{"id":32339,"date":"2023-07-17T14:36:01","date_gmt":"2023-07-17T12:36:01","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=seelsorge-anders"},"modified":"2025-07-11T09:43:35","modified_gmt":"2025-07-11T07:43:35","slug":"kloesterliche-seelsorge-erfahrungen-und-erwartungen-einer-dioezese","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/kloesterliche-seelsorge-erfahrungen-und-erwartungen-einer-dioezese\/","title":{"rendered":"Kl\u00f6sterliche Seelsorge"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Die Orden im Erzbistum M\u00fcnchen und Freising<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als ich gebeten wurde, die Erwartungen einer Di\u00f6zese im Hinblick auf kl\u00f6sterliche Seelsorge zu formulieren und hier vorzutragen, habe ich gerne zugesagt. Es ist mir wichtig erschienen, zun\u00e4chst den Blick auf die gegenw\u00e4rtige Situation der Kl\u00f6ster und der Ordensgemeinschaften in unserer Erzdi\u00f6zese zu richten, auf unsere Erfahrungen zu schauen und davon zu sprechen.<\/p>\n<p>Die Geschichte des alten Bistums Freising bis zur heutigen Erzdi\u00f6zese M\u00fcnchen und Freising ist vom st\u00e4ndigen Wirken der Orden begleitet. Das kirchliche Leben in der Gegenwart wird gepr\u00e4gt von einer Vielzahl von Instituten des geweihten Lebens und Gesellschaften des apostolischen Lebens.<\/p>\n<p>Damit geh\u00f6rt unsere Erzdi\u00f6zese zu den deutschen Bist\u00fcmern, in denen eine gro\u00dfe Zahl von Frauen- und M\u00e4nnerorden t\u00e4tig ist: 25 verschiedene M\u00e4nnerorden und 70 verschiedene Frauengemeinschaften, von denen 25 aus dem Ausland kommen. Bei der derzeitigen Zahl von etwa 1.800 Ordensschwestern und gut 500 Ordensm\u00e4nnern sind wir im Vergleich mit den anderen Di\u00f6zesen deutschlandweit mit an der Spitze. Freilich ist, wie in anderen deutschen Di\u00f6zesen auch, die Zahl der Ordensleute zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>Vor zwanzig Jahren waren es noch etwa doppelt so viele Ordensschwestern. Bei den Ordensschwestern stehen von der Mitgliederzahl an der Spitze die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, gefolgt von den Armen Schulschwestern, den Schwestern von der Krankenf\u00fcrsorge des Dritten Ordens, den Dienerinnen der G\u00f6ttlichen Vorsehung von Sch\u00f6nbrunn und der Congregatio Jesu.<\/p>\n<p>Die Zahl der Ordensm\u00e4nner ist in den zwanzig Jahren erfreulicherweise etwa gleich geblieben. Zahlenm\u00e4\u00dfig am st\u00e4rksten sind bei den M\u00e4nnerorden die Jesuiten, gefolgt von den Benediktinern der vier Abteien Ettal, Sankt Bonifaz, Sch\u00e4ftlarn und Scheyern, den Salesianern Don Boscos, den Redemptoristen, Franziskanern und Kapuzinern.<\/p>\n<p>Unsere Ordensleute, M\u00e4nner- und Frauengemeinschaften \u2013 das sei schon vorweg gesagt \u2013 leisten einen nicht zu \u00fcbersehenden Beitrag zur Seelsorge und zum kirchlichen Leben in der Erzdi\u00f6zese. Ohne sie w\u00e4re unser kirchliches Leben um Vieles \u00e4rmer. Freilich unterliegen die Orden hier bei uns denselben Entwicklungen wie in anderen deutschen Bist\u00fcmern auch. Bei nicht wenigen Gemeinschaften liegt der Altersdurchschnitt erheblich \u00fcber dem herk\u00f6mmlichen Rentenalter. Da und dort m\u00fcssen Orden aus diesem Grund ihre Aktivit\u00e4ten reduzieren oder aus personellen Gr\u00fcnden Niederlassungen aufgeben. Das ist dann besonders einschneidend und