{"id":32247,"date":"2023-07-17T14:34:45","date_gmt":"2023-07-17T12:34:45","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=die-certaine-idee-de-la-france"},"modified":"2025-01-13T11:29:20","modified_gmt":"2025-01-13T10:29:20","slug":"charles-de-gaulle-und-die-certaine-idee-de-la-france-charles-de-gaulle-zum-50-todestag","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/charles-de-gaulle-und-die-certaine-idee-de-la-france-charles-de-gaulle-zum-50-todestag\/","title":{"rendered":"Charles de Gaulle und die &#8222;certaine id\u00e8e de la France&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"_idGenDropcap-2\">C<\/span>harles de Gaulle, der Gr\u00fcnder und erste Pr\u00e4sident der V. Republik ist auch 50 Jahre nach seinem Tod am 9. November 1970 noch immer die dominierende Gestalt der franz\u00f6sischen Gegenwart, dessen politisches Erbe f\u00fcr sein Land nach wie vor bestimmend ist. Diese \u00fcberragende Bedeutung verdankt sich zun\u00e4chst einmal dem Umstand, dass es de Gaulle gelang, trotz der Niederlage und der Kapitulation von 1940 und der sich daran anschlie\u00dfenden traumatischen Zeit der deutschen Besatzung bis zur Befreiung des Landes in der zweiten H\u00e4lfte des Jahres 1944, Frankreich den Rang einer Siegermacht im Zweiten Weltkrieg zu verschaffen. Das war eine Leistung, zu der ihm das Bewusstsein, als Sachwalter der\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">certaine id\u00e9e de la France\u00a0<\/span>zu handeln, Kraft und Zuversicht verlieh.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Der gaullistischen und damit gewisserma\u00dfen offizi\u00f6sen Erz\u00e4hlung zufolge leistete Frankreich unter der charismatischen F\u00fchrung de Gaulles den entscheidenden Beitrag, sich selbst von der Naziherrschaft zu befreien, um gest\u00fctzt darauf ganz selbstverst\u00e4ndlich seinen Platz in der Runde der alliierten Siegerm\u00e4chte einzunehmen. Diese Deutung vergisst v\u00f6llig die f\u00fcr den Krieg im Westen und die Befreiung Frankreichs ganz entscheidende Mitwirkung der USA und verkleinert erheblich oder beschweigt sogar v\u00f6llig den f\u00fcr diesen Erfolg nicht minder ausschlaggebenden Beitrag des britischen Premierministers Winston Churchill, der tatkr\u00e4ftig und unbeirrt zahlreicher Kontroversen wie auch bisweilen einen Bruch heraufbeschw\u00f6render Streitigkeiten zu de Gaulle hielt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Von Churchill ist der einschl\u00e4gige Seufzer \u00fcberliefert, er habe das schwerste Kreuz, das Lothringerkreuz zu tragen. Was f\u00fcr Churchills geradezu selbstlos anmutendes Handeln den Ausschlag gab, war seine \u00dcberzeugung, dass f\u00fcr die Stabilit\u00e4t der europ\u00e4ischen Nachkriegsordnung ein starkes und unabh\u00e4ngiges Frankreich unverzichtbar sei.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die unverbr\u00fcchliche Unterst\u00fctzung, die de Gaulle seitens Churchills erfuhr, war f\u00fcr ihn in der ersten, besonders schwierigen Phase seines Londoner Exils von nichts weniger als existentieller Bedeutung: De Gaulle, ein weithin v\u00f6llig unbekannter Brigadegeneral, nahm gleichsam als ein \u201eK\u00f6nig ohne Land\u201c f\u00fcr sich vollmundig in Anspruch, der Repr\u00e4sentant des Freien Frankreich zu sein und als solcher den Krieg, den Frankreich verloren hatte, an der Seite Gro\u00dfbritanniens und seiner Alliierten fortzusetzen. Dieser Anspruch w\u00e4re nichts weniger als politische Hochstapelei gewesen, h\u00e4tte ihm Churchill nicht ideell und substantiell dadurch Vorschub geleistet, dass er de Gaulle in der von ihm reklamierten Rolle anerkannte und dessen F\u00fchrungsanspruch durch gro\u00dfz\u00fcgige Kredite finanzierte.