{"id":32270,"date":"2023-07-17T14:35:03","date_gmt":"2023-07-17T12:35:03","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=zur-situation-der-orthodoxen-kirche-in-der-ukraine"},"modified":"2025-01-14T09:02:44","modified_gmt":"2025-01-14T08:02:44","slug":"zur-situation-der-orthodoxen-kirche-in-der-ukraine-hintergruende-ursachen-und-folgen-des-ukrainischen-kirchenkonflikts","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/zur-situation-der-orthodoxen-kirche-in-der-ukraine-hintergruende-ursachen-und-folgen-des-ukrainischen-kirchenkonflikts\/","title":{"rendered":"On the situation of the Orthodox Church in Ukraine"},"content":{"rendered":"<div id=\"_idContainer251\" class=\"_idGenObjectStyleOverride-7\">\n<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"_idGenDropcap-2\">D<\/span>ie Ukraine taucht derzeit in den Schlagzeilen der Medien kaum noch auf \u2013 zu Unrecht. Denn sie ist das einzige europ\u00e4ische Land, in dem Krieg herrscht, auch wenn in der Politik euphemistisch von einem \u201eeingefrorenen\u201c milit\u00e4rischen Konflikt die Rede ist. Und sie ist ein Land, von dem ein kirchlicher Konflikt ausgeht, der weltweite Dimensionen anzunehmen droht. Beides h\u00e4ngt damit zusammen, dass die Ukraine ein \u201eLand an der Grenze\u201c ist, so die Bedeutung der slawischen Wortwurzel ihres Namens. Die Ukraine ist ein Grenzland zwischen Konstantinopel, Moskau und Rom. Das verdeutlicht schon ein kurzer Blick auf die Geschichte des Landes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Die Ukraine \u2013 Grenzland zwischen Konstantinopel, Moskau und Rom<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Im Jahr 988 lie\u00df der Kiewer Gro\u00dff\u00fcrst Wolodymyr sich und sein Volk taufen. Sie \u00fcbernahmen damals Glauben und Ritus aus Konstantinopel, der Hauptstadt des Byzantinischen Reiches. Als 1240 die Mongolen Kiew eroberten, zogen sich die orthodoxen Metropoliten nach Norden zur\u00fcck, wo sie zun\u00e4chst in Wladimir, sp\u00e4ter in Moskau residierten. Vom 14. bis 17. Jahrhundert geh\u00f6rten Kiew und weite Teile der heutigen Ukraine zum Polnisch-Litauischen Reich, das sich damals von der Ostsee bis fast ans Schwarze Meer erstreckte. Die orthodoxen Bisch\u00f6fe in diesem Reich schlossen 1596 eine Union mit Rom ab, wodurch eine mit Rom unierte Ostkirche, die heutige Ukrainische Griechisch-katholische Kirche, entstand. Ein Teil der Orthodoxen war damit nicht einverstanden und erreichte 1620 die Wiedererrichtung der Kiewer Metropolie durch das Patriarchat von Konstantinopel.<\/p>\n<p class=\"fliess\">1648 befreiten sich die Ukrainer in einem Volksaufstand unter F\u00fchrung der Kosaken von der polnischen Herrschaft, mussten sich aber nur sechs Jahre sp\u00e4ter russischer Oberhoheit unterstellen. Angesichts der neuen politischen Gegebenheiten \u00fcbertrug Konstantinopel im Jahr 1686 das Recht der Weihe des Metropoliten von Kiew an den Patriarchen von Moskau. Mehr als 300 Jahre geh\u00f6rten daraufhin alle Orthodoxen in der Ukraine zum Patriarchat von Moskau. Politisch war die Ukraine in dieser Zeit Teil des russischen Zarenreiches und sp\u00e4ter Teil der Sowjetunion. Erst seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 gibt es die Ukraine als eigenst\u00e4ndigen Staat. Und erst seit 2019 gibt es in der Ukraine eine eigenst\u00e4ndige Orthodoxe Kirche \u2013 wiederum begr\u00fcndet vom Patriarchat von Konstantinopel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Ukrainische Unabh\u00e4ngigkeit \u2013 ein Wunsch seit 100 Jahren<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">In den letzten 100 Jahren der langen Vorgeschichte dieses jungen Staates brach der Wunsch der Ukrainer nach Unabh\u00e4ngigkeit immer st\u00e4rker auf. Schon nach dem Zusammenbruch des Zarenreiches wurde kurzfristig eine unabh\u00e4ngige \u201eUkrainische Volksrepublik\u201c