{"id":32258,"date":"2023-07-17T14:34:53","date_gmt":"2023-07-17T12:34:53","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=thomas-manns-joseph-roman"},"modified":"2025-01-14T11:33:45","modified_gmt":"2025-01-14T10:33:45","slug":"thomas-manns-joseph-roman","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/thomas-manns-joseph-roman\/","title":{"rendered":"Thomas Mann's \"Joseph\" novel"},"content":{"rendered":"<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"_idGenDropcap-3\">E<\/span>s klingt schon ein wenig vermessen, so wie einst Loriot Wagners \u201eRing\u201c in einer Stunde vorgestellt hat, nun eben Thomas Manns damit sehr vergleichbare Tetralogie seiner \u201eJoseph\u201c-Romane an einem Abend vorzustellen, doch es gibt ein paar gute Gr\u00fcnde daf\u00fcr und, vor allem, bildliche Unterst\u00fctzung. Die vier B\u00e4nde der Erstausgaben von 1933 bis 1943 sind es allemal wert, n\u00e4her betrachtet zu werden, wenn auch zun\u00e4chst einmal von au\u00dfen und \u00fcber einen Umweg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Ann\u00e4herungen<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Der Roman \u201eJoseph und seine Br\u00fcder\u201c hat einen hohen Anspruch. Er will nichts weniger sein als, wie Thomas Mann es selbst genannt hat, ein \u201eMenschheitsbuch\u201c zu sein. Wir wollen uns daher diesem Thema zun\u00e4chst \u00fcber eben diejenigen Bilder n\u00e4hern, die den Roman angeregt haben. Die Verbindung von Bild und Wort aufzuzeigen, im Sinne der Vorgaben des Alten Testaments, und ihrer modernen Deutung \u2013 das ist heute Abend vor allem dank der Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie in Bayern m\u00f6glich. Dadurch konnte hier im Schloss Suresnes eine eigene Kabinett-Ausstellung mit eben denjenigen Lithographien zur \u201eJoseph\u201c-Legende der Bibel eingerichtet werden, die Thomas Mann einst zu seinem \u201eMenschheitsbuch\u201c angeregt haben. Und damit beginnen auch wir eine Reise in den tiefen Brunnen der Vergangenheit.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Im Mai 1922 stellte der M\u00fcnchener Maler Hermann Ebers rund 20 ohne Auftrag entstandene Lithographien zur \u201eJoseph\u201c-Legende der Bibel in der M\u00fcnchener Galerie Caspari aus, im renommierten Eichthal-Palais, Briennerstra\u00dfe 52 (heute 12), gegen\u00fcber dem Caf\u00e9 Luitpold. Ebers, Spitzname \u201eHermi\u201c, ein Sohn des ber\u00fchmten \u00c4gyptologen und seinerzeit erfolgreichen Autors von Romanen zum alten \u00c4gypten Georg Ebers (1837-1898), war einer der \u00e4ltesten Jugendfreunde Katia Manns und ebenso Sch\u00fcler des Tier- und Landschaftsmalers Heinrich von Z\u00fcgel, wie sein \u00e4lterer Malerkollege Paul Ehrenberg, der M\u00fcnchener Jugendfreund Thomas Manns.<\/p>\n<p class=\"fliess\">F\u00fcr Thomas Mann gab es daher mehrere Gr\u00fcnde, die Ebers-Ausstellung in der Brienner Stra\u00dfe zu besuchen; er war auch sehr angeregt und versprach dem Zeichner zu dessen gro\u00dfer Freude einen Text. Damit begann aber ein kleines Drama, an dessen Ende Hermann Ebers weder den gew\u00fcnschten Text noch den erhofften Ruhm gewann.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Man kannte sich schon l\u00e4nger. Mit seiner ersten Frau und zwei kleinen T\u00f6chtern hatte Hermann Ebers im April 1911 die sogenannte \u201eRussenvilla\u201c in Seeshaupt bezogen. Zu den ersten Besuchern geh\u00f6rten dort Thomas und Katia Mann; Thomas Mann schrieb ins G\u00e4stebuch: \u201eEntz\u00fcckt und dankbar\u201c, Katia erg\u00e4nzte: \u201eleider auch neidisch\u201c! Das Haus am See gefiel Thomas Mann. Und er gr\u00fc\u00dfte seinen Gastgeber Hermann beim Abschied im G\u00e4stebuch als \u201eNachbarn in spe\u201c, als hoffentlich baldigen Nachbarn.