{"id":32363,"date":"2023-07-17T14:36:23","date_gmt":"2023-07-17T12:36:23","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=innovation-auf-dem-acker"},"modified":"2025-11-14T13:46:47","modified_gmt":"2025-11-14T12:46:47","slug":"wie-digitalisierung-ressourcen-spart-grundlinien-aus-sicht-christlicher-sozialethik","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/wie-digitalisierung-ressourcen-spart-grundlinien-aus-sicht-christlicher-sozialethik\/","title":{"rendered":"How digitalisation saves resources"},"content":{"rendered":"<p>Am 23. Mai 2018 hat die <em>Leopoldina<\/em>, die Nationale Akademie der Wissenschaften, das 70seitige Diskussionspapier \u201eDer stumme Fr\u00fchling. Zur Notwenigkeit eines umweltvertr\u00e4glichen Pflanzenschutzes\u201c ver\u00f6ffentlicht. Demnach habe der Pestizideinsatz in Deutschland und vielen anderen L\u00e4ndern einen Punkt erreicht, an dem \u201ewichtige \u00d6kosystemfunktionen und Lebensgrundlagen ernsthaft in Gefahr sind.\u201c Das in die Schlagzeilen geratene und inzwischen auch im Alltag wahrnehmbare Insektensterben ist nur ein Aspekt davon. Es handele sich um ein \u201esystemisches Problem\u201c. Dies sei durch ein Verbot einzelner Pestizide, wie etwas Glyphosat, nicht in den Griff zu bekommen. Ein generelles Verbot ohne Alternativstrategie sei ebenso wenig ein gangbarer Weg. Die Landwirtschaft in Deutschland und weltweit steckt in einem tiefen Dilemma.<\/p>\n<p>Es gibt jedoch durchaus m\u00f6gliche L\u00f6sungsperspektiven: <em>smart farming<\/em>, \u201eintelligente Landwirtschaft\u201c. Diese eruiert mit Hilfe von Digitalisierung pr\u00e4zise den jeweiligen Bedarf an Pestiziden, D\u00fcngemitteln und Wasser, um die Bewirtschaftung von Feldern bedarfsgerecht umzustellen. So k\u00f6nnen in erheblichem Ma\u00df \u00f6kologische Belastungen einged\u00e4mmt, Ertr\u00e4ge verbessert und zugleich \u00f6konomisch Ressourcen gespart werden. Unter welchen Bedingungen, mit welchen Potenzialen, Hindernissen und Nebenwirkungen diese Hoffnung berichtigt ist, wird kontrovers diskutiert.<\/p>\n<p>Bevor ich mit einigen Sachinformationen und ethischen Diskussionsaspekten in das Thema einf\u00fchre, erlauben Sie mir eine pers\u00f6nliche Vorbemerkung. Warum besch\u00e4ftige ich mich als Theologe mit diesem scheinbar so religionsfernen Thema der digitalen Innovation auf dem Acker? Warum ist das ein Thema f\u00fcr die Katholische Akademie? Es ist f\u00fcr mich \u2013 kurz gesagt \u2013 eine exemplarische Herausforderung praktizierter Sch\u00f6pfungsverantwortung und christlicher Sozialethik. Innovationen auf dem Acker sind ein Brennpunkt hochkomplexer Umbr\u00fcche, Konflikte und Chancen, die grundlegend neue Denkweisen und Kooperationen fordern. Dazu braucht es einen klaren ethischen Kompass sowie die Bereitschaft des offenen Von-einander-Lernens ganz unterschiedlicher Akteure. N\u00f6tig ist ein Amalgam aus landwirtschaftlichem, \u00f6kologischem und soziokulturellem Wissen sowie politischem und \u00f6konomischem Gestaltungswillen. Global betrachtet stehen wir vor der Herausforderung, die rasant wachsende Menschheit auf der Grundlage einer weltweit dramatisch abnehmenden Verf\u00fcgbarkeit von fruchtbarem Boden zu ern\u00e4hren \u2013 und dies unter den Bedingungen von Klimawandel, globalem Agrarwettbewerb und technischem Wandel.