ausgerufen, die dann jedoch bald in der \u201eUkrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik\u201c aufging \u2013 und damit praktisch wieder von der Landkarte verschwand. Schon in der kurzen Epoche politischer Souver\u00e4nit\u00e4t nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde eine \u201eUkrainische Autokephale Orthodoxe Kirche\u201c begr\u00fcndet, die sich vom Moskauer Patriarchat lossagte, w\u00e4hrend der Sowjetzeit nur in der Diaspora \u00fcberlebte und ab 1989 wieder mit dem Aufbau eigener Gemeinden in der Ukraine begann. Trotz Verbots durch die Sowjets bildete die mit Rom unierte Griechisch-katholische Kirche, die nicht nur im Exil, sondern auch im Untergrund aktiv war, einen wichtigen N\u00e4hrboden f\u00fcr den ukrainischen Nationalgedanken in der Zeit der Sowjetunion.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Nach Erlangung der staatlichen Souver\u00e4nit\u00e4t 1991 regte sich auch in der orthodoxen Hierarchie der Wunsch nach Unabh\u00e4ngigkeit von Moskau. Ein entsprechender Antrag des ukrainischen Episkopats wurde 1992 von einer Bischofssynode in Moskau abgelehnt. Daraufhin versuchte Metropolit Filaret, bis dahin der h\u00f6chste Repr\u00e4sentant des Moskauer Patriarchats in Kiew, die nach Unabh\u00e4ngigkeit strebenden Bisch\u00f6fe des Moskauer Patriarchats und die Vertreter der Ukrainischen Autokephalen Orthodoxen Kirche hinter sich zu vereinen \u2013 was jedoch misslang und zur Gr\u00fcndung einer dritten orthodoxen Kirche in der Ukraine f\u00fchrte, dem sogenannten \u201eKiewer Patriarchat\u201c. Seit 1993 existierten daher drei orthodoxe Kirchen in der Ukraine nebeneinander. N\u00e4mlich<\/p>\n<ul>\n<li class=\"AUFZ-HLUNG-BLAU\">die \u201eUkrainische Orthodoxe Kirche\u201c (UOK), die weiterhin in Verbindung mit dem Patriarchat von Moskau stand, der aber eine weitgehende Autonomie vom Patriarchat zugestanden wurde;<\/li>\n<li class=\"AUFZ-HLUNG-BLAU\">die auf die 1920-er Jahre zur\u00fcckgehende \u201eUkrainische Autokephale Orthodoxe Kirche\u201c (UAOK) und<\/li>\n<li class=\"AUFZ-HLUNG-BLAU\">die neu begr\u00fcndete \u201eUkrainische Orthodoxe Kirche \u2013 Kiewer Patriarchat\u201c (UOK-KP), an deren Spitze ab 1995 der selbsternannte \u201ePatriarch\u201c Filaret stand.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"fliess\">Nur die erstgenannte wurde von den anderen orthodoxen Kirchen als \u201ekanonisch\u201c, also legitim anerkannt; die beiden letztgenannten galten als \u201eunkanonisch\u201c, ihre Amtstr\u00e4ger als illegitim und die von ihnen gespendeten Sakramente als ung\u00fcltig. An dieser Situation \u00e4nderte sich 25 Jahre lang \u2013 bis 2018 \u2013 praktisch nichts. Doch dann \u00fcberst\u00fcrzten sich die Ereignisse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Der Weg zur kirchlichen \u201eUnabh\u00e4ngigkeit\u201c (Autokephalie)<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Im April 2018 reiste der ukrainische Pr\u00e4sident Petro Poroschenko nach Istanbul, um beim \u00d6kumenischen Patriarchat die Gew\u00e4hrung der Autokephalie, der kirchlichen Selbstst\u00e4ndigkeit, f\u00fcr die Orthodoxe Kirche in der Ukraine zu erbitten. Das hatten schon andere ukrainische Pr\u00e4sidenten vor ihm getan. Im Unterschied zu ihnen konnte Poroschenko sich auch auf einen entsprechenden Parlamentsbeschluss berufen. Das machte offenbar Eindruck im Phanar, dem Amtssitz des \u00d6kumenischen Patriarchen. Jedenfalls begann man dort im Fr\u00fchjahr 2018 ernsthaft \u00fcber Wege nachzudenken, wie dieses Ziel erreicht werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Als Grundvoraussetzung erschien zun\u00e4chst einmal die Wiederherstellung der Einheit unter den Orthodoxen in der Ukraine. Um dieses Ziel zu erreichen, entsandte das \u00d6kumenische Patriarchat Anfang September 2018 zwei seiner Bisch\u00f6fe, die aus der ukrainischen Diaspora in den USA und Kanada stammten, als \u201eExarchen\u201c (bevollm\u00e4chtigte Gesandte) in die Ukraine. F\u00fcnf Wochen sp\u00e4ter, am 11. Oktober 2018, nahm das \u00d6kumenische Patriarchat per Synodalbeschluss alle Bisch\u00f6fe, Priester und Diakone der beiden bis dahin unkanonischen Kirchen in die Gemeinschaft der Orthodoxen Kirche auf und erkl\u00e4rte den Synodalbeschluss aus dem Jahr 1686, der bislang als \u00dcbertragung der Kiewer Metropolie an Moskau gedeutet worden war, f\u00fcr ung\u00fcltig.