{"id":32311,"date":"2023-07-17T14:35:36","date_gmt":"2023-07-17T12:35:36","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=die-rueckkehr-zur-reformdebatte"},"modified":"2025-07-04T14:57:48","modified_gmt":"2025-07-04T12:57:48","slug":"es-war-halt-immer-so-reformansaetze-aus-historischer-perspektive","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/es-war-halt-immer-so-reformansaetze-aus-historischer-perspektive\/","title":{"rendered":"Es war halt immer so"},"content":{"rendered":"<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie es sich f\u00fcr einen anst\u00e4ndigen Schwaben geh\u00f6rt, beginne ich mit einem schw\u00e4bischen Satz. Er stammt von einem Bischof: \u201eI t\u00e4t ja scho gern, aber es war halt immer scho so.\u201c Wenn Sie den Satz nicht verstanden haben, \u00fcbersetze ich ihn gerne: \u201eIch w\u00fcrde ja gerne etwas ver\u00e4ndern in der Kirche, aber weil es immer schon so war, kann ich nichts ver\u00e4ndern.\u201c Das ist ein typischer Satz der Reformverweigerer.<\/p>\n<p>Dieser Satz ist nat\u00fcrlich eine Steilvorlage f\u00fcr den Historiker, denn es wird ausdr\u00fccklich auf die Geschichte verwiesen: \u201eEs war immer schon so.\u201c Die Geschichte wird als Kronzeugin daf\u00fcr angef\u00fchrt, dass man in der Kirche nichts ver\u00e4ndern kann. Dahinter steht eine neuscholastisch-ahistorische Ekklesiologie, die darauf hinausl\u00e4uft, dass Jesus Christus die Kirche so gestiftet hat, wie sie heute ist. Und genau das mussten alle Geistlichen von 1910 bis 1967 im sogenannten Antimodernisteneid schw\u00f6ren.<\/p>\n<p>Jesus Christus hat die Kirche so gestiftet, wie sie heute ist, mit dem Papst, allen Kardin\u00e4len, den Bisch\u00f6fen, den Kl\u00f6stern, den Gemeinden, den Geistlichen und Laien, dem Z\u00f6libat \u2026 und so weiter. Diese Behauptung h\u00e4lt einer historischen \u00dcberpr\u00fcfung nicht stand. Mehr noch: Sie widerspricht auch der Lehre von der Inkarnation: Denn wenn Gott sich in Jesus Christus auf die Geschichte eingelassen hat, dann gilt das Prinzip der Geschichtlichkeit auch in der Kirche. Und dann gilt auch das Prinzip der Entwicklung f\u00fcr die Kirche. Fakt ist: Verfassung und Lehre der Kirche haben sich immer wieder ver\u00e4ndert und weiterentwickelt.<\/p>\n<p>Kommen wir zu einem weiteren Argument in der Reformdebatte. Gegen eine m\u00f6gliche Reform oder m\u00f6gliche Reformen wird gerne angef\u00fchrt, dass eine Reform in Amazonien oder hier in M\u00fcnchen die Einheit der Kirche zerst\u00f6ren w\u00fcrde. Also: Wenn in Bayern irgendetwas ver\u00e4ndert w\u00fcrde, was zum Beispiel wir in W\u00fcrttemberg nicht genauso machen w\u00fcrden, dann zerst\u00f6re das die Einheit der deutschen Kirche. Genau das widerspricht aber dem historischen Befund fundamental, denn die katholische Kirche zeichnete sich in ihrer Geschichte gerade durch Pluriformit\u00e4t aus. Nicht zuletzt deshalb bedeutet \u201ekatholon\u201c, katholisch sein, gem\u00e4\u00df des Ganzen \u2013 und nicht gem\u00e4\u00df der einen Richtung, fundamentalistisch eng. Es gab und gibt in der Geschichte der Kirche gleichzeitig jeweils ganz unterschiedliche Antworten auf die Fragen der Zeit und vor Ort, und zwar sowohl in synchroner wie in diachroner Perspektive.