{"id":32335,"date":"2023-07-17T14:35:57","date_gmt":"2023-07-17T12:35:57","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=helfen-spenden-armut-zu-bekaempfen"},"modified":"2025-07-10T12:18:34","modified_gmt":"2025-07-10T10:18:34","slug":"fuenf-thesen-zur-kinder-und-familienarmut","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/fuenf-thesen-zur-kinder-und-familienarmut\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf Thesen zur Kinder- und Familienarmut"},"content":{"rendered":"<p>Meine sehr verehrten Damen und Herren, vielen, vielen herzlichen Dank, erstens, dass dieses Thema gew\u00e4hlt wurde, zweitens, dass ich etwas dazu sagen darf, und drittens, dass Sie hier sind und sich f\u00fcr dieses Thema interessieren und stark machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Facetten der Armut<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Thema Armut l\u00e4sst uns leider nicht los. Trotz aller politischen Bem\u00fchungen ist es nicht gelungen, Armut in Deutschland wirkungsvoll einzud\u00e4mmen. Dazu tragen verschiedene Trends bei, auf die ich gleich eingehen will. Aber zun\u00e4chst m\u00fcssen wir nat\u00fcrlich kl\u00e4ren, was Armut \u00fcberhaupt ist. Wor\u00fcber reden wir? Blickt man zur\u00fcck in die 1980er Jahre, so f\u00e4llt auf, dass damals das Problem der Arbeitslosigkeit stark im Fokus stand \u2013 ein wesentlicher Grund f\u00fcr Sozialhilfebed\u00fcrftigkeit, die gleichwohl als bek\u00e4mpfte Armut galt. Damals war es jedoch noch nicht \u00fcblich, \u00fcber <em>relative Armut<\/em> zu sprechen. Selbst noch Ende der 1990er Jahre, als im Kinder- und Jugendbericht das Thema Kinderarmut deutlich angesprochen worden ist, hatten viele nur das Bild von absoluter Armut vor Augen: Armut ist da, wo das Essen nicht reicht, wo die Wohnung nicht geheizt werden kann, wo man vielleicht gar keine Wohnung hat \u2013 diese ganz objektiven, zum Teil auch durchaus lebensbedrohenden Entbehrungen wurden als Armut gesehen.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re heute ein verengter Blick. Inzwischen ist die Botschaft \u00fcberall angekommen: Das, wor\u00fcber wir zu reden haben, ist relative Armut \u2013 die Entbehrungen, die jemand in einer relativ wohlhabenden Gesellschaft hinnehmen muss, weil er nicht wie andere teilhaben kann an dem Wohlstand der Gesellschaft. Vor allem geht es in diesem Zusammenhang um Einkommensarmut, relative Einkommensarmut oder das Armutsrisiko, das diejenigen betrifft, die \u00fcber weniger als 60 % des durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommens in einem Haushalt verf\u00fcgen. Hierbei wird das Pro-Kopf-Einkommen gewichtet nach dem Bedarf, der seinerseits festgemacht wird an der Haushaltszusammensetzung, wobei auch der Vorteil des gemeinsamen Wirtschaftens in einem Haushalt einbezogen wird.<\/p>\n<p>Dieses Armutsrisiko hat sich f\u00fcr Kinder und Jugendliche nicht wesentlich ver\u00e4ndert, selbst wenn wir die Sozialhilfestatistik heranziehen, die strengere Kriterien anlegt. Das, was die Sozialhilfebemessungsgrenzen zu Grunde legen, entspricht in etwa dem, was man hat, wenn man nur \u00fcber 40 % des durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommens verf\u00fcgt. Welches Kriterium man auch heranzieht: In beiden F\u00e4llen m\u00fcssen wir feststellen, dass Kinder und Jugendliche in dieser Gesellschaft ein erh\u00f6htes Risiko haben, in Armut zu leben, also hinsichtlich der Teilhabe am gesellschaftlichen Wohlstand au\u00dfen vor zu bleiben. Das Problem ist alles andere als neu: Schon Ende der 1980er Jahren hat die Sozialhilfestatistik offenbart, dass der Spruch \u201eArmut ist weiblich, alt und kinderreich\u201c nur noch bedingt gilt. Altersarmut war damals deutlich weniger verbreitet als Kinderarmut und kommt erst jetzt wieder st\u00e4rker auf uns zu. Angesichts der \u00fcberproportional hohen Armutsbetroffenheit von Kindern, vor allem der Kleinkinder, wurde zu der Zeit erstmals von der \u201eInfantilisierung der Armut\u201c gesprochen. Das ist ein Problem, mit dem wir uns immer noch herumschlagen.