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Doch aus der Hoffnung auf eine Villen-Nachbarschaft am Starnberger See wurde nichts. Daf\u00fcr gab es eine andere, oder besser: gleich zwei andere, k\u00fcnstlerische \u201eNachbarschaften\u201c, die sich in der n\u00e4chsten Zeit entwickelten. Sie sind Thema in einem Eintrag Thomas Manns ins Seeshaupter G\u00e4stebuch am 23. Juli 1925: \u201eJa, das sind Wirte wundermild! (sage ich nach dem Mittagessen). Allzu lange waren wir nicht bei ihnen eingekehrt. Schade, da\u00df aus der \u201aspes\u2018 von einst im Mai leider nichts geworden ist. Statt dessen sind andere Verbindungen, musische Verschmelzungen im Begriffe sich vorzubereiten. Davon das n\u00e4chste Mal mehr.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Was es nun mit diesen \u201emusischen Verschmelzungen\u201c auf sich hat, dazu gibt Hermann Ebers Auskunft in seinen Erinnerungen: \u201eZweimal ist zwischen Thomas Mann und mir das vorgekommen, was er \u201amusische Verschmelzungen\u2018 nannte. Das eine Mal bat er mich, seine reizende Novelle \u201aUnordnung und fr\u00fches Leid\u2018 zu illustrieren. Ich tat es zu seiner Zufriedenheit (\u2026) aber es gab Schwierigkeiten wegen der Reproduktion, vielleicht hat auch die Berliner Illustratoren-Clique ung\u00fcnstig dreingeredet, jedenfalls ist das Buch ohne meine Illustrationen erschienen.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Erstmals wurden diese Illustrationen von Alexander Krause und mir im Band 5 unserer Thomas-Mann-Schriftenreihe ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Unordnung<\/span>-Serie war 1925 freilich bereits die\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">zweite\u00a0<\/span>Zusammenarbeit, nachdem die erste, das Projekt der Joseph-Serie, schon 1922 nicht zustande gekommen war. Dazu Hermann Ebers: \u201eDas andere Mal [wir erg\u00e4nzen: das erste Mal im Mai 1922] war ich mehr oder minder schuld an einer, wie sich seine Frau ausdr\u00fcckte, \u201aLawine\u2018, die er auf die Leserwelt niedergehen lie\u00df. Ich hatte in der Galerie Caspari ausgestellt in einem kleinen Saal Bilder und im Vorraum Zeichnungen und Graphik. Als ich einmal dort nachgeschaut hatte, traf ich im Hinausgehen an der T\u00fcr Thomas Mann, der meine kleine Ausstellung besichtigen wollte. Ich zeigte sie ihm und er betrachtete alles mit freundlichem Interesse. Pl\u00f6tzlich aber war er von einer graphischen Arbeit vollkommen gefesselt. Es war eine Serie von Lithographien, die ich zu der sch\u00f6nen Geschichte vom Josef in Aegyptenland, wie sie in der Genesis geschildert ist, im vorhergehenden Winter gezeichnet hatte. Ohne Auftrag, nur weil mich das Thema so interessierte.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Thomas Mann sah sich Blatt f\u00fcr Blatt genau an, einige Male hintereinander und sagte endlich: \u201aDa m\u00fc\u00dfte man etwas dazu schreiben.\u2018 Zuerst hatte er im Sinn, tats\u00e4chlich zu meinen Bildern einen Text zu verfassen. Aber bald war er so weit, da\u00df sich seine Phantasie schon von ihnen gel\u00f6st hatte und er mir sagen mu\u00dfte: \u201aLieber Herr Ebers, an ein knappes Begleitwort kann ich nicht mehr denken, die Sache w\u00e4chst sich zu etwas ganz Gro\u00dfem aus.\u2018<\/p>\n<p class=\"fliess\">Als ich mich nach etwa einem Jahr bei ihm erkundigte, wie weit er mit dieser Arbeit sei, seufzte er und sagte: \u201aSie ist immer noch in den Anf\u00e4ngen. Jetzt, nach einem Jahr, bin ich gerade so weit, da\u00df ich ungef\u00e4hr wei\u00df, auf welche Weise die Personen miteinander reden.\u2018 Nun, und dann sind im Laufe langer Jahre jene 4 B\u00e4nde der Geschichte von Jaakob und Josef entstanden, die zum sch\u00f6nsten und tiefsten geh\u00f6ren, was er geschrieben hat.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Soweit also der Zeichner selbst, der, wenn es zu seinen Lebzeiten eine Ver\u00f6ffentlichung der Lithographien mit Ausz\u00fcgen aus dem Joseph-Roman Thomas Manns gegeben h\u00e4tte, heute eine Ber\u00fchmtheit w\u00e4re. Dazu ist es aber nicht gekommen, und das hatte viele Gr\u00fcnde.