{"id":32245,"date":"2023-07-17T14:34:43","date_gmt":"2023-07-17T12:34:43","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=wein-und-bier-i"},"modified":"2025-01-13T11:34:41","modified_gmt":"2025-01-13T10:34:41","slug":"klosterwein-und-klosterbier-braende-und-likoere-im-fluidum-monastischer-oekonomie","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/klosterwein-und-klosterbier-braende-und-likoere-im-fluidum-monastischer-oekonomie\/","title":{"rendered":"Monastery wine and beer, brandies and liqueurs"},"content":{"rendered":"<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"_idGenDropcap-4\">I<\/span>m trinkfreudigen Oberbayern sch\u00f6pfen die katholischen Orden Gewinn aus den Bierbottichen ihrer 17 Klosterbrauereien, deren exquisite Hopfen und-Malz-W\u00e4sser, wie zum Beispiel das Andechser Bier, sehr gefragt sind. Auch st\u00e4rkere Getr\u00e4nke, besonders die Klosterlik\u00f6re aus Ettal und Frauenchiemsee, aber auch die s\u00fc\u00dfen Wallfahrer-Tropfen der fr\u00e4nkischen Abtei St. Walburg und des Instituts der Englischen Fr\u00e4ulein in Alt\u00f6tting, mehren die Eink\u00fcnfte des Klerus.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Liquides, Lik\u00f6re und Landschaft<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Diese Aussage ist, zugegeben, ein etwas angespitztes, kirchenkritisches Zwischenresultat zum Thema Kirchensteuer in einem Artikel des Spiegel-Magazins (Ausgabe 22 aus dem Jahr 1964). Zudem wurde in dem Artikel \u2013 offenbar ohne journalistischen Augenschein vor Ort \u2013 ein unzutreffendes und antiquiertes Bild bestehender Kloster-Brauh\u00e4user gezeichnet, die wie in Ettal trotz ihres hergebrachten regionalen Zuschnitts auf Modernisierung setzten und Fusionen mit Gro\u00dfbrauereien (\u201eBenediktiner Wei\u00dfbier\u201c seit 2011 in der Bitburger Braugruppe, \u2192 Steigerung auf 20.000 Hektoliter) eingingen. Klosterbetriebe sind ferner, entgegen der zitierten Darstellung, keineswegs durchg\u00e4ngig profitabel gewesen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Im Gesch\u00e4ftsjahr 2013 verbuchten die \u201eEttaler Klosterbetriebe GmbH\u201c<span class=\"CharOverride-48\">\u00a0<\/span>trotzdem bei einem Umsatz von 3,78 Millionen Euro einen Verlust von 433.000 Euro. Eingerechnet waren hier die Abschl\u00fcsse aus der Brauerei, dem Klosterhotel, der Lik\u00f6rmanufaktur, der Laber-Bergbahn in Oberammergau \u2013 dort h\u00e4lt das Kloster 41% der Gesch\u00e4ftsanteile \u2013 der G\u00e4rtnerei, der Klosterl\u00e4den, der Energietr\u00e4ger und der Landwirtschaft. Kl\u00f6ster schrieben aber in der Regel aufgrund eines monopolartigen Bierabsatzes zun\u00e4chst schwarze Zahlen. In Kloster Weltenburg lag Ende des 18. Jahrhunderts der Anteil der Brauerei an der kl\u00f6sterlichen Gesamt\u00f6konomie bei \u00fcber 24 %, in Andechs, wo Bierbrauen seit 1455 urkundlich nachgewiesen ist, sogar bei fast 42 Prozent.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Zutreffend war ferner die Annahme, dass zumindest einige Kl\u00f6ster seit dem 19. Jahrhundert mit wiederbegr\u00fcndeten oder zur\u00fcckgekauften Brauereien ein wirtschaftliches Fundament zur Zukunftssicherung ihrer Konvente schufen. Dazu z\u00e4hlten die f\u00fcnf Benediktinerabteien in Andechs, das zu St. Bonifaz in M\u00fcnchen geh\u00f6rt, Ettal, Metten, Niederaltaich, Plankstetten, Sch\u00e4ftlarn, Scheyern und Weltenburg sowie die Kl\u00f6ster der Zisterzienserinnen in Obersch\u00f6nenfeld und Waldsassen. Die Klosterbrauereien in Andechs \u2013 hier insbesondere ein dunkler Doppelbock mit 18,5 % Stammw\u00fcrze \u2013 und in Weltenburg entwickelten darunter einen \u00fcberregionalen Bekanntheitsgrad.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Klosterbiere, die die S\u00e4kularisation dank steter Nachfrage nicht \u00fcberall, aber doch an einigen Orten \u00fcberlebten, stehen hier zun\u00e4chst f\u00fcr andere Bereiche der Kloster\u00f6konomie. Zusammengenommen markierten Klosterbetriebe neben und au\u00dferhalb der alten Grund- und Gerichtsherrschaften der Abteien r\u00e4umlich kartierbare Absatz-, Konsum- und Produktionsm\u00e4rkte. \u00dcber Wallfahrten zu und von den Reliquien ausgew\u00e4hlter Kloster- und Pfarrkirchen erfuhren alkoholhaltige Reisebegleiter aus Klosterbrauereien, Weinkellern, Destillerien und Brennereien zudem weitere Verbreitung.