<\/p>\n<p>Wenn man die Trends \u00fcber die vergangenen zehn Jahre betrachtet, dann bedr\u00fcckt, wie wenig sich in positive Richtung ver\u00e4ndert hat. Im Gegenteil m\u00fcssen wir sogar wieder einen leichten Anstieg der Armutsquoten verzeichnen. Rund 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche \u2013 das sind 20 % aller Minderj\u00e4hrigen \u2013 sind von Armut bedroht, und unter Familien mit Kleinkindern ist der Anteil noch sehr viel h\u00f6her. Jede f\u00fcnfte dieser Familien lebt von Hartz IV und ist damit von der Sozialhilfe, von Transferzahlungen abh\u00e4ngig. Bedenklich ist, dass wir in der gleichen Zeit einen guten Aufschwung im Arbeitsmarkt erlebt haben \u2013 festgemacht an der Anzahl der Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse. Insofern w\u00fcrde man vermuten, dass nun mehr Leute in Lohn und Brot gekommen sind, so dass es doch gelungen sein m\u00fcsste, die Armut zu bek\u00e4mpfen. Allerdings haben vor allem Arbeitspl\u00e4tze im Niedriglohnsektor zugenommen, die mit ihren prek\u00e4ren Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnissen keine stabile Basis f\u00fcr Familien bieten. Das betrifft nicht zuletzt junge Familien mit geringen Bildungsressourcen, Zugewanderte und Alleinerziehende.<\/p>\n<p>Armut muss keine dauerhafte Lebenslage sein. Die Zeitdimension kann jedoch in den meisten Statistiken nicht angemessen in den Blick genommen werden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die jetzt vor kurzem erschienen ist, hat sich dieser Frage angenommen und die Verlaufsdaten der Einkommenssituation von Familien untersucht. Die Auswertungen zeigen, dass immerhin 21 % der Kinder durchaus von dauerhafter und wiederkehrender Armut betroffen sind. Das ist eine wichtige Erkenntnis, denn lange wurde davon ausgegangen, dass der Gro\u00dfteil der Armut vor\u00fcbergehend ist und \u00fcberwunden wird, weil die Betroffenen mit der Zeit Arbeit bzw. eine besser bezahlte Arbeit finden. Das sieht nicht mehr so aus. Wir m\u00fcssen eher eine Verfestigung von Armutslagen verzeichnen, die gerade Kinder betrifft. Und das, obwohl gerade diese chronischen Armutslagen die gravierendsten Folgen haben, die die Lebensverl\u00e4ufe und Entwicklungschancen von Kindern langfristig \u00fcberschatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Gr\u00fcnde f\u00fcr Armut<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Wenn man untersucht, wer ein besonders hohes Armutsrisiko hat, dann \u00fcberraschen die Befunde nicht: Es sind es vor allen Dingen diejenigen M\u00e4nner und Frauen, denen die Qualifikationen f\u00fcr eine besser bezahlte berufliche T\u00e4tigkeit fehlen, und diejenigen, die gar keinen Zugang zum Arbeitsmarkt finden, die also erwerbslos geblieben sind. Auch zugewanderte Familien haben ein deutlich erh\u00f6htes Armutsrisiko; ihnen f\u00e4llt der Zugang zum Arbeitsmarkt immer noch merklich schwerer, gerade auch der Zugang zu besser bezahlten Berufen. Viele sind in eher prek\u00e4ren Arbeitsverh\u00e4ltnissen. Aber daneben gibt es auch familienstrukturelle Merkmale, die in besonderem Ma\u00dfe in die Waagschale fallen \u2013 Aspekte der Familiensituation, die nichts mit der beruflichen Qualifikation zu tun haben, wohl aber mit den Erwerbsm\u00f6glichkeiten derer, die auch f\u00fcr Kinder sorgen, mit der Logik unseres Steuersystems, das Verheiratete st\u00e4rker entlastet als Alleinerziehende, und mit der Komplexit\u00e4t von familienbezogenen Leistungen, die viele nicht \u00fcberblicken und daher nicht in Anspruch nehmen.