{"id":32269,"date":"2023-07-17T14:35:03","date_gmt":"2023-07-17T12:35:03","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=auf-dem-weg-zu-einer-offenen-orthodoxie"},"modified":"2025-01-14T09:06:01","modified_gmt":"2025-01-14T08:06:01","slug":"auf-dem-weg-zu-einer-offenen-orthodoxie","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/auf-dem-weg-zu-einer-offenen-orthodoxie\/","title":{"rendered":"On the way to an open Orthodoxy"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"ZWISCHEN\">Eine Kiew-zentrierte und \u00f6kumenische Kirche<\/h3>\n<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"_idGenDropcap-2\">M<\/span>ein religi\u00f6ses Leben nahm in der Zeit der Perestrojka seinen Anfang. Im Referendum von 1991 stimmte ich f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine. Ich war sehr erfreut, als ich zum ersten Mal an einem Gottesdienst in ukrainischer Sprache in der Kirche des Hl. Andreas in Kiew teilnehmen konnte. Als Student der Philosophischen Fakult\u00e4t der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universit\u00e4t in Kiew besuchte ich die St.-Wladimir-Kathedrale, die 1992 die Hauptkathedrale des Kiewer Patriarchats geworden war. In meiner Heimatstadt im Westen der Ukraine aber gab es nur eine orthodoxe Gemeinde des Moskauer Patriarchats. Ich schloss mich dieser 1991 an und wurde 1995 Priester (der Festtag der Epiphanie im Januar dieses Jahres war der 25. Jahrestag meiner Weihe). Wir riefen verschiedene Bildungsprojekte ins Leben: eine Sonntagsschule, eine Zeitung, einen Fernsehsender. Im Jahr 1998 richteten wir die erste religi\u00f6se Website der Ukraine ein, die die offizielle Seite der Ukrainischen Orthodoxen Kirche wurde.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Seit dem Jahr 2001 wurden die Presseabteilung und andere landesweite kirchliche Informationsstrukturen der Ukrainischen Orthodoxen Kirche entwickelt. Dann wurde ich Presse-Sekret\u00e4r des Oberhauptes der Ukrainischen Orthodoxen Kirche, \u201eInformationsminister\u201c dieser Kirche und offizieller Sprecher der Ukrainischen Orthodoxen Kirche. Nach dem Tod Seiner Eminenz Metropolit Wolodymyr im Jahr 2014 trat ich von meinen \u00c4mtern zur\u00fcck und schuf zusammen mit Gleichgesinnten ein interkonfessionelles Bildungsprogramm, f\u00fcr das ich mich immer noch engagiere \u2013 die Offene Orthodoxe Universit\u00e4t der Heiligen Sophia, der Weisheit.<\/p>\n<p class=\"fliess\">All das habe ich erz\u00e4hlt, um meine Identit\u00e4t zu erl\u00e4utern, die sich innerhalb der vergangenen 30 Jahre entwickelt und sich bis heute nicht ver\u00e4ndert hat. In den 1990ern, zu Beginn der 2000er und auch heute halten ich und die Menschen, die mit mir zusammen eine Kirchengemeinde bilden, abgesehen von unserem Glauben an Christus und unserer Zugeh\u00f6rigkeit zur Orthodoxie, zwei Dinge im Blick auf unsere kirchliche Identit\u00e4t f\u00fcr wichtig: Kiew als Zentrum und die Einheit mit der weltweiten Orthodoxie.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Grundlage unserer Erziehung war die Tatsache, dass unsere Kirche die Ukrainische Orthodoxe Kirche ist, die Erbin der Kiewer Metropolie aus der Zeit der Taufe der Kiewer Rus. Diese Kirche hat bestimmte Selbstverwaltungsrechte innerhalb des Moskauer Patriarchats und befindet sich auf dem Weg zu einer kanonischen Definition ihres Status durch die weltweite Orthodoxie. Zugleich erkennt die weltweite Orthodoxie (vor allem das Patriarchat von Konstantinopel) uns an und ist in eucharistischer Gemeinschaft mit uns. Dies gibt uns das Recht, uns selbst f\u00fcr einen Teil der einen und einzigen Orthodoxen Weltkirche zu halten.