<\/p>\n<p>Es ist kein Zufall, dass Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft eines der Schl\u00fcsselthemen der Enzyklika <em>Laudato si'<\/em> darstellt. Auch die Deutsche Bischofskonferenz hat sich wiederholt zu den ethischen Hausforderungen zukunftsf\u00e4higer Landwirtschaft ge\u00e4u\u00dfert, zuletzt zum Aspekt des Bodenschutzes. Sch\u00f6pfungsverantwortung im Kontext der Landwirtschaft braucht neue Synthesen aus \u00f6konomisch-technischer und \u00f6kologischer Sachkenntnis sowie ethischer Vernunft und politischem Gestaltungswillen. Die Kooperation von <em>acatech<\/em> und der Katholischen Akademie bietet hier ein hervorragendes Lernfeld f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung der Perspektiven von technischer Innovation und einer umfassenden ethisch-kulturellen Einordnung aktueller Entwicklungen.<\/p>\n<p>Sch\u00f6pfungstheologisch bietet sich dabei die Chance, vergessene Aspekte wiederzuentdecken: Von ihrem biblischen Ursprung her ist die Sch\u00f6pfungsethik eine Gestaltungsethik, die auf ein Gleichgewicht von \u201ebebauen und beh\u00fcten\u201c (Gen 2,15) zielt. Schon im antiken Israel wurde die Idee der Sch\u00f6pfungsverantwortung, die stark auf den Bereich der Landwirtschaft konzentriert war, in einem erstaunlich hohen Ma\u00df mit biologischem und \u00f6kologischem Wissen untermauert. So erkennen wir beispielsweise heute, wie sinnvoll das Brachjahr war als Zeit, in der sich der Boden erholen konnte. Die vielen Vorschriften f\u00fcr reines Wasser erweisen sich als hygienische \u00dcberlebensstrategien. Jakobs Unterscheidung der schwarzen und wei\u00dfen Schafe (Gen 30) beruhte auf genauer Beobachtung von Vererbung. Die Sch\u00f6pfungsberichte verarbeiten in narrativer Form viel von dem damaligen Wissen \u00fcber Naturzusammenh\u00e4nge. Analog braucht Sch\u00f6pfungsverantwortung heute eine Rezeption des zeitgem\u00e4\u00dfen Wissens, um in fruchtbarer Weise zu gestaltender Verantwortung zu bef\u00e4higen. Die Leitidee der folgenden Ausf\u00fchrungen ist vor diesem Hintergrund eine Ethik verantworteter Innovation.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Teilfl\u00e4chenspezifische Bewirtschaftung durch Digitalisierung<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Statt des wertenden Begriffs <em>smart farming<\/em> kann man genauer auch von Pr\u00e4zisionslandwirtschaft (<em>precision farming<\/em>) sprechen. Gemeint ist eine teilfl\u00e4chenspezifische Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Fl\u00e4chen, bei der digitaler Technologien zur \u00dcberwachung und Optimierung landwirtschaftlicher Produktionsverfahren eingesetzt werden. Stellvertretend f\u00fcr die wissenschaftliche und fachpolitische Literatur sei auf die \u2013 f\u00fcr die folgenden Ausf\u00fchrungen wesentliche \u2013 \u201eStudie zur Bewertung wissenschaftlicher und technologischer Optionen \u2013 Pr\u00e4zisionslandwirtschaft und die Zukunft der Landwirtschaft in Europa\u201c (2016) des Wissenschaftlichen Dienstes des Europ\u00e4ischen Parlaments verwiesen. F\u00fcr Hintergrundrecherchen sowie Publikationshinweise danke ich Herrn Benjamin Nummert von der Gesch\u00e4ftsstelle des Sachverst\u00e4ndigenrates Bio\u00f6konomie Bayern sowie Herrn Michael Zachmeier, Studienleiter der Katholischen Akademie, der die Kooperation mit <em>acatech <\/em>sowie auch die mit dem Deutschen Museum in der Reihe \u201eWissenschaft f\u00fcr jedermann\u201c betreut.