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Aber auch, als de Gaulle sich bereits auf eine eigene, wenngleich nur sehr symbolische Machtbasis st\u00fctzen konnte, sobald sich einige tausend Soldaten und einige Konfetti oder Bruchst\u00fccke des franz\u00f6sischen\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">Empire<\/span>\u00a0in \u00dcbersee um seine Fahne mit dem Lothringerkreuz scharten, war f\u00fcr ihn die von Churchill gew\u00e4hrte Hilfe unverzichtbar. Daran hielt Churchill unbeirrt fest, auch wenn die Amerikaner, die nach ihrem Kriegseintritt im Dezember 1941 zum wichtigsten und mit weitem Abstand potentesten Bundesgenossen Gro\u00dfbritanniens wurden, ihn immer wieder bedr\u00e4ngten, de Gaulle fallen zu lassen. Der Grund daf\u00fcr war, dass die US-Regierung und insbesondere Pr\u00e4sident Roosevelt de Gaulle f\u00fcr \u00fcbergeschnappt hielten.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Roosevelt, dem de Gaulle erstmals auf einer Konferenz in Marokko im Januar 1943 begegnete, sah sich nach einem Gespr\u00e4ch, das er dort mit ihm f\u00fchrte, in dieser Ansicht nachdr\u00fccklich best\u00e4tigt. Um dem amerikanischen Pr\u00e4sidenten seine einem Au\u00dfenstehenden in der Tat nur sehr schwer zu vermittelnde Bedeutung, die er glaubte, f\u00fcr die Menschen im besetzten Frankreich zu besitzen, klar zu machen, sagte de Gaulle von sich, er sei Jeanne d\u2019Arc. Da er offensichtlich gewahrte, dass er mit diesem Vergleich den Pr\u00e4sidenten mehr irritierte als ihn \u00fcber seine Rolle aufzukl\u00e4ren, f\u00fcgte de Gaulle an, er sei dann eben Clemenceau \u2026<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ungeachtet aller Missverst\u00e4ndnisse und Abneigungen, mit denen de Gaulle zeit des Zweiten Weltkriegs seitens der Alliierten zu k\u00e4mpfen hatte, nahm Frankreich bei Kriegsende 1945 als vierte Siegermacht sehr selbstbewusst am Tisch der \u201eGro\u00dfen Drei\u201c Platz, von denen die verlustreiche Hauptlast des Krieges gegen Hitler-Deutschland geleistet worden war. Der Beitrag des von de Gaulle gef\u00fchrten Frankreich an diesem Ausgang waren im wesentlichen die Divisionen nord- oder schwarzafrikanischer Kolonialsoldaten, die bei der Befreiung Italiens zum Einsatz kamen und die f\u00fcr ihren Einsatz nach Kriegsende mit dem schn\u00f6den Undank der Republik vergolten wurden, das ihnen die f\u00fcr den Milit\u00e4rdienst vereinbarten Pensionszahlungen schlicht verweigerte.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Dass Frankreich am Tisch der Siegerm\u00e4chte Platz nahm, ist im \u00fcbrigen auch nur metaphorisch zu verstehen, denn es war an keiner der drei gro\u00dfen Konferenzen beteiligt, zu denen sich die Alliierten in Teheran, Jalta und Potsdam trafen, um \u00fcber die Nachkriegsordnung zu beraten. Auch das verr\u00e4t,\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">en passant<\/span>, dass Frankreich den Rang einer Siegermacht zum wenigsten seinem milit\u00e4rischen Beitrag am Sieg der Alliierten verdankte.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ungeachtet dessen erhielt Frankreich einen permanenten Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, die gegen Kriegsende ohne Beteiligung Frankreichs in San Francisco gegr\u00fcndet wurden. Ebenso bekam es auf der Konferenz in Potsdam, bei der das Besatzungsregime in Deutschland verabredet wurde, eine eigene Besatzungszone zugestanden. Beides, den st\u00e4ndigen Sitz im Weltsicherheitsrat und die eigene Besatzungszone in Deutschland verdankte de Gaulle wiederum dem selbstlosen Einsatz Winston Churchills.