{"id":32349,"date":"2023-07-17T14:36:09","date_gmt":"2023-07-17T12:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=kuba-im-umbruch"},"modified":"2025-07-15T17:11:13","modified_gmt":"2025-07-15T15:11:13","slug":"im-zentrum-des-wirbelsturms-karl-graf-von-spreti-als-deutscher-botschafter-auf-kuba","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/im-zentrum-des-wirbelsturms-karl-graf-von-spreti-als-deutscher-botschafter-auf-kuba\/","title":{"rendered":"&#8222;Im Zentrum des Wirbelsturms&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Der Namensgeber des Karl Graf Spreti-Symposiums war zwischen 1960 und 1963 deutscher Botschafter in Havanna. Dies war der Ausgangspunkt, das Symposium \u2013 das bereits zum siebten Mal von der Katholischen Akademie in Bayern und der Karl Graf Spreti-Stiftung gemeinsam durchgef\u00fchrt wurde \u2013 im Jahr 2018 dem Thema Kuba zu widmen und nach Strukturen des Wandels in den letzten Jahren und Jahrzehnten zu fragen.<\/p>\n<p>Der als Hexenj\u00e4ger v\u00f6llig unverd\u00e4chtige franz\u00f6sische Philosoph und Schriftsteller Jean Paul Sartre notierte nach einem Besuch Kubas 1960 mit dem ihm eigenen Spott: \u201eIf the United States didn\u2019t exist, the Cuban revolution would invent it.\u201c Offensichtlich hatte er den Antiamerikanismus als ein pr\u00e4gendes Moment empfunden, und tats\u00e4chlich war der Hass auf den gro\u00dfen Nachbarn ein einendes Band der Revolution. Das ist nicht weiter verwunderlich, wenn sogar der US-Senat feststellte, dass \u201evor Castros Macht\u00fcbernahme [&#8230;] die Vereinigten Staaten einen so \u00fcberragenden Einflu\u00df in Kuba [hatten], da\u00df der nordamerikanische Botschafter der zweitwichtigste Mann im Lande war \u2013 manchmal sogar wichtiger als der Pr\u00e4sident.\u201c Auch der 1960 auf die Insel entsandte deutsche Botschafter Karl Graf von Spreti hatte die Wechselwirkung zwischen der (fr\u00fcheren) US-Politik und der Revolution fr\u00fchzeitig registriert: Der umfassende und oft r\u00fccksichtslose Einfluss der USA auf politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in Kuba habe, so Spreti gegen\u00fcber dem Ausw\u00e4rtigen Amt, einen Anti-Amerikanismus entstehen lassen, der den Kommunismus nur umso attraktiver erscheinen lasse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>I.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um Spretis Einsch\u00e4tzung zu verstehen, gilt es chronologisch einen Schritt zur\u00fcck zu gehen: Wie die meisten lateinamerikanischen Staaten, so war auch Kuba zu Beginn der 1950er Jahre diktatorisch regiert, und wie fast \u00fcberall, so formierte sich auch hier eine Widerstandsbewegung gegen diese Regime. Sieht man von dem misslungenen Angriff Fidel Castros auf die Moncada-Kaserne von 1953 ab, begann die Revolution im November 1958. Sie hatte in erster Linie politische Ziele, hinter denen die sozialen zur\u00fccktraten. So galt es prim\u00e4r, die \u00f6konomische und politische Abh\u00e4ngigkeit von den USA zu durchbrechen \u2013 besa\u00dfen im Revolutionsjahr US-Konzerne doch sage und schreibe 47,7% der kubanischen Zuckerrohrplantagen, kontrollierten 36% der L\u00e4ndereien, je 90% des Bergbaus und der Telefon- und Elektrizit\u00e4tsgesellschaften, 66% der Raffinerien, 50% der \u00f6ffentlichen Eisenbahnen, 30% der Banken und 20% der Versicherungen. Das Ende dieser Dominanz sollte, so die \u00dcberlegung der Revolution\u00e4re, in einem zweiten Schritt die Voraussetzung bieten, um die enorme Kluft zwischen arm und reich zu verringern.