{"id":32383,"date":"2023-07-17T14:36:39","date_gmt":"2023-07-17T12:36:39","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=vom-pflegefall-zum-gepflegten-menschen"},"modified":"2025-12-05T15:25:00","modified_gmt":"2025-12-05T14:25:00","slug":"grundlegendes-zur-pflegebeduerftigkeit-im-alter","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/grundlegendes-zur-pflegebeduerftigkeit-im-alter\/","title":{"rendered":"Grundlegendes zur Pflegebed\u00fcrftigkeit im Alter"},"content":{"rendered":"<p>Das Alter hat angesichts der Ausdehnung des Lebens an Zeitraum und Bedeutung gewonnen. Rein zeitlich betrachtet kann dieser letzte Lebensabschnitt vor dem Hintergrund der gestiegenen Lebenserwartung durchaus zu einer dominanten Lebensphase werden. Das Alter ist aber auch charakterisiert durch die Zunahme alterskorrelierter chronischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Krebserkrankungen und durch Funktionsverluste, resultierend aus den altersabh\u00e4ngigen physiologischen Ver\u00e4nderungsprozessen von Organen und Organsystemen. Zu den altersabh\u00e4ngigen, mit kognitiven Funktionsverlusten einhergehenden Ver\u00e4nderungsprozessen geh\u00f6rt beispielsweise die Demenz.<\/p>\n<p>Ob das Alter eher in Gesundheit oder in Krankheit verbracht wird, h\u00e4ngt von verschiedenen Faktoren ab. Die Kompressionstheorie geht davon aus, dass \u00e4ltere Menschen trotz steigender Lebenserwartung von funktionalen Einschr\u00e4nkungen verschont bleiben und Krankheit und Einschr\u00e4nkungen erst in den letzten Lebensjahren auftreten. Die Expansionstheorie dagegen geht davon aus, dass die zus\u00e4tzlichen Lebensjahre nicht in Gesundheit, sondern eher im kranken Zustand verbracht werden aufgrund innovativer Behandlungsmethoden, die die Lebenserwartung der Menschen verl\u00e4ngern, aber nur selten zur Wiederherstellung der Gesundheit beitragen. Anzumerken bleibt, dass sowohl die Kompressions- als auch die Expansionstheorie zu komplex sind, um sie f\u00fcr allgemeing\u00fcltige Aussagen wie die Vorhersage von Erkrankungszeitpunkten nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Alter kann jeder Mensch beispielsweise durch Unfall oder Krankheit auf Hilfe im Alltag angewiesen sein. In der Regel stellt eine pl\u00f6tzlich eintretende Pflegebed\u00fcrftigkeit alle Beteiligten vor gro\u00dfe Herausforderungen und ist mit vielen Fragen verbunden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Pflegebed\u00fcrftigkeit nach dem Sozialgesetzbuch<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Begriff der \u201ePflegebed\u00fcrftigkeit\u201c wurde erstmals im Jahr 1995 mit der Einf\u00fchrung der sozialen Pflegeversicherung definiert. Laut dem elften Sozialgesetzbuch (SGB XI) gelten diejenigen Menschen als pflegebed\u00fcrftig, \u201edie wegen einer k\u00f6rperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung f\u00fcr die gew\u00f6hnlichen und regelm\u00e4\u00dfig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des t\u00e4glichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich f\u00fcr mindestens sechs Monate, in erheblichem oder h\u00f6herem Ma\u00dfe der Hilfe bed\u00fcrfen\u201c.<\/p>\n<p>Ma\u00dfgeblich f\u00fcr das Vorliegen von Pflegebed\u00fcrftigkeit sind gesundheitlich bedingte Beeintr\u00e4chtigungen der Selbst\u00e4ndigkeit oder der F\u00e4higkeit in den folgenden sechs Lebensbereichen:<\/p>\n<ol>\n<li>Mobilit\u00e4t, wie beispielsweise die Fortbewegung innerhalb der eigenen Wohnung, Positionswechsel im Bett, das Halten einer stabilen Position im Sitzen<\/li>\n<li>kognitive und kommunikative F\u00e4higkeiten, wie beispielsweise zeitliche und \u00f6rtliche Orientierung, das Erkennen von Personen aus dem eigenen Umfeld, die Erinnerung an wesentliche Ereignisse, das Mitteilen von Bed\u00fcrfnissen, die Beteiligung an Gespr\u00e4chen<\/li>\n<li>Verhaltensweisen und psychische Problemlagen wie beispielsweise n\u00e4chtliche