schmerzlich, wenn es sich um Einzelkl\u00f6ster handelt, mit deren Aufl\u00f6sung die Gemeinschaft insgesamt ein Ende nimmt. Doch gelingt es den Orden heute auch, in der Neubesinnung auf ihr Ursprungscharisma den Auftrag ihrer Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder in die Gegenwart zu tragen und in den unterschiedlichsten Einsatzfeldern ihr Apostolat zu verwirklichen. Sie sind damit wesentlicher Teil der Ortskirche, sie geh\u00f6ren ins Erzbistum. Grundlage und Best\u00e4tigung daf\u00fcr finden wir in den Aussagen des letzten Konzils.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Erfahrungen aus der Praxis<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Orden und Ortskirche im Miteinander<\/strong>. Das Zweite Vatikanische Konzil, dessen Rezeption eine bis heute bleibende Aufgabe darstellt, entfaltet in seiner dogmatischen Konstitution \u201eLumen gentium\u201c (LG) ein gro\u00dfartiges Bild der Kirche als dem neuen Gottesvolk, unterwegs auf dem Pilgerweg durch die Zeit. Nicht dem Einzelnen allein ist Gottes Heil und seine Rettung zugesagt, sondern dem Volk, das Gott aus den Vielen schafft, die ihm in Wahrheit und Heiligkeit gemeinsam dienen (LG 9). Nicht zuf\u00e4llig entwickelt das Konzil die Theologie des Ordenslebens innerhalb der dogmatischen Konstitution \u00fcber die Kirche. Es bestimmt damit den Ort der Kl\u00f6ster und Ordensgemeinschaften inmitten des pilgernden Gottesvolkes, inmitten der Ortskirche.<\/p>\n<p>Das Konzil sieht dabei den besonderen Dienst der Br\u00fcder und Schwestern vom geweihten Leben, durch ihre Berufung und ihr Leben nach den evangelischen R\u00e4ten zu bezeugen, was Aufgabe der ganzen Kirche ist: \u201eDie Ordensleute sollen sorgf\u00e4ltig darauf achten, dass durch sie die Kirche wirklich von Tag zu Tag mehr den Gl\u00e4ubigen wie den Ungl\u00e4ubigen Christus sichtbar mache, wie er auf dem Berg in der Beschauung weilt oder wie er den Scharen das Reich Gottes verk\u00fcndigt oder wie er die Kranken und Schwachen heilt und die S\u00fcnder zum Guten bekehrt oder wie er die Kinder segnet und allen Wohltaten erweist, immer aber dem Willen des Vaters gehorsam ist, der ihn gesandt hat\u201c (LG 46).<\/p>\n<p>Hier beschreibt das Konzil die Grundvollz\u00fcge von Kirche, an denen Ordenschristen auf ihre je eigene Weise teilhaben und sich in die Ortskirche einbringen. Verk\u00fcndigung, Liturgie und Diakonie sind die Bereiche, in denen kl\u00f6sterliche Seelsorge geschieht, auch in unserer Erzdi\u00f6zese. Im Orientierungsrahmen zur Ausgestaltung von Seelsorgeeinheiten in der Erzdi\u00f6zese M\u00fcnchen und Freising ist deswegen ausdr\u00fccklich festgehalten: \u201eEine besondere Rolle kommt den Wallfahrtsorten, Kl\u00f6stern, Ordensniederlassungen und S\u00e4kularinstituten, geistlichen Bewegungen und Gemeinschaften zu, die sich auf dem Gebiet einer Seelsorgeeinheit befinden. Sie k\u00f6nnen in einer Seelsorgeeinheit spirituelle Akzente setzen und mit ihren je eigenen Charismen und ihren vielf\u00e4ltigen Formen in den Bereichen Verk\u00fcndigung, Liturgie und Diakonie das Glaubensleben bereichern.\u201c<\/p>\n<p>Wie dieser Beitrag der Orden in der Erzdi\u00f6zese M\u00fcnchen und Freising dankbar erlebt wird, dar\u00fcber werde ich im weiteren Verlauf dieses Referats zu sprechen kommen. Zun\u00e4chst aber m\u00f6chte ich auf die Zahl der in der Seelsorge t\u00e4tigen Ordenspriester eingehen und sie n\u00e4her erl\u00e4utern.