{"id":32413,"date":"2023-07-17T14:37:02","date_gmt":"2023-07-17T12:37:02","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=keb-mitgliederversammlung-2017"},"modified":"2026-01-15T15:36:36","modified_gmt":"2026-01-15T14:36:36","slug":"politische-bildung-in-zeiten-von-populismus-und-digitalen-medien-bei-der-keb-mitgliederversammlung-2017","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/politische-bildung-in-zeiten-von-populismus-und-digitalen-medien-bei-der-keb-mitgliederversammlung-2017\/","title":{"rendered":"Politische Bildung in Zeiten von Populismus und digitalen Medien"},"content":{"rendered":"<p>Die Wichtigkeit von politischer Bildung und zwar gerade auch von politischer Bildung f\u00fcr Erwachsene wird von niemand ernsthaft bestritten. Gleichzeitig wissen wir alle, wie schwierig es ist, diejenigen zu erreichen, die diese Bildung eigentlich am n\u00f6tigsten h\u00e4tten. Angesichts der aktuellen Herausforderungen in Politik und Gesellschaft wird dieses Dilemma der politischen Bildung und der politischen Erwachsenenbildung sichtbarer denn je.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Die Gesellschaft ver\u00e4ndert sich<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Unsere Gesellschaft unterliegt einer fortschreitenden Ausdifferenzierung. Die Stichworte daf\u00fcr lauten Individualisierung, Wertewandel und S\u00e4kularisation. Als Folge der damit verbundenen Emanzipationsprozesse verlieren die \u201eintermedi\u00e4ren\u201c Organisationen, also Gro\u00dforganisationen wie Kirchen, Gewerkschaften, politische Parteien oder Verb\u00e4nde sowohl Mitglieder als auch Unterst\u00fctzung. Sie werden f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen voraussichtlich weniger Bedeutung besitzen als noch f\u00fcr die Nachkriegsgeneration oder die \u201eBaby-Boomer\u201c. Diese Entwicklung fordert nicht nur diese Organisationen massiv heraus, sondern sie ist schon deshalb auch geeignet, das gesamte gesellschaftliche Gef\u00fcge zu ver\u00e4ndern, weil diese Institutionen zum Teil auch als politische \u201eTaktgeber\u201c oder als ethisch-moralische \u201eLeitplanken\u201c fungieren und den \u00f6ffentlichen Diskurs mit pr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Diese Ver\u00e4nderungen haben verschiedene Ursachen. Besonders augenf\u00e4llig ist der Wertewandel der Gesellschaft, der sich unter anderem als Ergebnis verschiedener f\u00fcr die gesellschaftliche Entwicklung sehr wichtiger und grunds\u00e4tzlich zu begr\u00fc\u00dfender Emanzipationsprozesse einstellt: W\u00e4hrend Werte wie Gehorsam, Pflicht und Unterordnung deutlich an Ansehung und Bedeutung verloren haben, wachsen der Zuspruch und das Interesse f\u00fcr Werte wie Selbst\u00e4ndigkeit, Autonomie und Realisierung der eigenen Ziele.<\/p>\n<p>Auch der demografische Wandel, also der Umstand dass die Gesellschaft, genau gesagt die ihre Mitglieder \u00e4lter, weniger und \u201ebunter\u201c werden, tr\u00e4gt zum gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungsprozess bei. Auch wenn die deutsche Gesellschaft noch nie homogen war (vor allem nicht so homogen, wie dies die Anh\u00e4nger diverser Verschw\u00f6rungstheorien uns gerne glauben machen w\u00fcrden), so ist nicht zu \u00fcbersehen, dass die Vielfalt an Lebensformen tats\u00e4chlich zustimmt. Diese Pluralisierung und Individualisierung macht das Leben \u201ebunter\u201c, aber oft auch anstrengender; vor allem, wenn es darum geht, die unterschiedlichen Gruppen in die