Unruhe, selbstsch\u00e4digendes Verhalten, Aggression anderen Personen gegen\u00fcber, Abwehr pflegerischer Ma\u00dfnahmen, \u00c4ngste<\/li>\n<li>Selbstversorgung wie beispielsweise K\u00f6rperpflege, Zubereitung der Nahrung, Nahrungsaufnahme<\/li>\n<li>Bew\u00e4ltigung von und selbst\u00e4ndiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen wie beispielsweise Medikamenteneinnahme, Wundversorgung, Arztbesuche, Einhalten von Di\u00e4ten<\/li>\n<li>Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte wie beispielsweise die Strukturierung des Tagesablaufs, Eigenbesch\u00e4ftigung, Zukunftsplanung, Interaktion mit Angeh\u00f6rigen und Bekannten<\/li>\n<\/ol>\n<p>Bei der Ermittlung des Schweregrades der Pflegebed\u00fcrftigkeit fallen die einzelnen Bereiche prozentual unterschiedlich ins Gewicht. Die Lebensbereiche werden durch die Begutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) betrachtet und unterschiedlich gewichtet. Der Lebensbereich Selbstversorgung erf\u00e4hrt mit 40 Prozent die h\u00f6chste Gewichtung, gefolgt vom Bereich Umgang mit krankheitsspezifischen\/therapiebedingten Anforderungen mit 20 Prozent und den Bereichen Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte, kognitive und kommunikative F\u00e4higkeiten beziehungsweise Verhaltensweisen und deren Problemlagen mit jeweils 15 Prozent und zuletzt der Lebensbereich Mobilit\u00e4t mit 10 Prozent.<\/p>\n<p>Der Begutachter wird das Ausma\u00df der Einschr\u00e4nkung der Selbstst\u00e4ndigkeit oder der F\u00e4higkeiten anschauen und eine Gesamtbewertung vornehmen. Dann erfolgt die Einstufung in einem der f\u00fcnf Pflegegrade. Zum 1. Januar 2017 wurden die Pflegestufen durch die Pflegegrade abgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Entscheidend f\u00fcr die Einstufung in einem Pflegegrad sind der Grad der Selbstst\u00e4ndigkeit, die F\u00e4higkeiten des jeweiligen Pflegebed\u00fcrftigen sowie die ben\u00f6tigte personelle Unterst\u00fctzung. Im Fokus der Begutachtung stehen damit die Selbstst\u00e4ndigkeit und die F\u00e4higkeiten pflegebed\u00fcrftiger Menschen. Die Kernfragen sind dabei: Was kann ein Mensch noch alleine? Wobei ben\u00f6tigt er personelle Unterst\u00fctzung?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Die Leistungen der Pflegeversicherung<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Leistungen der Pflegeversicherung k\u00f6nnen die Versicherten auf Antrag erhalten. Dazu wendet sich der Versicherte an seine Pflegekasse. Die Leistungen werden ab Antragstellung gew\u00e4hrt, fr\u00fchestens jedoch von dem Zeitpunkt an, in dem die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen.<\/p>\n<p>Das Recht auf Selbstbestimmung spiegelt sich beispielsweise in der M\u00f6glichkeit, \u00fcber die Art der Pflege zu entscheiden. So hat ein pflegebed\u00fcrftiger Mensch die Wahl, ob er sich von einem Angeh\u00f6rigen oder einem Pflegedienst zu Hause pflegen lassen oder lieber in einem Heim untergebracht werden m\u00f6chte. Auch wenn die Unterbringung in einem Heim als Wahlm\u00f6glichkeit besteht, so unterst\u00fctzt die Pflegeversicherung mit ihren Leistungen vorrangig die h\u00e4usliche Pflege.<\/p>\n<p>Pflegebed\u00fcrftige, die zu Hause durch einen ambulanten Pflegedienst versorgt werden, k\u00f6nnen Sachleistungen entsprechend ihres Pflegegrades beanspruchen. Der Pflegedienst rechnet erbrachte Sachleistungen zur Verg\u00fctung seiner Dienstleistungen direkt mit der Pflegeversicherung ab. Eine weitere M\u00f6glichkeit stellt die Inanspruchnahme von Kombinationsleistungen dar. Pflegebed\u00fcrftige, die sich sowohl von einem Angeh\u00f6rigen als auch von einem Pflegedienst versorgen lassen, k\u00f6nnen Pflegegeld und Sachleistungen kombinieren. Pflegebed\u00fcrftige, die zu Hause gepflegt werden, k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich einen zweckgebundenen Entlastungsbeitrag in Anspruch nehmen. Mit dieser Leistung kann der Pflegebed\u00fcrftige beispielsweise seine Betreuung im Alltag sicherstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Pflegesachleistungen<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Pflegesachleistungen k\u00f6nnen differenziert werden in k\u00f6rperbezogene Pflegema\u00dfnahmen wie Waschen, K\u00e4mmen, Rasieren oder Aufnahme der Nahrung, in pflegerische Betreuungsma\u00dfnahmen wie Entwicklung und Aufrechterhaltung einer Tagesstruktur und Hilfe bei der Haushaltsf\u00fchrung wie Kochen, Sp\u00fclen, Reinigung der Wohnung.