<\/p>\n<p><strong>Zahlen, Daten, Fakten<\/strong>. Derzeit sind insgesamt 201 Ordenspriester im seelsorglichen Dienst der Erzdi\u00f6zese t\u00e4tig. Davon wirken 129 Ordenspriester im Bereich der territorialen Seelsorge, 19 Pfarrverb\u00e4nde und Pfarreien werden von ihnen verantwortlich geleitet. Dazu kommt eine Reihe von Ordens- und Wallfahrtskirchen, an denen Ordensleute seelsorglich t\u00e4tig sind. 72 Ordenspriester sind in der kategorialen Seelsorge und in der Sonderseelsorge eingesetzt. Ihr Bereich ist unter anderem die Seelsorge in Krankenh\u00e4usern, Altenheimen sowie die Studentenseelsorge. Die genannten Zahlen beziehen sich auf die Personen, nicht auf die Vollzeit\u00e4quivalente (Stand: Januar 2017).<\/p>\n<p>Seelsorgeteams ausschlie\u00dflich aus Angeh\u00f6rigen eines Ordens sind, mit Ausnahme der reinen Ordenspfarreien, hier in der Minderheit. Die meisten Ordenspriester sind in gemischten Teams eingesetzt. Das bezieht sich auf ihre Einsatzgebiete in den Pfarreien und Pfarrverb\u00e4nden, gilt aber noch mehr f\u00fcr den pastoralen Einsatz im kategorialen Bereich in gemischten Teams mit Weltpriestern, Diakonen und Seelsorgerinnen und Seelsorgern der pastoralen Berufsgruppen, Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten.<\/p>\n<p>Immer wieder wird der Wunsch vor allem der ausl\u00e4ndischen Ordensoberen an die f\u00fcr das Seelsorgepersonal Zust\u00e4ndigen im Ordinariat herangetragen, Ordensleuten einer Gemeinschaft bei unterschiedlichen Einsatzorten das Leben in Gemeinschaft zu erm\u00f6glichen. Diese Bitte ist verst\u00e4ndlich. Ihr wird seitens der Erzdi\u00f6zese nach den vorhandenen M\u00f6glichkeiten auch gerne entsprochen. Ordensleute legen ihre Gel\u00fcbde auf die Gemeinschaft ab. Ihnen diese Vita Communis zu erm\u00f6glichen, die ordensspezifische Spiritualit\u00e4t leben zu k\u00f6nnen, ist ein Dienst an der jeweiligen Gemeinschaft und kommt letztlich auch wieder ihrem seelsorglichen Einsatz zugute.<\/p>\n<p><strong>Seelsorgliches Engagement der Ordensschwestern<\/strong>. Auch die weiblichen Orden und S\u00e4kularinstitute sind in der Erzdi\u00f6zese M\u00fcnchen und Freising eine pastorale Gr\u00f6\u00dfe. Nat\u00fcrlich ist bei den Frauenorden, je nach Charisma und Gr\u00fcndungsauftrag, ein spezifisches Interesse an den Diensten der Verk\u00fcndigung, der Liturgie und der Diakonie vorhanden. Auf ihre je eigene Weise leisten sie einen kostbaren Dienst in der Seelsorge. Das h\u00e4lt auch der schon zitierte Orientierungsrahmen f\u00fcr die Seelsorge in der Erzdi\u00f6zese fest: \u201eIn der Pfarrei bestehende Kl\u00f6ster, Ordensniederlassungen und S\u00e4kularinstitute, geistliche Bewegungen und Gemeinschaften, \u2026 sind \u2013 ihrem Auftrag bzw. Charisma entsprechend, sowie unter Ber\u00fccksichtigung ihres kirchenrechtlichen Status \u2013 im pastoralen Konzept zu ber\u00fccksichtigen.\u201c<\/p>\n<p>Ordensgemeinschaften \u2013 Frauenorden seien hier ausdr\u00fccklich eingeschlossen \u2013, deren Mitglieder sich durch Gel\u00fcbde ausdr\u00fccklich f\u00fcr ein Leben f\u00fcr Christus entschieden haben, bilden in ihrer Gemeinschaft per se eine Zelle des Glaubens und des Gebetes, die geistliche Ausstrahlung besitzt und Seelsorge erm\u00f6glicht. Ich denke dabei an unsere Ordensfrauen, die als Angeh\u00f6rige einer pastoralen Berufsgruppe im territorialen oder in den unterschiedlichen kategorialen Bereichen hauptamtlich als Pastoral- und Gemeindereferentinnen seelsorglich t\u00e4tig sind.