{"id":32358,"date":"2023-07-17T14:36:18","date_gmt":"2023-07-17T12:36:18","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=gute-wahl"},"modified":"2025-11-07T13:16:37","modified_gmt":"2025-11-07T12:16:37","slug":"fuenfzig-jahre-pfarrgemeinderat-biblische-vergewisserungen","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/fuenfzig-jahre-pfarrgemeinderat-biblische-vergewisserungen\/","title":{"rendered":"F\u00fcnfzig Jahre Pfarrgemeinderat"},"content":{"rendered":"<p>50 Jahre gew\u00e4hlte Pfarrgemeinder\u00e4te in Bayern: Das ist eine Erfolgsgeschichte, f\u00fcr die wir dankbar sein d\u00fcrfen. Dieses Jubil\u00e4um darf aber auch ein Anlass sein, innezuhalten, sich \u00fcber diese Institution der Pfarrgemeinder\u00e4te zu vergewissern und tragf\u00e4hige Perspektiven f\u00fcr die Zukunft zu entwickeln. Auch daf\u00fcr dient diese Veranstaltung.<\/p>\n<p>Die Bibel bietet daf\u00fcr allerdings weder passgenaue Modelle noch einfache Rezepte. Was wir aber finden k\u00f6nnen, sind Maximen, die den Blick auf Menschen in der Jesusbewegung und in den fr\u00fchen Gemeinden pr\u00e4gten und von denen das Miteinander in der Jesusbewegung und in den fr\u00fchen Gemeinden bestimmt war. Das ist der Grund, auf dem wir bis heute stehen \u2013 und daran m\u00fcssen wir die Art und Weise, wie wir heute Kirche gestalten, messen lassen. F\u00fcnf solcher Leitperspektiven seien im Folgenden thesenartig vorgestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Kirche gibt es nur, weil es in der Jesusbewegung Frauen und M\u00e4nner gab, die mit Vollmacht ausgestattet waren und Verantwortung \u00fcbernahmen<\/strong><\/h3>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Es ist ein Gemeinplatz der historischen Jesusforschung: Jesus hat M\u00e4nner und Frauen in die Nachfolge gerufen. Charakteristisch f\u00fcr die Jesusbewegung ist es, dass diese Nachfolgerinnen und Nachfolger Jesu mit Vollmacht ausgestattet und zur Verantwortungs\u00fcbernahme bef\u00e4higt wurden. Aufbauend auf Thesen des Heidelberger Neutestamentlers Gerd Thei\u00dfen l\u00e4sst sich dies an drei Aspekten zeigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>a) Gruppenmessianismus<\/strong>: Jesus hat, so weit wir sehen k\u00f6nnen, von sich selbst weder als Messias noch als Sohn Gottes gesprochen. Jedoch ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass messianische Erwartungen an ihn herangetragen wurden. Dabei l\u00e4sst sich die interessante Beobachtung machen, dass Jesus diese Erwartungen und Hoffnungen nicht exklusiv auf sich bezogen, sondern sie auf die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger \u00fcbertragen hat. Charakteristisch daf\u00fcr ist das Wort, dass die Zw\u00f6lf dereinst auf Thronen sitzen und Israel regieren w\u00fcrden (Mt 19,28\/\/Lk 22,28). Damit wird ihnen eine Hoheitsaufgabe des Messias \u00fcbertragen, wie dies verschiedentlich in der fr\u00fchj\u00fcdischen Literatur zum Ausdruck kommt (vgl. PsSal 17,26). Dieser \u00bbGruppenmessianismus\u00ab bedeutet eine bemerkenswerte Demokratisierung: Die gesamte Gruppe der Nachfolgenden \u00fcbernimmt messianische Aufgaben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>b)<\/strong> <strong>Teilhabe an der Verhei\u00dfung<\/strong>: Im Zentrum der Botschaft und Praxis Jesu stand bekanntlich das im Kommen begriffene Reich Gottes<em>. <\/em>Jesus war \u00fcberzeugt, dass Gott bereits das weltgeschichtliche Ruder \u00fcbernommen hatte und dass sich diese Gottesherrschaft nun mit unaufhaltsamer Macht ausbreitete. Allerdings brachte Jesus diese Gottesherrschaft nicht exklusiv mit seiner Person in Verbindung. Vielmehr verankerte er sie in verschiedenen