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Auf diesen Schritt reagierte das Moskauer Patriarchat mit der Aufk\u00fcndigung der Kommuniongemeinschaft mit dem \u00d6kumenischen Patriarchat. Ob man deshalb bereits von einem \u201eSchisma\u201c innerhalb der Orthodoxen Kirche sprechen kann, ist umstritten, weil es sich um einen einseitigen Schritt Moskaus handelt, der von Konstantinopel nicht in gleicher Weise beantwortet wurde. Jedenfalls begann man nun damit, ein \u201eVereinigungskonzil\u201c aller orthodoxen Bisch\u00f6fe in der Ukraine vorzubereiten, um die Grundvoraussetzung f\u00fcr die Gew\u00e4hrung der Autokephalie zu schaffen. Weil dieser Prozess in der Ukraine selbst nicht recht vorankam, nahm das \u00d6kumenische Patriarchat das Heft in die Hand, erarbeitete ein Statut f\u00fcr die ukrainische Kirche und versandte Einladungen zum Konzil an alle orthodoxen Bisch\u00f6fe in der Ukraine. Dem Vernehmen nach hat der gr\u00f6\u00dfte Teil des zum Moskauer Patriarchat z\u00e4hlenden Episkopats diese Einladungsschreiben unge\u00f6ffnet zur\u00fcckgeschickt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Am 15. Dezember 2018 trat das Konzil in der altehrw\u00fcrdigen Kiewer Sophienkathedrale zusammen. Erschienen waren 64 Bisch\u00f6fe und eine jeweils gleich gro\u00dfe Anzahl von Klerikern und Laien. Alle Bisch\u00f6fe aus den beiden bis Oktober als unkanonisch geltenden Kirchen nahmen teil, aber nur zwei, die vorher der kanonischen \u201eUkrainischen Orthodoxen Kirche\u201c angeh\u00f6rten. Der erst 39-j\u00e4hrige Metropolit Epiphanij, bis dahin die \u201erechte Hand\u201c Patriarch Filarets, wurde zum Oberhaupt der neuen Kirche gew\u00e4hlt. Die neu gegr\u00fcndete Kirche erhielt den Namen \u201eOrthodoxe Kirche der Ukraine\u201c, was noch einmal ihren Anspruch unterstrich, die Kirche aller Orthodoxen in der Ukraine zu sein. Am 6. Januar 2019, dem Epiphaniefest in Konstantinopel und dem Heiligen Abend nach ukrainischem Kirchenkalender, erhielt Metropolit Epiphanij von Patriarch Bartholomaios in Konstantinopel den \u201eTomos\u201c, die Urkunde zur Verleihung der Autokephalie \u00fcberreicht.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Nur neun Monate nach der Reise Poroschenkos war damit die gew\u00fcnschte kirchliche Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine erreicht. F\u00fcr ein Menschenkind reichen neun Monate, um im Scho\u00df der Mutter zu reifen. Aber reichen neun Monate auch, um eine Kirche so reifen zu lassen, dass sie als gleichberechtigte Tochter in den Kreis der autokephalen Kirchen aufgenommen werden kann? Viele Beobachter hatten den Eindruck, dass es sich doch eher um eine \u201eSturzgeburt\u201c handelt \u2013 mit all den Risiken, die mit einem solchen unkontrollierbaren Prozess verbunden sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Beteiligte Personen und ihre Motive<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Um die Dynamik des Prozesses zu verstehen, ist es wichtig, einen Blick auf die \u201eV\u00e4ter\u201c dieser Kirche zu werfen und nach den Motiven hinter ihrem Handeln zu fragen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Beginnen wir mit dem selbsternannten \u201ePatriarchen\u201c Filaret. Der heute 91-j\u00e4hrige stand seit 1966 an der Spitze der orthodoxen Hierarchie in der Ukraine. Nach dem Bruch mit