<\/p>\n<p>Neben Leistungen aus dem SGB XI k\u00f6nnen Leistungen der Behandlungspflege nach SGB V erforderlich sein. Darunter werden ausschlie\u00dflich medizinische Leistungen verstanden. Diese Leistungen erfolgen auf Grundlage einer \u00e4rztlichen Verordnung durch Pflegefachkr\u00e4fte bei einem Pflegebed\u00fcrftigen im h\u00e4uslichen Umfeld, aber auch in station\u00e4ren Altenpflegeeinrichtungen.<\/p>\n<p>Leistungen der teilstation\u00e4ren und station\u00e4ren Pflege umfassen Tagespflege, Nachtpflege und Pflegeheime. In Einrichtungen der Tagespflege werden pflegebed\u00fcrftige Menschen versorgt, die abends und nachts in ihre eigene Wohnung zur\u00fcckkehren. Das Angebot der Nachtpflegeeinrichtungen \u00e4hnelt dem Programm der Tagespflege. Dort werden die Pflegebed\u00fcrftigen von den Abendstunden bis zum Aufstehen versorgt. Interessant ist dieses Angebot vor allem f\u00fcr Pflegebed\u00fcrftige, die einen ver\u00e4nderten Tag-Nacht-Rhythmus haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Der Ort der Versorgung<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Versorgung pflegebed\u00fcrftiger Menschen erfolgt in Deutschland im ambulanten und station\u00e4ren Bereich. Im Jahr 2015 lebten in Deutschland 2,9 pflegebed\u00fcrftige Menschen mit Anspruch auf Leistungen nach dem SGB XI. Von den 2,9 Millionen Menschen werden 73 Prozent zu Hause versorgt, entweder alleine durch Angeh\u00f6rige, zusammen mit einem ambulanten Pflegedienst oder alleine durch einen ambulanten Pflegedienst. In Heimen vollstation\u00e4r werden lediglich 27 Prozent der Pflegebed\u00fcrftigen versorgt. Diese Entwicklung entspricht Studienergebnissen, die zeigen dass lediglich rund 11 Prozent der Befragten in einem Heim leben m\u00f6chten, wenn der Lebensalltag nicht mehr allein zu bew\u00e4ltigen ist. Der Gro\u00dfteil der Menschen m\u00f6chte im h\u00e4uslichen Umfeld bleiben und entweder auf famili\u00e4re und\/oder professionelle Unterst\u00fctzung zugreifen, um den Lebensalltag zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die ambulante Versorgung ergibt sich hieraus ein zunehmender Bedarf an Versorgungsleistung. Prognosen gehen davon aus, dass sich bis zum Jahr 2050 die Zahl der Pflegebed\u00fcrftigen in Deutschland im Vergleich zum Jahr 2012 um 72 Prozent erh\u00f6hen wird. Die steigende Anzahl an Pflegebed\u00fcrftigen l\u00e4sst f\u00fcr das gesamte Gesundheitssystem und nahezu alle medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Fachberufe die Frage aufkommen, wie, wo und durch wen die Pflegebed\u00fcrftigen in Zukunft versorgt werden sollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Ver\u00e4nderungen durch das neue Verst\u00e4ndnis von Pflegebed\u00fcrftigkeit<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seit der Einf\u00fchrung des Pflegebed\u00fcrftigkeitsbegriffs wird kritisiert, dass die Zuordnung zu einer der Pflegestufen auf k\u00f6rperlichen und organischen Einschr\u00e4nkungen basiert, psychische und kognitive Einschr\u00e4nkungen werden nicht mit ber\u00fccksichtigt. Aspekte, wie die der Kommunikation und die der sozialen Teilhabe bleiben damit im Leistungsrecht der Pflegeversicherung unber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Der Gesetzgeber hat auf diese Kritik in mehreren Schritten reagiert. Im Rahmen des zweiten Pflegest\u00e4rkungsgesetzes (PSG II) wurde zum 1. Januar 2017 ein neuer Pflegebed\u00fcrftigkeitsbegriff eingef\u00fchrt. Mit diesem neuen Pflegebed\u00fcrftigkeitsbegriff wird die Zielsetzung der Gleichbehandlung von k\u00f6rperlich, kognitiv und psychisch beeintr\u00e4chtigten Menschen verfolgt. Seitdem ersetzen f\u00fcnf Pflegegrade die bisherigen drei Pflegestufen.