Kollektiven: bei den Armen (Mt 5,3), den Kindern (Mk 10,14), den J\u00fcngerinnen und J\u00fcngern (Lk 12,32; Mk 4,12; Lk 17,20f) oder auch dem Volk (Mt 8,11). Diese werden als Tr\u00e4ger und Repr\u00e4sentanten der K\u00f6nigsherrschaft Gottes angesehen. Das Kommen der K\u00f6nigsherrschaft Gottes wird demnach als ein Geschehen verstanden, das von Gott her initiiert und erm\u00f6glicht wurde, das von Jesus \u00bbaufgedeckt\u00ab und erfahrbar gemacht wurde und auf das sich nun alle einlassen d\u00fcrfen und sollen, insbesondere die \u00bbKleinen\u00ab und Schwachen. Auch dies bedeutet eine grundlegende Teilhabe aller \u2013 eine Demokratisierung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>c) Charisma-Teilhabe<\/strong>: Die Evangelien sind sich einig, dass Jesus mit einer besonderen Vollmacht ausgestattet war, die seine Lehre und auch sein Handeln gepr\u00e4gt hat (vgl. Mk 1,22). Dies zog Menschen in seinen Bann und brachte au\u00dfergew\u00f6hnliche Dinge zustande. Allerdings verstand Jesus seine Sendung und seinen Auftrag nicht exklusiv, sondern teilte sie mit den Nachfolgerinnen und Nachfolgern: Er lie\u00df sie an seiner Vollmacht und seinem Charisma partizipieren. Das zeigt sich besonders in den Berufungs- und Aussendungs\u00fcberlieferungen: Jesus sendet J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger nach dem \u00fcbereinstimmenden Zeugnis der synoptischen Tradition mit einem Auftrag aus, der seinem eigenen entspricht: Wie er selbst sollen sie die Gottesherrschaft ank\u00fcndigen, D\u00e4monen austreiben und Kranke heilen und werden dazu von ihm mit Vollmacht und Kraft ausgestattet (Mk 3,13\u201319; Mt 10,1\u201315; Lk 9,1\u20136; 10,1\u201312). Im Blick ist dabei nicht nur der Zw\u00f6lferkreis, sondern auch eine Gruppe von 72 J\u00fcngerinnen und J\u00fcngern, die in dieser Weise von Jesus ausgesandt werden (Lk 10,1\u201312). Es zeigt sich: Die mit der Gottesherrschaft verbundene Kraft und Vollmacht bleiben nicht auf Jesus beschr\u00e4nkt, sondern werden auf alle J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger \u00fcbertragen. (Voll-)Macht wird geteilt und zur Bef\u00e4higung aller eingesetzt. Macht ist kein Selbstzweck, sondern dient dazu, lebensfeindliche M\u00e4chte (D\u00e4monen) zu vertreiben, das Heilwerden von Menschen zu erm\u00f6glichen, Grenzen zu \u00fcberschreiten und viele an einen Tisch zu bringen. Im Mittelpunkt steht dabei das umfassende Wohl der Menschen. So entstehen R\u00e4ume, in denen Neues m\u00f6glich wird: Erm\u00f6glichungsr\u00e4ume.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr die Fragestellung des heutigen Tages ist dies in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>a)<\/strong> Die Jesusbewegung ist von ihrem innersten Anliegen her gepr\u00e4gt durch Teilen von und Teilhabenlassen an Macht. Jesus wird gezeichnet als einer, der sein Charisma, seine Vollmacht und seine Botschaft mit anderen teilt und der andere bef\u00e4higt, daran teilzuhaben und das Gleiche zu tun wie er selbst. Dies gilt nicht nur f\u00fcr einige Auserw\u00e4hlte, sondern f\u00fcr viele, wie das Motiv der Aussendung der 72 J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger zeigt (Lk 10,1\u201312).<\/p>\n<p><strong>b)<\/strong> Genau hierin ist der Ursprung der Kirche und des Kirchengedankens zu suchen. Weil es diese mit Vollmacht ausgestatteten Menschen gab, die das Leben Jesu teilten, mit ihm unterwegs waren, verk\u00fcndeten und heilten, und weil die Gottesherrschaft <em>not<\/em> <em>exklusiv<\/em> mit der Person Jesu verbunden war, konnte dieses messianische Kollektiv den Tod Jesu \u00fcberstehen und tragf\u00e4hige Zukunftsperspektiven entwickeln. Die Ostererscheinungen konnten als Beginn der von Jesus verhei\u00dfenen endzeitlichen Wende interpretiert werden. Die messianische Aufgabe, die von Jesus in die H\u00e4nde der Gruppe gelegt worden war, konnte von dieser Gruppe weitergetragen werden.