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst zur synchronen Perspektive, die ich am Beispiel Bu\u00dfverst\u00e4ndnis verdeutlichen m\u00f6chte. In der alten Kirche konnte man nur ein einziges Mal das Sakrament der Bu\u00dfe in Anspruch nehmen. Der P\u00f6nitent musste \u00f6ffentlich vor der Gemeinde seine S\u00fcnden bekennen, wurde exkommuniziert und bekam dann Bu\u00dfleistungen auferlegt, die er abzuleisten hatte. Nach einem Jahr, manchmal auch erst nach zwei Jahren, wurden er oder sie schrittweise wieder in die Gemeinde aufgenommen. Aber das ging nur einmal im Leben. Und das f\u00fchrte dazu, dass man den Empfang des Bu\u00dfsakraments m\u00f6glichst weit nach hinten schob \u2013 was ja, wenn wir nur einen kleinen Moment \u00fcberlegen, wie wir selbst so sind, durchaus verst\u00e4ndlich war. Denn nur einmal r\u00fcckf\u00e4llig werden, nur einmal eine S\u00fcnde begehen, dann war es aus, das ewige Seelenheil war f\u00fcr immer verloren.<\/p>\n<p>Dann aber bringen die iroschottischen M\u00f6nche und Nonnen im 6. oder 7. Jahrhundert ein ganz anderes Konzept von Bu\u00dfe in Umlauf, das eine Zeitlang neben der im Mittelmeerraum \u00fcberwiegenden Praxis der einmaligen \u00f6ffentlichen Bu\u00dfe Bestand hat, und ganz anders aussieht. Die P\u00f6nitenten k\u00f6nnen n\u00e4mlich so oft wie n\u00f6tig ihre S\u00fcnden bekennen, und m\u00fcssen dies vor allem nicht mehr \u00f6ffentlich vor der Gemeinde tun, sondern in einem \u201eprivaten\u201c Raum. Die S\u00fcndenvergebung erfolgt sofort, die Ableistung der Bu\u00dfe erst hinterher. Jetzt kommt aber der Clou: Wer vergibt eigentlich die S\u00fcnde? Wer hat die Vollmacht, von den S\u00fcnden loszusprechen? Der Pfarrer? Nein! Bei den Iroschotten sind es die M\u00f6nche und Nonnen selbst. M\u00e4nner und Frauen, die aufgrund der Radikalit\u00e4t ihrer Nachfolge Jesu Christi die Vollmacht erworben haben, S\u00fcnden zu vergeben.<\/p>\n<p>Die Kompetenz sakramentaler S\u00fcndenvergebung erwarb man also nicht durch Weihe, sondern durch Qualit\u00e4t der Nachfolge. Und gleichzeitig kamen zwei Modelle zur Anwendung \u2013 die einmalige Bu\u00dfe in der Gro\u00dfkirche um das Mittelmeer herum und die iroschottische Privatbeichte \u2013, was die Einheit der Kirche \u00fcberhaupt nicht tangiert hat. Damit ist die Behauptung, unterschiedliche und gleichzeitig praktizierte Modelle zerst\u00f6rten die Einheit der Kirche, an diesem Beispiel (ich k\u00f6nnte hunderte andere nennen) schon widerlegt. Zudem ist das Thema Vergebung und Bu\u00dfe ein zentrales Thema der christlichen Botschaft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dann zur diachronen Perspektive, dem zweiten Aspekt, der vielleicht noch wichtiger ist. Denn hier geht es um die Frage, ob sich die Lehre der Kirche \u00fcberhaupt entwickeln kann. Ich nenne wieder nur ein Beispiel: Wie verh\u00e4lt sich die katholische Kirche zu den Menschenrechten, zur Gewissensfreiheit und zur Religionsfreiheit?