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die These lautet deshalb, Klosterlandschaften bleiben ohne \u00d6konomie vage und unvollst\u00e4ndig. Ihre Wirkung und Beliebtheit sprengte in aller Regel die Klostermauern, wenn es sich nicht nur um einen bescheidenen Haustrunk in den Bettel- und Mendikantenkl\u00f6stern handelte. Klosterprodukte wirkten seit dem Sp\u00e4tmittelalter zunehmend raum- und marktbildend. In Altbayern, dessen Oberland mit der Abtei in Benediktbeuern die Ausstellungsmacher 1991 zu \u201eGlanz und Ende der alten Kl\u00f6ster\u201c im Haus der Bayerischen Geschichte als Klosterlandschaft definierten, lagen immerhin fast 60 Prozent aller 300 Klosterbrauereien im S\u00e4kularisationsjahr.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Landschaft definierte sich in der Summe so auch \u00fcber die zahlreichen Brauh\u00e4user und Gastst\u00e4tten. Nicht alles blieb dabei von regionaler Bedeutung. In der Moderne stiegen einzelne ehemalige Klosterbetriebe zu Konzernen mit nationaler, europ\u00e4ischer, ja selbst mit globaler Bedeutung auf. Das traf dann zu, wenn es um die Distribution kl\u00f6sterlicher Heilmittel, Weine und Lik\u00f6re ging. Wir umschreiben die kl\u00f6sterlichen Konsum-, Finanz-, Markt- und Produktionsformen vor und nach der S\u00e4kularisation, prim\u00e4r in S\u00fcddeutschland. Seitenblicke in andere Klosterstandorte erg\u00e4nzen das Bild.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Welcher Stellenwert fiel in einer sp\u00e4tmittelalterlichen und fr\u00fchmodernen Klosterlandschaft den Wirtschaftsbetrieben zu? Welche Rolle spielten f\u00fcr die Produktion und Versorgung der Hintersassen in den Klosterterritorien und der Klostergemeinschaften die lokalen Wirtschaftsh\u00f6fe, Grangien, Maier-, Amts- und Fronh\u00f6fe? F\u00fcr das Benediktinerkloster Niederaltaich sind noch f\u00fcr das Jahr 1243 Biertransporte in die Abtei im Umfang von 40 Fuhrwerken \u2013 es handelte sich um eine genormte Ma\u00dfeinheit f\u00fcr Bier und Wein \u2013 und weiteren 21 Urnen \u00fcberliefert. Die beachtliche Quantit\u00e4t umfasste nach heutiger Rechnung 165 Hektoliter. Kann man \u00fcber den Bieraussto\u00df, gemessen in grenz\u00fcberschreitend zun\u00e4chst nicht normierten Volumeneinheiten wie F\u00e4ssern, Eimern (Schankeimern) oder Ma\u00df \u2013 (Hekto-)Liter folgten erst im 19. Jahrhundert \u2013, Wirtschaftszonen bemessen?<\/p>\n<p class=\"fliess\">Welche Rolle nahmen die Stadth\u00f6fe der Kl\u00f6ster f\u00fcr die Vermarktung von Klosterprodukten ein? Realisierte sich f\u00fcr die S\u00e4kularisationsgewinner ihre \u201eHoffnung auf reichen Gewinn\u201c nach der S\u00e4kularisation mit der Privatisierung oder der Verstaatlichung von Kloster\u00f6konomien? Wie definiert sich eine spezifisch s\u00fcddeutsche Klosterlandschaft, zumal der aus der Geographie entlehnte Begriff durchaus bereits in der j\u00fcngeren Kirchen- und Klostergeschichte Verwendung fand? Fast inflation\u00e4r sorgten definierte \u201eKlosterlandschaften\u201c f\u00fcr eine institutionelle, religi\u00f6s-kulturelle oder territorialpolitische Umklammerung einzelner Stifts- und Klosteranlagen, doch wurden daf\u00fcr zu selten \u00f6konomische Querverbindungen wahrgenommen. Sorgten die Distributionssysteme und Absatzm\u00e4rkte veredelter Klosterprodukte f\u00fcr die r\u00e4umliche Konkretisierung einer Klosterherrschaft und trugen Kloster\u00f6konomien zur Kartierung der monastischen Landschaft bei?