<\/p>\n<p>Darin, dass es bevollm\u00e4chtigte und in dieser Vollmacht handelnde Frauen und M\u00e4nner gab, die die Verk\u00fcndigung Jesu und das gemeinsame Reich-Gottes-Projekt weitertrugen, liegt demnach eine wesentliche Voraussetzung daf\u00fcr, dass es Kirche \u00fcberhaupt gibt. Dabei ist die zu beobachtende Eigenst\u00e4ndigkeit und Verantwortlichkeit dieser Menschen keine Selbstanma\u00dfung, sondern hat ihren Grund im Selbstverst\u00e4ndnis Jesu und in seiner Botschaft und Praxis.<\/p>\n<p>Diese Verantwortlichkeit vieler gilt es auch in heutigen kirchlichen Strukturen wirksam werden zu lassen: Kirche muss dadurch gepr\u00e4gt sein, dass (Voll-)Macht geteilt wird, dass es Teilhabe vieler an Entscheidungsprozessen gibt, dass es transparente Strukturen und Kontrollgremien gibt und dass es demokratische Institutionen wie R\u00e4te geben <em>must<\/em>, in denen viele verschiedene Menschen Verantwortung \u00fcbernehmen und ma\u00dfgebliche Prozesse mitgestalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Die ersten Gemeinden waren von allen Getauften getragen, die ihre spezifischen Kompetenzen in die Gemeinden einbrachten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Was sich in der Jesusbewegung beobachten lie\u00df, wurde in den ersten Gemeinden, wie sie in den authentischen Briefen des Paulus sichtbar werden, weitergef\u00fchrt: Die Gemeinden wurden von allen Getauften getragen.<\/p>\n<p>Ein erstes Indiz daf\u00fcr l\u00e4sst sich bereits darin erkennen, dass f\u00fcr Paulus das Gegen\u00fcber seiner Briefe stets die ganze Gemeinde ist. Das \u00e4ndert sich bemerkenswerterweise in den sp\u00e4teren Pastoralbriefen, die nicht von Paulus stammen: Hier wendet sich der Verfasser (Pseudopaulus) an einen Gemeindeleiter (Timotheus, Titus) und erteilt diesem Anweisungen, wie er die Gemeinde leiten und f\u00fcr Ordnung sorgen soll.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber hat Paulus die gesamte Gemeinde im Blick. Pr\u00e4gend f\u00fcr seine Wahrnehmung der Christusgl\u00e4ubigen, die die Gemeinde bilden, sind die beiden Aspekte Taufe und Charisma. Auch wenn diese Begriffe derzeit eine Hochkonjunktur erleben und viel dar\u00fcber geschrieben wurde und wird, m\u00f6chte ich bei ihnen ansetzen; denn sie bergen ein enormes Potential f\u00fcr unsere Fragestellung. Diese Art, auf Menschen zu schauen, ist durch und durch respektvoll, wertsch\u00e4tzend und demokratisch. Sie ist eine Herausforderung und bleibender Stachel im Fleisch aller derzeit im Entstehen begriffenen neuen Gemeindekonzepte.<\/p>\n<p>Grundlegend f\u00fcr die Zugeh\u00f6rigkeit zur Gemeinschaft der Christusgl\u00e4ubigen ist nach Paulus der Glaube an \u2013 besser: das Vertrauen auf \u2013 den Messias Jesus. Rituell markiert wird dies in der Taufe, die f\u00fcr Paulus (mindestens) zwei Aspekte beinhaltet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>a)<\/strong> In der Taufe werden die Getauften buchst\u00e4blich Christus-f\u00f6rmig. Das hat konkrete Auswirkungen auf das Leben und Handeln: \u201eWisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln.\u201c (R\u00f6m 6,3\u20134)<\/p>\n<p>In der Taufe vollziehen demnach die Glaubenden mit dem eigenen K\u00f6rper und der eigenen Existenz den Weg des Christus nach \u2013 durch den Tod hindurch ins Leben. F\u00fcr Paulus hei\u00dft das: \u201eIch bin mit Christus gekreuzigt worden. Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.