<\/p>\n<p>1791, zwei Jahre nach der Erkl\u00e4rung der Menschenrechte in der Franz\u00f6sischen Revolution, hat der Papst diese Frage ganz eindeutig beantwortet. Pius VI. hat n\u00e4mlich erkl\u00e4rt, dass der, der an die Menschenrechte glaubt, kein Katholik sein kann. Katholizismus und Grundrechte schlie\u00dfen sich aus; sie sind inkompatibel. Und das Breve <em>Quod aliquantum<\/em>, in dem Pius VI. fragte, ob man sich \u201eetwas Unsinnigeres ausdenken [k\u00f6nne,] als eine derartige Gleichheit und Freiheit f\u00fcr alle zu dekretieren?\u201c war kein einmaliger Ausrutscher des Lehramts. Im Grunde verl\u00e4uft eine klare Entwicklungslinie von 1791 bis 1954.<\/p>\n<p>Am nachdr\u00fccklichsten hat das vielleicht Gregor XVI. in seiner ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Enzyklika <em>Mirari vos<\/em> von 1831 formuliert: Religionsfreiheit und Gewissensfreiheit seien ein \u201epestilentissimus error\u201c, ein \u201epesthaftester Irrtum\u201c. Das gleiche steht so in etwa auch im Syllabus von 1864, und \u00e4hnliches hat auch Pius XII. 1954 noch einmal verk\u00fcndet. Und dann lesen wir die Erkl\u00e4rung <em>Dignitatis humanae<\/em> des Zweiten Vatikanums. Dort steht: Die Religions- und Gewissensfreiheit sei mit der Gottesebenbildlichkeit des Menschen selbst gegeben. Und deshalb m\u00fcsse die katholische Kirche die erste Verteidigerin von Gewissens- und Religionsfreiheit sein, und zwar nicht nur f\u00fcr jeden einzelnen Menschen, sondern auch f\u00fcr religi\u00f6se Gruppen.<\/p>\n<p>Als Historiker sage ich: Das ist ein Bruch. Entweder ist Religionsfreiheit \u201epesthafter Irrtum\u201c, oder die Religionsfreiheit ist mit der Gottesebenbildlichkeit gegeben, weshalb die Kirche sie verteidigen muss. Manche dogmatisch begabteren Pers\u00f6nlichkeiten spekulativer Gr\u00f6\u00dfe haben hierin eine \u201eHermeneutik der Kontinuit\u00e4t\u201c gesehen. Mir, mit meinem historischen Instrumentarium, das nat\u00fcrlich zugegebenerma\u00dfen bescheiden ist, ist das nicht m\u00f6glich. Die Lehre der Kirche hat sich entwickelt. Sie hat sich sogar in ihr Gegenteil verkehrt. Man k\u00f6nnte daf\u00fcr viele weitere Beispiele anf\u00fchren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>IV.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum Thema Reform und Reformansatz. Wenn wir von Reform reden, dann denken wir ganz oft daran, dass wir das Rad neu erfinden m\u00fcssen. Das bedeutet der Begriff \u201eReform\u201c auch. Etwas, was es noch nie gab, wird neu erfunden oder kreiert. Aber ganz urspr\u00fcnglich hei\u00dft Reform viel schlichter \u201ere-formare\u201c, \u201ezur\u00fcck-formen\u201c. Also etwas, das es schon gab, wieder ans Licht holen, ein Modell, das es in der Kirche schon einmal gegeben hat, das aber unterdr\u00fcckt, vergessen oder begraben wurde, wiederentdecken. Reform meint also, eine Form wiederherstellen.<\/p>\n<p>Und das passt gut zu einem Traditionalisten wie mir. Denn ein wahrer Reformer ist ein Traditionalist, jedenfalls wenn er katholisch ist. Julius Kardinal D\u00f6pfner, den man hier in M\u00fcnchen zitieren darf, hat im Kontext des Zweiten Vatikanums ein Buch geschrieben, in dem er Reform zum Strukturmerkmal und Wesensprinzip der katholischen Kirche erkl\u00e4rt. Wo Reform \u2013 da katholisch, wo keine Reform \u2013 da Sekte. Auf den historischen Reformansatz angewendet, hei\u00dft das folgendes: Wenn wir dieses Modell von \u201ere-formare\u201c zugrunde legen, dann k\u00f6nnen wir Modelle in der Geschichte der Kirche finden, die oft \u00fcber hundert, ja tausend Jahre praktiziert worden sind, und die man kennen muss, wenn man heute \u00fcber Reform und Reformen redet.