<\/p>\n<p class=\"fliess\">Hier wird man streng nach Produkten unterscheiden m\u00fcssen, zumal \u201eExportschlager\u201c wie Ettaler Klosterlik\u00f6re, Kr\u00e4uterlik\u00f6re aus der Abtei Frauenw\u00f6rth am Chiemsee \u2013 sie wurden urkundlich erstmals 1396 erw\u00e4hnt \u2013 oder die Eichst\u00e4tter Flakons mit ihrem wundersamen Walburgis-\u00d6l zu Weltmarken wurden. Mit traditionsgebundenen Klosterlandschaften haben diese Marktketten dann in der Tat nichts mehr gemein. Online-Shops werben im \u00dcbersee-Handel f\u00fcr s\u00fcddeutsche Klosterlik\u00f6re auch mit \u201efree shipping\u201c-Angeboten. Produkte s\u00fcddeutscher Kloster\u00f6konomie sind seit dem 20. Jahrhundert eben auch in Asien, Australien oder Amerika nachgefragt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">\u00dcber Online-Theken sind heute die hochprozentigen Zeugnisse kl\u00f6sterlicher Heil-, Fasten-, Ern\u00e4hrungs- und Marktgeschichte wie die Klosterlik\u00f6re und allerlei beigepackte Produkte aus Niederaltaich, aus Ettal, aus der Trappistenabtei Mariawald in der Eifel oder aus dem ober\u00f6sterreichischen Stift Engelszell \u2013 urspr\u00fcnglich eine Zisterzienserabtei, seit 1925 ein Trappistenkloster \u2013 omnipr\u00e4sent. Bestellscheine aus der Benediktinerabtei Niederaltaich unter dem Slogan \u201eImmer nur einen, aber einen immer\u201c tragen den qualitativ hochwertigen Produkten Rechnung, Qualit\u00e4t statt Quantit\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Andere Produkte wie der aus einem K\u00f6lner Weltunternehmen stammende Klosterfrau Melissengeist stehen als pflanzliche Heilmittel bei M\u00fcdigkeit, Schlafst\u00f6rungen, grippalen Infekten und Erk\u00e4ltungskrankheiten zwar noch in einer kl\u00f6sterlichen Kr\u00e4uter- und Heiltradition \u2013 das Unternehmen wurde 1826 auch von der Nonne Maria Clementine Martin (1775\u20131843) gegr\u00fcndet \u2013, doch lag anschlie\u00dfend der fulminante Betriebserfolg im modernen weltlichen Management. \u00c4hnlich erging es den franz\u00f6sischen Weltmarken, den Kr\u00e4uterlik\u00f6ren B\u00e9n\u00e9dictine und Chartreuse.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Lik\u00f6re liefen dabei in allen Abteien dem Branntwein den Rang ab. Branntweine z\u00e4hlten aber zum Sortiment der Klosteralkohole. In Ettal sahen Vertr\u00e4ge mit \u00f6rtlichen Braumeistern vor, \u201evon jedem Sud 4 Ma\u00df Branntwein [zu] geben und verrechnen.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Kloster\u00f6konomie basierte zu einem gro\u00dfen Teil, aber keineswegs ausschlie\u00dflich auf Brauereien, Braugastronomie, Brennereien und Keltereien. Im S\u00e4kularisationsjahr 1802\/03 existierten in den Grenzen des heutigen Bayern noch circa 300 Klosterbrauereien, wobei aber die Betriebe der Mendikantenkl\u00f6ster rund 40 Prozent der Brauh\u00e4user stellten und in der Regel weit unter dem Durchschnitt von 800 Hektolitern Jahresaussto\u00df lagen. S\u00fcddeutschlands Kl\u00f6ster hatten aber auch bedeutenden Weinbau. Das galt nach der kleinen Eiszeit des 16. Jahrhunderts auch noch f\u00fcr Standorte in klimatisch ung\u00fcnstigen Regionen. Fast alle oberbayerischen und schw\u00e4bischen Kl\u00f6ster bewirtschafteten bis 1802\/03 grundherrschaftliche Weinberge abseits ihrer Abteien, Propsteien und Pr\u00e4laturen s\u00fcdlich der Alpen, am Neckar, an Rhein, Main und Donau.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Benediktinerabteien St. Ulrich und Afra in Augsburg, in Ottobeuren, in Irsee, in Kempten, zu St. Mang in F\u00fcssen und in Ettal hatten ausgedehnte Weinberge in S\u00fcdtirol, wobei man die alten S\u00fcdtiroler Pr\u00e4latenweine neuerdings wieder an Klosterpforten und im Weinhandel erwerben und kosten kann. In Ettal ist es beispielsweise der in der Bozener Klosterkellerei Muri-Gries abgef\u00fcllte St. Magdalener Rotwein aus Lagrein. Die Gl\u00fchwein-Varianten kamen j\u00fcngst hinzu. Heimische Weinberge, wie die rund um Bach an der Donau im Landkreis Regensburg wieder aktivierten Anbaugebiete des Baierweins, wurden dagegen nach der Kleinen Eiszeit oft aufgegeben. Ihre werbewirksame aktuelle Renaissance ist erstaunlich, doch fehlt bei der s\u00e4kularen Vermarktung der Regensburger Landweine der Hinweis auf die \u00f6nologischen Gr\u00fcndungsv\u00e4ter aus den Regensburger Kl\u00f6stern, der Abtei Metten und aus dem Hinterland der Regensburger und Passauer F\u00fcrstbisch\u00f6fe.