\u201c (Gal 2,19f)<\/p>\n<p>Wer sich in dieser Weise ganz von diesem Christus pr\u00e4gen l\u00e4sst, buchst\u00e4blich Christus-f\u00f6rmig wird, kann nicht mehr in der gleichen Weise leben und handeln wie zuvor. Vielmehr wird das Handeln von diesem Christus gepr\u00e4gt, und das hei\u00dft: vom Gekreuzigten, der sich ans unterste Ende der sozialen Skala gestellt hat und den verachtetsten aller Tode gestorben ist \u2013 der aber von Gott auferweckt wurde und nun als der Sohn Gottes bekannt wird. Das stellt die herrschende Werteskala und die sozialen und politischen Machtverh\u00e4ltnisse auf den Kopf.<\/p>\n<p>Das hat Folgen: Wer diesem Christus zugeh\u00f6rig ist, kann nicht all die in der Gesellschaft herrschenden Machtstrukturen, die Gewaltverh\u00e4ltnisse, das Unrecht, die Gewinnmaximierung und all die vermeintlich alternativlosen Sachzw\u00e4nge weiterschreiben. Vielmehr kann und soll, wer diesem Christus zugeh\u00f6rig ist, neu und anders handeln, <em>Gott Frucht bringen<\/em> (R\u00f6m 7,4) oder auch als <em>neue Sch\u00f6pfung<\/em> (2 Kor 5,17) leben. F\u00fcr das gemeindliche Miteinander formuliert es ein Text aus dem Galaterbrief, der wahrscheinlich anl\u00e4sslich von Taufen gesprochen oder gesungen wurde, so: \u201eDenn alle seid ihr durch den Glauben S\u00f6hne und T\u00f6chter Gottes in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht m\u00e4nnlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.\u201c (Gal 3,26\u201328)<\/p>\n<p>Dies ist nicht weniger als eine Magna Charta f\u00fcr christliche Gemeinden. Alte Strukturen und Machtverh\u00e4ltnisse, die Menschen nach ihrer Herkunft, ihrem sozialen Status, ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung einteilen und bewerten, haben ausgedient. Angesagt sind dagegen vorbehaltlose Anerkennung von Frauen und M\u00e4nnern, Fremden und Einheimischen, Armen und Reichen, Jungen und Alten. Angesagt ist die Teilhabe aller.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>b)<\/strong> Die Taufe ist f\u00fcr Paulus grundlegend mit dem Geistempfang verbunden. Das pr\u00e4gt das Miteinander in der Gemeinde: \u201eDurch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getr\u00e4nkt.\u201c (1 Kor 12,13)<\/p>\n<p>Alle Getauften sind demnach Tr\u00e4ger, Tr\u00e4gerinnen des Heiligen Geistes, und in allen Getauften wirkt die Geistkraft. Dies hat konkrete Auswirkungen in den konkreten Gaben, die die Geistkraft schenkt und die Paulus Charismen nennt. Gemeint sind Begabungen, F\u00e4higkeiten oder auch getaufte Kompetenzen, so Thomas S\u00f6ding.<\/p>\n<p>Die Bandbreite der Charismen, die Paulus in den Gemeinden wahrnimmt, ist enorm. Paulus stellt sie in zwei Listen in 1 Kor 12,4\u201311 und R\u00f6m 12,4\u20138 zusammen. F\u00fcr ihn ist entscheidend, dass sie alle den <em>einen<\/em> Ursprung in der Geistkraft haben und dass in ihnen die Kraft Gottes wirkt. So gelingt es ihm, einerseits die Vielfalt und Verschiedenheit der Begabungen wahrzunehmen und zu w\u00fcrdigen. Andererseits ist dieser Blick dazu geeignet, auch die Zusammengeh\u00f6rigkeit all dieser Verschiedenheiten plausibel zu machen; denn alle Getauften bilden den Leib des Christus: \u201eIhr aber seid der Leib des Christus und jeder Einzelne ist ein Glied an ihm.\u201c (1 Kor 12,27)<\/p>\n<p>Jedes einzelne Glied ist notwendig f\u00fcr einen lebendigen Leib des Christus. Da gibt es keine Wichtigen und Unwichtigen; denn es braucht alle, damit der Leib funktionieren kann und der Christus wahrhaft erlebbar und erfahrbar werden kann.<\/p>\n<p>Grund f\u00fcr die geschenkten Begabungen und gleichzeitig Kriterium und Ma\u00dfstab, wie sie eingesetzt werden sollen, ist der Nutzen f\u00fcr alle: \u201eJedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen n\u00fctzt.