<\/p>\n<p>Im lateinamerikanischen Vergleich fiel der durchschnittliche Lebensstandard der Insel freilich immer noch g\u00fcnstig aus. Eine aufr\u00fchrerische Stimmung wurde daher weniger von unterprivilegierten Massen als vielmehr von jungen Intellektuellen getragen, deren Anf\u00fchrer Fidel Castro war. Mit nur wenigen hundert Guerillak\u00e4mpfern gelang es der Gruppe um die Br\u00fcder Fidel und Ra\u00fal sowie Ernesto Guevara, die Regierungstruppen 1958 mehrfach vernichtend zu schlagen. In der Silvesternacht dieses Jahres musste der bisherige Milit\u00e4rmachthaber Fulgencio Batista schlie\u00dflich von der Insel fl\u00fcchten. Damit hatte der Aufstand zwar die Diktatur gest\u00fcrzt, die soziale Struktur der Insel aber noch lange nicht gewandelt. Erst im Lauf der darauffolgenden Jahre sollte das politische und \u00f6konomische System nachhaltig ver\u00e4ndert werden \u2013 mit Spreti als Augenzeugen.<\/p>\n<p>Anfangs wollten sich die Revolution\u00e4re weder zu einem Satelliten Moskaus machen lassen noch dessen System unreflektiert adaptieren, obwohl viele der Ma\u00dfnahmen im Agrar- und Industriebereich aus der Sowjetunion der 1940er Jahre entlehnt waren. Dennoch: Das kubanische Programm war weniger radikal als vor allem antiimperialistisch und auf sozialen Ausgleich bedacht. So f\u00fchrte Castro 1959 zwar eine Agrarreform durch, die bis 1963 jedoch privaten Grundbesitz bis 400 Hektar, in Ausnahmef\u00e4llen sogar bis \u00fcber 1300 Hektar zulie\u00df. Das enteignete Land wurde entweder in Form kolchose\u00e4hnlicher Betriebe verwaltet oder von einem staatlichen Institut an Klein- und Kleinstbauern weitergegeben. Privateigentum an Grund und Boden wurde also nicht grunds\u00e4tzlich aufgehoben, sondern zugunsten der \u00e4rmsten Bauern umverteilt, zumal bis 1961 nur 27% des verteilten Landes aufgrund des Agrarreformgesetzes vorher enteignet worden waren. Liest man in den Berichten der damaligen Diplomaten, ist schon auff\u00e4llig, dass auch sie sich nicht einig sind, ob man in Castro schon zu Beginn der Revolution einen Sozialisten \u2013 und wenn ja: ob sowjetischer Provenienz \u2013 sehen m\u00fcsse oder nicht. Auch in der Forschung findet sich diese wie jene Meinung. Spreti selbst war der Ansicht, dass erst Mitte 1960 die unzweifelhafte \u201eSchwenkung in Richtung der \u00f6stlichen L\u00e4nder\u201c stattgefunden habe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>II.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich hatte Havanna aus Entt\u00e4uschung \u00fcber die Haltung der blockfreien Staaten zu diesem Zeitpunkt diplomatische Beziehungen zu den L\u00e4ndern des Warschauer Pakts aufgenommen und trieb seine politische und wirtschaftliche Ann\u00e4herung an die UdSSR voran. Als diese weit g\u00fcnstigeres \u00d6l nach Kuba lieferte, als der Weltmarkt es hergab, weigerten sich die nordamerikanischen Raffinerien auf der Insel, das russische \u00d6l zu verarbeiten \u2013 und wurden daraufhin kurzerhand verstaatlicht. Als Antwort verh\u00e4ngte Pr\u00e4sident Eisenhower im Oktober 1960 ein Handelsembargo und berief seinen Botschafter nach Washington zur\u00fcck. Im Januar des darauffolgenden Jahres wurden die Beziehungen auch offiziell abgebrochen (und sollten erst unter Barack Obama wieder aufgenommen werden), was die Sozialisierung der noch in Privathand verbliebenen US-Betriebe auf Kuba nach sich zog. Fortan waren die Vereinigten Staaten von Amerika ohne diplomatische Vertretung auf der Antilleninsel und deswegen nicht zuletzt auf die Informationen ihrer Verb\u00fcndeten angewiesen. Wenig sp\u00e4ter hat der bis 1959 amtierende US-Botschafter in Havanna, Earl Smith, in seinen Memoiren einger\u00e4umt, dass Washington \u00fcber keinerlei schl\u00fcssige Strategie f\u00fcr Kuba verf\u00fcgt habe und kritisierte die Planlosigkeit amerikanischer Au\u00dfenpolitik scharf: \u201eEinen Diktator durch einen anderen zu ersetzen, f\u00fchrt nicht zu Demokratie. Wenn es die Politik der Vereinigten Staaten ist, einen Diktator in der Hoffnung zu st\u00fcrzen, dass automatisch Demokratie folgen werde, m\u00fcssen die Vereinigten Staaten meines Erachtens darauf vorbereitet sein, jegliche Schritte zu unternehmen, um Recht und Ordnung zu erhalten und Chaos w\u00e4hrend einer \u00dcbergangszeit zu verhindern \u2013 einer \u00dcbergangszeit, die sehr lange andauern kann.