{"id":32305,"date":"2023-07-17T14:35:31","date_gmt":"2023-07-17T12:35:31","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=zerstoerung-und-wiederbelebung"},"modified":"2025-04-28T13:24:32","modified_gmt":"2025-04-28T11:24:32","slug":"die-dimension-der-zerstoerung-und-die-finanziellen-herausforderungen-muenchner-kulturbauten-in-der-nachkriegszeit","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/die-dimension-der-zerstoerung-und-die-finanziellen-herausforderungen-muenchner-kulturbauten-in-der-nachkriegszeit\/","title":{"rendered":"Die Dimension der Zerst\u00f6rung und die finanziellen Herausforderungen"},"content":{"rendered":"<p>2. Juni 1945: 23 Tage ist der 2. Weltkrieg zu Ende. Die erste Fronleichnamsprozession in Friedenszeiten zieht durch die M\u00fcnchner Innenstadt. Kardinal Faulhaber tr\u00e4gt das Allerheiligste, Pater Rupert Mayer ist unter der ungew\u00f6hnlich gro\u00dfen Zahl von Teilnehmern. Am Stra\u00dfenrand stehen nicht, wie heute \u00fcblich, zwei lichte Zuschauerreihen, sondern f\u00fcnf bis zehn Reihen von Menschen.<\/p>\n<p>Dieser Fronleichnamszug wurde gefilmt. Der 15-min\u00fctige Streifen ersch\u00fcttert jeden, der M\u00fcnchen liebt. Die Menschen gehen zwischen Schuttbergen, vorbei an einigen noch stehenden Brandmauern, an W\u00e4nden mit hohlen Fenstern. Der Zuschauer kann sich nur orientieren, wenn im Film gelegentlich die Theatinerkirche oder das Rathaus zu sehen ist.<\/p>\n<p>Schon am 12. August 1944 hat der Journalist Wilhelm Hausenstein geschrieben: \u201eDie Stadt ist zum gr\u00f6\u00dferen Teil zerst\u00f6rt: Der Eindruck ist grausig. Ich kann mir nicht denken, wie M\u00fcnchen je zur Repr\u00e4sentation dessen, was es gewesen ist, wieder hergestellt werden soll.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Der Bombenkrieg<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Diese Zerst\u00f6rung war das Ergebnis eines erbarmungslosen Bombenkrieges, der viele deutsche St\u00e4dte ausgel\u00f6scht hat, Hunderttausende t\u00f6tete und gro\u00dfe Kulturdenkm\u00e4ler im ganzen Land \u2013 auch in M\u00fcnchen \u2013 in Schutt und Asche legte. Ein Bombenkrieg, der im Laufe des Krieges immer gnadenloser wurde. Zun\u00e4chst vor allem gef\u00fchrt von den Briten, dann, auch in Tagesangriffen, von den Amerikanern, auch von beiden Alliierten zusammen. Es war ein eskalierender Krieg gegen die Zivilbev\u00f6lkerung, gegen die Zivilisation.<\/p>\n<p>Schon im Jahr 1939, dem ersten Kriegsjahr, gab es Fliegeralarm in M\u00fcnchen; der erste Angriff mit Bombensch\u00e4den an Wohnh\u00e4usern war in M\u00fcnchen bereits am\u00a0 5. Juni1940. Die gro\u00dfen Angriffe der Engl\u00e4nder begannen im Dezember 1942 und wurden in den Jahren 1943 und 1944 immer intensiver.<\/p>\n<p>Insgesamt erlebte M\u00fcnchen 176 Bombenangriffe. Aus dieser Vielzahl ragen Angriffe heraus, bei denen besonders viele Kulturbauten getroffen wurden:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Angriff der Engl\u00e4nder in der Nacht vom 9. auf 10. M\u00e4rz 1943 besch\u00e4digte die Staatsbibliothek, Geb\u00e4ude an der Ludwigstra\u00dfe, die Universit\u00e4t und die Akademie der Bildenden K\u00fcnste, die Glyptothek, die Neue Staatsgalerie, das Nationalmuseum, den Ostfl\u00fcgel der Residenz, die Badenburg und das Deutsche Jagdmuseum in Nymphenburg, sowie drei Theater, darunter das Deutsche Theater und acht Kirchen.<\/li>\n<li>Am 18. M\u00e4rz 1944 der erste Tagesangriff der Amerikaner: Schwere Sch\u00e4den in der Residenz, Marstallgeb\u00e4ude, Peterskirche, Allerheiligen-Hofkirche, V\u00f6lkerkundemuseum, Alte Akademie, Alter Hof.