\u201c (1 Kor 12,7)<\/p>\n<p>Ein solcher Blick auf die Getauften erm\u00f6glicht es, die F\u00e4higkeiten, die vorhanden sind, wahrzunehmen, wertzusch\u00e4tzen und daf\u00fcr zu sorgen, dass das Potential, das in all den verschiedenen Begabungen liegt, zur Entfaltung kommen kann. Dabei geht es nicht um Befugniszuteilungen \u2013 dass etwa nur bestimmte Menschen bestimmte Charismen h\u00e4tten und aus\u00fcben d\u00fcrften. Vielmehr zeigt schon ein kurzer Blick in die Gru\u00dfliste des R\u00f6merbriefs (R\u00f6m 16,1\u201316), dass verschiedenste Menschen, Frauen ebenso wie M\u00e4nner, Sklavinnen und Sklaven oder Freigelassene ebenso wie Freigeborene, Menschen j\u00fcdischer wie nichtj\u00fcdischer Herkunft, solche Charismen bis hin zum Charisma der Leitung und Verk\u00fcndigung ausge\u00fcbt haben.<\/p>\n<p>Nicht umsonst ist in den Strukturdebatten der j\u00fcngsten Zeit immer wieder auf diese biblischen Grundlagen als Inspiration f\u00fcr Pastoralkonzepte oder Kirchenentwicklungsstrategien rekurriert worden. Zu Recht ist in diesem Zusammenhang von Charismenf\u00f6rderung die Rede, von einer charismen-orientierten Pastoral oder gar von einer <em>Charisma-first-Strategie, <\/em>wie Stefan Moosburger schreibt. Dies ist grundlegend nicht nur f\u00fcr Pastoralkonzepte generell, sondern auch und gerade f\u00fcr die demokratischen Institutionen wie die R\u00e4te. Denn in diesen R\u00e4ten kommen getaufte Menschen zusammen, die mit unterschiedlichen und je speziellen Kompetenzen ausgestattet sind, die sie zum Nutzen der Gemeinde einbringen wollen. Noch deutlicher als der Begriff Charisma mag in der gegenw\u00e4rtigen Diskussion der Begriff Kompetenzen zum Ausdruck bringen, worum es geht. Es darf nicht dabei bleiben, durchaus wohlwollend, aber letztlich folgenlos von Charismen zu sprechen. Vielmehr gilt es, die vorhandenen Kompetenzen der Ratsmitglieder ernstzunehmen und zur Geltung kommen zu lassen. Allerdings l\u00e4sst sich kritisch fragen, ob die bisherigen Strukturen tats\u00e4chlich dazu geeignet sind. K\u00f6nnen und d\u00fcrfen die R\u00e4te wirklich Verantwortung \u00fcbernehmen? Welche Entscheidungskompetenz haben sie letztlich? Wird die besondere Stellung des Pfarrers der Verantwortungsbereitschaft und den Kompetenzen der Ratsmitglieder gerecht? Ist es gewollt, dass die R\u00e4te Position beziehen und selbst Ziele vorgeben? Gleicht die gegenw\u00e4rtige R\u00e4testruktur nicht \u00fcber manche Strecken einem Fahren mit angezogener Handbremse \u2013 wenn n\u00e4mlich vorhandene Kompetenzen nicht zur Geltung kommen d\u00fcrfen \u2013 oder auch einem Fahren auf Gleisen, deren Richtung immer schon vorgegeben ist \u2013 wenn n\u00e4mlich keine wirkliche Entscheidungskompetenz besteht?<\/p>\n<p>Damit verbunden ist die Frage, wie viel professionelle Kompetenz in den R\u00e4ten gewollt ist. Denkbar w\u00e4re es, gezielt Menschen mit bestimmten Kompetenzen und F\u00e4higkeiten anzufragen \u2013 nat\u00fcrlich unter der Voraussetzung, dass sie gew\u00e4hlt werden. Inspirationsquelle hierf\u00fcr k\u00f6nnte die Praxis in Schweizer Kirchgemeinden oder Schulpflegen sein, f\u00fcr die gezielt Frauen und M\u00e4nner mit den ben\u00f6tigten professionellen Kompetenzen gesucht werden. Solche gefragten Kompetenzen k\u00f6nnten neben den Finanzen auch Personalverantwortung, \u00d6ffentlichkeitsarbeit, handwerkliche und kreative F\u00e4higkeiten, ein Blick f\u00fcr soziale Fragen, Kulturmanagement, \u00d6kologie und Nachhaltigkeit, zeitgem\u00e4\u00dfe Kinder- und Jugendarbeit, Wissen, was Armut ist und vieles andere mehr, sein. Zweifellos