<\/p>\n<p>Mittels dieser Technologien werden intensiv geobiologischen Informationen f\u00fcr ortsgenaue Kartierungen von Bodenzustand, Ertr\u00e4gen und Pflanzenparametern bereitstellt. Anstatt ein ganzes landwirtschaftliches Feld nach dem Gie\u00dfkannenprinzip mit derselben Menge an D\u00fcngemitteln zu behandeln, werden in der Pr\u00e4zisionslandwirtschaft unterschiedliche Gegebenheiten innerhalb eines Feldes gemessen und die D\u00fcnge-, Pflanzenschutz-, Bew\u00e4sserungs- oder Erntestrategien entsprechend angepasst. Dies spart Ressourcen und vermeidet den \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Einsatz von Chemikalien; es erm\u00f6glicht einen wirksameren Einsatz von Stickstoffd\u00fcnger bei gleichzeitiger Verringerung von Stickstoffr\u00fcckst\u00e4nden im Boden, da bedarfsgerecht dosierte D\u00fcngung und Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln die Auswaschung dieser Stoffe ins Grundwasser massiv verringert.<\/p>\n<p>Analoges gilt f\u00fcr die Bewirtschaftung von Tierbest\u00e4nden, bei denen mit Hilfe digitaler Informationserfassung und -verarbeitung der spezifische Futtermittel- oder Medikamentenbedarf fr\u00fchzeitig erfasst und entsprechend geregelt werden kann. Neue IT-Technologien helfen, \u00c4cker, W\u00e4lder und Viehbest\u00e4nde effizienter zu bewirtschaften, Sch\u00e4dlinge gezielter zu bek\u00e4mpfen und das Pflanzenwachstum besser zu kontrollieren. Die Daten daf\u00fcr liefern Satelliten aus dem Weltall, Drohnen, die \u00fcber Felder, Wiesen und Waldgebiete fliegen oder Sensoren, die an den landwirtschaftlichen Fahrzeugen angebracht sind. Kleine elektrisch betriebene Schwarmfahrzeuge k\u00f6nnen relativ autonom ganz unterschiedliche Anbaugebiete bewirtschaften. All dies erm\u00f6glicht eine standortspezifische Optimierung von Produktionsprozessen anhand gemessener Daten von Boden, Pflanzen und Wasserversorgung oder von Tieren mittels Sensorik, Elektronik, Informations- und Bildverarbeitung sowie von technischer Automatisierung. Eine Voraussetzung daf\u00fcr ist die kontinuierlich steigende Rechenleistung und Datenvernetzung der Computer. Strukturell neu ist, dass damit nicht nur Hochtechnologie f\u00fcr Gro\u00dfbetriebe vorangetrieben wird, sondern ebenso eine dezentrale Miniaturisierung von Landwirtschaftsmaschinen im mittelst\u00e4ndischen Bereich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Potentiale des <em>smart farming<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die Methoden der Pr\u00e4zisionslandwirtschaft versprechen eine gezielte Steigerung der Quantit\u00e4t sowie der Qualit\u00e4t landwirtschaftlicher Erzeugnisse bei gleichzeitiger Senkung der Kosten sowie der Auswirkungen auf die Umwelt. Digitalisierung und damit zur Verf\u00fcgung stehende Datenmengen erm\u00f6glichen nicht nur punktuelle Applikation von D\u00fcnge- und Pflanzenschutzmitteln, sondern auch deren Planung, Vorbereitung und Dokumentation. Entsprechende systemisch integrierte Prozess-Managementsysteme befinden sich in der Entwicklung. Diese k\u00f6nnen Anwendern helfen, die Planung, Durchf\u00fchrung und Dokumentation zu verbessern, indem Wissen, Beratung, Praxis und Maschine miteinander verkn\u00fcpft werden. Die Digitalisierung kann dazu beitragen, verschiedene Prozesse und Akteure durch vielf\u00e4ltige Informationen miteinander zu verkn\u00fcpfen. Dazu z\u00e4hlen neben dem Landwirt unter anderem IT-Dienstleister, Landtechnikhersteller und Berater. Je mehr Daten erfasst werden, desto besser die M\u00f6glichkeit der Nachverfolgung bei Problemf\u00e4llen.