\u201c<\/p>\n<p>Vorerst war die Reaktion der US-Administration, Exilkubaner zu einer Landung zu ermutigen und auszur\u00fcsten. Das als Invasion an der Schweinebucht bekannt gewordene Unternehmen vom 17. April 1961 war seit langem \u2013 je nach politischer Pr\u00e4ferenz \u2013 erhofft oder bef\u00fcrchtet worden: \u201eAus kubanischen Kreisen\u201c, so Spreti gegen\u00fcber dem Ministerium, \u201eerfahre ich, da\u00df in antirevolution\u00e4ren Kreisen man mit einer Invasion in einigen Monaten rechnet, wobei mir [&#8230;] nicht mitgeteilt wurde, durch wen oder woher.\u201c Wochen sp\u00e4ter informierte er das Ausw\u00e4rtige Amt dann, dass Kr\u00e4fte aus Miami dahinter stecken w\u00fcrden, nicht ohne den Dilettantismus des Handelns zu kritisieren: \u201eVon der Landung ist wirklich nichts zu sehen, keine Waffe, kein Panzer, kein ausgebranntes Fahrzeug und wenn ich an unsere Kriegsschaupl\u00e4tze denke [&#8230;], dann fragt man sich, wo eigentlich gek\u00e4mpft wurde. Haben die Cubaner alles weggeschafft, um die Spuren dieser nicht stattgefundenen Schlacht zu verwischen? Andererseits fragt man sich, wie man \u00fcberhaupt an dieser Stelle hat landen k\u00f6nnen. Jeder von uns wei\u00df, dass man die Hauptstra\u00dfe beherrschen muss, dass aber in der Tarnung vormarschiert wird. Hingegen sind die Landungstruppen scheinbar [&#8230;] ohne Artillerie und Schiffskanonen auf der Hauptstra\u00dfe entlang marschiert und liefen wahrscheinlich direkt ins Feuer.\u201c<\/p>\n<p>Der Putschversuch nutzte letztlich nur demjenigen, dessen Herrschaft er h\u00e4tte beseitigen sollen: Fidel Castro jedenfalls entledigte sich daraufhin seiner verbliebenen Gegner \u2013 \u201ereal and imagined\u201c, wie Clifford Staton in seiner History of Cuba anmerkt \u2013 und nutzte fortan den Antiamerikanismus mehr denn je als Legitimation seiner Politik.<\/p>\n<p>Hatte er in den ersten Monaten seiner Herrschaft versucht, auf moderate Umgestaltung zu setzen, wurden nunmehr tiefergehende Ver\u00e4nderungen initiiert, die erkennbar diktatorische Z\u00fcge trugen und das System zunehmend zu einem marxistischen machten: F\u00fchrende Leute des alten Regimes wurden kurzerhand zu \u201eKriegsverbrechern\u201c erkl\u00e4rt und erschossen. Im zweiten Halbjahr 1960 setzte f\u00fcr in- und ausl\u00e4ndische Betriebe eine Sozialisierungswelle ein: Banken, Raffinerien, Elektrizit\u00e4ts- und Telefongesellschaft, Textil-, Tabak-, Zement-, Eisen- oder Zuckerwerke wurden \u2013 meist ohne Entsch\u00e4digung \u2013 genauso in Staatsbesitz \u00fcberf\u00fchrt wie Mietsh\u00e4user. Spreti notiert bereits im M\u00e4rz 1960 in seinen privaten Aufzeichnungen, dass das Pendel neuerlich in Richtung Revolution ausschlage, w\u00e4hrend die Entwicklung zuvor eher evolution\u00e4rere Z\u00fcge getragen habe. Zeitgleich mit den planwirtschaftlichen Ma\u00dfnahmen kam es zu einem personellen und ideologischen Kurswechsel in Richtung Sozialismus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>III.