sind solche Kompetenzen, auch professioneller Art, bereits heute in vielf\u00e4ltiger Weise in den R\u00e4ten und Gremien vertreten. Doch k\u00f6nnten Bem\u00fchungen um solche Kompetenzen gewiss noch verst\u00e4rkt werden \u2013 wohl wissend, dass es immer schwieriger wird, au\u00dferhalb der kirchenaffinen Milieus Menschen zu gewinnen, die bereit sind, ihre Kompetenzen im Kontext Kirche einzubringen. Hier liegen grunds\u00e4tzliche Fragen, die entschieden werden m\u00fcssen, wenn man Struktur\u00e4nderungen hin zu einer wirklichen Teilhabe an Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen vornehmen will.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Die Gemeinden des Paulus sind lokal angesiedelt<\/strong><\/h3>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>F\u00f6rderlich daf\u00fcr, dass sich Menschen engagieren, ist es, dass sp\u00fcrbar wird, dass sich durch das Engagement das lokale Umfeld zum Besseren ver\u00e4ndert. Attraktiv und lohnend scheint daher ein Engagement vor Ort. Dies l\u00e4uft allerdings dem Trend der Pastoralkonzepte der letzten Jahre deutlich entgegen; doch ist zu fragen, ob die immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Seelsorgeeinheiten oder Pastoralr\u00e4ume wirklich f\u00f6rderlich f\u00fcr die Einbindung von Menschen und f\u00fcr das Engagement vieler sind.<\/p>\n<p>Die Gemeinden im Neuen Testament sind jedenfalls Gemeinden an einem konkreten Ort. Paulus schreibt an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist (1 Kor 1,2). Man trifft sich in Hausgemeinden, also in H\u00e4usern oder Wohnungen von Gemeindemitgliedern. Das hei\u00dft: Es sind \u00fcberschaubare Gruppen, man kennt sich, man kann gemeinsam Leben gestalten und einander unterst\u00fctzen, man tr\u00e4gt nat\u00fcrlich auch Konflikte aus, wovon es in den Korintherbriefen reichlich Beispiele gibt, aber man wei\u00df: Es ist nicht egal, ob ich da bin oder nicht. Das ist eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr Engagement.<\/p>\n<p>Die Tatsache, dass sich auch heute noch viele Menschen in Gremien und R\u00e4ten engagieren und sogar eigens nach M\u00fcnchen reisen, um 50 Jahre gew\u00e4hlte Pfarrgemeinder\u00e4te zu feiern, mag meiner These widersprechen. Doch liegt in den gr\u00f6\u00dfer werdenden pastoralen Einheiten m.E. die Gefahr, dass pers\u00f6nliche Verbindlichkeit verloren geht. Engagement lebt \u2013 auch \u2013 von pers\u00f6nlichen Beziehungen. R\u00e4te k\u00f6nnen engagierte Verantwortungstr\u00e4ger und gestaltende Kr\u00e4fte vor Ort sein \u2013 sie k\u00f6nnen aber auch von den sich verselbstst\u00e4ndigenden Strukturen aufgesogen oder lahmgelegt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Kennzeichen der neutestamentlichen Gemeinden ist eine Vielfalt an Modellen und Strukturen<\/strong><\/h3>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Bei den paulinischen Gemeinden des Anfangs ist es nicht geblieben. Die Zeiten haben sich ver\u00e4ndert, die Gemeinden sind gewachsen, neue Situationen an unterschiedlichen Orten haben die Gemeinden immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. So ist es nicht verwunderlich, dass wir in den neutestamentlichen Schriften unterschiedliche Vorstellungen von Gemeinden und daher auch verschiedene Strukturmodelle finden. So kennen zum Beispiel die <em>Apostelgeschichte<\/em>the <em>Jakobusbrief<\/em> und der <em>Erste Petrusbrief<\/em> \u00c4ltestenr\u00e4te, die die Geschicke einer Gemeinde lenken (Apg 20,17; 21,18f; Jak 5,14; 1 Petr 5,1). Die <em>Pastoralbriefe<\/em> setzen eher auf <em>einen<\/em> Gemeindeleiter, einen Episkopos, das hei\u00dft einen Aufseher, der genau hinschaut (1 Tim 3,1\u20137). Sie kennen daneben aber auch ein Gremium von Diakonen, eine Gruppe von \u00c4ltesten oder auch eine Gruppe von Witwen (1 Tim 3,8\u201313; 5,3\u201316.17\u201322).