<\/li>\n<li>Juli 1944: Siegestor, Glyptothek, Neue Staatsgalerie, Lenbachgalerie, Alte und Neue Pinakothek, Akademie der Bildenden K\u00fcnste, K\u00fcnstlerhaus, Deutsches Museum, Preysing Palais.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der letzte Angriff des Krieges war, begleitet mit Bordwaffenbeschuss von Tieffliegern, am 25. April 1945. Durch die Bomben wurden auch \u2013 in der Katholischen Akademie muss das erw\u00e4hnt sein \u2013 in M\u00fcnchen 29 Kirchen zerst\u00f6rt: Ich zitiere den M\u00fcnchner Merkur vom 17. April dieses Jahres: \u201eDer Chor der Frauenkirche: zerst\u00f6rt. Die beiden Turmhauben: irreparabel besch\u00e4digt. Die Pfarrkirche Mariahilf: bis auf die Au\u00dfenmauern niedergebrannt, der Turm schwer besch\u00e4digt. Der Alte Peter: Das Gew\u00f6lbe und ein Teil der Nordwand eingest\u00fcrzt. St. Bonifaz: ausgebrannt, nur noch 22 S\u00e4ulen, Teile der Au\u00dfenmauern und der Glockenturm ragen \u00fcber einen Schutthaufen empor.\u201c<\/p>\n<p>Alle 176 Angriffe wurden in erstaunlicher Detailliertheit vom M\u00fcnchner Polizeipr\u00e4sidenten, dem \u00f6rtlichen \u201eSchutzleiter\u201c, notiert. Die Aufzeichnungen lagern im M\u00fcnchner Stadtarchiv. Es ist dem ehemaligen Leiter dieses Archivs, Richard Bauer, zu danken, dass er die Daten umf\u00e4nglich in B\u00fcchern dargelegt hat, gemeinsam mit einer Vielzahl von ersch\u00fctternden Bildern. Die Angriffssch\u00e4den anderer deutscher St\u00e4dte kann man heute in Wikipedia abrufen.<\/p>\n<p>Gegenstand dieser Aufzeichnungen des \u201eSchutzleiters\u201c war selbst die Z\u00e4hlung der Flugzeuge und der Bomben. Ich will nur die Zahlen eines einzigen Angriffs, den der Amerikaner vom 11. Juli 1944, aus dem Bauer-Buch \u201eFliegeralarm\u201c beispielhaft anf\u00fchren, um die Massivit\u00e4t derartiger Angriffe nachvollziehbar zu machen. Ich zitiere Bauer: \u201eBeim 22. Angriff handelte es sich um einen schweren Angriff von etwa 1.000 Maschinen, einschlie\u00dflich der zum Schutz mitgeflogenen J\u00e4ger. Getroffen wurden vor allem die Luftschutzabschnitte Nord, West und Ost durch den Abwurf von 1.510 Sprengbomben \u00e1 500 kg, 1.800 Sprengbomben \u00e1 250 kg, ungef\u00e4hr 3.000 Sprengbomben \u00e1 125 kg, 4.800 Fl\u00fcssigkeitsbrandbomben und 320.000 Stabbrandbomben, 18.000 Phosphorbrandbomben.\u201c \u00a0Und das alles bei einem einzigen Angriff auf eine einzige Stadt!<\/p>\n<p>Nun k\u00f6nnte man vermuten, dass die Flugzeuge die Kultursch\u00e4tze, wie zum Beispiel die Residenz, nicht gezielt angegriffen haben und deren Zerst\u00f6rungen quasi ein Kollateralschaden\u00a0 der Bombardierung strategisch wichtiger Ziele war. Weit gefehlt: J\u00f6rg Friedrich legt in seinem umfassenden Werk zum Bombenkrieg unter dem Titel \u201eDer Brand\u201c dar, dass im Laufe des Krieges vor allem die Engl\u00e4nder die Mischung der verschiedenen Bombenarten immer mehr optimiert haben. Zun\u00e4chst wurde das Ziel definiert, dann die anzugreifenden Geb\u00e4udesubstanzen. St\u00e4dte mit vielen alten Fachwerkbauten wurden mit einer andern Mischung von Spreng- und Brandbomben belegt, als Ziele mit dicken Mauern. Durch diese Mischoptimierungen konnten die Zerst\u00f6rungswirkungen maximiert werden. Da war nicht viel Zufall. Auch die Ziele mit hohem historischen Wert wurden bewusst und gezielt zerst\u00f6rt, \u2013 ebenso wie Wohnbereiche, die vor diesen Angriffen genau definiert wurden.<\/p>\n<p>Luftbilder der Amerikaner aus dem Jahr 1945 zeigen gerade in der M\u00fcnchner Innenstadt, dass nur noch die Au\u00dfenmauern der Geb\u00e4ude standen: Die Sprengbomben zerst\u00f6rten die D\u00e4cher, die Brandbomben erledigten den Rest.