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nicht zu verwechseln ist die Invasion an der Schweinebucht mit der Kubakrise im Jahr darauf, n\u00e4mlich 1962. Gleichwohl hingen beide insofern zusammen, als die UdSSR die misslungene Invasion von 1961 als Chance begriff, Einfluss im karibischen Raum zu gewinnen und das nukleare Ungleichgewicht \u2013 im Oktober 1962 hatten die USA ein 17-faches \u00dcbergewicht an Atomsprengk\u00f6pfen \u2013 auszugleichen. Nach der Berlinkrise und empfindlichen R\u00fcckschl\u00e4gen in Vietnam war Moskau der festen \u00dcberzeugung, der junge amerikanische Pr\u00e4sident John F. Kennedy sei au\u00dferstande, eine Politik der St\u00e4rke zu praktizieren. Obwohl der Kreml schlechte Erfahrung mit sozialistischen Regimen, die ohne sowjetische Hilfe zur Macht gelangt waren, gemacht hatte, entschloss sich Chruschtschow zur Stationierung russischer Atomraketen auf der Antilleninsel \u2013 hatte sich allerdings, was die Reaktion der USA anging, verspekuliert: diese n\u00e4mlich erzwangen den ultimativen Abzug der Raketen, verpflichteten sich freilich im Gegenzug in einem Geheimvertrag, das Castrische System nicht weiter zu destabilisieren (und ihrerseits Mittelstreckenraketen aus der T\u00fcrkei abzuziehen). Korrekterweise sollte man ohnehin von einer russisch-amerikanischen statt der Kuba-Krise sprechen, diente die Insel selbst doch nur als Abschussort. \u201eIn den Tagen des Oktober waren wir viel weniger aufgeregt als die \u00fcbrige Welt\u201c, schreibt Spreti an seine Angeh\u00f6rigen in Deutschland, \u201ewir waren hier v\u00f6llig ohne Kenntnis, da wir weder erfuhren, was Mikojan sagte oder erreichte, aber auch nicht, was in New York oder Washington gesprochen wurde. Nicht einmal die Regierung wusste viel, au\u00dfer was das Radio brachte. Wir waren somit im Zentrum des Wirbelsturmes, wo es immer am ruhigsten ist.\u201c Das entsprach freilich nicht ganz der Wahrheit, denn die Verbringung tausender sowjetischer Soldaten auf die Insel war der Botschaft \u2013 Spreti selbst war zun\u00e4chst im Urlaub \u2013 nicht verborgen geblieben, wenngleich man zun\u00e4chst, d.h. im Juli 1962, an Unterst\u00fctzung f\u00fcr Castro im Fall einer innerkubanischen Auseinandersetzung glaubte. Mitte August zeigte sich Spretis Stellvertreter, Konrad Gracher, zwar immer noch vorsichtig (\u201eDas Dunkel um die \u2026 Landung gr\u00f6\u00dferer Kontingente sowjetischer Staatsangeh\u00f6riger \u2026 hat sich inzwischen nicht wesentlich gelichtet\u201c), doch die Entladung schweren Ger\u00e4ts lie\u00df bereits den Verdacht keimen, es diene \u201ezum Bau einer sowjetischen (Raketen-?)-Basis in dem durch die Orte Rodrigo \u2013 Amaro \u2013 Santo Domingo \u2026 begrenzten Dreieck\u201c. Mitte September schlie\u00dflich versah er seine Meldung, es handle sich um Atomsprengk\u00f6pfe, nur mehr mit einer Restunsicherheit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>IV.<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Spreti selbst, der die Bundesrepublik Deutschland zwischen 1960 und 1963 als Botschafter auf Kuba vertrat, hinterlie\u00df neben seiner diplomatischen Korrespondenz auch zahlreiche Briefe an die Familie. In ihnen stehen vor allem Schilderungen von privaten Ausfl\u00fcgen, Reisen oder Besuchen im Vordergrund, die das Bild seiner T\u00e4tigkeit vervollst\u00e4ndigen. Auff\u00e4llig ist vor allem die Beschreibung zahlreicher Widerspr\u00fcche: So beschreibt er einerseits ausgiebig die karibische Lebensfreude und den ungeheuren Naturreichtum des Landes: \u201eDer Boden ist so fruchtbar, dass die Tomaten ca. 1,20 m hoch im Januar gepflanzt wurden und man heute schon [Mitte April] erntet und die Leitung rechnet mit zwei Ernten im Jahr\u201c. Andererseits verweist er auf ausgesprochen morbide Entwicklungen: wirtschaftliche Ineffizienz und Misswirtschaft, Enteignung, Gewalt. H\u00e4user seien reihenweise aufgegeben worden, weil die Besitzer gefl\u00fcchtet oder ermordet worden waren. Die Klasse seines Sohnes schrumpfte deshalb von 20 auf einen einzigen Sch\u00fcler \u2013 innerhalb nicht einmal eines Jahres. Die einst prunkvollen Hotels standen leer und wurden zu Symbolen verfallender Pracht. Bei Empf\u00e4ngen fehlten ihm die Kubaner, weil sie exiliert, verhaftet oder ermordet worden waren.