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ich hatte die Gelegenheit, die Position des Patriarchen von Konstantinopel bez\u00fcglich der Ukraine schon in den Jahren 2004\u20132005 und besonders 2008 zu h\u00f6ren, als er nicht nur die Ukraine besuchte, sondern auch Seine Eminenz Metropolit Wolodymyr einlud, am Treffen der Oberh\u00e4upter der Orthodoxen Kirchen zur Vorbereitung des Panorthodoxen Konzils teilzunehmen. Zugleich sandten wir Briefe an die Oberh\u00e4upter aller Kirchen, in denen wir um ihre Unterst\u00fctzung im Prozess der Wiederherstellung der Einheit der ukrainischen Orthodoxie baten. Die Position des Patriarchen von Konstantinopel im Hinblick auf die Ukraine wurde auch dadurch beeinflusst, dass das Moskauer Patriarchat seine Teilnahme am Panorthodoxen Konzil auf Kreta 2016 ablehnte.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Somit komme ich jetzt zur\u00fcck auf die Beschreibung meiner eigenen Erfahrung, der Erfahrung unserer Kirchengemeinde und des Kreises von Gleichgesinnten an der Offenen Orthodoxen Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Die offene Orthodoxie<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Ich beginne mit den Gleichgesinnten. Im Jahr 2014 wurde es offensichtlich, dass das Moskauer Patriarchat in der Ukraine nicht nur Teil des \u201ehybriden Krieges\u201c Russlands gegen die Ukraine war, sondern sich selbst in Richtung des religi\u00f6sen Fundamentalismus, der Abschottung und des Anti-\u00d6kumenismus bewegte. F\u00fcr viele Menschen, die in den vergangenen Jahrzehnten in die religi\u00f6se Erziehung in der Ukrainischen Orthodoxen Kirche und in interreligi\u00f6se Projekte involviert gewesen waren, stellte sich die Frage ihrer eigenen Identit\u00e4t und ihrer Positionierung in der Kirche und in der Gesellschaft. Damals kamen wir auf die Idee der \u201eoffenen Orthodoxie\u201c. Gemeint ist eine Orthodoxie, die offen ist gegen\u00fcber der Gesellschaft, f\u00fcr den Dialog, gegen\u00fcber anderen Konfessionen und Religionen. Die Offene Orthodoxe Universit\u00e4t entstand als Verk\u00f6rperung dieser Idee. 2016 begannen wir mit der Organisation \u00f6ffentlicher Vorlesungen, runder Tische, Konferenzen, Buchpr\u00e4sentationen, Ausstellungen etc. in Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten aus anderen Konfessionen und Religionen, aus Expertenkreisen und der Zivilgesellschaft.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Zur selben Zeit trat die Idee eines Netzwerks der offenen Orthodoxie zutage: ein nicht-hierarchisches (aber auch nicht anti-hierarchisches) Umfeld f\u00fcr Menschen und<br \/>\nProjektgruppen, die in der Bildung und Aufkl\u00e4rung engagiert sind und biblische Werte in ihrem eigenen Leben und ihren Projekten zu verwirklichen suchen. Im Weiteren bewegten wir uns auf interkonfessionelle und durchaus auch auf nicht-konfessionelle und post-konfessionelle Ideen, Strukturen und Projekte zu.<\/p>\n<p class=\"fliess\">2018 brachte uns zur\u00fcck zur Realit\u00e4t der ukrainischen Orthodoxie und der Ukrainischen Kirche. Seit Konstantinopel ank\u00fcndigte, das Thema Ukraine neu zu bedenken, unterst\u00fctzten wir diesen Vorgang. Denn er w\u00fcrde die Wiederherstellung der Einheit mit der weltweiten Orthodoxie f\u00fcr die Ukrainer vorantreiben, die von einer solchen Einheit aufgrund der Spaltungen der 1990er-Jahre weit entfernt waren, und auch die Einheit innerhalb der ukrainischen Orthodoxie wiederherstellen. Unser Hauptmotiv war die Hoffnung, dass die ukrainische Orthodoxie die imperial-monarchistischen und die sowjetisch-totalit\u00e4ren Elemente der Vergangenheit loswerden k\u00f6nnte, um die Zukunft der Kirche im Geist der evangelischen Liebe und der orthodoxen Katholizit\u00e4t aufbauen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Im August 2018 luden wir die Priester der Ukrainischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats und einige Experten zur Teilnahme an einem zweit\u00e4gigen Runden Tisch ein zum Thema \u201eWas wird die Orthodoxe Kirche der Ukraine sein? Ihr Platz in der Gesellschaft\u201c. Beachten Sie bitte, dass wir zuf\u00e4llig diesen Namen \u201eOrthodoxe Kirche der Ukraine\u201c