<\/p>\n<p>Eine vision\u00e4re Perspektive bietet das sogenannte <em>vertical farming<\/em>. Dieses verbindet <em>urban gardening<\/em> und Intensivlandwirtschaft. Gem\u00fcse- und Getreideanbau sowie Fischzucht werden in st\u00e4dtischen Hochh\u00e4usern in geschlossenen Kreisl\u00e4ufen mit k\u00fcnstlichem Licht statt Sonne, Steinwolle statt Ackerboden, entsprechend geringem Fl\u00e4chenbedarf, optimierter N\u00e4hrstoffverwertung und minimierten Transportkosten betrieben. Nach den Pl\u00e4nen des New Yorker Mikrobiologen Dickson Despommier soll so eine 30st\u00f6ckiges Treibhaus 50.000 Menschen mit Gem\u00fcse, Getreide und Fisch ern\u00e4hren und j\u00e4hrlich 50 Millionen Dollar Gewinn abwerfen. Trotz weltweiter Versuche zu solchen Modellen einer radikal von den bisherigen Formen der Landwirtschaft entkoppelten Form der Lebensmittelerzeugung ist es bisher kaum m\u00f6glich, die Auswirkungen des <em>vertical farming<\/em> auf die Ern\u00e4hrungschancen und Agrarm\u00e4rkte er Zukunft sowie auf die Umwelt und die in der Landwirtschaft arbeitenden Menschen abzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Landwirtschaft als Treiber der Digitalisierung<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die Landwirtschaft ist bereits deutlich st\u00e4rker digitalisiert als andere Branchen. So macht die Software und Sensorik bei Landmaschinen inzwischen 30 % der Wertsch\u00f6pfung aus, w\u00e4hrend sie in der Autoindustrie lediglich 10% betr\u00e4gt. Nach Angaben der <em>International Federation of Robotics <\/em>ordern Landwirte ein Viertel aller Serviceroboter weltweit. Ein mittlerer Betrieb kann mehrere zehntausend Euro pro Jahr durch <em>smart farming<\/em> sparen, indem er bei gleicher Wirkung weniger D\u00fcngemittel und Pestizide kaufen muss. Zugleich k\u00f6nnen die Ertr\u00e4ge deutlich gesteigert werden ohne dabei zus\u00e4tzlich die Umwelt zu belasten. Selbst viele Biobauern setzten inzwischen auf <em>smart farming<\/em>. Sie ist ein wichtiges Handlungsfeld der Bio\u00f6konomie, deren Potenzial von der Europ\u00e4ischen Kommission auf 1,5 Billionen Euro im Jahr (sic!) gesch\u00e4tzt wird.<\/p>\n<p>Manche sprechen bereits von <em>Landwirtschaft 4.0<\/em>, also einer neuen Stufe der Agrarrevolution, die durch Digitalisierung erm\u00f6glicht werde. Dabei ist die Landwirtschaft nicht nur Anwendungsfeld der technischen Innovationen, sondern selbst ein Schrittmacher und Treiber der digitalen Wirtschaft: Allein in Deutschland floss knapp eine Milliarde Risikokapital im ersten Halbjahr 2017 in junge Unternehmen der Agrartechnologie, so die Angaben bei C. Birnesser, in Smart Farming. Der digitale Bauernhof, in: techtag 13\/11\/2017. Deutsche Traditionsfirmen wie <em>Claas <\/em>or <em>Fendt<\/em> sind hier ganz vorne mit dabei. Einige Beispiele k\u00f6nnen den Wandel veranschaulichen:<\/p>\n<ul>\n<li>Assistenzsysteme bei Traktoren, die auch bei schlammigem oder absch\u00fcssigem Boden sehr genau die Spur halten und damit Ernteverluste minimieren.<\/li>\n<li>Kleine Agrar-Roboter auf R\u00e4dern, die den schweren Traktor ersetzen und so Bodenverdichtung vermeiden, z.B. <em>BoniRob<\/em>: Ein vierr\u00e4driger Roboter, der \u00fcbers Feld f\u00e4hrt, mit einer Kamera den Boden scannt, Unkraut erkennt und es gezielt mechanisch, also ohne Pestizide beseitigt.<\/li>\n<li>Der Saatroboter \u201eXaver\u201c von Fendt, der nur 40 kg wiegt, erstmals im November 2017 auf der <em>Agritechnica<\/em> in Hannover vorgestellt wurde, elektrobetrieben ist und 70% weniger Energie als ein Traktor f\u00fcr die gleiche Arbeit braucht. Xaver ist aus dem EU-Forschungsprojekt MARS (<em>Mobile Agriculture Robot Swarms<\/em>), das Fendt in Zusammenarbeit mit der Hochschule Ulm durchgef\u00fchrt hat, hervorgegangen.