<\/p>\n<p>Wir alle haben die Bilder vom Brand des Notre Dame vom 15. April 2019 in Erinnerung. Diese Katastrophe tatenlos ansehen zu m\u00fcssen, hat auch uns Deutsche tief bewegt. Dort waren schlie\u00dflich 400 Feuerwehrleute erfolgreich im Einsatz. Bei den Br\u00e4nden der Residenzen und Kirchen in Deutschland Ende des Krieges gab es mangels Infrastruktur, zerst\u00f6rter Wasserleitungen und bescheidenem Ger\u00e4t kaum noch nennenswerten Rettungs-Widerstand.<\/p>\n<p>Wenn man die Zerst\u00f6rungswirkungen durch den Bombenkrieg detaillierter beschreibt, muss man zwingend zwei Fragen beantworten \u2013 auch in einer Veranstaltung, in der es um Bausubstanz und Stadtgestaltung geht.<\/p>\n<p>Die eine ist die Frage: Ist die Aufz\u00e4hlung der entsetzlichen Fakten auch eine Anklage?<\/p>\n<p>In der Nachkriegszeit gab es zu dieser Frage vielfach Streit, auch peinliche Aufrechnung. Die Wertungen sollte jeder f\u00fcr sich entscheiden. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich will ich feststellen: Der fl\u00e4chendeckende Angriff auf die deutschen St\u00e4dte war f\u00fcr die Alliierten milit\u00e4risch nicht notwendig, er war Bestrafung. Nat\u00fcrlich ist zu bewerten, dass die Nazis den Krieg begonnen haben, England zuerst bombardiert haben, ab September 1940 bis Mai 1941. Aber deutsche Angriffe haben ein totalit\u00e4res Unrechtssystem zu verantworten; umfassend geantwortet haben demokratisch legitimierte Staaten, die Freiheit und Menschenw\u00fcrde in ihren Verfassungen stehen hatten und haben. Dies macht die Bedeutung des alliierten Bombenkrieges so bitter.<\/p>\n<p>Die zweite Frage bezieht sich auf die Problematik der Gewichtung der Bombardierungsfolgen. Ihr redet von zerst\u00f6rten Pal\u00e4sten und Kirchen und betrachtet nicht das Leid der Menschen!!<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich: Im Winter 1945\/46 herrschte in Deutschland gro\u00dfe Hungersnot; im Herbst 1945 standen pro Kopf durchschnittlich tausendf\u00fcnfhundert Kalorien zur Verf\u00fcgung, im Februar 1946 waren es nur noch tausendeinhundert. Das reichte gerade zum \u00dcberleben. Durch die verw\u00fcsteten St\u00e4dte gingen Frauen, Kinder und Greise. Die M\u00e4nner waren gefallen oder noch in Kriegsgefangenschaft. Verbrechen grassierten, die Selbstmordrate war erschreckend, Prostitution war weit verbreitet.<\/p>\n<p>Aber wir wollen mit dieser Veranstaltung nicht menschliches Leid verdr\u00e4ngen: Unser Anliegen ist es, auf die Dramatik der Zerst\u00f6rung zu erinnern und die Herausforderung und das Wunder des Wiederaufbaus zu zeichnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Der Wiederaufbau<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Zerst\u00f6rt waren in M\u00fcnchen \u2013 mehr oder weniger \u2013 alle \u00f6ffentlichen Geb\u00e4ude, Kirchen, Kulturbauten. Hausenstein schrieb verzweifelt: \u201eDas kann ja wohl nicht mehr aufgebaut werden!\u201c Aber es wurde wieder aufgebaut \u2013 trotz der entsetzlichen Rahmenbedingungen. \u00a0Diese au\u00dfergew\u00f6hnliche Aufbauleistung, \u00fcber viele Jahrzehnte hinweg, l\u00e4sst sich \u2013 sicherlich vergr\u00f6bert \u2013 in vier Phasen einteilen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die <strong>erste <\/strong>Phase bis Mai 1945. Noch w\u00e4hrend des Krieges wurde mit Vorsorgema\u00dfnahmen und Planungen der Wiederaufbau vorbereitet und erm\u00f6glicht. Dies gilt insbesondere f\u00fcr die M\u00fcnchner Residenz, wie ich in meinem sp\u00e4teren Vortrag darlegen werde.