f\u00fcr die Konferenz benutzten, der zu dieser Zeit noch zu keiner der Kirchen geh\u00f6rte, und den die autokephale Kirche der Ukraine schlie\u00dflich vom \u00d6kumenischen Patriarchat erhielt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Das Netzwerk der offenen Orthodoxie<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Das Ergebnis unserer Arbeit war das erste \u00f6ffentliche Statement des Netzwerks der offenen Orthodoxie. Wir bemerkten, dass die Lage sich in Richtung einer Koexistenz von zwei anerkannten orthodoxen Jurisdiktionen in der Ukraine entwickelte. Wir verstanden auch, dass manche von uns die neue Kirche unterst\u00fctzen und manche im Moskauer Patriarchat verbleiben w\u00fcrden. Zusammen aber ver\u00f6ffentlichten wir einen Vorschlag, der damals nicht geh\u00f6rt wurde, aber heute und in der Zukunft weiterhin relevant bleibt: \u201eWir schlagen vor, dass es friedliche Koexistenz, Kooperation und gemeinsame Gottesdienste geben sollte statt eines Kampfes der Jurisdiktionen.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">Am 11. Oktober 2018 fasste das Patriarchat von Konstantinopel historische Entscheidungen. Die wichtigste ist meiner Meinung nach, dass die Einheit aller orthodoxen Ukrainer (der Bisch\u00f6fe, des Klerus und der Gl\u00e4ubigen) mit der weltweiten Orthodoxie anerkannt wurde. Da wir wussten, wie die Reaktion Moskaus wohl aussehen werde, ver\u00f6ffentlichten wir schon am n\u00e4chsten Tag im Netzwerk der offenen Orthodoxie folgendes Statement: \u201eSelbst wenn das Moskauer Patriarchat beschlie\u00dft, die Beziehung mit Konstantinopel v\u00f6llig zu unterbinden, werden wir, der Klerus und die Gl\u00e4ubigen der Ukrainischen Orthodoxen Kirche das nicht akzeptieren und in Gebets- und eucharistischer Einheit bleiben \u2013 sowohl mit der weltweiten Orthodoxie als auch mit dem Klerus und den Gl\u00e4ubigen des Moskauer Patriarchats, die daf\u00fcr aufgeschlossen sind, als auch mit der Hierarchie und den Gl\u00e4ubigen der k\u00fcnftigen, vom Patriarchat von Konstantinopel anerkannten Orthodoxen Kirche der Ukraine.\u201c Leider hat das Moskauer Patriarchat am 15. Oktober 2018 die Gebets- und Eucharistiegemeinschaft mit dem Patriarchat von Konstantinopel aufgrund der Ukraine-Frage abgebrochen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Das Beispiel unserer Kirchengemeinde<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Im Gegensatz dazu begann unsere Pfarrgemeinde, in der ich zu dieser Zeit Pfarrer war, in der Liturgie den \u00d6kumenischen Patriarchen zu kommemorieren und setzte die Kommemoration des Metropoliten Onufrij von Kiew fort. Wir hatten lange zuvor bereits aufgeh\u00f6rt, den Patriarchen von Moskau zu erw\u00e4hnen, gleich nachdem die russische Aggression und die Okkupation der Krim begonnen hatten.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Am 15. Dezember 2018 wurde das Vereinigungskonzil der Orthodoxen Kirche der Ukraine abgehalten, auf dem Metropolit Epiphanij zum Primas gew\u00e4hlt wurde. Am n\u00e4chsten Tag kommemorierten wir in der Liturgie in unserer Gemeinde den \u00d6kumenischen Patriarchen, Metropolit Epiphanij und weiterhin Metropolit Onufrij. Das entsprach unserer Position, in Einheit mit allen zu sein. Es war auch deshalb logisch, weil auch G\u00e4ste und Freunde im Gottesdienst waren, wie es f\u00fcr unsere Gemeinde schon traditionell geworden war. An jenem Sonntag waren dies ein bekannter Priester aus den USA, ein Priester aus dem S\u00fcden der Ukraine, ein Priester aus Belarus und einige andere Christen aus Europa. Einer von ihnen rief Bildungsprogramme in Russland ins Leben und ein anderer Sozialprojekte im Osten der Ukraine.