dem Moskauer Patriarchat 1992 war er an der Gr\u00fcndung des \u201eKiewer Patriarchats\u201c beteiligt, dessen Oberhaupt er 1995 wurde. Seit Jahren strebte er nach internationaler Anerkennung, die ihm jedoch aufgrund des Moskauer Kirchenbanns verwehrt blieb. Mit der Gr\u00fcndung der \u201eOrthodoxen Kirche der Ukraine\u201c schien sein Ziel erreicht. Doch schon im Fr\u00fchjahr 2019 zerstritt er sich mit seinem Ziehkind Metropolit Epiphanij, den er bei den Wahlen zum Oberhaupt der neuen Kirche noch protegiert hatte. Heute ist Filaret ein isolierter Mann, der weiterhin \u201esein\u201c Kiewer Patriarchat verteidigt, aber nur noch wenige Anh\u00e4nger findet.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Unter den Gegnern der Autokephalie spielt Metropolit Onufriy, das Oberhaupt der \u201eUkrainischen Orthodoxen Kirche\u201c, die weiterhin in Verbindung mit dem Moskauer Patriarchat steht, eine zentrale Rolle. Er steht seit August 2014 an der Spitze seiner Kirche. Im Gegensatz zu seinem Vorg\u00e4nger, Metropolit Wolodymyr, der sich f\u00fcr eine weitreichende Autonomie seiner Kirche von Moskau stark gemacht hatte und der bei vielen Ukrainern in hohem Ansehen stand, blieb Metropolit Onufriy eher farblos und wurde als treuer Verwalter der Moskauer Interessen in Kiew wahrgenommen. Wenn er und die Bisch\u00f6fe seiner Kirche zum \u201eVereinigungskonzil\u201c in der Sophienkathedrale gekommen w\u00e4ren, h\u00e4tten die Chancen nicht schlecht gestanden, dass er zum Oberhaupt der neuen Kirche gew\u00e4hlt worden w\u00e4re. Aber ein solcher \u201eMachtpoker\u201c entsprach weder seinem Naturell noch seinem Amtsverst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Wenn wir unseren Blick \u00fcber die Ukraine hinaus richten, so spielt nat\u00fcrlich Patriarch Bartholomaios von Konstantinopel eine entscheidende Rolle. Als \u00d6kumenischer Patriarch genie\u00dft er einen Ehrenvorrang innerhalb der orthodoxen Patriarchen. Seine Berater in Sachen Ukraine hatten ihn offenbar \u00fcberzeugt, dass die Verleihung der Autokephalie an die Orthodoxe Kirche in der Ukraine eine solche Sogwirkung auf alle Ukrainer entfalten w\u00fcrde, dass die jahrzehntelange Spaltung der Orthodoxen in der Ukraine dadurch \u00fcberwunden werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Immer wieder benannte er die pastorale Sorge um die sich millionenfach im Schisma befindenden Gl\u00e4ubigen in der Ukraine als das Hauptmotiv seines Handelns. Im Blick auf die Frage, warum er seine Hirtenpflicht gerade im Jahr 2018 so ernst genommen hat (und nicht schon einige Jahre fr\u00fcher), verweisen viele Beobachter auf einen Bruch in den Beziehungen zwischen Patriarch Bartholomaios und dem russischen Patriarchen Kirill, nach dem Letzterer 2016 die Teilnahme der russischen Kirche am geplanten \u201ePanorthodoxen Konzil\u201c auf Kreta abgesagt hatte.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Damit kommen wir zum Patriarchen von Moskau und der ganzen Rus\u2018. Seit 2009 steht Patriarch Kirill an der Spitze dieser zahlenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dften Orthodoxen Kirche in der Welt. Unter seiner F\u00fchrung wurden zahlreiche neue Di\u00f6zesen und Metropolitankreise gegr\u00fcndet und die synodalen Beratungsgremien ausgebaut, aber zugleich der pers\u00f6nliche Einfluss des Patriarchen auf alle Entscheidungsprozesse massiv verst\u00e4rkt. Kirill hat immer unterstrichen, dass das Moskauer Patriarchat eine multinationale Kirche ist. Er hat darauf geachtet, dass auf Fotos mit ihm neben der russischen stets auch die ukrainische und wei\u00dfrussische Flagge zu sehen sind, und daf\u00fcr gesorgt, dass erstmals seit der Oktoberrevolution wieder Sitzungen des Heiligen Synods der russischen Kirche in Kiew stattfanden. Auf der anderen Seite gilt er als geistiger Vater des neoimperialen Konzepts der \u201erussischen Welt\u201c, das ein unaufl\u00f6sbares historisches und kulturelles Band zwischen allen ostslawischen Nationen (Russen, Ukrainer, Wei\u00dfrussen) propagiert und damit dem gro\u00dfrussischen Gedankengut russischer Patrioten in die H\u00e4nde spielt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Letzteres wei\u00df auch Wladimir Putin f\u00fcr sich zu nutzen, der nun seit mehr als 20 Jahren der unangefochtene Herrscher im Russischen Reich ist. Die von ihm veranlasste Annexion der Krim im M\u00e4rz 2014 und der sich anschlie\u00dfende Krieg im Osten der Ukraine sollten die St\u00fctzpunkte der russischen Schwarzmeerflotte und den russischen Einfluss auf die Industrieregion Donbass sichern. Das Motiv seines Handelns war, langfristig die Bindung der Ukraine an Russland zu sichern. De facto hat er das Gegenteil erreicht: Erst durch die kriegerischen Auseinandersetzungen ist bei vielen Ukrainern das Nationalbewusstsein erwacht und ein \u201eantirussischer Affekt\u201c geweckt worden, der die engen Verbindungen in vielen russisch-ukrainischen Familien nachhaltig zerst\u00f6rt hat.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Last, but not least, m\u00fcssen wir auf Petro Poroschenko schauen, der von 2014 bis 2019 Pr\u00e4sident der Ukraine war. Er war die entscheidende politische Kraft hinter dem Autokephalie-Streben der ukrainischen Kirche. Er brauchte diesen Erfolg, um bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen eine Chance auf Wiederwahl zu haben, und mischte sich daher immer wieder in innerkirchliche Prozesse ein. Er dr\u00e4ngte auf die medienwirksame Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens mit dem \u00d6kumenischen Patriarchat, nahm selbst im Pr\u00e4sidium des \u201eVereinigungskonzils\u201c Platz und verk\u00fcndete dem wartenden Volk die Wahl des neuen Kirchenoberhaupts. Zusammen mit Metropolit Epiphanij reiste er nach Istanbul, um die Urkunde zur Verleihung der Autokephalie in Empfang zu nehmen und organisierte anschlie\u00dfend die Pr\u00e4sentation des Tomos in verschiedenen ukrainischen St\u00e4dten. Doch sein politisches Kalk\u00fcl ging nicht auf: Zwar schaffte er es in die Stichwahl, aber im zweiten Wahlgang unterlag er haushoch dem heutigen ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Zusammenfassend lassen sich also im Wesentlichen drei Motive benennen, die dazu beigetragen haben, dass die Autokephalie-Erkl\u00e4rung der ukrainischen Kirche in einer solch kurzen Zeit erfolgt ist: pastorale Verantwortung, politische Ambitionen und psychologische Gr\u00fcnde. W\u00e4hrend Konstantinopel vor allem den ersten Aspekt, seine pastorale Verantwortung, unterstreicht, betont Moskau die mit dem Prozess unl\u00f6sbar verquickten politischen Ambitionen \u2013 bis hin zu dem Vorwurf, die amerikanische Regierung stecke hinter der ganzen Sache. Doch auch die psychologischen Faktoren sollten nicht vernachl\u00e4ssigt werden: Die tiefe Entt\u00e4uschung, die die kurzfristige Absage aus Moskau bez\u00fcglich der Teilnahme an der Panorthodoxen Synode auf Kreta bei \u00adPatriarch Bartholomaios hervorrief, hat offenbar Spuren hinterlassen, die bis heute nachwirken. Letztlich d\u00fcrften alle drei Faktoren (Pastoral, Politik und Psychologie) dazu beigetragen haben, dass die Dinge sich so entwickelt haben, wie es am Beginn des Prozesses eigentlich niemand wollte. Denn statt zu einer Vereinigung aller Orthodoxen beizutragen hat die Verleihung der Autokephalie zu einer Verfestigung der Spaltung in der Ukraine gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Tieferliegende Ursachen<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Es gibt aber dar\u00fcber hinaus noch tieferliegende Ursachen f\u00fcr den ukrainischen Kirchenkonflikt, die mit bestimmten theologischen und kanonischen, also kirchenrechtlichen Fragen zusammenh\u00e4ngen, die innerhalb der