<\/p>\n<p class=\"fliess\">In der Frage der Besatzungszone hatte de Gaulle allerdings seine ganz und gar nicht bescheidenen Anspr\u00fcche schon vorab angemeldet: Nach seinen expansiven Vorstellungen sol-<br \/>\nlte sich die franz\u00f6sische Besatzungszone beiderseits des Rheins bis n\u00f6rdlich von K\u00f6ln und Aachen erstrecken, das gesamte Gebiet der fr\u00fcheren hessischen Staaten sowie des einstigen Gro\u00dfherzogtums Baden bis zum Bodensee umfassen! Da Stalin sich von vorneherein weigerte, von seiner Besatzungszone auch nur ein St\u00fcck abzutreten, Gro\u00dfbritannien das n\u00f6rdliche Rheinland einschlie\u00dflich K\u00f6lns f\u00fcr sich beanspruchte und die USA auf der Kontrolle der Autobahn Frankfurt \u2013 Karlsruhe \u2013 Stuttgart \u2013 M\u00fcnchen beharrten, musste sich de Gaulle mit einigen Fetzen in der Pfalz und dem St\u00fcck Badens s\u00fcdlich von Karlsruhe sowie einem Zipfel von W\u00fcrttemberg am Bodensee begn\u00fcgen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Gewisserma\u00dfen als Trostpflaster gestatteten die USA schon vor der Konferenz von Potsdam Frankreich, das Saarland zu besetzen. De Gaulles Absicht, das Saarland zu annektieren, scheiterte jedoch am Widerstand der beiden Westm\u00e4chte. Stattdessen verband Paris das Saargebiet durch eine W\u00e4hrungs-, Wirtschafts- und Verteidigungsunion eng mit der franz\u00f6sischen Besatzungsmacht. Auf diese Weise suchte man auf stillem Wege die Annexionsabsicht weiter zu verfolgen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das damalige erfolgreiche Schalten und Walten de Gaulles, das Frankreich seine traditionelle Bedeutung als europ\u00e4ische Gro\u00dfmacht sicherte, verlieh ihm eine Statur, die ihn auch in den zw\u00f6lf Jahren, in denen er sich aus dem \u00f6ffentlichen Leben in die Weltabgeschiedenheit von Colombey-les-Deux-Eglises zur\u00fcckzog, zu einer politischen Potenz einsamen Ranges machte. Das war ein Kapital, das ihm in der Algerienkrise von 1958, die er mit gro\u00dfem Geschick f\u00fcr sich zu nutzen wusste, die R\u00fcckkehr an die Macht erm\u00f6glichte und ihm gleichzeitig auch die Chance er\u00f6ffnete, damit Erfolg zu haben, woran er im Januar 1946 gescheitert war: eine Verfassung, die weitgehend seinen Vorstellungen entsprach, zu entwerfen und durchzusetzen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die V. Republik ist de Gaulles Gesch\u00f6pf und als solches die Essenz seines politischen Wollens und Ausdruck seines Verst\u00e4ndnisses der\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">certaine id\u00e9e de la France<\/span>. In seinen Memoiren schrieb de Gaulle dazu, seine Absicht sei es gewesen, Frankreich \u201edem Geist der modernen Zeit entsprechend wieder seine Macht, seinen Reichtum und seine Ausstrahlung zu verschaffen.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die heute seit rund 60 Jahren bestehende V. Republik stellt die mit weitem Abstand nicht nur langlebigste, sondern auch erfolgreichste Restauration in der Geschichte Frankreichs dar. Das Geheimnis dieses Erfolgs ist, dass die Verfassungswirklichkeit der V. Republik dank der Direktwahl des Pr\u00e4sidenten eine\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">monarchie populaire\u00a0<\/span>ist, als welche sie de Gaulle selbst qualifizierte. Auch wenn er den damit formulierten Rollenanspruch mit Abstand am \u00fcberzeugendsten ausf\u00fcllte, so gilt auch, dass das Amt des Pr\u00e4sidenten in der V. Republik alle seine Inhaber zu Gaullisten macht. Auch das entspricht einer Absicht de Gaulles, der bekannte, die 1962 durch Plebiszit eingef\u00fchrte Direktwahl des Pr\u00e4sidenten sei f\u00fcr ihn ohne weitere Bedeutung, denn er habe seine Legitimation von der Geschichte. Bei seinen Nachfolgern im Amt aber verhielte es sich ganz anders. Die h\u00e4tten