<\/p>\n<p>Aber auch Vieles, was Ordensschwestern ehrenamtlich in der Seelsorge leisten und oft als so selbstverst\u00e4ndlich betrachtet wird, w\u00e4re hier ebenfalls zu nennen. In nicht wenigen Pfarreien sind Frauenkl\u00f6ster Anlaufstellen f\u00fcr die Menschen: Ich denke dabei an das Gespr\u00e4ch f\u00fcr Suchende und die Hilfe f\u00fcr Menschen in Not an der Klosterpforte. Hier sind Schwesternniederlassungen noch Garanten daf\u00fcr, dass Kirche erreichbar und ansprechbar bleibt, was in den immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Seelsorgseinheiten nicht \u00fcberall mehr in der notwendigen Weise gew\u00e4hrleistet ist. Durch die Vielfalt ihrer Gemeinschaften erreichen die Ordensschwestern viele Menschen und sind damit ein sichtbares Zeichen einer lebendigen Kirche vor Ort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Erwartungen und Ausblick<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Voraussetzungen f\u00fcr ein gelingendes Miteinander<\/strong>. In seinem Nachsynodalen Apostolischen Schreiben \u201eVita Consecrata\u201c betont Papst Johannes Paul II. die Notwendigkeit des st\u00e4ndigen Austausches zwischen den Verantwortlichen der Ordensgemeinschaften und den Bisch\u00f6fen: \u201eZur F\u00f6rderung des gegenseitigen Kennenlernens als unerl\u00e4sslicher Voraussetzung f\u00fcr eine tatkr\u00e4ftige Zusammenarbeit vor allem auf pastoralem Gebiet erweist sich ein st\u00e4ndiger Dialog der Oberen und Oberinnen der Institute des geweihten Lebens und der Gesellschaften des apostolischen Lebens mit den Bisch\u00f6fen angebrachter als je zuvor. Dank dieser regelm\u00e4\u00dfigen Kontakte werden Obere und Oberinnen die Bisch\u00f6fe \u00fcber die apostolischen Initiativen, die sie in ihren Di\u00f6zesen in die Wege zu leiten beabsichtigen, informieren k\u00f6nnen, um mit ihnen zu den f\u00fcr die Durchf\u00fchrung notwendigen Vereinbarungen zu gelangen\u201c (Art. 50).<\/p>\n<p>Hier wird eine erste wichtige Voraussetzung f\u00fcr ein gedeihliches Miteinander von Orden und Di\u00f6zese genannt: Die Bereitschaft zu regelm\u00e4\u00dfigem Gespr\u00e4ch und Austausch. Ich gehe davon aus, dass in allen Di\u00f6zesen das regelm\u00e4\u00dfige Gespr\u00e4ch der Bisch\u00f6fe mit den H\u00f6heren Ordensoberinnen und -oberen stattfindet. Hier in M\u00fcnchen trifft sich der Erzbischof einmal j\u00e4hrlich mit den Verantwortlichen der in der Erzdi\u00f6zese wirkenden Ordensgemeinschaften. Die Tagesordnung dieses Gespr\u00e4chs wird aus den Punkten der Ordensoberinnen und -oberen und den Punkten der Di\u00f6zesanleitung erstellt. Zu m\u00f6glichen Fachthemen, wie es etwa die Bereiche Seelsorge oder Personal darstellen, nehmen neben dem Ordensreferenten die zust\u00e4ndigen Ressortleiter teil. Es versteht sich, dass es \u00fcber dieses regelm\u00e4\u00dfige Jahresgespr\u00e4ch hinaus immer wieder Kontaktm\u00f6glichkeiten des Erzbischofs oder der Referentinnen und Referenten des Erzbisch\u00f6flichen Ordinariats gibt und diese auch genutzt werden. Die Abteilung Orden und geistliche Gemeinschaften, deren Leiter ich als Ordensreferent schon seit vielen Jahren bin, ist Anlauf- und Vermittlungsstelle f\u00fcr die vielf\u00e4ltigen Anliegen der Ordensgemeinschaften in der Erzdi\u00f6zese.