{"id":32268,"date":"2023-07-17T14:35:01","date_gmt":"2023-07-17T12:35:01","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=die-krise-in-der-ukrainischen-orthodoxie"},"modified":"2025-01-14T09:09:03","modified_gmt":"2025-01-14T08:09:03","slug":"eine-bestandsaufnahme-der-krise-in-der-ukrainischen-orthodoxie-wie-ist-die-situation-und-wie-kam-es-dazu","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/eine-bestandsaufnahme-der-krise-in-der-ukrainischen-orthodoxie-wie-ist-die-situation-und-wie-kam-es-dazu\/","title":{"rendered":"Eine Bestandsaufnahme der Krise in der ukrainischen Orthodoxie"},"content":{"rendered":"<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"_idGenDropcap-2\">A<\/span>ls Antwort und in Reaktion auf den Vortrag von Dr. Johannes Oeldemann werde ich versuchen, die Position meiner Kirche in der heutigen Situation der Auseinandersetzung \u00fcber die Wege der Orthodoxie in der Ukraine zu erkl\u00e4ren. Dabei m\u00f6chte ich vor allem juridische und psychologische Aspekte akzentuieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">I.<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Ich geh\u00f6re zu der Ukrainischen Orthodoxen Kirche, kurz UOK. Das ist ihr offizieller Titel seit 1990, nachdem sie durch die \u00c4nderungen in der Sowjetunion und die Befreiung vom Druck des atheistischen Staates breitere Rechte bekommen hatte. Laut dem offiziellen Statut der UOK ist sie \u201edurch die Russische Orthodoxe Kirche mit anderen lokalen Orthodoxen Kirchen verbunden\u201c. Ihre Gegner fordern jedoch, dass sie auch offiziell in ihrem Titel zeigen m\u00fcsse, dass sie ein Teil des Moskauer Patriarchats ist. Laut einem ukrainischen Gesetz, das jedoch noch nicht in Kraft ist, m\u00fcssten die Gemeinden unserer Kirche in ihrem Titel deutlich zeigen, dass ihre Kirchenleitung sich in einem \u201eAggressor-Staat\u201c befindet.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das war die Position des ukrainischen Staates und seiner Abgeordneten in der Pr\u00e4sidentenzeit von Petro Poroschenko. So bleibt sie auch jetzt, obwohl die aggressive antirussische Rhetorik in den Wahlen des letzten Jahres von den ukrainischen B\u00fcrgern wenig unterst\u00fctzt wurde. Poroschenkos Wahlkampf-Slogan \u201eArmee! Sprache! Glaube!\u201c wurde nur von einem Viertel der Bev\u00f6lkerung unterst\u00fctzt und die Stimmen f\u00fcr ihn kamen vor allem aus der Westukraine.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Diese Bemerkungen zur Bezeichnung der Kirche und zu den Wahlen zeigen, dass die Frage der Entstehung der neuen autokephalen Kirche in der Ukraine nicht nur eine Frage der Konkurrenz zwischen der sogenannten Ukrainischen und der sogenannten Russischen Kirche ist. Vor allem betrifft sie die Beziehungen zwischen dem Staat und der Kirche. Nicht weniger wichtig ist die Frage der Beziehungen zwischen den verschiedenen Teilen der Ukraine. Denn bis 1939\/40 geh\u00f6rten die Gebiete der heutigen Westukraine zu Polen und Rum\u00e4nien, w\u00e4hrend der gr\u00f6\u00dfere Teil der heutigen Ukraine seit Mitte der 17. Jahrhunderts bis Ende des 20. Jahrhunderts zu Russland geh\u00f6rte.