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Thomas Mann wiederum hat die Geschichte dieser Anregung in seinem \u201eLebensabriss\u201c (1930) merkw\u00fcrdig kaschiert. Da hei\u00dft es: \u201e(&#8230;) ein M\u00fcnchener Maler, Jugendfreund meiner Frau (zeigte) mir eine Bildermappe, die er gefertigt und die die Geschichte Josephs, des Sohnes Jakobs, in h\u00fcbscher graphischer Darstellung bot. Der K\u00fcnstler w\u00fcnschte sich einen einleitenden Schriftsatz von mir zu seinem Werk, und halb gewillt, ihm den Freundschaftsdienst zu leisten, las ich in meiner alten Familienbibel (&#8230;), die reizende Mythe nach, von der Goethe gesagt hat \u201aH\u00f6chst anmutig ist diese nat\u00fcrliche Erz\u00e4hlung, nur erscheint sie zu kurz, und man f\u00fchlt sich berufen, sie ins einzelne auszumalen.\u2018 Noch wu\u00dfte ich nicht, wie sehr mir dies Wort aus \u201aDichtung und Wahrheit\u2018 zum Motto kommender Arbeitsjahre werden sollte.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Der fehlende Name des Malers, der etwas abgehobene Duktus und der Goethe-Bezug verschleiern bewusst die Anregung durch die Ausstellung oder besser \u2013 r\u00fccken sie f\u00fcr die Nachwelt etwas zurecht. Hermann Ebers freilich hoffte weiter auf einen \u201eeinleitenden Schriftsatz\u201c und schickte dem s\u00e4umigen Autor der Einfachheit halber im Fr\u00fchjahr 1924 ein Exemplar der Joseph-Mappe. Auf einer Postkarte vom 11. April 1924 bedankte sich Thomas Mann f\u00fcr das Geschenk: \u201eAlso: herzlichsten Dank f\u00fcr das gestern zu gr\u00f6\u00dfter \u00dcberraschung in Empfang genommene reiche Geschenk! Es freut mich au\u00dferordentlich, und den Plan, diese reizende Geschichte frisch zu erz\u00e4hlen, k\u00f6nnte mir nichts lebendiger halten als die Gegenwart dieser Bilder, die so viel von Ihrer Liebensw\u00fcrdigkeit wiedergeben.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Diese Bildermappe mit 16 Joseph-Lithographien hat sich im Thomas-Mann-Archiv Z\u00fcrich erhalten. Ebers hat sie mit einem handschriftlichen Vermerk versehen, der lautet: \u201eDiese Serie gab Thomas Mann, als er sie in der Galerie Caspari ausgestellt sah, die erste Anregung zu seinem mehrb\u00e4ndigen Joseph-Werk.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Verschmelzungen<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Warum aber hat Thomas Mann nun diese Anregung verschleiert und den Namen des Malers nicht mehr erw\u00e4hnt? Mehr noch, sp\u00e4ter, im amerikanischen Exil, verweigerte er der Germanistin Anna Jacobsohn, die nach dem Anreger der \u201eJoseph\u201c-Romane gefragt hatte, die Antwort in einem Brief vom 13. November 1936 auf ungew\u00f6hnlich schroffe Weise. Der Name des \u201eM\u00fcnchner Malers\u201c sei aus dem Spiel zu lassen: \u201eDer Tr\u00e4ger ist eine Null, und mit dem Namen ist niemandem gedient.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Der Grund f\u00fcr diese harsche Ablehnung lag zun\u00e4chst wohl darin, dass Thomas Mann die seinerzeitige Anregung nicht h\u00f6herstellen wollte als das daraus entstandene Ergebnis. Sodann wollte er wohl auch jede Verbindung zu den \u00e4gyptischen Professorenromanen von Georg Ebers\u2018, dem Vater des Malers, vermeiden. Ihn, Georg Ebers, hatte Thomas Mann in einem Aufsatz \u00fcber\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Theodor Storm\u00a0<\/span>(1930) einen \u201ehervorragenden \u00c4gyptologen und schlechten Poeten\u201c genannt. Der hervorragende Wissenschaftler, nach dem ein Papyrus \u00fcber medizinische Ratschl\u00e4ge benannt ist und dessen Bildb\u00e4nde \u00fcber \u00c4gypten und Pal\u00e4stina Standardwerke seiner Zeit sind, sollte wohl auf keinen Fall \u00fcber den Namen seines Sohnes in die Diskussion um die Joseph-Romane eingebracht werden.