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Zur Kloster\u00f6konomie z\u00e4hlten ferner aber die Klosterweiher und Teichwirtschaften, die M\u00fchlen und die nach 1648 zunehmend auch extern beratenden und versorgenden Klosterapotheken. F\u00fcr das Augustiner-Chorherren-Stift in Polling \u2013 urspr\u00fcnglich ein Benediktinerkloster \u2013 erhielten sich das aus dem Jahr 1766 stammende Portr\u00e4t des Klosterapothekers Frater Damian Honnakam (1726\u20131784) und der Apothekenschrank des Klosterapothekers Johann Baptist Baader (1717\u20131780). Zur Kloster\u00f6konomie z\u00e4hlten ferner die Bauh\u00fctten- und Bauh\u00f6fe, die Forstbetriebe und S\u00e4gewerke, Vieh- und Bienenzucht, K\u00e4sereien und Wirtschaftsh\u00f6fe zur \u00f6konomischen Sicherung in der s\u00fcddeutschen Kloster- und Stiftslandschaft. Die althergebrachte Grundherrschaft der Kl\u00f6ster bildete somit die Wirtschaftsbasis, doch kapitalisierte sie sich erst nach der Veredelung der Naturprodukte. Trauben, Gerste, Malz und Hopfen, Kr\u00e4uter und Obst sorgten als Haus- und Exporttrunk im Klosterhaushalt f\u00fcr Einkommen und Stabilit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Klosterbiere und Klosterbrauereien<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Kloster Ettal erhielt 1609 und 1618 herzogliche Privilegien zum Bierbrauen. Maximilian, Pfalzgraf bei Rhein und Herzog in Ober- und Niederbayern, konzessionierte in seiner M\u00fcnchner Residenz schlie\u00dflich am 11. April 1618 den Braubetrieb urkundlich. Gebraut wurde vor Ort sicher aber auch vor dieser Zeit. Abt Leonhard Hilpolt (1590\u20131615) lie\u00df jedenfalls 1609 eine \u00e4ltere bestehende Brauerei aus Oberammergau nach Ettal verlegen. Aus dieser Zeit sind \u00fcbrigens auch die ersten Belege f\u00fcr Ettals Klosterlik\u00f6re \u00fcberliefert. Die neue, jetzt beim Kloster angesiedelte Brauerei war aber zu Beginn ihrer Geschichte bei weitem nicht die \u00e4lteste im Lande.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Abtei Weihenstephan erhielt bereits 1040 eine Braugerechtigkeit vom zust\u00e4ndigen Bischof Otto von Freising. Auch wenn dieses fr\u00fche Gr\u00fcndungsdatum, wie Bodo Uhl nachwies, einer urkunden- und quellenkritischen \u00dcberpr\u00fcfung nicht standh\u00e4lt, so spielte es doch f\u00fcr die sp\u00e4tere Klosterchronik eine tragende Rolle. Das Kloster nutze die Angaben zur fr\u00fchen Braugerechtigkeit aus der im 17. Jahrhundert verunechteten Urkunde des Freisinger Bischofs Egilbert von Moosburg (gest. 1039) im Jahr 1723, als die bayerischen Brauh\u00e4user des Adels, der Stifte und Kl\u00f6ster durch eine kurf\u00fcrstliche Kommission visitiert wurden. Acht Jahre sp\u00e4ter (1048) bekam angeblich das Kloster Benediktbeuern ebenfalls eine erste Braugerechtigkeit verliehen, nachdem sich dort zuvor Benediktiner aus Tegernsee angesiedelt hatten.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Der Braubetrieb wurde in Benediktbeuern 1925 eingestellt, w\u00e4hrend die alte Klostersch\u00e4nke ihre Tore nach der \u00dcbernahme der aufgelassenen Klostergeb\u00e4ude durch die Salesianer Don Boscos noch bis 1960 \u00f6ffnete. 1989\/90 richtete dann die Spaten-Franziskaner-Brauerei in der ehemaligen Klostermeierei das heutige Kloster-St\u00fcberl mit 350 Sitzpl\u00e4tzen, gro\u00dfem Biergarten und Hotelbetrieb ein.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das Ettaler Sudhaus war wiederum unter den s\u00fcddeutschen Braubetrieben gegen Ende des 18. Jahrhunderts noch so erfolgreich, dass der bayerische Staat nach der S\u00e4kularisation die Anlage von 1803 bis 1809 unter eigene Regie stellen lie\u00df. Ettal blieb so zusammen mit der Klosterbrauerei des aufgel\u00f6sten Chorherrenstifts St. Nikola bei Passau am l\u00e4ngsten unter staatlicher Aufsicht, w\u00e4hrend man in Benediktbeuern und Tegernsee schlechte Erfahrungen mit ehemaligen Klosterrichtern als provisorischen Brauereiverwaltern gemacht hatte. Ettal z\u00e4hlte trotz guter Gesch\u00e4fte nicht unbedingt zu den umsatzst\u00e4rksten Brauereien.