<\/li>\n<li>Die <strong>zweite <\/strong>Phase ist zu \u00fcberschreiben mit Aufr\u00e4umarbeiten und Schutzma\u00dfnahmen. Da ging es um Schuttbeseitigung und Abtransport (mit skurrilen Eisenbahnz\u00fcgen in den Stra\u00dfen), mit dem Bau von Notd\u00e4chern und Behelfsbauten. Diese Phase w\u00fcrde ich bis zum Jahr 1956 eingrenzen. In dieser Phase, unmittelbar nach Kriegsende, war die Kirche gelegentlich schneller als der Staat: Schon 1947 begann der Wiederaufbau der Frauenkirche, 1948 war sie so gut wie fertig.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Zeit war begleitet durch einen erbitterten Streit zwischen Bewahrern und Neuerern, zwischen Alt und Neu. Gott sei Dank haben in diesem Grundsatzstreit die Bewahrer gesiegt! Durch weitschauende M\u00e4nner, wie dem Vater von Otto Meitinger, Karl Meitinger,\u00a0 oder dem ersten Pr\u00e4sidenten der Schl\u00f6sserverwaltung, Professor Rudolf \u00a0Esterer, sind die radikalen Pl\u00e4ne der Erneuerer zur\u00fcckgewiesen worden. In den ersten Jahren nach dem Kriege wurden die Weichen gestellt f\u00fcr die Bewahrung des M\u00fcnchner Stadtbildes, die weitgehende Wiederherstellung historischer Substanz und die Sicherung der M\u00fcnchner Innenstadt-Atmosph\u00e4re. Ich bin gespannt auf die Ausf\u00fchrungen von Generalkonservator Professor Pfeil zu diesem Thema.<\/p>\n<ul>\n<li>Die <strong>dritte <\/strong>Phase beginnt etwa im Jahr 1956. Der wachsende Wohlstand erm\u00f6glichte es Staat und Stadt, gr\u00f6\u00dfere Wiederaufbauma\u00dfnahmen und nicht nur Reparaturen in Angriff zu nehmen. Diese Wiederaufbauma\u00dfnahmen dauerten bis zum Ende des letzten Jahrhunderts.<\/li>\n<li>Dem schlie\u00dft sich die<strong> vierte<\/strong>, letzte Phase, die der Sp\u00e4trenovierungen an. F\u00fcr die vielen Verz\u00f6gerungen in dieser Zeit gibt es mehrere Gr\u00fcnde: Mangelndes Geld, mangelnde Fachkr\u00e4fte, mangelnder politischer Druck. Lassen Sie mich diese Frage sp\u00e4ter anhand des Beispiels Residenz beantworten. Zu diesen Sp\u00e4trenovierungen geh\u00f6rt auch die Umwandlung des Armeemuseums zur Staatskanzlei bis zum Jahr 1993, \u00fcber die Dr. Altmann berichten wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein anderes Beispiel noch zu den Sp\u00e4trenovierungen: Wir dachten, dass nach dem unendlich langen Streit um den Wiederaufbau der Allerheilligen Hofkirche die feierliche Er\u00f6ffnung dieses Kirchenraumes am 3. Juni 2003 der Schlusspunkt der gro\u00dfen Bauma\u00dfnahmen der Residenz sei. Gefehlt! Die Grundrenovierung der klassizistischen R\u00e4ume im K\u00f6nigsbau, die Neugestaltung der R\u00e4ume im r\u00fcckw\u00e4rtigen Teil des K\u00f6nigsbaus, sind erst im letzten Jahr abgeschlossen worden. Und die historische gelbe Treppe ist jetzt erst im Bau. Dr. Neumann ist der Experte und Macher dieser j\u00fcngsten Entwicklung.<\/p>\n<p>Der Wiederaufbau ist hier und auch an anderen Stellen der Stadt noch nicht beendet. Man sollte f\u00fcr den Wiederaufbau keinen endg\u00fcltigen Schlusspunkt definieren wollen.<\/p>\n<p>\u00dcber den gesamten Prozess des Wiederaufbaus mit seinen Wert-Abw\u00e4gungen, Stilentscheidungen, zeitbestimmten Priorit\u00e4tenbildungen werden die beiden bedeutenden Historiker, Prof. K\u00f6rner und Prof. Rumsch\u00f6ttel diskutieren. Freuen Sie sich auf dieses Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>\u00a0Die Kosten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Professor K\u00f6rner war bei der Vorbereitung unserer Tagung sehr streng zu mir. Er meinte: \u201eSie als ehemaliger Finanzminister m\u00fcssen auch auf die Kosten des Wiederaufbaus eingehen.