Gesellschaft zu integrieren oder zu verbindlichen Entscheidungen zu kommen. Eine weitere Ursache f\u00fcr diesen Aspekt des gesellschaftlichen Wandels ist die vermeintliche oder tats\u00e4chliche Zeitknappheit: Wenn beide Partner erwerbst\u00e4tig sind, bleibt f\u00fcr das ehrenamtliche Engagement in Parteien, Verb\u00e4nden, den Kirchen oder Vereinen weniger Zeit. Hinzu kommt, dass die Bereitschaft gerade der J\u00fcngeren sinkt, sich auf l\u00e4ngere Zeit an eine Organisation zu binden und sich f\u00fcr diese zu engagieren. Wer sich nicht aus Pflichtgef\u00fchl oder aus famili\u00e4rer Tradition engagiert, sondern vor allem aus dem Wunsch heraus, die eigenen Anliegen umzusetzen, soziale Best\u00e4tigung zu erhalten und auch selbst einen Vorteil daraus zu ziehen, der oder die ist in ihrem Engagement nicht nur \u201ew\u00e4hlerischer\u201c; er oder sie kalkuliert vielmehr auch die Opportunit\u00e4tskosten ein \u2013 bemisst also immer auch den Nutzen der durch das konkrete Engagement entgehenden Alternativen.<\/p>\n<p>Viele tradierte \u201eintermedi\u00e4re\u201c Organisationen und deren interne Entscheidungsabl\u00e4ufe erscheinen gerade jungen Leuten unattraktiv: Sie wollen sich nicht auf umst\u00e4ndliche Entscheidungsprozesse und \u00fcberkommende Hierarchien einlassen, sondern sofort Ergebnisse sehen. Und sie erkennen keinen Sinn darin, sich in Organisationen einzubringen, deren Regeln sie nicht aktiv mitbestimmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Diese Ver\u00e4nderungen geschehen ausgerechnet in einer Zeit, in der die weltpolitische Lage un\u00fcbersichtlicher geworden ist und die Komplexit\u00e4t durch Europ\u00e4isierung, Globalisierung, Fl\u00fcchtlingskrise und Digitalisierung zunimmt. Damit geht nicht nur dem einzelnen etwas verloren, sondern auch der Gesellschaft insgesamt: Zum einen die f\u00fcr die Demokratie so wichtige Verbindung zwischen den einzelnen Teilen der Gesellschaft, aber auch die Verbindung zwischen den B\u00fcrgern und ihrer Repr\u00e4sentanten. Zum anderen die F\u00e4higkeit dieser Institutionen, die Vielzahl von Informationen auf die relevanten zu reduzieren und das Leben f\u00fcr den Einzelnen damit durchschaubarer zu machen. Das hei\u00dft: Ausgerechnet jetzt verlieren die Institutionen an Bedeutung, die bislang den B\u00fcrgern die Orientierung erleichterten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Herausforderungen an die Politik steigen \u2013 das Vertrauen in die Eliten sinkt<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Aber nicht allein auf der Ebene der Gesellschaft ver\u00e4ndert sich vieles. Wir sehen, dass die Demokratie auch durch Ver\u00e4nderungen und sogar Fehlentwicklungen seitens der Politik beeintr\u00e4chtigt wird. Zum einen verlagert sich der Ort politischer Entscheidungen immer noch mehr hin zu den Regierungen und vor allem zu den Regierungschefs; gleichzeitig spielen Expertengremien und externe Berater eine zunehmend wichtige Rolle. Beide Trends schw\u00e4chen die Bedeutung der Parlamente \u2013 sie verkommen immer mehr zu Akklamationsorganen. Das zerrei\u00dft die Legitimationskette demokratischer Entscheidungsprozesse, und es schm\u00e4lert die Gemeinwohlorientierung. Zu allem \u00dcberfluss beobachten wir gleichzeitig, dass die klassische staatliche Steuerung mittels Regulierung angesichts der Macht trans- und international agierende Akteure an Wirksamkeit verliert. Dieses \u201eVerschwinden der Politik\u201c (Jacques Ranci\u00e8re) gegen\u00fcber einer globalisierten Wirtschaft hat massive Folgen f\u00fcr die Demokratien.