Orthodoxen Kirche seit Jahren umstritten sind:\u00a0<span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">(1)<\/span>\u00a0dem Verst\u00e4ndnis von Autokephalie,\u00a0<span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">(2)<\/span>\u00a0der Bedeutung des kanonischem Territoriums und\u00a0<span class=\"CORP-S-BOLD-9-7-pt\">(3)<\/span>\u00a0den Vollmachten, die dem Patriarchen von Konstantinopel zukommen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Zum ersten Punkt: Die Frage, wie der Status der Autokephalie verliehen wird, stand seit Jahrzehnten auf der Agenda des sogenannten \u201ePanorthodoxen Konzils\u201c. Nachdem man sich im Vorfeld nicht auf eine Beschlussvorlage hatte verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen, war dieser Punkt von der Tagesordnung der \u201eHeiligen und Gro\u00dfen Synode\u201c gestrichen und 2016 auf Kreta auch nicht behandelt worden. Es war also klar, dass es diesbez\u00fcglich einen Dissens unter den Orthodoxen gab. Wenn Konstantinopel zwei Jahre nach dem Konzil von Kreta einen solchen Prozess initiierte, stand also von vornherein fest, dass es dar\u00fcber zum Konflikt kommen w\u00fcrde. Kritiker der Entscheidungen Konstantinopels verweisen zudem darauf, dass der Tomos, mit dem der Orthodoxen Kirche in der Ukraine die Autokephalie verliehen wurde, viele einschr\u00e4nkende Bestimmungen enth\u00e4lt, durch die die neue Kirche an Konstantinopel gebunden bleibt. Es handele sich eher um eine \u201eAutokephalie light\u201c als um die Anerkennung einer selbstst\u00e4ndigen und gleichberechtigten Kirche.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Ein zweiter Punkt betrifft die Bedeutung des \u201ekanonischen Territoriums\u201c: In der Orthodoxen Kirche gilt urspr\u00fcnglich das sogenannte \u201eTerritorialprinzip\u201c (in einer Region sollte es nur eine orthodoxe Kirche geben, nicht mehrere). Auch wenn dieses Prinzip in der Diaspora seit Jahren nicht mehr beachtet wird (dort folgt man dem \u201eethnischen Prinzip\u201c: eine Nation \u2013 eine Kirche), hat man bislang das \u201ekanonische Territorium\u201c der jeweils anderen Patriarchate respektiert. Im Blick auf die Ukraine erheben nun sowohl Konstantinopel als auch Moskau den Anspruch, dass es sich dabei um \u201eihr\u201c kanonisches Territorium handelt und sie allein die \u201eMutterkirche\u201c der Ukraine seien.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Konstantinopel beruft sich darauf, dass die Kiewer Metropolie urspr\u00fcnglich von dort aus gegr\u00fcndet wurde, Moskau verweist darauf, dass es seit mehr als 300 Jahren die pastorale Sorge f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen in der Ukraine \u00fcbernommen habe. Der Streit um den Synodalbeschluss von 1686, der von Konstantinopel erst als historischer Beleg angef\u00fchrt und dann pl\u00f6tzlich f\u00fcr nichtig erkl\u00e4rt wurde, rief besonders gro\u00dfe Irritationen hervor. Denn zum einen stellt die Aufhebung eines 300 Jahre alten Dekrets die Verl\u00e4sslichkeit aller Synodalbeschl\u00fcsse der Kirche von Konstantinopel infrage. Zum anderen zeugt der Streit von einer verzerrten Sicht der Geschichte (\u00fcbrigens auf beiden Seiten!), die nicht beachtet, dass die damalige Kiewer Metropolie ein weitaus kleineres Territorium als der heutige ukrainische Staat umfasste.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Der dritte Punkt ist die Frage, welche Vollmachten dem Patriarchen von Konstantinopel innerhalb der Orthodoxen Kirche zukommen. Moskau und die meisten anderen orthodoxen Kirchen haben dessen Aufgabe bislang als einen Ehrenprimat verstanden, der ihm aufgrund der historischen Bedeutung der Reichshauptstadt Konstantinopel zukommt und es ihm erlaubt, Versammlungen und andere Initiativen auf panorthodoxer Ebene anzusto\u00dfen, zu koordinieren und ihnen vorzustehen. Der Prozess um die ukrainische Autokephalie hat gezeigt, dass das \u00d6kumenische Patriarchat sich dar\u00fcber hinaus als \u00fcbergeordnete Appellationsinstanz in kirchenrechtlichen Streitfragen und als die einzige Autorit\u00e4t versteht, der das Recht zur Verleihung der Autokephalie zukommt.