diese Legitimation n\u00f6tig, um ihrer Rolle zu gen\u00fcgen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Dass das Amt des Pr\u00e4sidenten seinen Inhaber unweigerlich zum Gaullisten macht, galt auch und gerade f\u00fcr Fran\u00e7ois Mitterrand, der die V. Republik zuvor in einem Buch als \u201eCoup d\u2019Etat permanent\u201c qualifiziert hatte, der sich als Pr\u00e4sident aber mit Geschick und Gusto all der Freiheiten und Vollmachten bediente, die seinem Inhaber dieses Amt in der\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">monarchie populaire\u00a0<\/span>gestattet. W\u00e4hrend Mitterrand als ein erfolgreicher Pr\u00e4sident der V. Republik gilt, ist Fran\u00e7ois Hollande, der ank\u00fcndigte, ein \u201enormaler Pr\u00e4sident\u201c, also ein den Lockungen des Gaullismus abholder Amtsinhaber sein zu wollen, eben damit eklatant gescheitert.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das gro\u00dfe und in vieler Hinsicht bewunderungsw\u00fcrdige Erbe de Gaulles, das auch f\u00fcr das gegenw\u00e4rtige Frankreich eine Verpflichtung ist, birgt aber auch eine Reihe von Hypotheken, die es seinen Nachfolgern im Amt immer schwerer machen, dieses Erbe, frei nach Goethe, zu erwerben, um es zu besitzen. Ich will daf\u00fcr nur zwei Beispiele nennen, mit denen der derzeitige Amtsinhaber Emmanuel Macron seine Last hat.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das gilt zum einen f\u00fcr die von Macron beabsichtigte gr\u00fcndliche Reform des franz\u00f6sischen Rentensystems, die bei den Gewerkschaften auf heftigen Widerstand st\u00f6\u00dft. Das franz\u00f6sische System der Altersversorgung wurde von der aus drei Parteien, den Kommunisten, Sozialisten sowie dem\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">Mouvement r\u00e9publicain populaire<\/span>\u00a0\u2013 der einzigen Partei, die aus der R\u00e9sistance hervorgegangen war \u2013 gebildeten \u00dcbergangsregierung vom November 1945 veranlasst, der de Gaulle bis zu seinem R\u00fccktritt am 20. Januar 1946 als Regierungschef angeh\u00f6rte. Eine erste schwere Krise dieser Regierung wurde ausgel\u00f6st durch das Verlangen der Kommunisten, den Au\u00dfen-, Verteidigungs- und Innenminister zu stellen, dem sich de Gaulle entschieden widersetzte. Als Kompromiss erhielten die Kommunisten stattdessen f\u00fcnf Ministerien zugesprochen: Wirtschaft, Industrieproduktion, Arbeit und Sozialversicherung. Au\u00dferdem wurde der kommunistische Parteichef Maurice Thorez Staatsminister f\u00fcr den Wiederaufbau der Verwaltung und des Beamtenrechts.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Kommunisten, deren Ziel auf Gehei\u00df Stalins nicht mehr die Weltrevolution war und die bis zum Mai 1947 dieser Koalitionsregierung angeh\u00f6rten, nutzten ihre ministerielle Zust\u00e4ndigkeiten, um m\u00f6glichst gro\u00dfe Vorteile f\u00fcr die eigene Klientel namentlich in den staatlichen Betrieben und der Verwaltung zu schinden. Neben einer Besch\u00e4ftigungsgarantie waren dies vor allem Pensionsregelungen, die hinsichtlich ihrer H\u00f6he wie auch des vergleichweise fr\u00fchen Renteneintrittsalters sehr vorteilhaft waren. Dar\u00fcber hinaus wurde eine gro\u00dfe F\u00fclle von\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">r\u00e9gimes sp\u00e9ciaux<\/span>, von Sonderregelungen, eingef\u00fchrt, die den doppelten Vorteil einer geringeren Beitragsleistung mit dem erheblich fr\u00fcheren als dem sonst gesetzlich geregelten Eintritt ins Rentenalter verkn\u00fcpften. Das alles sind die sogenannten\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">droits acquis<\/span>, die heute von den Gewerkschaften energisch verteidigt werden.