<\/p>\n<p class=\"fliess\">W\u00e4hrend Klosterbrauereien quer zur jeweiligen Ordenszugeh\u00f6rigkeit in Aldersbach, Niederaltaich, Raitenhaslach, Rottenbuch, Steingaden mit seinem 1787\/90 unter dem Pr\u00e4monstratenserabt Gilbert Michl errichteten Brauhaus, in Weihenstephan oder bei den Roggenburger Pr\u00e4monstratensern mit seinem 1768\/69 modernisierten, unter Abt Georg IV.<br \/>\nLienhardt (1717\u20131783) inklusive Malzdarre, G\u00e4r-, Lager- und Eiskeller repr\u00e4sentativ ausgestalteten Sudgeb\u00e4uden mit einem j\u00e4hrlichen Bieraussto\u00df von 2500 bis zu 5000 Hektolitern um 1800 zur Gruppe mittelgro\u00dfer deutscher Brauereien z\u00e4hlten, lag Kloster Ettals Produktion etwas darunter.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Erst Ende des 19. Jahrhunderts war dann die Rede von einem Kapazit\u00e4tsausbau bis zu 3000 Hektolitern. Nach der Ver\u00e4u\u00dferung durch den Staat blieb das Ettaler Sud- und Brauhaus auch nach der S\u00e4kularisation in Betrieb. Die Besitzerfolge wechselte allerdings, unter anderem bewirtschafteten die Braubetriebe seit 1856 die Grafen von Pappenheim, die in ihrer s\u00fcdfr\u00e4nkischen Residenzstadt weitere Brauereien betrieben und die in Ettal Geb\u00e4udeteile der alten Ritterakademie nutzten. Schlie\u00dflich ging der Betrieb wieder in Klosterbesitz \u00fcber, wobei Laienbr\u00fcder als Braumeister agierten. Der letzte Ordensmann war bis 1961 in dieser Funktion Frater Canisius Harthauser als M\u00e4lzer und Br\u00e4umeister.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Absatz, Markt und Landschaft<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die Geschichte der Brauereien und Brennereien ist exemplarisch sehr gut bearbeitet, doch fehlt vielen monographischen \u00dcberblicken und Festschriften die regionale Einbettung in den jeweiligen Entscheidungskontext der Landesherrschaft. Fr\u00fch zu erkennen ist dabei die Abschlie\u00dfung des Biermarktes gegen\u00fcber ausherrischen, fremden Produzenten. Das galt f\u00fcr die Brauereien des Adels und der Kl\u00f6ster gleicherma\u00dfen. Im fr\u00e4nkischen Scheinfeld mussten die Wirte gem\u00e4\u00df herrschaftlicher Dekrete \u2013 zuletzt wurden sie 1782 und 1785 erneuert \u2013 nicht dem Markt, sondern \u201evon jedem einf\u00fchrenden Eimer Bieres g[n\u00e4]d[ig]ste[r] Herrschaft allein\u201c, also dem F\u00fcrstenhaus Schwarzenberg, das Ungeld hinterlegen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das Brauhaus Schwarzenberg lieferte aber auch \u00fcber den engeren Herrschaftssprengel hinaus. 1679 erhielten ein Apotheker in Kitzingen und die Judengemeinde in Castell Bierlieferungen. Dennoch war es bis ins 19. Jahrhundert schwierig, der Bierproduktion ein \u00fcberregionales Image zuteilwerden zu lassen. Noch Ende Juli des Jahres 1848 empfiehlt die Kanzlei dem F\u00fcrsten von Schwarzenberg einen Pachtvertrag mit dem \u00f6rtlichen Bierbrauer und Schnapsbrenner Georg Drexel abzuschlie\u00dfen, da momentan \u201eHandel und Wandel\u201c darnieder l\u00e4gen. Es herrschten \u201eVerdienstlosigkeit\u201c und \u201eGeldmangel\u201c. Deshalb sei voraussichtlich \u201ekein anerse[h]barer P\u00e4chter aus der Ferne zu erhalten\u201c.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Klosterbrauereien hatten in der fr\u00fchen Neuzeit ein besseres Image. Sie sprengten im Vertrieb bisweilen die Grenzen ihrer Hofmark, Grund- und Gerichtsherrschaft, auch wenn die Wirte vor 1800 gehalten waren, ihr Bier ausschlie\u00dflich vom herrschaftlichen Brauhaus zu beziehen. Gr\u00f6\u00dfere Klosterterritorien wie die F\u00fcrstabtei Kempten errichteten deshalb mehrere Brauh\u00e4user \u2013 dort z\u00e4hlte man im 18. Jahrhundert f\u00fcnf Stiftsbrauereien \u2013 um ja fremdes Bier nicht importieren zu m\u00fcssen. Ferner pilgerten die Konsumenten zu den bekannten Wallfahrts- und Klosterkirchen, um anschlie\u00dfend in der Klostersch\u00e4nke Wein oder Bier zu genie\u00dfen. Die Bed\u00fcrfnisse der Wallfahrer sprengten die Kapazit\u00e4ten kleiner Klosterbrauereien.