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Aufgrund dieser exklusiven Primatsanspr\u00fcche erhebt Moskau gegen\u00fcber Konstantinopel den Vorwurf des \u201ePapalismus\u201c, w\u00e4hrend Vertreter Konstantinopels der russischen Seite ein protestantisch beeinflusstes Verst\u00e4ndnis der Kirche als einer \u201eKonf\u00f6deration unabh\u00e4ngiger Lokalkirchen\u201c vorwerfen. Alte kontroverstheologische Vorurteile feiern hier fr\u00f6hlich Urst\u00e4nd und werden zur Polemik gegen\u00fcber den Gegnern benutzt, ohne dar\u00fcber nachzudenken, welchen Eindruck das auf die \u00f6kumenischen Partner macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Ein Jahr \u201eAutokephalie\u201c der Ukraine: Was hat sich seit Januar 2019 getan?<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Zum Abschluss m\u00f6chte ich noch kurz auf die weitere Entwicklung seit der Verleihung der Autokephalie an die Orthodoxe Kirche der Ukraine im Januar 2019 eingehen. Schauen wir zun\u00e4chst auf die Ukraine selbst: Hier haben seit dem Vereinigungskonzil im Dezember 2018 insgesamt 550 Gemeinden ihren \u00dcbertritt von der \u201eUkrainischen Orthodoxen Kirche\u201c (UOK) zur \u201eOrthodoxen Kirche der Ukraine\u201c (OKU) erkl\u00e4rt. Gemessen an der Gesamtzahl der Pfarreien der UOK sind das rund 5 Prozent aller Gemeinden. Die meisten Gemeinden traten von Januar bis M\u00e4rz 2019 zur neuen Kirche \u00fcber \u2013 in einer Zeit, als ein solcher Wechsel von der Poroschenko-Administration noch deutlich unterst\u00fctzt wurde. Es gibt aus dieser Zeit Berichte \u00fcber Gemeindeversammlungen, zu denen viele Menschen kamen, die sonst nie in der Kirche waren und die daf\u00fcr sorgten, dass es eine Stimmenmehrheit f\u00fcr den Wechsel zur neuen Kirche gab.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das Kirchengeb\u00e4ude wurde daraufhin der OKU \u00fcbertragen, w\u00e4hrend der Priester und die regelm\u00e4\u00dfigen Kirchg\u00e4nger, die der UOK verbunden blieben, ihre Gottesdienste in der Wohnung des Priesters oder einer Garage feiern mussten. Das Moskauer Patriarchat griff solche F\u00e4lle nat\u00fcrlich auf, sprach von einer \u201eVerfolgung\u201c seiner Priester und Gl\u00e4ubigen in der Ukraine und appellierte an internationale Institutionen, weil es die Religionsfreiheit in der Ukraine gef\u00e4hrdet sah. Seit den Pr\u00e4sidentschaftswahlen im Fr\u00fchjahr 2019 und dem Wegfall der politischen Unterst\u00fctzung f\u00fcr die neue Kirche gibt es allerdings kaum noch entsprechende Vorf\u00e4lle.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Im Dezember 2019 haben beide ukrainischen Kirchen aktuelle Statistiken vorgelegt. Wenn man die Angaben vergleicht, zeigt sich, dass die mit Moskau verbundene Ukrainische Orthodoxe Kirche nach wie vor die institutionell st\u00e4rkere Kirche ist. Sie umfasst 53 Di\u00f6zesen im Vergleich zu 44 bei der Orthodoxen Kirche der \u00adUkraine. 99 Bisch\u00f6fe und 12.411 Priester und Diakone z\u00e4hlen zur UOK, w\u00e4hrend die OKU 62 Bisch\u00f6fe und 4.500 Kleriker auff\u00fchrt. Die Zahl der Gemeinden liegt bei 12.338 im Vergleich zu gut 7.000, die Zahl der Kl\u00f6ster bei 254 im Vergleich zu 77. Interessant an der Statistik ist vor allem, dass die Zahl der Gemeinden der UOK trotz des erw\u00e4hnten Wechsels von 550 Gemeinden zur neuen Kirche sich im Laufe des Jahres 2019 um 246 erh\u00f6ht hat. Das deutet darauf hin, dass dort, wo ein Wechsel erfolgt ist, sich dennoch eine Gemeinde der UOK hat registrieren lassen. Damit verfestigt sich das Nebeneinander zweier orthodoxer Kirchen auf demselben Territorium.