<\/p>\n<p>Alleinerziehende haben unter allen Familienformen das h\u00f6chste Armutsrisiko; 44 % der Alleinerziehenden sind von Armut betroffen. Das ist auch in M\u00fcnchen nicht anders. Wenn wir das strengere Sozialhilfekriterium hernehmen, dann sind in M\u00fcnchen die Alleinerziehenden, die ein oder zwei Kinder haben, zu 35 % auf Sozialhilfe angewiesen, und diejenigen, die drei Kinder haben und mehr, fast doppelt so h\u00e4ufig \u2013 eine gravierende Benachteiligung, die sich aus vielen Besonderheiten des Steuer- und Sozialrechts zusammensetzt, aber auch der oft prek\u00e4ren Unterhaltssituation geschuldet ist, etwa dann, wenn der andere Elternteil keinen Unterhalt zahlt. Wir wissen, dass in vielen F\u00e4llen nur unzureichend oder gar kein Unterhalt geleistet wird, zum Teil, weil auch der unterhaltspflichtige Elternteil von Armut betroffen ist. Es ist nicht immer nur der schlechte Wille. Das ist ein Problem, das hoffentlich mit dem mittlerweile verbesserten Unterhaltsvorschuss einged\u00e4mmt wird, bei dem wir aber auch mit einer Vereinfachung der familienbezogenen Leistungen und Anpassungen im Steuer- und Sozialrecht weiterkommen m\u00fcssen. Welche Ma\u00dfnahmen am besten geeignet sind, gute Teilhabechancen f\u00fcr Familien und Kinder zu sichern, ist auf politischer Ebene intensiv in der Diskussion.<\/p>\n<p>Auch kinderreiche Familien haben nach wie vor ein erh\u00f6htes Armutsrisiko. Blickt man in die Statistik, so erscheint es weniger bedenklich hoch als unter Alleinerziehenden. Rund 25\u00a0% der Familien mit drei und mehr Kindern sind von Armut bedroht \u2013 ein Anteil, der allerdings auch deutlich \u00fcber dem Durchschnitt der Bev\u00f6lkerung liegt. F\u00fcr kinderreiche Familien f\u00e4llt das Armutsrisiko nicht ganz so gravierend aus, weil die Kinder in der Berechnung dessen, was das durchschnittliche pro-Kopf-Einkommen ist, nur sehr begrenzt in die Waagschale fallen. Kinder bekommen nur ein kleines Gewicht bei der Berechnung des bedarfsgewichteten Nettohaushaltseinkommens. Ob das noch unseren Lebensverh\u00e4ltnissen entspricht, ob nicht auch Kinder erh\u00f6hten Konsumbedarf haben, um teilzuhaben in unserer Gesellschaft \u2013 das muss man mit einem gro\u00dfen Fragezeichen versehen. Kollegen aus den Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, Prof. Dr. Notburga Ott und Prof. Dr. Martin Werding, haben sich das genauer angeschaut und gute Argumente daf\u00fcr geliefert, dass unsere Sch\u00e4tzmodelle f\u00fcr den Bedarf eines Haushalts und f\u00fcr Armut neu justiert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Was nicht zu \u00fcbersehen ist, sind familienstrukturelle Ungleichheiten im Zugang zum Arbeitsmarkt, aber auch im Zugang zu einer existenzsichernden Arbeit. Wir haben einen zunehmenden Anteil der sogenannten \u201eworking poor\u201c zu verzeichnen: Familien mit erwerbst\u00e4tigen Eltern, die trotzdem nicht ein existenzsicherndes Einkommen nach Hause tragen, mit dem sie den Bedarf ihrer Familie dicken k\u00f6nnten. Das ist fraglos ein Problem, das dringend angegangen werden muss und mit dem Mindestlohn, Kinderzuschlag sowie verbesserten Erwerbsm\u00f6glichkeiten durch den Ausbau fr\u00fchkindlicher Betreuungsangebote auch angegangen wurde. Gleichzeitig ist es unabdingbar, die Wirksamkeit der Reformen, die auf den Weg gebracht worden sind, aufmerksam zu verfolgen. Das gilt