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Wie auch immer, in seinem Vortrag \u00fcber \u201eJoseph und seine Br\u00fcder\u201c 1942 in Washington verweigert Thomas Mann zwar erneut jegliche Auskunft \u00fcber den \u201ezuf\u00e4lligen Ansto\u00df\u201c zu seinem Roman, gibt dabei aber auch eine Begr\u00fcndung f\u00fcr seine lange Ann\u00e4herung an das Thema. Dabei benutzt er auff\u00e4lligerweise das Wort von der \u201eVerschmelzung\u201c aus dem Seeshaupter G\u00e4stebuch: \u201eAber was ich vorhatte, war so neu und ungewohnt, da\u00df nie die Katze l\u00e4nger um den hei\u00dfen Brei herumgegangen war als diesmal. Es galt die <span class=\"CharOverride-6\">Kontaktaufnahme<\/span>\u00a0mit einer fremden Welt, der primitiven, mythischen: und \u201aKontaktnahme\u2018 im dichterischen Sinn bedeutet etwas sehr Kompliziertes, Inniges, ein Eindringen bis zur Identifikation und zur Selbstverwechslung, damit das entstehe, was man \u201aStil\u2018 nennt und was immer eine einmalige und vollkommene Verschmelzung des Pers\u00f6nlichen mit dem Sachlichen ist.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das ist nun freilich weitaus mehr als nur eine banale Erkl\u00e4rung f\u00fcr den seinerzeitigen Anlass, sich durch die Ebers-Lithographien der biblischen Joseph-Thematik anzunehmen. Mehr noch, diese Stelle ist geradezu die Formel f\u00fcr Thomas Manns k\u00fcnstlerischen Stil aus Aneignung, Montage und eben \u201eVerschmelzung\u201c. Von \u201emusischen Verschmelzungen\u201c hatte Thomas Mann 1925 im G\u00e4stebuch geschrieben, und noch \u201emehr\u201c angek\u00fcndigt. Dieses \u201emehr\u201c waren schlie\u00dflich die vier B\u00e4nde von\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Joseph und seine Br\u00fcder<\/span>. Dass diese B\u00e4nde nicht nur allgemein ein \u201eMenschheitsbuch\u201c, sondern konkret auch ein Spiegel der langj\u00e4hrigen Exil-Situation werden w\u00fcrden, h\u00e4tte sich Thomas Mann damals in Seeshaupt freilich wohl kaum tr\u00e4umen lassen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Hermann Ebers jedenfalls, der namenlose \u201eAnreger der Joseph-Romane\u201c, geriet bald in Vergessenheit. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg kam es wieder zu brieflichen Kontakten mit Katia und Thomas Mann. Thomas Mann dankte ihm Ende M\u00e4rz 1949 f\u00fcr ein Gem\u00e4lde (das leider heute verschollen ist), und gab zu, dass er, anl\u00e4sslich der inzwischen so vielen \u00dcbersetzungen des Joseph, sich \u201eoft des fr\u00fchesten Anlasses seiner Entstehung\u201c erinnert habe: \u201eDas Joseph-Werk wurde freilich schon in Deutschland begonnen und manche sehen darin den H\u00f6hepunkt meiner k\u00fcnstlerischen Produktion. Wenn in verschiedenen Sprachen neue Ausgaben davon erscheinen, so habe ich mich oft des fr\u00fchesten Anlasses seiner Entstehung erinnert, Ihrer Bild-Mappe, zu der Sie damals ein Vorwort von mir w\u00fcnschten. Daraus ist nun dieser wunderliche Monstre-Roman geworden. So spielt das Leben.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Mit dieser nachtr\u00e4glichen W\u00fcrdigung nicht genug, legte Thomas Mann sogar noch einmal nach. Ebers erhielt wenige Tage vor seinem Tod im Februar 1955 ein Exemplar der damals neuen\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull\u00a0<\/span>(1954). Da d\u00fcrfte Hermann Ebers schon der Titelentwurf von Martin Kausche gefreut haben, nahm er doch eine Idee auf, den Autorennamen aus dessen Unterschrift zu gestalten, wie er das 1925 f\u00fcr die (dann doch nicht erschienen) Illustrationen zu der Familiennovelle \u201eUnordnung und fr\u00fches Leid\u201c bereits entworfen hatte.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ganz besonders gefreut haben d\u00fcrfte ihn aber die freundschaftliche Widmung Thomas Manns vom 10. Januar 1955: \u201eHermann (eigentlich Hermi) Ebers, \/ dem alten Freunde und \/ Anreger der Joseph-Romane, dieser neue, eigentlich \/ etwas \u00e4ltere und etwas mindere, aber auch ganz gewinnende Joseph \/ mit allen guten W\u00fcnschen \/ f\u00fcr ihn und seine Kunst.