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die Statistik der Gemeinden sagt noch nichts dar\u00fcber aus, wie viele Gl\u00e4ubige sich der jeweiligen Kirche zugeh\u00f6rig f\u00fchlen. Entsprechende Umfragen deuten darauf hin, dass die Zahl derjenigen, die sich mit der UOK identifizieren, in den letzten zehn Jahren deutlich r\u00fcckl\u00e4ufig ist. Der Krieg mit Russland f\u00fchrt dazu, dass man sich lieber von der Kirche distanziert, die mit Russland in Verbindung steht. Demgegen\u00fcber stieg die Zahl derjenigen, die mit dem Kiewer Patriarchat sympathisierten. Bemerkenswert an der j\u00fcngsten Umfrage ist, dass sich nur etwa ein Drittel der Gl\u00e4ubigen mit der neuen autokephalen Kirche identifizieren. Dagegen ist der Anteil derjenigen, die sich als \u201eeinfach orthodox\u201c (ohne n\u00e4here Angabe) verstehen, auf fast 50 Prozent gestiegen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Das deutet darauf hin, dass die Gl\u00e4ubigen sich von den Streitigkeiten zwischen Konstantinopel und Moskau distanzieren. Diesen Eindruck habe ich auch selbst bei einem Besuch in Kiew im September 2019 gewonnen. So wurde mir von Bekannten erz\u00e4hlt, dass sie zwar weiterhin im Chor der Gemeinde mitsingen, die zum Moskauer Patriarchat geh\u00f6rt, aber zur Beichte und zur Kommunion bei einem Priester der OKU gehen. \u201eDie Mauern zwischen den Kirchen reichen nicht bis zum Himmel\u201c, hat ein ukrainischer Bischof einmal gesagt \u2013 und sie sind offenbar auch auf Erden recht durchl\u00e4ssig.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Die von Konstantinopel erhoffte Sogwirkung der Autokephalie-Erkl\u00e4rung auf die orthodoxen Gl\u00e4ubigen in der Ukraine ist also ausgeblieben. Auch die Anerkennung der Entscheidung Konstantinopels durch die anderen orthodoxen autokephalen Kirchen verl\u00e4uft bislang recht z\u00e4h. Es dauerte ganze neun Monate, bis sich im Oktober 2019 die Kirche von Griechenland als erste zur Anerkennung der neuen Kirche entschied; ihr folgte im November 2019 das Patriarchat von Alexandrien. In beiden Kirchen war diese Entscheidung nicht unumstritten, weshalb das Moskauer Patriarchat nicht die Kommuniongemeinschaft mit diesen Kirchen insgesamt aufgek\u00fcndigt hat, sondern nur mit jenen Bisch\u00f6fen, die sich der Entscheidung des Kirchenoberhaupts anschlie\u00dfen. Hier scheint Moskau nach dem Motto divide et impera einen Keil in den jeweiligen Episkopat treiben zu wollen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Andere orthodoxe Kirchen erkennen die ukrainische Autokephalie bislang nicht an und versuchen, sich neutral zu verhalten. Unerwartete Kritik an den Entscheidungen Konstantinopels kam von Erzbischof Anastasios von Albanien, der eigentlich als ein treuer Weggef\u00e4hrte von Patriarch Batholomaios gilt. Er stellte vor allen Dingen die Anerkennung der Weihen in den unkanonischen Kirchen und damit die Legitimit\u00e4t der Hierarchie der neuen Kirche in Frage. Versuche des Erzbischofs von Zypern und des Patriarchen von Jerusalem, eine Vermittlerrolle zu \u00fcbernehmen, scheiterten jeweils am Einspruch Konstantinopels. Der Orthodoxen Kirche fehlt derzeit eine Institution, die in diesem innerorthodoxen Konflikt vermitteln k\u00f6nnte. Traditionell kommt diese Rolle eigentlich dem Patriarchat von Konstantinopel zu, aber weil es in diesem Streit Partei ist, hat das \u00d6kumenische Patriarchat seine einheitsstiftende Autorit\u00e4t \u00adleider verloren.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ukraine taucht derzeit in den Schlagzeilen der Medien kaum noch auf \u2013 zu Unrecht. Denn sie ist das einzige europ\u00e4ische Land, in dem Krieg herrscht, auch wenn in der Politik euphemistisch von einem \u201eeingefrorenen\u201c milit\u00e4rischen Konflikt die Rede ist. 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