\u201c \u00a0Eine derartige Kostenaufstellung von 1946 bis heute erscheint zun\u00e4chst unsinnig, da fr\u00fcher das Bauen \u2013 zumindest nach unserer heutigen Optik \u2013 viel preiswerter war. Otto Meitinger berichtet zum Beispiel, dass die Einsetzung des Cuvilli\u00e9s Theaters zwischen 1956 und 1958\u00a0 in den sogenannten Apothekerstock der Residenz lediglich umgerechnet f\u00fcnf Millionen Euro gekostet hat. Damals sicherlich eine gro\u00dfe Summe, sp\u00e4ter eine Bagatelle. Das zeigt der Vergleich mit den Kosten der Grundsanierung des Cuvilli\u00e9s Theaters in den Jahren 2004 bis 2008: Kosten von insgesamt fast 25 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Und dann lieber Herr K\u00f6rner: M\u00fcsste man die B\u00fccher sehr unterschiedlicherer Bauherren sichten; man m\u00fcsste die Kosten der schrittweisen Bauma\u00dfnahmen der Universit\u00e4t, vieler Prachtbauten, wie z. B. das Leuchtenbergpalais, das K\u00fcnstlerhaus, die Staatsbibliothek, die Alte Pinakothek, Neubauten wie die Neue Pinakothek oder die Neue Staatskanzlei eruieren und auf das heutige Preisniveau hochrechnen, um einen realistischen Kostenrahmen erahnen zu k\u00f6nnen. Hierzu kommen die Kosten des Wiederaufbaus von 29 Kirchen. Da m\u00fcsste man eine Doktorarbeit vergeben.<\/p>\n<p>Aber: Es gibt ein Dokument, das pr\u00e4zise die Kosten des Wiederaufbaus beispielhaft dokumentieren kann: Hermann Neumann, verantwortlich f\u00fcr die Bauma\u00dfnahmen der Residenz, hat die Kosten\u00a0 des Wiederaufbaus der Residenz von 1945 bis 2005 aufgelistet, die Betr\u00e4ge auf Euro umgerechnet und inflationsbereinigt. Unter Einzelrechnung der Ma\u00dfnahmen am Miniaturenkabinett und Allerheiligen-Hofkirche kommt Neumann bis 2005 auf einen Gesamtbetrag von 214 Millionen Euro. Rechnet man die Ma\u00dfnahmen nach 2005 \u2013 etwa die technische Gesamtrenovierung der Residenz und die Renovierung des K\u00f6nigsbaus, die uns Neumann noch vorstellen wird, hinein, kommt man auf etwa 260 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Ich war \u00fcberrascht, wie ich diese Neumann-Tabelle las: \u201eSo preiswert!\u201c Ich hatte vorher mehr als die doppelten Kosten gesch\u00e4tzt; aber dabei war ich wohl von der enormen Preisentwicklung der letzten 15 Jahre geblendet worden. Mehr als das, Herr K\u00f6rner, kann ich zu den Kosten heute nicht bieten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Schluss: Ph\u00f6nix<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Schlussphase des Krieges, am 16. Februar 1945, wurde der Verein der \u201eFreunde der Residenz\u201c in einem kleinen Baub\u00fcro der Residenz gegr\u00fcndet. Reinhard Riemerschmid hat das Logo dieses Vereins entworfen: den \u201ePh\u00f6nix\u201c , jenen mythologischen Vogel, der am Ende seines Lebens verbrennt, dann wieder aus der Asche neu entsteht.<\/p>\n<p>M\u00fcnchen ist nach seiner totalen Zerst\u00f6rung tats\u00e4chlich wie ein Ph\u00f6nix aus der Asche wieder auferstanden. Dies ist der Weitsicht von gro\u00dfen Pers\u00f6nlichkeiten, dem Flei\u00df der B\u00fcrger und der Fachkunde vieler Macher zu verdanken. Diese Veranstaltung kann auch ein kleiner Dank an diese Menschen sein.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. Juni 1945: 23 Tage ist der 2. Weltkrieg zu Ende. Die erste Fronleichnamsprozession in Friedenszeiten zieht durch die M\u00fcnchner Innenstadt. Kardinal Faulhaber tr\u00e4gt das Allerheiligste, Pater Rupert Mayer ist unter der ungew\u00f6hnlich gro\u00dfen Zahl von Teilnehmern. 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