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Eine andere Bemerkung im juridischen Bereich bezieht sich auf den Titel der neu gegr\u00fcndeten kirchlichen Struktur. Die Beobachter im Ausland kennen diese als \u201eOrthodoxe Kirche der Ukraine\u201c, kurz OKU. So wird sie auch in dem Tomos genannt, mit dem dieser Kirche vom \u00d6kumenischen Patriarchen Bartholomaios von Konstantinopel die Autokephalie verliehen wurde. Aber in den offiziellen Registern des Justizministeriums der Ukraine ist sie als \u201eUkrainische Orthodoxe Kirche\u201c verzeichnet, und nur in Klammern folgt die Abk\u00fcrzung \u201eOKU\u201c. Das bedeutet, dass der Staat in der Auseinandersetzung zwischen den beiden konkurrierenden Kirchen \u00fcber die ukrainische Identit\u00e4t aktiv mitspielt und bewusst ein Durcheinander mit den Titeln entstehen l\u00e4sst. Dazu muss man wissen, dass in der Ukraine gr\u00f6\u00dfere kirchliche Organisationen wie die UOK und die OKU, aber auch andere kirchliche Strukturen, bis jetzt keinen Status der juristischen Person haben. Vor dem Staat sind sie nur \u201eVereinigungen\u201c der lokalen religi\u00f6sen Gemeinden. Das bedeutet, dass es juristisch gesehen eigentlich nur konkrete lokale religi\u00f6se Gemeinden gibt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Laut dem neuen Gesetz vom Januar 2019 \u00fcber die \u00c4nderungen der Zuordnung der religi\u00f6sen Gemeinden sind sie frei, ihre Zugeh\u00f6rigkeit zur UOK bzw. zur OKU zu w\u00e4hlen. Im Blick auf die erw\u00e4hnte Spielerei mit den Titeln der Kirchen wird klar, dass der Staat im religi\u00f6sen Bereich eindeutig auf der Seite einer der kirchlichen Strukturen steht oder gestanden hat. Das widerspricht den \u00f6ffentlichen Erkl\u00e4rungen der staatlichen Beh\u00f6rden \u00fcber Garantien der Freiheit und Frieden zwischen den religi\u00f6sen Gemeinschaften, wozu sie theoretisch aufgerufen sind.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die staatlichen Beauftragten wollten bewusst, dass die Mehrheit der Gemeinden unserer Kirche sich durch diese Prozedur des Namenwechsels automatisch in der Struktur der neuen Kirche befindet. Genauer gesagt, sollte jede lokale Gemeinde unserer Kirche vor die Wahl gestellt werden: Die erste M\u00f6glichkeit w\u00e4re, sich deutlich mit der russischen imperialistischen Staatspolitik zu assoziieren, was von vielen nicht gew\u00fcnscht wird. Die zweite M\u00f6glichkeit, die mit der Verweigerung von juridischen \u00c4nderungen im Gemeindestatut verbunden gewesen w\u00e4re, bestand darin, dass die Gemeinden sich pl\u00f6tzlich in der neuen kirchlichen Struktur mit dem alten Namen \u201eUkrainische Orthodoxe Kirche\u201c, aber mit dem neuen Oberhaupt Metropolit Epiphanij (statt Metropolit Onufrij) befinden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ich finde es wichtig, sich bewusst zu machen, dass wir in der Ukraine immer noch das Erbe der sowjetischen atheistischen Standards in den Beziehungen zwischen dem Staat und der Kirche sp\u00fcren. Die gl\u00e4ubigen Menschen sind eher toleriert vom Staat, der keine Probleme sieht, die Kirchen als Instrument der Nationsbildung zu benutzen. W\u00e4hrend es in der Sowjetzeit um atheistische Propaganda ging, wird nun \u2013 im Kontext des Konflikts mit Russland \u2013 die Idee des Nationalstaates in den Vordergrund gestellt. Als Best\u00e4tigung dieser Idee diente unter Pr\u00e4sident Poroschenko der zweite Teil des Slogans \u201eArmee! Sprache! Glaube!\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Position der ukrainischen Sprache wurde durch das Gesetz \u201e\u00fcber Garantien der Verwendung der ukrainischen Sprache als Staatssprache\u201c stark unterst\u00fctzt. Dieses Gesetz wurde Ende April 2019 vom Ukrainischen Parlament verabschiedet. Weniger als einen Monat sp\u00e4ter hat der neue Pr\u00e4sident Selenskyj dieses Parlament aufgel\u00f6st. Dieses Gesetz zielt vor allem darauf, die Verwendung der russischen Sprache in der Ukraine deutlich zu begrenzen \u2013 sowohl in den Medien, als auch in der \u00f6ffentlichen Sph\u00e4re. Auch hier ist es wichtig zu bemerken, dass die Idee wieder in der Abgrenzung gegen\u00fcber Russland besteht. Das Problem ist jedoch, dass sie vor allem die ukrainischen B\u00fcrger betrifft, die in der Zentral- und S\u00fcdost-Ukraine leben und Russisch als Muttersprache verwenden. Die Frage der Sprache ist hier eng mit der Frage der Kultur und der Identit\u00e4t verbunden.