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Eine andere Hypothek ist das Prinzip der Einstimmigkeit, das bei Entscheidungen des Europ\u00e4ischen Rats, also bei gemeinsamen Sitzungen der Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten insbesondere im Bereich der gemeinsamen Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik gilt. Die Geltung dieses fatalen, weil Entscheidungen l\u00e4hmenden Prinzips, geht auf das Konto de Gaulles, der sich auf eine aus dem Sinnzusammenhang gerissene Bestimmung in Artikel 20 der R\u00f6mischen Vertr\u00e4ge von 1957 berief, um eine den Interessen des gro\u00dfen, aber wenig effizienten franz\u00f6sischen Agrarsektors gem\u00e4\u00dfe gemeinschaftliche Landwirtschaftspolitik durchzusetzen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Nach dem Willen der Kommission sollte nach einer \u00dcbergangsfrist von einigen Jahren auch in diesem Bereich eine \u201equalifizierte\u201c Stimmenmehrheit statt Einstimmigkeit f\u00fcr Beschl\u00fcsse gen\u00fcgen. Dieser Absicht widersprach die franz\u00f6sische Regierung entschieden, die nicht nur in Fragen der gemeinschaftlichen Finanzierung der Landwirtschaft auf dem Prinzip der Einstimmigkeit beharrte, sondern auch bei anderen Entscheidungen des Rats. Gegen die anderen f\u00fcnf damaligen Mitglieder der EWG setzte sich de Gaulle mit der\u00a0<span class=\"CharOverride-7\">Politik des leeren Stuhls\u00a0<\/span>durch, indem er vom 1. Juli 1965 bis zum 30. Januar 1966 die Teilnahme Frankreichs an Sitzungen des Ministerrats der EWG boykottierte. Diese Weigerung, die das gesamte politische System der EWG l\u00e4hmte, wurde schlie\u00dflich mit dem Luxemburger Kompromiss beigelegt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Der b\u00f6se Geist des Prinzips der Einstimmigkeit, der eine energische mehrheitsbasierte EU-Politik verhindert, war damit endg\u00fcltig aus der Flasche, denn der Kompromiss besagt, dass wenn ein Land der Ansicht sei, wesentliche Interessen st\u00fcnden auf dem Spiel, m\u00fcssten die Verhandlungen so lange fortgesetzt werden, bis eine f\u00fcr alle Partner annehmbare L\u00f6sung gefunden sei. F\u00fcr den Fall, dass sich dieses Ziel nicht erreichen lie\u00dfe, bestand Frankreich auf der Achtung des Prinzips der Einstimmigkeit, d.h. auf dem Vetorecht des in der Minderheit befindlichen Staates.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Dieser Kompromiss \u00e4nderte grundlegend den Sinn des EWG-Vertrags, indem er ein neues Druckmittel der Staaten auf den Rat und seine Beschl\u00fcsse zulie\u00df. Das hatte umso nachteiligere Folgen, als der Kompromiss nicht definierte, was unter \u201ewesentliche Interessen\u201c zu verstehen sei. Folglich blieb diese Auslegung den betroffenen Staaten \u00fcberlassen, die sich, gest\u00fctzt darauf, immer durchsetzen k\u00f6nnen, zumal kein Schiedsverfahren im Falle der Uneinigkeit vorgesehen ist.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Dem Konzept einer \u201estrategischen Autonomie\u201c, das Emmanuel Macron seit langem f\u00fcr die EU einfordert, steht ironischerweise diese im Erbe de Gaulles versteckte Hypothek des Prinzips der Einstimmigkeit entgegen, auf die sich Polen, Ungarn und neuerdings auch Zypern berufen, um mit der sonst gern akzeptierten finanziellen Unterst\u00fctzung der Gemeinschaft ihr eigenes S\u00fcppchen zu kochen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Charles de Gaulle, der Gr\u00fcnder und erste Pr\u00e4sident der V. Republik ist auch 50 Jahre nach seinem Tod am 9. November 1970 noch immer die dominierende Gestalt der franz\u00f6sischen Gegenwart, dessen politisches Erbe f\u00fcr sein Land nach wie vor bestimmend ist. 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