<\/p>\n<p class=\"fliess\">In Ettal musste jedenfalls in den Anfangsjahren des eigenen Bierausschanks nach 1609\/1618 zus\u00e4tzlich noch teures Bier aus Weilheim bezogen werden. Der Hopfen stammte aus dem Klosterort Murnau. Einnahmen aus der aufbl\u00fchenden Wallfahrt \u201ezur Heiligen Mutter Gottes\u201c zu Ettal f\u00fchrten zum Ausbau der klostereigenen Braubetriebe \u2013 die Baurechnungen von 1609 gaben sich noch sehr bescheiden \u2013, zur Errichtung des Klostergasthofes und zum Ausbau der vom Loisachtal ansteigenden Bergstra\u00dfe unter Abt Othmar I. Goppelsrieder (1615\u20131637).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Klosterbiere wurden beliebter. 1791 berichtete Franz Xaver von Mosham(m) als Verfasser einer einschl\u00e4gigen Abhandlung zum Braurecht dazu: \u201eIn den baierischen Kloestern wird gewoehnlich zweierlei Braunbier gebraut: das beste, das in diesen Herrnbier genannt wird, trinken die Religiosen selbst, und man will auch die Bemerkung gemacht haben, dass in denienigen Kloestern, die keine Weinberge in fremden Laendern, wie z. B. in Oesterreich, Tyrol besitzen, noch kraeftigere Biere gebrauet werden, als in denen, welche wirklich Weinberge besitzen; die Klosterbiere sind schmackhaft, klar, stark, hitzig und nahrhaft, kurz diese Biere werden haeufig gesucht, und mit Begierde getrunken.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Neuerdings werden deshalb zum Marienwallfahrtsort Alt\u00f6tting sogar eigene \u201eBierwallfahrten\u201c \u2013 man sollte sie besser als gastronomische Erlebnisfahrten bezeichnen \u2013 angeboten. Begleitet werden diese \u201eWallfahrten\u201c vom bayerischen Mundart-Kabarettisten und \u201eRosenheim-Cops\u201c-Darsteller Fritz Mayer.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Klosterbrauereinen waren mit ihrer Brautradition selbst f\u00fcr die Bierstadt M\u00fcnchen eine ernsthafte Konkurrenz. 1782 konnte man beispielsweise im M\u00fcnchner-Intelligenzblatt folgende Notiz lesen: \u201eZu M\u00fcnchen sind f\u00fcrs Jahr 1782 an Sommer- oder Maerzenbier 1745 Fa\u00df eingesotten worden, welche 43.625 Eimer halten. Also sind gegen fertiges Jahr mehr gebraeuet worden um 171 Fa\u00df, oder 4275 Emmer. [\u2026] Es sollten doch 44.000 Seelen in Muenchen im August und September ihr Bier nicht am Ammersee zu Die\u00dfen, und noch weiters herhollen daerfen.\u201c Mit Die\u00dfen waren nat\u00fcrlich das\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">Unserer Lieben Frau<\/span>\u00a0geweihte Augustiner-Chorherrenstift mit seiner zugeh\u00f6rigen Hofmark gemeint, in der auch das ehemals selbst\u00e4ndige \u201eBierdorf\u201c mit seiner mehrdeutigen Etymologie lag. Dort orientierte man sich prim\u00e4r an den Klosterbrauereien in Andechs und Die\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Ein Bamberger Klosterkeller im Fadenkreuz<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Bier- und Weinkonsum und die jeweiligen Distributionssysteme im Umfeld der Brauereien und Weinberge werden im Blick auf die Best\u00e4nde im und die Rechnungen aus den Klosterkellern transparent. Wir wollen dies am Beispiel der Bamberger Benediktinerabtei St. Michael verdeutlichen, zumal dort Koch- und Trinkweine aus fr\u00e4nkischen oder fremden Lagen, Beerenweine, Braun- und Wei\u00dfbier, aber auch Branntwein und Mineralwasser gleicherma\u00dfen verf\u00fcgbar waren.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Der Michelsberger Klosterkeller wurde erwartungsgem\u00e4\u00df selbst zum Gegenstand der Bilanzen. Abt und Konvent gaben hier im Jahr 1779\/80 Geld aus f\u00fcr die \u201ereparirung der \u00f6ffen in der kellere\u00ff\u201c, f\u00fcr neue Fenster und Kellerschl\u00fcssel \u2013 sie \u00f6ffneten auch ein \u201eneues franzosisches schloss\u201c im renovierten Bierkeller \u2013, f\u00fcr Weinf\u00e4sser, Bierzuber und K\u00fchlbottiche, f\u00fcr 110 \u201ekr\u00fcg Schwalbacher wasser\u201c, f\u00fcr 130 Kr\u00fcge \u201eZelser wasser\u201c und f\u00fcr einen Weinfilter, der auch als\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">\u201ekamb auf den wein\u201c<\/span>\u00a0bezeichnet wurde. Man bezahlte 1733\/34 einen Braumeister, mehrere Brauknechte sowie ungez\u00e4hlte saisonale Tagl\u00f6hner, die \u201eieden tag mit 10 Xr.