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Wenn man diese beiden Aspekte \u2013 Kirche und Sprache \u2013 zusammennimmt, sieht man, dass die staatliche Politik des ehemaligen Pr\u00e4sidenten Poroschenko auf eine strenge Ukrainisierung und Abgrenzung gegen\u00fcber Russland zielte. Das wichtigste Problem, das ich hier sehe, betrifft die Rolle des Staates in Bezug auf die Gesellschaft: Soll der Staat eine ethnisch und kirchlich monolithische Gesellschaft aufbauen oder soll er eher den eigenen B\u00fcrgern dienen und ihr Leben innerhalb der staatlichen Grenzen verbessern?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">II.<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Bislang habe ich die Kirchenpolitik und ein wenig die \u201eSprachenpolitik\u201c aus der juridischen Perspektive erl\u00e4utert. In einem zweiten Schritt m\u00f6chte ich die Folgen dieser Politik beschreiben und vor allem die psychologische Wahrnehmung dieser Politik erkl\u00e4ren. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, wie diese Politik von der Leitung unserer Kirche gesehen wird. Denn sowohl das Oberhaupt Metropolit Onufrij als auch viele andere st\u00e4ndige Mitglieder der Synode unserer Kirche geh\u00f6ren zu der \u00e4lteren Generation, die noch durch die Erfahrungen in der Sowjetzeit gepr\u00e4gt ist. Damals gab es f\u00fcr die gl\u00e4ubigen Menschen zwei prinzipielle M\u00f6glichkeiten: entweder Anpassung an die Staatspolitik oder schweigender Widerstand gegen\u00fcber dem Staat.<\/p>\n<p class=\"fliess\">An dieser Stelle erlaube ich mir, zwei Stellen aus der Bibel zu zitieren. Im Lukas-Evangelium sagt Jesus: \u201eWird der Menschensohn, wenn er kommt, den Glauben auf der Erde finden?\u201c (Lk 18,8). Etwas fr\u00fcher stehen im selben Lukas-Evangelium auch andere Worte: \u201eF\u00fcrchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben\u201c (Lk 12,32). Heutzutage wird die Ukrainische Orthodoxe Kirche oft wegen des Exklusivismus in ihrer Einstellung zu anderen, \u201eunkanonischen\u201c orthodoxen Christen des Landes kritisiert. Aber im Blick auf die erw\u00e4hnten Bibelzitate kann man diesen Vorwurf auch etwas anders formulieren, n\u00e4mlich als Ausdruck eines christlichen Radikalismus. \u00c4hnliche Formen des Radikalismus sehe ich in der Konzentration auf Christus in der \u201eBarmer Theologischen Erkl\u00e4rung\u201c der Evangelischen Kirche und in der Betonung des priesterlichen Z\u00f6libats seitens der katholischen Kirche in heutigen Debatten. Hier kommt die Idee der Auseinandersetzung mit dem Geist dieser Welt bzw. der Modernit\u00e4t ins Spiel.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Im ukrainischen Kontext der Auseinandersetzung der Kirchen vergleicht man gew\u00f6hnlich die Zahlen der Gemeinden. Diese sind ungef\u00e4hr 12.000 (UOK) gegen\u00fcber<br \/>\n7.000 (OKU), also vergleichbare Zahlen. Die Abteilung f\u00fcr religi\u00f6se Angelegenheiten im Kulturministerium der Ukraine f\u00fchrt aber auch Statistik \u00fcber die Zahl der Kl\u00f6ster und ihrer Mitglieder, M\u00f6nche und Nonnen. Ich nehme hier die Daten f\u00fcr das Jahr 2019: Zu meiner Ukrainischen Orthodoxen Kirche geh\u00f6ren demnach 215 Kl\u00f6ster und fast 4.700 M\u00f6nche und Nonnen. Zum Kiewer Patriarchat, aus dem die neue kirchliche Struktur im Wesentlichen hervorgegangen ist, geh\u00f6rten 63 Kl\u00f6ster und nur 230 M\u00f6nche und Nonnen. Das bedeutet, dass der Unterschied in der Zahl der Menschen des geweihtes Lebens fast das 20-fache betr\u00e4gt: 4.700 gegen\u00fcber 230.