<\/p>\n<p>Neu entstanden ist in unserer Erzdi\u00f6zese das Ordensforum, das sich in diesem Monat zum ersten Mal trifft und Ausdruck des Wunsches eines st\u00e4rkeren Miteinanders von M\u00e4nner- und Frauenorden untereinander sowie mit dem Erzbisch\u00f6flichen Ordinariat ist. Es dient dem Austausch der Ordensgemeinschaften, der Gesellschaften des apostolischen Lebens und S\u00e4kularinstitute untereinander und mit der Abteilung Orden und geistliche Gemeinschaften im Erzbisch\u00f6flichen Ordinariat.<\/p>\n<p>Aufgaben des Ordensforums sind die F\u00f6rderung des Kontaktes unter den Orden, Gesellschaften des apostolischen Lebens und S\u00e4kularinstituten in der Erzdi\u00f6zese; die St\u00e4rkung der Zusammenarbeit von Frauen- und M\u00e4nnergemeinschaften; die Pflege des Informationsaustausches zwischen Orden, Gesellschaften des apostolischen Lebens und S\u00e4kularinstituten untereinander und mit dem Erzbisch\u00f6flichen Ordinariat; die Vertiefung aktueller geistlicher und pastoraler Themen; die Organisation und Durchf\u00fchrung gemeinsamer Veranstaltungen; der Vorschlag beziehungsweise die Benennung von Ordensvertretern f\u00fcr Di\u00f6zesangremien wie den Di\u00f6zesan- und Katholikenrat sowie verschiedene Di\u00f6zesankommissionen.<\/p>\n<p>Dem Ordensforum, das vom Ordensreferenten moderiert wird, geh\u00f6ren an: die Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende der Vereinigung der geistlichen Schwestern, der Moderator des M\u00fcnchner Kreises der \u00c4bte und Provinziale, einer der Vertreter der Ordenspriester im Priesterrat, eine Vertreterin der Ordensschwestern aus dem Ausland, ein Vertreter der Ordensm\u00e4nner aus dem Ausland sowie ein Vertreter der S\u00e4kularinstitute.<\/p>\n<p>Ein Vertrauen schaffender Umgang ist eine unabdingbare Voraussetzung f\u00fcr ein gelingendes Miteinander von Orden und Di\u00f6zese mit ihren Pfarreien und Pfarrverb\u00e4nden. Ver\u00e4nderte pastorale Strukturen betreffen alle, sie stellen die in der Di\u00f6zese Verantwortlichen, aber eben auch die Orden und ihre Oberinnen und Oberen vor neue Fragen. Dazu ist, wie schon gesagt, das offene und ehrliche Gespr\u00e4ch und gemeinsames Planen unabdingbar. Es ist deswegen eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit und bew\u00e4hrte Praxis, dass im Priesterrat unserer Erzdi\u00f6zese zwei Ordenspriester vertreten sind, wie auch im Di\u00f6zesanrat Ordensschwestern und Patres mitwirken. Auch auf \u00f6rtlicher Ebene ist es wichtig, dass Ordensleute in den Gremien der Pfarrei und des Dekanates beteiligt sind. Hier wird ein Klima des Vertrauens geschaffen, das den Auftrag, Kirche zu leben und Zeugnis von der Frohbotschaft zu geben, f\u00f6rdert. Gegenseitig aufeinander zuzugehen und umeinander zu wissen hilft, Missverst\u00e4ndnissen vorzubeugen oder sie schneller ausr\u00e4umen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Lassen Sie mich das an einem Beispiel verdeutlichen: Als hilfreich erweist es sich, wenn Ordensleitungen mit den Verantwortlichen des Ordinariats fr\u00fchzeitig bez\u00fcglich anstehender Ver\u00e4nderungen ihrer Pr\u00e4senz auf dem Gebiet der Erzdi\u00f6zese in den Austausch treten. Das gibt dem Personalreferenten st\u00e4rkere Planungssicherheit in der Besetzung von Seelsorgestellen. Der Ordensreferent, wenn er fr\u00fchzeitig eingebunden ist, kann im Vorfeld eine m\u00f6gliche Gr\u00fcndung oder, was leider \u00f6fter der Fall ist, eine anstehende Aufl\u00f6sung entsprechend begleiten und der Pfarrei gegen\u00fcber vertreten. Die betroffenen Pfarreien haben gleichzeitig die M\u00f6glichkeit, sich rechtzeitig auf diese in der Regel einschneidende Ver\u00e4nderung einzustellen.