etwa f\u00fcr die Reform des Unterhaltsrechts, die sehr darauf setzt, dass Frauen nach einer Trennung sehr schnell auf dem Arbeitsmarkt ein tragf\u00e4higes Einkommen erwirtschaften und somit f\u00fcr sich selber sorgen k\u00f6nnen. Wie realistisch das ist in einem Land, in dem M\u00fctter \u00fcberwiegend in Teilzeit erwerbst\u00e4tig sind, scheint fraglich. Noch leben Zwei-Eltern-Familien in Deutschland mehrheitlich das sogenannte modernisierte Ern\u00e4hrermodell, wobei der Mann den entscheidenden Anteil des Geldes nach Hause bringt und die Frau den gr\u00f6\u00dferen Teil der Familienarbeit \u00fcbernimmt, lediglich in Teilzeit erwerbst\u00e4tig ist und ihre Karriere hintenanstellt.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Hoffnungstr\u00e4ger f\u00fcr Alleinerziehende ist die Reform des Unterhaltsvorschusses, der nicht mehr zeitlich begrenzt ist und auf alle Kinder unter 18 Jahren ausgeweitet ist. Das k\u00f6nnte viele Alleinerziehende entlasten. Aber auch hier wird zu pr\u00fcfen sein, ob dieser Unterhaltsvorschuss hinreichend in Anspruch genommen wird. Es kann durchaus gute Gr\u00fcnde geben, auf den Unterhaltsvorschuss zu verzichten, etwa, wenn vermieden werden soll, dass die Beh\u00f6rden versuchen, das Geld beim anderen Elternteil einzutreiben \u2013 ein Punkt, der alte Konflikte wieder auflodern lassen kann.<\/p>\n<p>Insgesamt haben wir ein \u00e4u\u00dferst komplexes System von Leistungen, die Familien in Anspruch nehmen k\u00f6nnen \u2013 mehr als 150 verschiedene Leistungen, die f\u00fcr unterschiedliche Zielgruppen an unterschiedlichen Stellen relevant sein k\u00f6nnen. Es verwundert nicht, wenn den jeweils berechtigten Familien der \u00dcberblick fehlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Folgen der Armut<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zahlreiche Studien zeigen, dass Armut viele Belastungen f\u00fcr Kinder und Jugendliche mit sich bringt. Das reicht von Nachteilen f\u00fcr ihre kognitive Entwicklung \u00fcber verminderte Bildungschancen bis hin zu Belastungen ihrer Gesundheit. Wir wissen, dass diese Nachteile nicht erst dann greifen, wenn die Kinder alt genug sind, um ihre ung\u00fcnstige Position in dieser Gesellschaft zu erkennen. Nachteile zeigen sich schon sehr fr\u00fch, schon in den ersten Lebensjahren. Und gerade die Armut in den allerersten Lebensjahren birgt langfristig die st\u00e4rksten Risiken f\u00fcr die Entwicklung der Kinder. Sie \u00fcbertreffen noch die Folgen von Armut im Jugendalter, obwohl man denken k\u00f6nnte, dass es in diesem sp\u00e4teren Alter deutlich mehr weh tut, wenn man nicht mithalten kann mit den Gleichaltrigen. Diese sozialen Vergleiche sind durchaus f\u00fcr die Kinder und Jugendlichen sehr belastend. Aber das, was in der fr\u00fchen Kindheit passiert, stellt langfristig Weichen. Und diese Weichen sind oft nicht nur Weichen f\u00fcr die Kinder, sondern f\u00fcr die ganze Familie.<\/p>\n<p>Damit komme ich zu dem, was Armut f\u00fcr Kinder besonders belastend macht. Es liegt auf der Hand, dass all die Entbehrungen, die Armut mit sich bringt \u2013 etwa nicht mit den anderen ins Kino gehen zu k\u00f6nnen, nicht in das Spa\u00df-Schwimmbad, das unerschwinglich teuer ist, nicht zu einem Event-Kindergeburtstag einladen zu k\u00f6nnen und nicht die Markenkleidung zu tragen \u2013 das Leben von Kindern in Armut pr\u00e4gen. Diese Entbehrungen im Familienalltag und in den Teilhabem\u00f6glichkeiten der Kinder sind f\u00fcr sich genommen schon ein Problem, auch wenn sich viele Eltern in Armut sehr bem\u00fchen, nicht an den Kindern zu sparen, d.h. die Kinder m\u00f6glichst wenig sp\u00fcren zu lassen, wie knapp