paulus. Die Biografie des V\u00f6lkerapostels wird nicht zu Ende erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Immer wieder wurde die Frage laut, ob diese Verse \u00fcberhaupt das richtige und passende Ende des Werks sein k\u00f6nnen. Ging ein Teil des Werks verloren? Wollte Lukas noch einen dritten Teil schreiben? Mitten in der Verk\u00fcndigung von Paulus rei\u00dft die Erz\u00e4hlung der Apostelgeschichte ab.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Und das ist gut so! Lukas stellt an das Ende seines Werks keinen Grabstein, sondern ein Denkmal. Er pr\u00e4gt den freim\u00fctigen Verk\u00fcndiger Paulus ein. Er setzt keinen Punkt hinter die Erz\u00e4hlung, sondern einen Doppelpunkt: Die Leserinnen und Leser k\u00f6nnen an die Biografie von Paulus ankn\u00fcpfen, dort weitermachen, wo die Geschichte endet. Paulus gibt den Stab weiter. Das Evangelium wurde unter gro\u00dfen M\u00fchen nach Rom gebracht: bis an die T\u00fcrschwelle der Adressaten. Ihre Aufgabe ist es nun, fortzuf\u00fchren, was die Urahnen des Glaubens begonnen und bezeugt haben.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Insofern endet die Apostelgeschichte gar nicht. Sie \u00f6ffnet sich immer wieder auf neue Lebenswelten hin. Sie erz\u00e4hlt von einer Geschichte, die von weit herkommt, aber immer wieder ins Leben und die Biografie ihrer Leserinnen und Leser m\u00fcnden will. Wir sind noch immer in derselben Geschichte!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer die Apostelgeschichte liest, begibt sich auf eine so spannende wie abenteuerliche Reise. 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