<\/p>\n<p>Auch dies sei im Zusammenhang erw\u00e4hnt: Auf der Di\u00f6zesankarte gibt es Regionen, in denen Kl\u00f6ster so gut wie nicht oder nicht mehr vorkommen \u2013 wei\u00dfe Flecken, die vielleicht zu vermeiden gewesen w\u00e4ren, h\u00e4tten die Verantwortlichen der Gemeinschaften ihre Planungen untereinander besser abgestimmt. Freilich: Die Aufl\u00f6sung einer Niederlassung aufgrund der personellen Situation einer Gemeinschaft ist in der Regel zwingend, das wissen wir. Hier trifft die F\u00fcrsorgeverpflichtung der Ordensleitung f\u00fcr ihre alt gewordenen Mitbr\u00fcder und Mitschwestern. Aber es w\u00e4re schon hilfreich, wenn eine gewisse Verst\u00e4ndigung der Orden untereinander hinsichtlich der gleichzeitigen Aufl\u00f6sung von Niederlassungen in ein und demselben Bereich in Betracht gezogen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Erwartungen gehen auf Gegenseitigkeit<\/strong>. Ganz bewusst habe ich die nun kommenden und abschlie\u00dfenden Ausf\u00fchrungen \u00fcberschrieben mit: Erwartungen gehen auf Gegenseitigkeit. Lassen Sie mich mit einer Erwartung beginnen, die berechtigterweise unsere Ordensgemeinschaften an die Di\u00f6zese haben d\u00fcrfen. Ich zitiere nochmals aus \u201eVita Consecrata\u201c: \u201eDie Bisch\u00f6fe werden \u2026 ersucht, die Charismen des geweihten Lebens anzunehmen und zu achten, indem sie ihnen in den Entw\u00fcrfen der di\u00f6zesanen Pastoral Raum geben. \u2026 Eine Di\u00f6zese ohne geweihtes Leben w\u00fcrde nicht nur vieler geistlicher Gaben, geeigneter Orte f\u00fcr die Suche nach Gott, spezifischer apostolischer Aktivit\u00e4ten und pastoraler Methoden verlustig gehen, sondern sie w\u00fcrde dar\u00fcber hinaus Gefahr laufen, in hohem Ma\u00dfe in jenem missionarischen Geist geschw\u00e4cht zu werden, der der Mehrheit der Institute zu eigen ist\u201c (Art. 48).<\/p>\n<p>Das hei\u00dft im Grunde nichts anderes, als dass es nicht nur die gebotene Pflicht der Ortskirche ist, Ordenschristen in ihre Pastoral mit einzubeziehen, sondern dies auch nicht geringe M\u00f6glichkeiten, ja eine gro\u00dfe Chance darstellt, missionarische Kirche im Heute zu sein. Umso mehr d\u00fcrfen Ordensgemeinschaften erwarten, mit ihren je eigenen Charismen angenommen und in das Gr\u00f6\u00dfere der Seelsorge eines Bistums integriert zu werden. Freilich wird das auch voraussetzen, dass seitens der Orden und ihrer Kl\u00f6ster dieses Angebot ad\u00e4quat formuliert und auch im Bistum vorgebracht wird.<\/p>\n<p>Nicht selten sind Ordenspriester \u00fcber Gestellungsvertr\u00e4ge in die Seelsorge eines Bistums eingebunden. Damit verkn\u00fcpft ist auch der finanzielle Aspekt. Vielfach fallen Einnahmen von kl\u00f6sterlichen Betrieben weg, weil weniger oder gar keine Kr\u00e4fte mehr da sind, die fr\u00fcher mit zum wirtschaftlichen Auskommen einer Gemeinschaft beigetragen haben. Hier k\u00f6nnte eine gewisse Gefahr beinhaltet sein: die Versuchung, dauerhaft einen seelsorglichen Auftrag des Bischofs wahrzunehmen, der aber dem Selbstverst\u00e4ndnis und dem Gr\u00fcndungsauftrag des Ordens widerspricht. In diesem Fall sollte eine Di\u00f6zese die klare spirituelle Profilierung und daraus resultierende Angebote zum seelsorglichen Einsatz einer Ordensgemeinschaft erwarten d\u00fcrfen. Andererseits ist seitens der Ortskirche eben genau darauf zu achten, um dies zu ber\u00fccksichtigen und Ordensleute nach ihrer je eigenen Spiritualit\u00e4t in die Pastoral der Di\u00f6zese einzubeziehen.