<\/p>\n<p>In den nur drei Jahren seiner T\u00e4tigkeit auf Kuba wurde Spreti zum Beobachter grundlegender gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Ver\u00e4nderungen. Dabei war seine eigene Situation alles andere als gesichert. Die Frage, ob und wenn ja: wann Kuba die DDR anerkennen w\u00fcrde, hing wie ein Damoklesschwert \u00fcber seiner gesamten Amtszeit auf der Karibikinsel. Bereits wenige Monate nach seiner Ankunft schreibt er: \u201eDie deutsche Frage ist nat\u00fcrlich immer ein schwacher Punkt.\u201c Und acht Wochen sp\u00e4ter: \u201eDiese Ungewissheit macht nerv\u00f6s und man kann nichts mehr planen.\u201c Eine, wie es im Duktus der Zeit hie\u00df, ostzonale Handelsdelegation war bereits auf Kuba, und die Frage ihrer diplomatischen Aufwertung nur eine Frage der Zeit.<\/p>\n<p>Dies aber h\u00e4tte dem ceterum censeo bundesrepublikanischer Au\u00dfenpolitik, der Hallstein-Doktrin, widersprochen, wonach ausschlie\u00dflich die Bundesrepublik, nicht aber die noch in Anf\u00fchrungszeichen geschriebene DDR, Deutschland vertreten d\u00fcrfe. Eine Aufwertung der Handelsdelegation musste also die Einziehung der diplomatischen Mission Spretis nach sich ziehen. Nur in Parenthese sei erw\u00e4hnt, dass das Vorbild hierf\u00fcr kurioserweise die sogenannte Mao-Doktrin war. Von China aufgestellt, gilt sie noch heute und besagt, dass kein Land, das Beziehungen mit Peking unterhalte, diese auch mit Taiwan haben d\u00fcrfe. Walter Hallstein, Staatssekret\u00e4r im Ausw\u00e4rtigen Amt, hatte ihre Struktur dann auf Bonn und Ost-Berlin \u00fcbertragen. Spreti zweifelt \u00fcbrigens schon 1960 daran, ob eine ausschlie\u00dflich au\u00dfen- und sicherheitspolitisch motivierte Betrachtung Kubas unter Ausblendung handelspolitischer Interessen die richtige sei. Immerhin, gibt er zu bedenken, werde die \u201eSBZ\u201c damit f\u00fcr Castro auch handelspolitisch interessanter werden. Zeithistoriker sind sich heute einig, dass die schleichende v\u00f6lkerrechtliche Etablierung der DDR mittels der Hallstein-Doktrin nicht abzuwenden war \u2013 anders als die Theoretiker des Ausw\u00e4rtigen Amtes es damals postulierten. Spreti hatte hierzu im Januar 1962 an den Leiter der Personal- und Verwaltungsabteilung des Ausw\u00e4rtigen Amtes geschrieben: \u201eWas meine Botschaft anbelangt, so ist das Dasein einer ostdeutschen Handelsdelegation ein starker Faktor, der au\u00dferordentlich bedr\u00fcckend empfunden wird, insbesondere da die ostzonale Mission zwar nicht de jure, aber de facto ein Botschafterleben f\u00fchrt. Die Hallstein-Theorie, die hier aufrechterhalten wird, ist schon l\u00e4ngst \u00fcberspielt. Nadelstiche, Angriffe und Dem\u00fctigungen sind hier das t\u00e4gliche Brot; sie belasten mich stark und gehen daher nicht spurlos vor\u00fcber.\u201c<\/p>\n<p>Insofern d\u00fcrfte er es \u2013 zumindest auch \u2013 als Erl\u00f6sung empfunden haben, als Kuba im Januar 1963 unter dem Druck der Sowjetunion vollst\u00e4ndige diplomatische Beziehungen zur DDR aufnahm. Was folgte, war der Abbruch der Beziehungen seitens der Bundesrepublik und das Dekret des Ausw\u00e4rtigen Amtes, Spreti m\u00f6ge innerhalb von 72 Stunden das Land verlassen. Ein abruptes Ende seiner nach Luxemburg zweiten diplomatischen Station.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Namensgeber des Karl Graf Spreti-Symposiums war zwischen 1960 und 1963 deutscher Botschafter in Havanna. 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