<\/p>\n<p>Nebenbei bemerkt: Das ist eigentlich der einfachste Weg, um den Gegnern jeglicher Reformen in der katholischen Kirche den Wind aus den Segeln zu nehmen. In meinem Buch \u201eKrypta. Unterdr\u00fcckte Traditionen der Kirchengeschichte\u201c, erschienen 2015 im M\u00fcnchner Beck-Verlag, habe ich zehn Beispiele beschrieben, zu denen sich in der Tradition solche alternativen Modelle finden. Das reicht nat\u00fcrlich noch lange nicht aus. Allerdings erleichtert es die Argumentation, weil man sagen kann, das wurde schon einmal in der Geschichte praktiziert und ihr k\u00f6nnt nicht so tun, als ob es dieses Modell nicht gebe.<\/p>\n<p>Aber die Geschichte der Kirche lehrt eben auch noch ein zweites. Wenn wir Geschichtlichkeit ernst nehmen, stellen wir fest, dass die Kirche immer neue Inkulturationsprozesse vollzogen hat und vollziehen muss. Das hei\u00dft, wenn sich neue Herausforderungen stellen, wenn die christliche Frohbotschaft in neue Kontexte hineinvermittelt wird, dann muss dies in einer Weise geschehen, die den Empf\u00e4ngern der Botschaft verst\u00e4ndlich sein muss. Ganz selbstverst\u00e4ndlich wird deshalb von einer Hellenisierung des Christentums gesprochen, die zu einer grundlegenden Ver\u00e4nderung der aus dem j\u00fcdischen Kontext stammenden christlichen Lehre gef\u00fchrt hat. Manche halten die hellenisierte Form des Christentums und nicht die biblischen Texte f\u00fcr die Idealform des Christentums.<\/p>\n<p>Das Gegenargument lautet, durch die Hellenisierung sei die urspr\u00fcngliche christliche Botschaft verf\u00e4lscht worden. Dann m\u00fcsste man das niz\u00e4no-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis infrage stellen, was niemand ernsthaft anstreben kann. Transformation durch Inkulturation ist also legitim. Hellenisierung und Germanisierung waren es, dann muss es auch ein heutiges Aggiornamento sein d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Und das macht es dann auch m\u00f6glich, \u00fcber neue Modelle nachzudenken, die wir bisher noch nicht erprobt haben. Denn die Geschichte zeigt, dass wir solche neuen Modelle immer wieder gehabt haben. Selbst die Diakone sind nicht von Jesus Christus eingesetzt worden, sondern die Apostel haben auf eine Situation reagiert und das Amt des Diakons geschaffen. Was spricht also dagegen, auch heute ein neues Amt zu schaffen?<\/p>\n<p>Mein Fazit: Die Geschichte ist ein Schatz f\u00fcr Reformen. Man muss nur das ausgraben, was in der Geschichte bereitliegt. Dann k\u00f6nnte vielleicht doch der Satz gelten: Und sie bewegt sich doch, unsere katholische Kirche.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. &nbsp; Wie es sich f\u00fcr einen anst\u00e4ndigen Schwaben geh\u00f6rt, beginne ich mit einem schw\u00e4bischen Satz. 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