\u201c rechnen konnten.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Rechnungen des Kelleramts geben detailliert Aufschluss \u00fcber den t\u00e4glichen kl\u00f6sterlichen Brot-, Wein- und Bierverbrauch und die Naturalentlohnung f\u00fcr Klosterbedienstete. Betrachten wir zun\u00e4chst die Bier- und Weindeputate. So erhielten 1779\/80 einen nicht n\u00e4her spezifizierten Hauswein in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von vier Fudern, einem Eimer und einer Ma\u00df folgende Personen: der Michelsberger Hofrat (1 Fuder), der Klosterkastner (3 Eimer), zwei J\u00e4ger, der Klostermetzger, der Schneider (3 Eimer, 22 Ma\u00df), der \u201ewein gartens mann\u201c, der \u201ehopfen gartens mann (1 Eimer), der Reitknecht und die \u201ealte Cunegund zu D\u00f6rffleins\u201c, also aus dem oberfr\u00e4nkischen Klosterort D\u00f6rfleins. Die Boten und Kutscher erhielten ihr Weindeputat monatlich, wobei im Juli bei fast vier Eimern offenbar die meisten Dienste anfielen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Gleiches galt auch f\u00fcr die Fuhr- und Fronarbeiter, die wiederum in den erntefreien Wintermonaten November, Dezember (7 Eimer, 27 Ma\u00df) und Januar besonders aktiv wurden. F\u00fcr Dienste unterwegs gab der Keller f\u00fcr V\u00f6gte, Wirte und Gerichtsschreiber ein obligates Weindeputat hinzu. Der Vogt im Klosterort Bischberg erhielt 1733 f\u00fcnf Ma\u00df Wein und 24 Ma\u00df Bier Zehrgeld, um bei einer Regierungsmission in den benachbarten Sch\u00f6nborn-Landen Michelsberger Klosterinteressen zu vertreten.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Im Klosterkonvent trank man im Rechnungs- und Wirtschaftsjahr 1779\/80 an Wei\u00dfbier nach \u201eausgab an weisen bier pro conventu\u201c monatlich bis zu 5 Eimern und 62 Ma\u00df. Das preisg\u00fcnstigere Braunbier wurde h\u00e4ufiger aufgetischt. In der Klosterk\u00fcche verarbeitete man ferner an saurem Kochwein minderer Qualit\u00e4t bis zu 54 Ma\u00df pro Monat. An trinkbarem Speisewein wurden dagegen nur noch bis zu 11 \u00bd Ma\u00df und an exquisiten Mundweinen noch bis zu 7 \u00bd Ma\u00df \u201ein die kuchen\u201c geliefert. Der Konvent orderte dagegen vom Speisewein allein im Oktober 1779 ein Fuder, einen Eimer und 61 Ma\u00df. Auch dem Mundwein verschlossen sich die M\u00f6nche nicht, denn im M\u00e4rz 1780 konsumierte man immerhin ein Fuder und 26 \u00bd Ma\u00df.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Neben j\u00fcngeren Mundweinen fanden sich in der Kellerbilanz auch gut ausgereifte Weine unterschiedlicher Herkunftsregionen. An \u201e[17]48 er wein\u201c verbrauchte man in der Abtei noch 1779\/80 etliche Flaschen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Aus hauseigenen Bamberger Lagen waren von diesem fruchtbaren Jahrgang noch im M\u00e4rz 1779 \u00fcber einen Eimer und zwei Ma\u00df vorr\u00e4tig. Sie hatte man zuvor mehrmals \u201everf\u00fcllet\u201c. An 1766er Weinen \u2013 auch sie lagerten ja schon gut 13 Jahre \u2013 schenkte der Keller noch monatlich bis zu 40 Ma\u00df aus, einige F\u00e4sser aber leider auch als \u201etr\u00fcbwein\u201c. Aufgetischt wurden ferner auch Beerenweine und Branntwein. Vom hochprozentigen Branntwein konsumierte man im Kloster insgesamt bis zu 28 Ma\u00df. Die Frage, ob im Kloster auch europ\u00e4ische Importweine kredenzt wurden, l\u00e4sst sich mit Blick auf andere Jahrg\u00e4nge schnell beantworten. 1743\/44 und 1733\/34 gab der Keller f\u00fcr sonnengereifte \u201espanisch weinlein\u201c pro Monat bis zu drei Gulden 36 Kreuzer aus. Und f\u00fcr drei F\u00e4sser \u201ewelschen wein\u201c samt Zapfgeschirr reichte man alleine im M\u00e4rz 1733 \u00fcber vier Gulden. Wo Wein und Bier vom Keller in gro\u00dfen Mengen geordert und verkauft wurden, entstanden Kosten f\u00fcr das \u00f6rtliche Handwerk der B\u00fcttner.