<\/p>\n<p>Das <em>Johannesevangelium<\/em> ist dagegen eher skeptisch gegen\u00fcber \u00c4mtern. Vor allem Hirten erregen das Misstrauen der Gemeinde; denn es gibt nur einen guten Hirten: Jesus Christus selbst (Joh 10,1\u201321). Wenn Petrus im Schlusskapitel des Werkes (Joh 21) Hirte werden will, dann ist er auf einen Lehrer angewiesen: den J\u00fcnger, den Jesus liebte. Dar\u00fcber hinaus wird ihm aufgegeben, dass er lieben muss. Und die Erz\u00e4hlweise macht deutlich, dass er <em>trotz<\/em> seines Versagens bei der Verleugnung eine neue Chance bekommt. Er wird als fehlbarer und vergebungsbed\u00fcrftiger Hirte gezeichnet.<\/p>\n<p>Die <em>Offenbarung des Johannes<\/em> will im neuen Jerusalem nicht einmal mehr einen Tempel sehen; denn Gott und das Lamm wohnen direkt unter den Menschen. Die Stadt als Ganze hat die Form des Allerheiligsten und ist Ort der Gegenwart Gottes. Das Allerheiligste wird zum Lebensraum f\u00fcr die Bewohnerinnen und Bewohner der neuen Stadt \u2013 oder umgekehrt: Der Lebensraum der Bewohnerinnen und Bewohner der neuen Stadt wird zum Allerheiligsten. Es gibt kein Kultpersonal mit den entsprechenden Privilegien und Machtpositionen mehr, vielmehr haben alle gleicherma\u00dfen direkten Zugang zu Gott (Offb 21,1\u201322,5). Die Liste lie\u00dfe sich fortsetzen.<\/p>\n<p>Es kann nun gewiss nicht darum gehen, eines dieser Modelle als Rezept herzunehmen und umzusetzen. Vielmehr ist dieses Prinzip der Vielfalt inspirierend. Diese Vielfalt \u2013 und darin eingeschlossen auch Uneindeutigkeit oder Widerspr\u00fcchlichkeit \u2013 ist im Kanon unserer Heiligen Schrift erhalten geblieben. Damit wird den Leserinnen und Lesern bis heute einiges zugemutet \u2013 aber auch zugetraut.<\/p>\n<p>Es zeigt sich: Die neutestamentlichen Gemeinden reagierten mit gro\u00dfem Einfallsreichtum und in gro\u00dfer Freiheit auf sich ver\u00e4ndernde Situationen. Sie versuchten, jeweils in R\u00fcckbindung an die Botschaft Jesu, angemessene Antworten auf neue Herausforderungen zu finden. Sie entwickelten Bestehendes weiter, fanden oder erfanden neue Strukturen. Als die Schriften kanonisiert wurden, ist keines der Strukturmodelle als einzig g\u00fcltig erkl\u00e4rt worden. Lesen wir dies als Ermutigung f\u00fcr heute, nicht bei einem einmal gefundenen Modell zu verharren, sondern auf die Anforderungen der Zeit und des Kontextes zu reagieren, erfinderisch zu sein und in der Freiheit von Geisttr\u00e4gerinnen und Geisttr\u00e4gern auch neue Wege zu beschreiten, die den Herausforderungen unserer Zeit (zumindest) gerecht<em>er<\/em> become.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Die neutestamentlichen Texte ermutigen dazu, transparente und demokratische Strukturen zu st\u00e4rken<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die neutestamentlichen Perspektiven auf Menschen und speziell auf christusgl\u00e4ubige Menschen ermutigen dazu, die vor allem seit dem II. Vatikanum entstandenen demokratischen Organe der Mitbestimmung und Mitgestaltung keinesfalls aufzugeben, sondern sie vielmehr zeitgem\u00e4\u00df weiterzuentwickeln. Denn die (synoptischen) Evangelien zeichnen einen Jesus, der seine J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger an seiner Vollmacht teilhaben l\u00e4sst und mit ihnen seine Charismen teilt. Paulus macht ernst damit, dass jeder und jede Getaufte Geisttr\u00e4ger, Geisttr\u00e4gerin ist und Kompetenzen in die Gemeinde einzubringen hat. Die neutestamentlichen Gemeinden in ihrer Gesamtheit gehen h\u00f6chst unterschiedliche Wege, wie sie sich organisieren, und diese Vielfalt wird den Leserinnen und Lesern bis heute zugemutet und zugetraut.