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Meines Erachtens zeigen diese Zahlen, dass in der Ukrainischen Orthodoxen Kirche das Potenzial zur Absonderung gegen\u00fcber der staatlichen Politik viel st\u00e4rker als bei ihrem Konkurrenten ist. Die Tendenz zum christlichen Radikalismus, die sich bei den Orthodoxen im Wachstum des M\u00f6nchtums \u00e4u\u00dfert, ist eine starke Position. Sie kann vom Staat sowohl positiv als auch negativ benutzt werden. Ich pers\u00f6nlich pl\u00e4diere daf\u00fcr, dass dieses Potenzial durch karitative T\u00e4tigkeit der Ordensleute konstruktiv verwendet wird. Aber bei einer kurzsichtigen Politik kann der Staat hier auch Kritiker und Gegner bekommen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Wenn man diese Idee des Radikalismus auf konkrete Namen bezieht, sieht man eine deutliche Gegen\u00fcberstellung: Auf der einen Seite steht der sogenannte Patriarch Filaret, der inzwischen \u00fcber 90 Jahre alt ist und der es trotz seiner M\u00f6nchsweihe geschafft hat, drei Kinder zu zeugen \u2013 Fakten, die gerade um 1990 breit bekannt geworden sind. Auf der anderen Seite steht Metropolit Onufrij, der im Jahre 1971 M\u00f6nch geworden ist und damit zwei Drittel seines ganzen Lebens M\u00f6nch ist. Fast 20 Jahre lang, bis zur Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine, war er im Kloster in Sergijev Posad bei Moskau t\u00e4tig. Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass in der Auseinandersetzung zwischen den kirchlichen Strukturen von Filaret und Onufrij die Frage des Wesens der Kirche wichtiger ist als die Nationalfrage. Der Erste vertritt hier die Idee der Anpassung der Kirche an die politischen Umst\u00e4nde. Der Zweite ist ein echter M\u00f6nch und h\u00e4ufiger Besucher des Berges Athos, der das Wesen der kirchlichen Existenz in der Absonderung und im Widerstand gegen\u00fcber der \u201egefallenen\u201c Welt sieht.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Probleme der letzten Monate, die es seitens der neuen kirchlichen Struktur mit Patriarch Filaret gibt und die nach einer Spaltung innerhalb der neuen OKU aussehen, geben dieser Struktur eine Chance, sich als Kirche zu entwickeln, mit einem strengen Kern im geistigen Leben. Statt die \u00dcbertritte der Gemeinden zu z\u00e4hlen, sollte sie lieber positive Beispiele des kirchlichen Lebens produzieren und zeigen. Eine erkennbar christliche Identit\u00e4t w\u00e4re nach den Jahrzehnten der atheistischen Pr\u00e4gung f\u00fcr eine Kirche deutlich wichtiger als die nationale Identit\u00e4t. Ob die OKU diese Linie der Entwicklung w\u00e4hlt, bleibt noch eine offene Frage.