<\/p>\n<p>Mit den f\u00fcnf Pflegegraden kann die Art und der Umfang der Leistungen unabh\u00e4ngig von k\u00f6rperlichen, geistigen oder psychischen auf die jeweiligen individuellen F\u00e4higkeiten und Bed\u00fcrfnisse abgestimmt werden. Der Bewertungsma\u00dfstab f\u00fcr die Zuordnung zu einem der Pflegegrade ist der Grad der Selbstst\u00e4ndigkeit und nicht mehr der Zeitaufwand des Hilfebedarfs. Die Potenziale eines Menschen werden damit st\u00e4rker in den Blick genommen, die Bewertung orientiert sich an Ressourcen. Zur Erfassung der Pflegebed\u00fcrftigkeit wurde ein neues wissenschaftlich fundiertes Assessment zur Begutachtung entwickelt. Mit diesem Assessment wird der Grad der Selbstst\u00e4ndigkeit bei Aktivit\u00e4ten in sechs pflegerelevanten Modulen erfasst. Das neue Verst\u00e4ndnis von Pflegebed\u00fcrftigkeit bietet zudem eine gr\u00f6\u00dfere Grundlage f\u00fcr die Ableitung von Pr\u00e4ventions- und Rehabilitationspotenzial.<\/p>\n<p>In der Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen und Multimorbidit\u00e4t wird seit l\u00e4ngerem die Orientierung an Defiziten kritisiert. Ein ganzheitliches Versorgungsverst\u00e4ndnis im Sinne des bio-psycho-sozialen Modells erfordert neben der k\u00f6rperlichen Ebene den Einbezug der psychischen und der sozialen Ebene chronisch erkrankter Menschen. Mit einer ganzheitlichen Sichtweise lassen sich Implikationen f\u00fcr die Versorgung chronisch Erkrankter wie Pr\u00e4vention, Gesundheitsf\u00f6rderung, Selbstmanagement ableiten. Vor allem bei chronischen Erkrankungen k\u00f6nnen die davon betroffenen Menschen, selbst einen Teil im Umgang mit ihren Erkrankungen beitragen.<\/p>\n<p>Mit dem neuen Pflegebed\u00fcrftigkeitsbegriff wird ein Perspektivenwechsel angestrebt. Allerdings erfordert dieser Perspektivenwechsel ein anderes fachliches Verst\u00e4ndnis seitens der Pflege und der anderen Gesundheitsberufen, sie werden damit vor neue Aufgaben gestellt.<\/p>\n<p>F\u00fcr \u00e4ltere Menschen ist es die Regel, an einer oder mehreren chronischen Erkrankungen zu leiden. In der Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen kommt neben der Stabilisierung der Erkrankung das Selbstmanagement hinzu. Die Betroffenen m\u00f6chten und m\u00fcssen trotz chronischer Erkrankung ihren Alltag bew\u00e4ltigen. An dieser Stelle kommt den Ressourcen eine hohe Bedeutung zu. Von daher ist es der richtige Weg, wenn sich die Bewertung der Pflegebed\u00fcrftigkeit an Potenzialen des Menschen orientiert und nicht nur ausschlie\u00dflich an deren Defiziten. Die Betreuung eines Pflegebed\u00fcrftigen steht somit als gleichberechtigte Leistung neben den k\u00f6rperbezogenen pflegerischen Ma\u00dfnahmen und den Hilfen bei der Haushaltsf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Die Gesundheitspolitik hat mit dem zweiten Pflegest\u00e4rkungsgesetz auf die langj\u00e4hrige Kritik reagiert und dem Begriff der Pflegebed\u00fcrftigkeit ein anderes Verst\u00e4ndnis zugrunde gelegt. F\u00fcr die Gruppe der Pflegebed\u00fcrftigen ist dies ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SZ Health Forum<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"menu_order":1510,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-32383","media-library","type-media-library","status-publish","hentry","media-library-category-gesundheit","media-library-category-medizin","media-library-category-pflege","media-library-category-sz-gesundheitsforum"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Grundlegendes zur Pflegebed\u00fcrftigkeit im Alter - 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