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Aber die Kommemoration des Oberhauptes des Moskauer Patriarchates in der Ukraine verursachte nicht nur eine Welle von Missverst\u00e4ndnissen in den sozialen Netzwerken, sondern auch den Widerstand eines Teils unserer Gemeinde. Am n\u00e4chsten Sonntag musste ich ein Treffen abhalten und alles erkl\u00e4ren. Denn zus\u00e4tzlich zu der von uns ohne Unterlass erkl\u00e4rten Sehnsucht nach der Einheit aller Orthodoxen folgten wir auch unserer eigenen Logik \u2013 einer Logik, die nur innerhalb unserer Gemeinde verstanden werden konnte.<\/p>\n<p class=\"fliess\">In unserer Gemeinde diente mehr als zehn Jahre lang ein anderer Priester zusammen mit mir. Seine gro\u00dfe Familie, die einige Priester des Moskauer Patriarchats umfasste, dr\u00e4ngte ihn, in derselben Kirchenstruktur zu bleiben, in der auch sie waren. Das Gebet sowohl f\u00fcr Metropolit Epiphanij als auch f\u00fcr Metropolit Onufrij erlaubte es uns, die Liturgie gemeinsam zu feiern. Aber das konnte nur innerhalb unserer Gemeinde gesehen und verstanden werden.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Nach au\u00dfen hin mussten die Prinzipien, die im Sommer und im Herbst deklariert worden waren, in die Praxis umgesetzt werden. Die Hauptprinzipien waren die Anerkennung der Orthodoxen Kirche der Ukraine durch unsere Gemeinde und der gemeinsame Gottesdienst mit der Hierarchie dieser Kirche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Einheit und Spaltung<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Aus diesem Grund nahm ich gerne die Einladung zur Teilnahme am ersten Gottesdienst des Primas der Orthodoxen Kirche der Ukraine in der Kathedrale der Hl. Sophia am 7. Januar, dem Weihnachtstag (einen Tag nach der Unterzeichnung des Tomos), an. Unsere Gemeinde nahm dies mit Enthusiasmus auf, doch nur einen Tag sp\u00e4ter erhielt unser zweiter Priester eine Warnung von der Hierarchie des Moskauer Patriarchats: Sollte er weiterhin an einer Liturgie mit mir teilnehmen, w\u00fcrde er automatisch vom Dienst im Moskauer Patriarchat ausgeschlossen werden.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Am folgenden Sonntag zelebrierte ich bereits alleine und hielt eine Zusammenkunft f\u00fcr die Gemeinde ab, bei der ich folgende Frage zur Abstimmung stellte: \u201eWollt ihr, dass unsere Gemeinde in Einheit mit der Orthodoxen Kirche der Ukraine steht?\u201c Dieselbe Frage wurde im Facebook-Chat unserer Gemeinde gestellt. Das Ergebnis war: Nur eine Person stimmte dagegen, f\u00fcnf enthielten sich, und mehr als 60 Prozent der permanenten und aktiven Mitglieder der Gemeinde unterst\u00fctzten den Wunsch nach Einheit mit der Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU). Ein Teil der Gemeindemitglieder nahm bewusst nicht an der Abstimmung teil, weil sie in Communio mit allen bleiben wollten oder andere Gr\u00fcnde hatten.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Frage war nun, wie wir den Gottesdienstraum der Gemeinde teilen k\u00f6nnten. Als Metropolit Epiphanij, der Primas der OKU, von unserer Situation erfuhr, lud er unsere Gemeinde ein, sich der Pfarrgemeinde in der Kirche des Heiligen Gro\u00dff\u00fcrsten Jaroslaw des Weisen anzuschlie\u00dfen, die sich in der sogenannten \u201ewarmen Sophia\u201c auf dem Territorium der Kiewer Sophienkathedrale befindet. Interessanterweise hatte diese Gemeinde ihren ersten Gottesdienst 2016 genau an dem Tag gefeiert, an dem die \u00f6ffentliche Pr\u00e4sentation der Offenen Orthodoxen Universit\u00e4t der Heiligen Sophia stattfand. Die Kirche befindet sich im Erdgeschoss des Geb\u00e4udes; im Obergeschoss finden die \u00f6ffentlichen Vortr\u00e4ge der Offenen Orthodoxen Universit\u00e4t statt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Zur selben Zeit kontaktierten wir die Hierarchie der Ukrainischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats, baten um die Ernennung unseres zweiten Priesters als Leiter unserer (urspr\u00fcnglichen) Pfarre und erkl\u00e4rten: Wenn unsere Bitte erf\u00fcllt wird, versprechen wir die Dokumente zu \u00fcbergeben, das Geb\u00e4ude zu verlassen und alles