<\/p>\n<p>In einer zeitgem\u00e4\u00dfen Aufnahme und Weiterf\u00fchrung der neutestamentlichen Befunde gilt es demnach, alle Formen von Partizipation in den kirchlichen Strukturen zu st\u00e4rken. Eine Unterscheidung zwischen Klerikern und Laien ist den neutestamentlichen Texten ohnehin fremd. Vielmehr geht es um die W\u00fcrdigung von Taufe und Geistbegabung aller und um Beteiligung m\u00f6glichst vieler auf Augenh\u00f6he. Abschlie\u00dfend seien einige Beispiele m\u00f6glicher Konsequenzen benannt.<\/p>\n<ul>\n<li>Demokratisch gew\u00e4hlte Organe wie R\u00e4te auf allen Ebenen m\u00fcssen mehr Gewicht erhalten und mit realen Entscheidungs- und Leitungskompetenzen ausgestattet werden. Ihre Kontrollfunktion gegen\u00fcber den Leitungspersonen und -gremien muss gest\u00e4rkt werden.<\/li>\n<li>Vielfalt ist produktiver als Monokultur. Das gilt auch f\u00fcr kirchliche Gremien und Strukturen, in denen Frauen und M\u00e4nner, Verheiratete und Unverheiratete, Einheimische und Fremde, Alte und Junge, Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und aus unterschiedlichen Milieus und viele mehr vertreten sein m\u00fcssen. Es m\u00fcssen viele Stimmen geh\u00f6rt und viele Perspektiven eingebracht werden k\u00f6nnen. Dies ist umso bedeutsamer vor dem Hintergrund, dass bereits viele kritisch Denkende kaum mehr bereit sind, sich in bestehende Gremien ohne echte Chance auf Kompetenzeinbringung w\u00e4hlen zu lassen. Anzudenken w\u00e4ren in diesem Zusammenhang daher neue demokratische Beteiligungsformen wie Foren, Workshops oder \u00c4hnliches.<\/li>\n<li>Eine solche Vielfalt einerseits und tats\u00e4chliche Beteiligung und Kontrolle durch demokratisch gew\u00e4hlte und funktionsf\u00e4hige Organe andererseits sind ein Gegengewicht gegen m\u00f6glichen Machtmissbrauch einiger weniger. In diesen Tagen ist viel von kirchlichen Strukturen die Rede, die Machtmissbrauch erst erm\u00f6glichen oder sogar f\u00f6rdern. Wenn die Kirche dem entstandenen Vertrauensverlust entgegenwirken will, wird sie nicht umhin kommen, genau diese Strukturen auf den Pr\u00fcfstand zu stellen. Dabei kann es entlastend sein, diese Strukturen als historisch gewachsene wahrzunehmen. Gegen\u00fcber den vielf\u00e4ltigen Modellen des Anfangs ist ohnehin ein Traditions<em>verlust <\/em>festzustellen. Das k\u00f6nnte ein Ansto\u00df sein, sich auf einige jener Anfangstraditionen wieder neu zu besinnen.<\/li>\n<li>Gewiss sind Pfarrgemeinder\u00e4te nicht die L\u00f6sung f\u00fcr alle Probleme und Missst\u00e4nde in der Kirche. Doch steht und f\u00e4llt Kirche mit glaubw\u00fcrdigen Frauen und M\u00e4nnern, die f\u00fcr die Botschaft Jesu brennen, die diese Botschaft im Alltag und im lokalen Umfeld zu leben versuchen und auf dieser Basis in Kirche und Gesellschaft etwas in Bewegung bringen wollen. Sichtbar werden solche glaubw\u00fcrdigen Frauen und M\u00e4nner auch und gerade in den R\u00e4ten, die Raum f\u00fcr solches Engagement bieten. Dieser Raum ist aber durchaus noch ausbauf\u00e4hig.<\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>50 years of elected parish councils in Bavaria<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"menu_order":1462,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-32358","media-library","type-media-library","status-publish","hentry","media-library-category-laien","media-library-category-landeskomitee-der-katholiken"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>F\u00fcnfzig Jahre Pfarrgemeinderat - 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