<\/li>\n<li>Drohnen k\u00f6nnen Jungtiere z.B. Rehe, die sich in den Feldern versteckt haben, vor der Mahd erkennen und helfen, sie zu sch\u00fctzen.<\/li>\n<li>Moderne Melkroboter, die das Euter zuvor reinigen, erm\u00f6glichen es, Entz\u00fcndungen vorzubeugen. Zugleich erheben sie Daten aus der Milch und k\u00f6nnen auf diese Weise fr\u00fchzeitig gesundheitliche Probleme der Kuh erkennen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Entwicklungen, von denen hier nur exemplarisch wenige genannt wurden und die auf eine rege Nachfrage sto\u00dfen, zeigen, dass das Bild der traditionsverhafteten Landwirtschaft recht einseitig, ist. Zumindest gibt es gleichzeitig mit der Traditionspflege ein erhebliches Ma\u00df an Innovationsbereitschaft und Experimentierfreude in der Landwirtschaft. Die Digitalisierung wandelt das Berufsbild erheblich. Sie f\u00fchrt zu einem pluralen Nebeneinander ganz unterschiedlicher Formen der Bewirtschaftung, der technischen Ausr\u00fcstung und der Mentalit\u00e4ten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Schattenseiten und Risiken des <em>precision farming<\/em> <\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Jede Entwicklung hat auch ihre Schattenseiten, Risiken und Hindernisse. Wo liegen diese im Bereich des <em>precision farming<\/em>?<\/p>\n<ul>\n<li>Es fordert nicht unerhebliche Investitionen, die mit Risiken f\u00fcr die Bauern verbunden sind. Sie ben\u00f6tigen fundierte Entscheidungsgrundlagen f\u00fcr technische Investitionen sowie die damit verbundenen Entwicklungspfade und neuen Abh\u00e4ngigkeiten.<\/li>\n<li>Die Investitionen lohnen sich eher f\u00fcr Gro\u00df- oder Mittelstandsbetriebe, was die Verdr\u00e4ngung von Kleinbauern oder Nebenerwerbsbetrieben beschleunigt.<\/li>\n<li>Gerade in l\u00e4ndlichen Regionen fehlt es oft noch erheblich an Infrastruktur und Glasfasernetzen mit hinreichend schnellen Internetverbindungen.<\/li>\n<li>Es ergeben sich komplexe Anforderungen hinsichtlich von Datenschutz, -sicherheit und \u2011hoheit.<\/li>\n<li>Landwirte sind in der Regel keine IT-Spezialisten und ben\u00f6tigen viel Zeit, M\u00fche und Beratung zur Einarbeitung.<\/li>\n<li>Die zielgerichtete Erhebung der Daten und die Ausf\u00fchrung der aus ihnen abgeleiteten Bedarfe erfordert Kompetenzen, die das Berufsbild des Landwirtes wandeln und weiter von dem des Bauern mit unmittelbar naturverbundenem Wissen entfernt.<\/li>\n<li>Das Versprechen abstrakt berechneter Optimierungspotenziale steht einem grundlegenden Misstrauen gegen\u00fcber, das sich aus negativen Erfahrungen mit dem industriellen Leitbild der Agrarproduktion hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf \u00f6kologische und soziokulturelle Wirkungszusammenh\u00e4nge speist.<\/li>\n<li>Gerade die Landwirtschaft ist \u2013 besonders im Bereich des Umgang mit Tieren \u2013 auf ein sicheres und reibungsloses Funktionieren angewiesen und kann sich einen auch nur kurzzeitigen Ausfall von komplexen Systemen, beispielsweise im Bereich der F\u00fctterung in keinem Fall leisten. Man m\u00fcsste also f\u00fcr den Bedarfsfall rasch auf manuelles Management umstellen k\u00f6nnen, was als M\u00f6glichkeit vorzuhalten recht aufw\u00e4ndig ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus sozialethischer Sicht ist es wichtig, von Anfang an die vielschichtigen Ambivalenzen der Digitalisierung im Blick zu behalten. Es braucht Augenma\u00df, um die Chancen zu nutzen, ohne sich von etwas abh\u00e4ngig zu machen, dass am Ende mehr Probleme erzeugt als l\u00f6st.