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Was f\u00fcr ein Wort \u2013 die Verbindung zwischen dem Hochstapler Felix Krull und Joseph war Thomas Mann allerdings schon fr\u00fch aufgegangen. In einem Brief an Tochter Erika von Ende 1926, \u2013 er hatte soeben mit den\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Geschichten Jaakobs<\/span>, dem ersten Band der zun\u00e4chst als Trilogie geplanten Romanfolge begonnen, \u2013 bezeichnet er die Figur des Joseph als \u201eeine Art mythischen Hochstapler\u201c.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Und drei Romane sp\u00e4ter, als nach den\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Geschichten Jaakobs\u00a0<\/span>(1933), dem\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Jungen Joseph<\/span>\u00a0(1934) und\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Joseph in \u00c4gypten<\/span>\u00a0(1936) klar war, dass noch ein vierter Band,\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Joseph der Ern\u00e4hrer<\/span>\u00a0(1943), folgen w\u00fcrde, schrieb Thomas Mann Ende Januar 1938 in einem Brief an Hermann Kesten, dass der\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Krull<\/span>-Roman \u201edurch seinen mythischen Bruder\u201c Joseph \u201e\u00fcberholt\u201c sei, \u201eso da\u00df die Krull-Memoiren wohl ein sch\u00f6ner Torso bleiben\u201c w\u00fcrden, was dann auch tats\u00e4chlich so eintraf; der zweib\u00e4ndige Krull blieb unvollendet. Die Widmung f\u00fcr Hermann Ebers spiegelt somit die eigene k\u00fcnstlerische Wahrheit und Erkenntnis wider.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Thomas Mann wusste schon nach den beiden ersten Joseph-Romanen, dass damit auch f\u00fcr ihn eine neue Epoche angebrochen war, dass er, wie er in einem Brief an seine franz\u00f6sische \u00dcbersetzerin im Mai 1945 schrieb, \u201eeine neue Stufe meines literarischen Lebens betreten\u201c habe. Seinem wichtigsten Gespr\u00e4chspartner in dieser Zeit, dem ungarischen Religionswissenschaftler Karl Ker\u00e8nyi, hatte er schon im Februar 1934 geschrieben, dass mit den\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Joseph<\/span>-Romanen der \u00dcbergang \u201evom B\u00fcrgerlich-Individuellen weg zum typischen, Generellen und Menschheitlichen\u201c vollzogen worden sei. Mehr noch: In diesem Ansatz sah er seinen k\u00fcnstlerischen Widerstand gegen den Faschismus auf den Punkt gebracht: \u201eDies einander in die H\u00e4nde arbeiten von Mythologie und Psychologie ist eine h\u00f6chst erfreuliche Erscheinung! Man mu\u00df dem intellektuellen Faschismus den Mythos wegnehmen und ihn ins Humane umfunktionieren. Ich tue l\u00e4ngst nichts anderes mehr.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">So an Karl Ker\u00e8nyi Anfang September 1941. Dass Thomas Mann damit genau dasjenige k\u00fcnstlerische Konzept Richard Wagners umsetzte, dass er erstmals im Februar 1933 in seinem Wagner-Vortrag in M\u00fcnchen, Amsterdam, Br\u00fcssel und Paris vorgestellt hatte und dann bis 1935 noch in Z\u00fcrich, Bern, Basel, Prag, Wien und Budapest vorstellte, zeigt die Stringenz und Konsequenz seiner k\u00fcnstlerischen Arbeit. Der Vortrag ist vor kurzem als Erstver\u00f6ffentlichung in unserer Schriftenreihe erschienen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es klingt schon ein wenig vermessen, so wie einst Loriot Wagners \u201eRing\u201c in einer Stunde vorgestellt hat, nun eben Thomas Manns damit sehr vergleichbare Tetralogie seiner \u201eJoseph\u201c-Romane an einem Abend vorzustellen, doch es gibt ein paar gute Gr\u00fcnde daf\u00fcr und, vor allem, bildliche Unterst\u00fctzung. 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