die Finanzen sind. Was aber mindestens ebenso belastend ist und h\u00e4ufig den eigentlichen \u201eTransmissionsriemen\u201c liefert, \u00fcber den sich Armut nachteilig auf die Kinder auswirkt, das ist das schleichende Gift, das Armut vielfach in die Familie hinein tr\u00e4gt: die Existenz\u00e4ngste und Zukunftssorgen der Eltern, die oft nicht mehr weiter wissen und das Gef\u00fchl haben, zu versagen, weil sie ihren Kindern nicht das bieten k\u00f6nnen, was sie brauchen; die Folgen, die das f\u00fcr Partnerschaftsbeziehungen hat, in denen sich Konflikte h\u00e4ufen und auch h\u00e4ufiger destruktiv ausgetragen werden. Oft schwappen diese Belastungen des Familienklimas letzten Endes auch \u00fcber in die Eltern-Kind-Beziehung und in das Erziehungsverhalten der Eltern \u2013 also in jenen Bereich des Familienlebens, der f\u00fcr das Wohlergehen und die Entwicklungschancen der Kinder besonders bedeutsam ist.<\/p>\n<p>Es ist anspruchsvoll, Kinder gro\u00dfzuziehen. Jeder, der Kinder hat, wei\u00df das. Vermutlich kennen alle Eltern Situationen, die ihre Nerven an den Rand der Belastbarkeit gebracht haben. Sei es die lange Nacht, in der das Kind nicht schlafen konnte und nur geweint hat, sei es das Quengeln im Stau auf der Autobahn, der Wutausbruch im Supermarkt, die F\u00fcnf im Zeugnis. Solche Situationen stellen Eltern immer wieder auf die Probe, machen es schwer, die Ruhe zu bewahren und hinterlassen uns oft ratlos. Solche Situationen gut zu meistern ist umso schwerer, wenn man zus\u00e4tzlich mit Existenzn\u00f6ten zu k\u00e4mpfen hat, nicht wei\u00df, wie man \u00fcber die Runden kommt, und zweifelt, was man seinem Kind \u00fcberhaupt mitgeben kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Ma\u00dfnahmen gegen Armut<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die meisten Eltern in Armutslagen bem\u00fchen sich nach Kr\u00e4ften, Nachteile der Kinder zu begrenzen. Es ist ihnen ein gro\u00dfes Anliegen, ihre Kinder gut aufwachsen zu lassen und ihnen m\u00f6glichst wenig Verzicht abzuverlangen. Die Kinder sollen nicht sp\u00fcren m\u00fcssen, was es bedeutet, arm zu sein. Entsprechend sparen die Eltern als erstes bei sich selbst. Das ger\u00e4t oft aus dem Blick, erst recht, wenn strukturelle H\u00fcrden als pers\u00f6nliches Versagen oder Bequemlichkeit missverstanden werden. Nicht selten haben Familien in Armut neben den erschwerten finanziellen Lebensbedingungen und den damit verbundenen Sorgen und Entbehrungen auch mit Stigmatisierung zu k\u00e4mpfen. Je gr\u00f6\u00dfer die sozialen Unterschiede sind, desto deutlicher ist das Gef\u00fchl, nicht dazu zu geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Insofern brauchen Eltern und Kinder in Armut unsere Unterst\u00fctzung an vielen Fronten. An der finanziellen Front, aber auch gerade da, wo es darum geht, Familien in das Gemeinwesen zu integrieren und von innen her zu stabilisieren, so dass Eltern das n\u00f6tige Selbstvertrauen und die \u00dcberzeugung gewinnen, zum Wohlergehen der Kinder und der Familie beitragen zu k\u00f6nnen. In diesem Bereich sind komplexe Beratungsangebote, die Haushaltsplanung, Schuldnerberatung, Familienbildung und Erziehungsberatungen zusammenbringen, in hohem Ma\u00dfe gefragt.