<\/p>\n<p><strong>Gemeinsam den Weg der Seelsorge gehen<\/strong>. Seelsorge in der gegenw\u00e4rtigen Situation muss die Ver\u00e4nderungen im kirchlichen und insbesondere im gesellschaftlichen Bereich ber\u00fccksichtigen: die Vergr\u00f6\u00dferung der Lebensr\u00e4ume, fortschreitende Mobilit\u00e4t, die Differenzierung in unterschiedliche Milieus, den rapiden R\u00fcckgang volkskirchlicher Pr\u00e4gung bis hin zum Mangel nicht nur an Priestern, sondern auch an Seelsorgerinnen und Seelsorgern insgesamt. Die Schaffung noch gr\u00f6\u00dferer Seelsorgeeinheiten in Gestalt der Pfarrverb\u00e4nde ist \u2013 nach Erkenntnissen aus der bisherigen Praxis \u2013 freilich daf\u00fcr nicht das Allheilmittel.<\/p>\n<p>Von 2008 bis 2010 fand in der Erzdi\u00f6zese M\u00fcnchen und Freising das Zukunftsforum mit dem Titel \u201eDem Glauben Zukunft geben\u201c statt. Erzbischof Reinhard Kardinal Marx hielt bei der Er\u00f6ffnung der ersten Vollversammlung des Zukunftsforums Folgendes fest: \u201eDurch die geographische Situation steht das Erzbistum vor einer doppelten Herausforderung: In st\u00e4dtischen sowie l\u00e4ndlichen Gebieten mit den je unterschiedlichen Gegebenheiten eine geistliche Heimat f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen zu schaffen und eine neue Sammlung des Gottesvolkes herbeizuf\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p>Eine solche Sammlung des Gottesvolkes, wie sie Kardinal Marx als Zukunftsaufgabe f\u00fcr die Seelsorge seiner Di\u00f6zese sieht, geht nicht ohne Vernetzung. Unterschiedliche Orte gelebten Glaubens bilden ein Netzwerk mit unterschiedlichen pastoralen Schwerpunkten. Ein jeder dieser Orte braucht Menschen, die dort den Glauben leben und anderen daran Anteil schenken. Es sind Priester in der Leitung oder in der pastoralen Mithilfe in Pfarreien und Pfarrverb\u00e4nden, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten in der seelsorglichen Zusammenarbeit mit ihnen. Auch die Ehrenamtlichen geh\u00f6ren dazu, ohne die unsere Seelsorge oft um so vieles \u00e4rmer w\u00e4re.<\/p>\n<p>Als geistliche Heimat, wie es Kardinal Marx nennt, erweisen sich f\u00fcr viele der Gl\u00e4ubigen auch und besonders die Kl\u00f6ster. In Gespr\u00e4chen wie auch in der Literatur ist dabei viel von \u201egeistlichen Zentren\u201c die Rede. Der Begriff ist bunt und vielmeinend. Eines scheint mir gewiss: Ein geistliches Zentrum lebt von Menschen, die als Christinnen und Christen in geistlicher Gemeinschaft leben. Sie lassen Suchende, Menschen auf dem Weg an ihrem Leben teilnehmen. Sie bieten in den existentiellen Fragen des Lebens seelsorgliche Begleitung an.<\/p>\n<p>\u00dcber das Handeln der Pfarrgemeinden, der Verb\u00e4nde oder der kirchlichen Bewegungen hinaus brauchen wir solche besondere Orte der Seelsorge und des geistlichen Lebens, die wir in den Kl\u00f6stern der Erzdi\u00f6zese zum Teil auch bereits vorfinden. Es sind Wallfahrtsorte, die von Ordensgemeinschaften betreut werden. Es sind Exerzitien- und Bildungsh\u00e4user, in denen Ordensleute wirken. Es sind Frauen- und M\u00e4nnerkl\u00f6ster, die als geistliche Landmarken auf der pastoralen Landkarte der Erzdi\u00f6zese aufscheinen. Es ist das Stadtkloster, das mit seiner offenen Kirche im Zentrum der Stadt liegt.