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Nachhaltige Intensivierung: ethische Kriterien und offene Fragen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Digitale Innovation auf dem Acker zielt wesentlich auf eine Synthese von Ressourcenschonung bzw. -einsparung und Ertragssteigerung. Ob und wie eine solche \u201enachhaltige Intensivierung\u201c (sustainable intensification) gelingen kann, ist umstritten. Als Anregung f\u00fcr die Diskussion skizziere ich im Folgenden thesenartig f\u00fcnf Kriterien f\u00fcr ein ethisch verantwortbares Konzept von nachhaltiger Intensivierung. Daran sind auch die Entwicklungen digitaler Landwirtschaft zu messen:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Vorrang f\u00fcr menschliche Ern\u00e4hrung<\/em>: Ern\u00e4hrungssicherung f\u00fcr die wachsende Menschheit muss durch eine Steigerung landwirtschaftlicher Produktion sichergestellt werden. Im Konkurrenzfall hat die Nahrungserzeugung Vorrang vor der Erzeugung von Energie und industriell nutzbarer Biomasse auf dem Acker. Nachhaltige Intensivierung darf nicht zu einer Reduktion der Vielfalt in der Ern\u00e4hrung durch Fokussierung auf einige wenige, besonders ertragreiche Pflanzen f\u00fchren. Um Krisenrobustheit (<em>resilience<\/em>) zu erh\u00f6hen bzw. zu erhalten ist eine Analyse der Auswirkung sich \u00e4ndernde Produktionsmuster auf Nahrungsmittelverf\u00fcgbarkeit und den Zugang zu Nahrung, insbesondere in \u00e4rmeren Regionen, zu pr\u00fcfen. Digitale Optimierungsmodelle m\u00fcssen diese umfassenden Zusammenh\u00e4nge im Blick behalten und d\u00fcrfen nicht kurzsichtig auf rein betriebswirtschaftliche Maximierung ausgerichtet sein.<\/li>\n<li><em>Gesamtkonzept l\u00e4ndlicher Entwicklung<\/em>: Agrarpolitik und Digitalisierung haben massive Auswirkungen auf die Entwicklung l\u00e4ndlicher Regionen. Die digitale Automatisierung vieler Vorg\u00e4nge kann in Spannung stehen zu dem aus sozialpolitischen Gr\u00fcnden wichtigen Ziel, kleinb\u00e4uerliche Strukturen und Arbeitspl\u00e4tze im l\u00e4ndlichen Raum zu erhalten oder auszubauen (in der internationalen Fachdebatte ist von \u201eILUC\u201c: <em>indirect landuse change<\/em>, die Rede). Bewertungsma\u00dfstab muss ein kontextspezifisches Gesamtkonzept f\u00fcr die l\u00e4ndliche Entwicklung in der jeweiligen Region sein. F\u00fcr die l\u00e4ndliche Entwicklung ist beispielsweise auch die regionale Produktion und Vermarktung von Nahrungsmitteln ein wichtiger Faktor.<\/li>\n<li><em>Nachhaltige Entwicklung<\/em>: Angesichts der prek\u00e4ren Lage der weltweiter \u00d6kosystemdienstleistungen kommt es in besonderer Weise auf die Beachtung systemischer Effekte und Gesamtbilanzen hinsichtlich einer global nachhaltigen Entwicklung an. Diese sind oft negativ, wenn beispielsweise f\u00fcr noch so effiziente Plantagen ganze Regenw\u00e4lder abgeholzt werden, oder wenn im Rahmen von Rapsanbau f\u00fcr Energiegewinnung der Einsatz von Pestiziden massiv steigt, weil die negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit nicht so unmittelbar sichtbar und nachweisbar sind wie beim Lebensmittelanbau. Der Hauptanteil der Produktionssteigerung muss von bestehendem, landwirtschaftlich genutztem Land kommen. Die Landwirtschaft bedarf einer Integration von Ertrags- und Naturschutzzielen, z.B. durch Boden- und Gew\u00e4sserschutz sowie Ma\u00dfnahmen zur Erhalt von Biodiversit\u00e4t und sonstigen \u00d6kosystemdienstleistungen. Auf diese Ziele kann und muss die digitale Intensivierung wesentlich ausgerichtet werden.