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt brauchen wir au\u00dferfamiliale Angebote, die den Kindern weitere Erfahrungsr\u00e4ume er\u00f6ffnen und dazu beitragen, soziale Ungleichheit abzubauen. Diese Lektion haben wir sehr deutlich gelernt: Armutsbek\u00e4mpfung innerhalb der Familie, die darauf abzielt Probleme abzubauen und Eltern zu st\u00e4rken, ist von zentraler Bedeutung, aber nur ein Bein, auf dem man noch keinen sicheren Stand gewinnt. Vieles von dem, was Kinder f\u00fcr die Entfaltung ihrer Potenziale brauchen, was sie an altersgerechter Anregungen ben\u00f6tigen, um in ihrer Bildungslaufbahn voranzukommen, um positive Beziehungen zu Gleichaltrigen zu erleben, ist etwas, was auch und gerade im au\u00dferfamilialen Bereich vermittelt werden muss. Dieses zweite Standbein, das Kita, Schule und die Jugendarbeit bieten, ist von nicht minder zentraler Bedeutung.<\/p>\n<p>Es ist zunehmend anerkannt, dass der Bereich der fr\u00fchkindlichen Bildung und Betreuung der Unterdreij\u00e4hrigen gro\u00dfe Chancen birgt, gerade f\u00fcr Kinder, die in benachteiligten Elternh\u00e4usern aufwachsen. Insbesondere in dieser Gruppe finden sich Vorteile einer fr\u00fchen, qualitativ hochwertigen au\u00dferh\u00e4uslichen Betreuung. Allerdings nehmen sozial benachteiligte Eltern diese Angebote noch seltener in Anspruch. Deshalb kommt es darauf an, den Ausbau fr\u00fchkindlicher Betreuungsangebote weiter voran zu treiben, Zugangswege zu ebnen und auch diese Familien st\u00e4rker zu motivieren, entsprechende Angebote zu nutzen. Damit allein ist es jedoch noch nicht getan. Entscheidend ist auch die Qualit\u00e4t der Angebote, die vielfach noch begrenzt ist. Kitas und Schulen k\u00f6nnen jedoch nur dann eine wirkungsvolle Kompensationsfunktion \u00fcbernehmen, wenn sie eine gute Qualit\u00e4t aufweisen. Wir wissen, dass Qualit\u00e4t nicht nur Strukturqualit\u00e4t ist. Es kommt nicht nur darauf an, wie gut die Personal- und Raumausstattung ist. F\u00fcr die Kinder bedeutsamer sind die Ausgestaltung von Beziehungen und die Interaktion, in die sie eingebunden werden, die Vermittlung anregungsreicher Erfahrungen sowie die Sensibilisierung des Personals f\u00fcr ihre unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse und Potenziale.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt macht sich die Qualit\u00e4t von Bildungs- und Betreuungsinstitutionen auch daran fest, inwieweit es ihnen gelingt, eine tragf\u00e4hige, vertrauensvolle Kooperationsbeziehung mit den Eltern einzugehen. Eine solche Erziehungs- und Bildungspartnerschaft, die Eltern einbezieht und den wechselseitigen Austausch erleichtert, steht vor allem im Dienste der Kinder, erleichtert aber auch Fachkr\u00e4ften und Eltern die Arbeit. Dies ist sicherlich eine unserer gr\u00f6\u00dften Herausforderungen, denn gerade sozial benachteiligte, armutsbetroffene Eltern haben oft ung\u00fcnstige Erfahrungen mit staatlichen Institutionen gemacht. Entsprechende Vorbehalte gegen\u00fcber deren Vertreter\/innen sind im Kita-Bereich meist noch begrenzt, aber die Schule ist f\u00fcr viele Eltern ein schwieriges Terrain, nicht nur, wenn sie an eigene Misserfolge erinnert. Umso mehr sind gerade in diesem Bereich Anstrengungen um eine gute Kooperation notwendig, damit Bem\u00fchungen der Schulen zur F\u00f6rderung der Kinder nicht ins Leere laufen, sondern Eltern mitgenommen werden und umgekehrt die Lehrkr\u00e4fte von deren Erfahrungen profitieren k\u00f6nnen. Nur so lassen sich Synergien schaffen, die f\u00fcr die Kinder hilfreich sind.<\/p>\n<p>Man sieht: Es gibt noch viel zu tun. Es bleibt zu hoffen, dass viele mit anpacken.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine sehr verehrten Damen und Herren, vielen, vielen herzlichen Dank, erstens, dass dieses Thema gew\u00e4hlt wurde, zweitens, dass ich etwas dazu sagen darf, und drittens, dass Sie hier sind und sich f\u00fcr dieses Thema interessieren und stark machen. &nbsp; Facetten der Armut &nbsp; Das Thema Armut l\u00e4sst uns leider nicht los. 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