<\/p>\n<p>Solche kl\u00f6sterliche geistliche Zentren sollen in Abstimmung mit den seelsorglichen Vorgaben der Di\u00f6zese gestaltet werden. Andererseits wird es Aufgabe der Verantwortlichen der Di\u00f6zese sein, das jeweilige Charisma der Ordensleute anzunehmen, ihm entsprechend Raum zu geben und eine Gemeinschaft in ihrer T\u00e4tigkeit zu unterst\u00fctzen. Wie gut ist es, wenn dabei die unterschiedlichen Gemeinschaften ihre je eigene Ordensspiritualit\u00e4t einbringen, die benediktinisch, dominikanisch, franziskanisch oder ignatianisch sein kann.<\/p>\n<p>So ausgerichtet werden von Ordensgemeinschaften getragene geistliche Zentren Orte der Seelsorge, die nicht in Konkurrenz zu den Pfarrgemeinden stehen, sondern sich gegenseitig erg\u00e4nzen und befruchten. Die Verantwortlichen der Orden wie auch die f\u00fcr Seelsorge in der Erzdi\u00f6zese Zust\u00e4ndigen tun gut daran, sich dessen bewusst, einander nach besten Kr\u00e4ften zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Ein Blick in die Zukunft<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei allen unseren \u00dcberlegungen muss bedacht werden, dass Ordensgemeinschaften gegenw\u00e4rtig in einer wesentlichen Umbruchssituation stehen. Dar\u00fcber wird viel gesprochen und dar\u00fcber wird die notwendige Auseinandersetzung weiter gehen. Daraus kann sich f\u00fcr die Orden aber auch die Chance ergeben, befreit von mancher Last, die ihnen die Geschichte aufb\u00fcrdete, heute ihren geistlichen Grundauftrag, speziell auch den zur Seelsorge, besser zur Geltung bringen zu k\u00f6nnen. Die Besinnung der Gemeinschaften auf ihre geistliche Kompetenz, die wachsende Nachfrage nach Begleitung und Auszeiten im Kloster, aber auch mancher Klostereintritt heute sprechen f\u00fcr eine Wiederentdeckung des Ordenscharismas. Die Ordensgemeinschaften und Kl\u00f6ster selbst sehen ihre Aufgabe st\u00e4rker als bisher darin, ihr je eigenes Charisma, das in unterschiedlicher Weise auch in der Seelsorge besteht, in die Ortskirche einzubringen.<\/p>\n<p>Ein Leben nach den Evangelischen R\u00e4ten, wie es unsere Orden von Anbeginn pflegen \u2013 es ist ja nichts anderes als ein Leben nach der frohen Botschaft im tiefen Sinn \u2013 wird es in der Kirche immer geben, wenngleich sich auch die \u00e4u\u00dferen Formen wandeln. Darum ist mir auch um das Ordensleben und dabei um die kl\u00f6sterliche Seelsorge, das ist ja unser Thema heute, in dieser Erzdi\u00f6zese auch in Zukunft nicht bange. Ortskirche und Kl\u00f6ster verbindet der kirchliche Auftrag, Gottes Heil den Menschen zu verk\u00fcnden und erfahrbar zu machen, ihnen R\u00e4ume des Glaubens zu er\u00f6ffnen. M\u00f6ge es Di\u00f6zese und Orden gemeinsam gelingen, diese Sendung auch in Zukunft verl\u00e4sslich erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Orden im Erzbistum M\u00fcnchen und Freising &nbsp; Als ich gebeten wurde, die Erwartungen einer Di\u00f6zese im Hinblick auf kl\u00f6sterliche Seelsorge zu formulieren und hier vorzutragen, habe ich gerne zugesagt. 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