zur\u00fcckzulassen, was f\u00fcr den Gottesdienst gebraucht wird. Beide Seiten hielten ihr Wort. Seitdem betet ein gro\u00dfer Teil unserer Gemeinde bei der Liturgie in der \u201ewarmen Sophia\u201c und der Rest trifft sich am alten Ort. Wir verstehen und respektieren die Entscheidung jedes Mitglieds unserer Gemeinde. Und wir glauben, dass wir, auch wenn wir getrennt und an verschiedenen Orten Gottesdienst feiern, immer noch vereint in Christus sind \u2013 auch wenn wir es mit dem gew\u00f6hnlichen Auge nicht sehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">\u00dcbertritt oder Eintritt in die Einheit?<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die Frage ist: Wann wurde unsere Gemeinde ein Teil der Orthodoxen Kirche der Ukraine? Wir k\u00f6nnten sagen, dass wir immer Teil dieser Kirche waren, weil unser Zentrum immer Kiew war und wir immer in Gemeinschaft mit der weltweiten Orthodoxie waren. Man k\u00f6nnte sagen, dass es im Jahr 2014 passierte, als wir aufh\u00f6rten den Moskauer Patriarchen zu kommemorieren. Wir k\u00f6nnen aber auch annehmen, dass es passierte, als wir die Entscheidung Konstantinopels im Hinblick auf die ukrainische Orthodoxie unterst\u00fctzten und den Beschluss des Moskauer Patriarchats, die Beziehungen mit dem \u00d6kumenischen Patriarchat zu unterbinden, nicht unterst\u00fctzten. Der entscheidende Tag k\u00f6nnte auch der sein, an dem wir freudig die Entscheidung des Vereinigungskonzils annahmen, das die OKU bildete, und erstmals in der Liturgie f\u00fcr den Metropoliten Epiphanij beteten. Es k\u00f6nnte aber auch der Tag sein, an dem ich mit Metropolit Epiphanij in der Kirche der Hl. Sophia in Kiew die Weihnachtsliturgie feierte oder an dem unsere Gemeinde zum ersten Mal am Gebet der lokalen Pfarrei des ehemaligen Kiewer Patriarchats in der \u201ewarmen Sophia\u201c teilnahm.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Doch wir sprechen bewusst nicht von einem \u201e\u00dcbertritt\u201c unserer Gemeinde, auch wenn das eigentlich passierte. Wir betonen weiterhin, dass wir in Einheit stehen, und der Zweck des Prozesses, der in der ukrainischen Orthodoxie durch die Entscheidungen des \u00d6kumenischen Patriarchats begann, ist die Einheit aller orthodoxen Ukrainer (der Bisch\u00f6fe, der Priester und der Gl\u00e4ubigen) untereinander und in Christus. Und wir werden unser Bestes tun, um jenem Tag n\u00e4herzukommen, an dem wir wieder gemeinsame Gottesdienste haben werden und die Kommunion mit unseren Br\u00fcdern und Schwestern teilen werden, den orthodoxen Ukrainern des Moskauer Patriarchats.<\/p>\n<p class=\"fliess\">In der Zwischenzeit bitten wir den Klerus des Moskauer Patriarchats aufzuh\u00f6ren, den Dissens unter orthodoxen<br \/>\nUkrainern aufzuwirbeln, und den gemeinsamen Gottesdienst f\u00fcr Priester der Ukrainischen Orthodoxen Kirche und der Orthodoxen Kirche der Ukraine nicht zu verbieten. Wir rufen den Klerus beider orthodoxer Jurisdiktionen zur gegenseitigen Anerkennung und zu allen m\u00f6glichen Formen der Interaktion auf, zur Kooperation und zur Gemeinschaft um des gemeinsamen Zeugnisses der Liebe des Evangeliums willen. Orthodoxen Ukrainern beider Jurisdiktionen empfehlen wir, Gottesdienste und heilige Orte in Kirchen und Kl\u00f6stern sowohl der Orthodoxen Kirche der Ukraine als auch der Ukrainischen Orthodoxen Kirche zu besuchen, mit Pfarrangeh\u00f6rigen ins Gespr\u00e4ch zu kommen und die Priester zur \u00ad<br \/>\nEinheit aufzurufen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Wahre Einheit ist die Einheit unter Menschen und Gemeinden, die um Christus und das Evangelium herum vereint sind. Und diese Einheit kann viele Dimensionen und Formen haben.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Kiew-zentrierte und \u00f6kumenische Kirche Mein religi\u00f6ses Leben nahm in der Zeit der Perestrojka seinen Anfang. 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