<\/li>\n<li><em>Tierwohl<\/em>: Intensivierung in der Viehwirtschaft wird h\u00e4ufig mit Produktionsformen zu Lasten des Tierwohls assoziiert. Um dies zu \u00e4ndern, ist eine Einbettung der Strategien in ethische Leitlinien des Tierwohls und der Tiergesundheit von entscheidender Bedeutung. Schmerzvermeidung ist ein wichtiges, jedoch kein hinreichendes Kriterium des ethisch verantwortlichen Umgangs mit Tieren. Auch die \u201eW\u00fcrde der Kreaturen\u201c (Schweizer Verfassung) ist zu ber\u00fccksichtigen, wie dies vielf\u00e4ltig in der traditionellen b\u00e4uerlichen Landwirtschaft praktiziert wurde und wird. Da die rapide weltweite Steigerung der Nachfrage tierischer Produkte nicht nachhaltig zu befriedigen ist, stehen auch die Konsumenten und die Verbraucherverb\u00e4nde in die Mitverantwortung f\u00fcr ein radikales Umsteuern.<\/li>\n<li><em>Transparenz<\/em>: Nachhaltige Produktionsweise muss kontrollierbar und dokumentierbar sein. Dabei kann auf bestehende Zertifizierungssysteme zur\u00fcckgegriffen werden. Diese stehen jedoch auf Grund mangelnder allgemein anerkannter, transparenter und praktisch kontrollierbarer Kriterien in der Kritik. Sie m\u00fcssen verbessert werden, um Vertrauen zur\u00fcckzugewinnen und nachhaltigkeitsorientierte Nachfrage der Verbraucher zu erm\u00f6glichen. Dabei kann die digitale Erfassung von Daten sehr hilfreich sein. Diese sollte \u00fcber betriebswirtschaftliche und \u00f6kologische Analysen hinaus auch strategische Aspekte ber\u00fccksichtigen, um weitsichtig auf die tiefgreifenden und weltweit vernetzten, jedoch sehr unterschiedlichen Umbr\u00fcche der Bio\u00f6konomie reagieren zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine intelligente und weitsichtige Landnutzung ist eine der wichtigsten Quellen f\u00fcr die Zukunftssicherung der wachsenden Menschheit, die Ende des Jahrhunderts nach UN-Sch\u00e4tzungen 11 Milliarden Menschen umfassen wird. Die Chancen, diese mit einer ausreichenden Menge an hochwertigen Nahrungsmitteln versorgen zu k\u00f6nnen, sind trotz Klimawandel durchaus gut. Ihre Umsetzung erfordert jedoch eine enorme Anstrengung in Kombination aus \u00f6konomischer, \u00f6kologischer und soziokultureller Weitsicht. Das n\u00f6tige Wissen ist vorhanden; was fehlt ist vor allem eine neue Qualit\u00e4t der Kooperation zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, Kompetenzbereichen und L\u00e4ndern. Dies ist eine ethische Aufgabe.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>How digitalisation saves resources<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":112264,"menu_order":1476,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-32363","media-library","type-media-library","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","media-library-category-acatech","media-library-category-agrarwirtschaft","media-library-category-boden","media-library-category-digitalisierung","media-library-category-laudato-si","media-library-category-nachhaltigkeit","media-library-category-oekologie","media-library-category-umweltschutz","focus-area-klimawandel"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - 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