<\/p>\n<p class=\"fliess\">In der heutigen Situation ist die Frage der Einigung der ukrainischen Gesellschaft besonders wichtig. In den letzten Jahren haben wir gesehen, wie die Frage des ethnischen Nationalismus zur Unterst\u00fctzung der staatlichen Unabh\u00e4ngigkeit verwendet wurde. Die Ukraine und ihre Kirchen kamen in die Versuchung, ihre Rolle im geopolitischen Spiel der gro\u00dfen M\u00e4chte zu suchen \u2013 und das auf beiden Seiten. Die Gegner meiner Kirche erinnern uns daran, dass die Frage der Autokephalie der Orthodoxen Kirche der Ukraine im Interesse der staatlichen Sicherheit und der Unabh\u00e4ngigkeit von Russland liege. Es sei schlie\u00dflich bekannt, dass Patriarch Kyrill von Moskau manchmal an den erweiterten Sitzungen des russischen Verteidigungsministeriums teilnimmt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Als Antwort auf diesen Vorwurf wird dann oft auf die Treffen des amerikanischen Au\u00dfenministers Michael Pompeo mit Metropolit Epiphanij verwiesen. Wie die Medien berichten, haben sie sich im Laufe der letzten Monate schon einige Male getroffen \u2013 sowohl in der Ukraine als auch in den Vereinigten Staaten. Aus der Biographie von Herrn Pompeo wei\u00df man zudem, dass er vor seiner Berufung zum Au\u00dfenminister Chef der \u201eCentral Intelligence Agency\u201c (CIA) gewesen ist. Dazu kommt auch das Treffen von Au\u00dfenminister Pompeo mit dem Pr\u00e4sidenten der Ukraine Selenskyj. Am 31. Januar 2020, kurz vor unserer Konferenz, hat Pompeo gesagt: \u201eRussland darf der Verteidigung der fundamentalen Rechte in der Ukraine nie im Wege stehen\u201c und betont, dass \u201eder ukrainische Staat die neue autokephale Kirche der Ukraine vor Russland verteidigen sollte\u201c. Damit ist deutlich, dass eine Verflechtung der weltlichen und der kirchlichen Politik schwer zu vermeiden ist. Das stellt uns wieder vor die Frage der Beziehungen zwischen Staat und Kirche. Und es zeigt uns die Versuchung einer S\u00e4kularisierung der Kirchen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">In der Frage der Zugeh\u00f6rigkeit der kirchlichen Gemeinden und der orthodoxen Bev\u00f6lkerung insgesamt sieht man eine wichtige Spaltung. In soziologischen Umfragen \u00e4u\u00dfert sich die Mehrheit der Ukrainer f\u00fcr eine unabh\u00e4ngige Kirche. Ihr Slogan w\u00e4re: \u201eWeg von Moskau!\u201c Aber bei den \u00dcbertritten der Gemeinden sieht man, dass diese Mehrheit oft unf\u00e4hig ist, in ihren neu erhaltenen Kirchengeb\u00e4uden ein t\u00e4gliches Gemeindeleben zu organisieren. Sie sind Christen vor allem dem Namen nach und in den sozialen Netzwerken, aber kaum Kirchenbesucher.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Ukrainische Orthodoxe Kirche schafft es dagegen, den Kern der Gemeinden bei sich zu behalten. Bei ihr gibt es jedoch eine Versuchung, sich aus dem \u00f6ffentlichen Leben zur\u00fcckzuziehen. Bleibt sie eine \u201ekleine Herde\u201c der treuen Christen? Oder findet sie die Kraft, ihre Position deutlicher in der \u00d6ffentlichkeit zu formulieren und zu erkl\u00e4ren? Die Antwort auf diese Frage wird den Platz dieser Kirche in der ukrainischen Gesellschaft bestimmen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Auf jeden Fall sollten kleine Schritte in der Zusammenarbeit der beiden gro\u00dfen orthodoxen Kirchen der Ukraine eine positive Wirkung auf die Vertiefung ihrer christlichen Identit\u00e4t haben. Wie auch in den gro\u00dfen Prozessen der \u00f6kumenischen Ann\u00e4herung auf der Weltebene sollten die orthodoxen Kirchen in der Ukraine weiter weg von der politischen und geopolitischen Agenda und n\u00e4her zum christlichen Kerygma kommen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Antwort und in Reaktion auf den Vortrag von Dr. Johannes Oeldemann werde ich versuchen, die Position meiner Kirche in der heutigen Situation der Auseinandersetzung \u00fcber die Wege der Orthodoxie in der Ukraine zu erkl\u00e4ren. Dabei m\u00f6chte ich vor allem juridische und psychologische Aspekte akzentuieren. &nbsp; I. 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