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Es war keine Frage, dass angesichts florierender kl\u00f6sterlicher Kellergesch\u00e4fte zu St. Michael, die auch benachbarte Stadtviertel und Immunit\u00e4ten in Bamberg tangierten, das Hochstift als Landesherr einschr\u00e4nkend reagierte. Am 27. Januar 1761 erlie\u00df die Bamberger Bischofskanzlei nicht zum ersten Mal ein Policey-Mandat zur Reglementierung der \u00d6ffnungszeiten f\u00fcr Schank- und Spielst\u00e4tten sowie zur Einschr\u00e4nkung des Alkoholkonsums bei Wein, Branntwein und Bier. Kontrolliert wurde danach in der Bier- und Bischofsstadt Bamberg: \u201eNachdeme zeithero in dahiesiger Hochfuerstl[icher] Residenz Stadt bedauerlich wahrgenommen worden ist, da\u00df bey einfallender Nachts=Zeit allerley mi\u00dfbeliebige, und schaedliche Schwaermereyen, auch andere-hiebey veruebet werdende Muthwillen, dann groebliche Mi\u00dfhandlungen deren dahiesigen Innwohneren, Burgeren, und Innsassen ohnvermutheter Dingen nicht nur allein sich oefters zeithero ergeben, und zugetragen haben [\u2026].\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Konkret hatte man Hinweise, dass \u201esothane Gast-Wirths- Wein- und Caffe\u00e9-Haeussere entweder oder in so lang gar nicht eingelassen haben, bis derley Gast- und andere Wirthe, Wein-Schenke, dann Caffe\u00e9-Siedere die ueber die erlaubte Zeit, allda sich aufgehaltene Zech-Gaeste von denenselben, oder von ihren Haus-Genossenen verstecket, oder aber gar durch andere Ausgaenge, und Thuere heimlich hinausgelassen worden seynd, ueber dieses auch sich mehr [\u2026] verbottene sogenannte Hazard-Spiele zu<br \/>\nmerklichen Schaden und oefteren Verfall deren diesseitigen Burgeren, [\u2026] und Innsassen\u201c einb\u00fcrgerten. Dies und \u00c4hnliches sollte k\u00fcnftig verboten sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Ergebnisse<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Klosterlandschaften definierten sich zwar nicht vorrangig, aber doch wirksam und nachhaltig auch \u00fcber die Marktanteile und Distributionssysteme ihrer Kloster\u00f6konomien. Bier, Wein und Lik\u00f6re \u2013 weniger die Branntweine \u2013 spielten dabei eine besondere Rolle, die trotz des Grundsatzes der territorialen Absatzmonopole \u2013 sie galten bis zum 19. Jahrhundert \u2013 immer auch eine grenz\u00fcberschreitende Rolle spielten. Die S\u00e4kularisationswelle des fr\u00fchen 19. Jahrhunderts, die konkret in vielen Kloster- und Stiftsorten und generell in der zugeh\u00f6rigen Ordens- Stifts- und Klosterlandschaft zu einer harten Z\u00e4sur f\u00fchrte, verschonte meist die wirtschaftlich florierenden Betriebe der Kloster\u00f6konomie. Klosterbrauereien und Sudh\u00e4user wurden zun\u00e4chst unter staatlicher, sp\u00e4ter unter privater Betriebsf\u00fchrung nach 1802\/03 fortgef\u00fchrt. Kl\u00f6sterliche Weinbaubetriebe wurden ebenfalls nur selten aufgegeben, sondern entwickelten sich unter den Rechts- und Besitznachfolgern rege. Seit der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts kam es dann zum R\u00fcckkauf oder zur \u00dcbergabe an neu entstandene oder wiederbegr\u00fcndete Konvente und Ordensgemeinschaften. Brauereien wurden in der Moderne wieder zu Klosterbrauereien, Weine und Lik\u00f6re generierten wieder zu klostereigenen Produkten, gewachsen, gepflegt, konsumiert und vermarktet durch geistliche Institutionen oder durch Niederlassungen, die in ihrem Auftrag handelten. Abgesehen von einigen Weltmarken, wie sie unter den magenfreundlichen Klosterlik\u00f6ren oder den dunklen Bockbieren aus Klosterbrauereien zu finden waren, steckten die Klosterbetriebe des 19. bis 21. Jahrhunderts wieder ihre \u201eClaims\u201c ab. In der Summe schufen auch sie in der Fl\u00e4che einen Markt, den man auch als Landschaft definieren kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im trinkfreudigen Oberbayern sch\u00f6pfen die katholischen Orden Gewinn aus den Bierbottichen ihrer 17 Klosterbrauereien, deren exquisite Hopfen und-Malz-W\u00e4sser, wie zum Beispiel das Andechser Bier, sehr gefragt sind. 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