<\/p>\n<p>In Folge dieser Ver\u00e4nderungen werden wir Zeugen eines massiven Vertrauensverlusts gegen\u00fcber den Eliten in Staat, Medien und Wirtschaft. Davon zeugen nicht nur die Kommentarzeilen vieler Online-Medien, sondern das best\u00e4tigte auch das zuletzt anl\u00e4sslich des Weltwirtschaftsforums 2017 in Davos ver\u00f6ffentlichte \u201eEdelman trustbarometer\u201c, das f\u00fcr 28 Staaten weltweit erhoben wird: In vielen Staaten waren die Vertrauenswerte f\u00fcr die F\u00fchrungsebene in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft noch nie so niedrig wie derzeit.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Bundesrepublik und viele andere Mitgliedstaaten der Europ\u00e4ischen Union kann man feststellen, dass sich ein Teil der W\u00e4hlerschaft offenbar bereits seit geraumer Zeit nicht mehr angemessen von der Politik repr\u00e4sentiert f\u00fchlt. Indizien daf\u00fcr sind die zur\u00fcckgehende Wahlbeteiligung einerseits sowie die teilweise guten Wahlergebnisse dezidierter Protestparteien andererseits. Auch wenn das Ph\u00e4nomen scheinbar dasselbe ist, gehen die Ursachen f\u00fcr diese Abkehr von den demokratischen Parteien doch von Staat zu Staat, von Gesellschaft zu Gesellschaft auseinander. In einigen Staaten und besonders in den strukturschwachen Regionen stagniert die Wirtschaft schon seit Jahren. Hohe Arbeitslosenquoten, aber auch der Anstieg der prek\u00e4ren Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse und die damit verbundene Wahrnehmung einer be\u00e4ngstigenden Perspektivlosigkeit nehmen den Betroffenen die Zuversicht und rauben ihnen den Optimismus mit Blick auf die Zukunft.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig empfinden diese Menschen die eigene Situation als das Ergebnis von Ungerechtigkeiten, politischen Fehlentscheidungen aber auch einer wahrgenommenen Gleichg\u00fcltigkeit der Parteien gegen\u00fcber den Anliegen der eigenen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Umgekehrt fiel dem \u201eEstablishment\u201c in Staat, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft reichlich sp\u00e4t auf, dass in vielen Staaten nicht nur der Europ\u00e4ischen Union ein Teil der Bev\u00f6lkerung inzwischen davon \u00fcberzeugt ist, die Vor- und Nachteile des globalen Handels, der Europ\u00e4isierung sowie der Digitalisierung w\u00fcrden ungleich verteilt.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Antipluralistische Motive und Sehns\u00fcchte<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>In der Bundesrepublik hat man diese Unzufriedenheit eines Teils der Bev\u00f6lkerung, gerade auch in Ostdeutschland, mit der Politik und den Ergebnissen von Politik zun\u00e4chst deshalb kaum wahrgenommen, weil diese Unzufriedenheit nicht durch die Wahl einer Protestpartei, sondern vor allem durch Nichtwahl artikuliert wurde. Das hat sich erst dadurch ver\u00e4ndert, dass es der AfD zumindest vor\u00fcbergehend gelang, einen Teil dieser W\u00e4hlerschicht zu mobilisieren. Der erste Anlass f\u00fcr diese Mobilisierung der Unzufriedenen war die Eurorettungs- bzw. die Griechenlandrettungspolitik. Die Emp\u00f6rung \u00fcber diese Ma\u00dfnahmen schlug Wellen: Die Leute \u00e4rgerten sich nicht nur dar\u00fcber, dass diese Ma\u00dfnahmen als vermeintlich alternativlos verbr\u00e4mt wurden, sondern warfen den Parlamentariern vor, unbedarft und ohne den erforderlichen Sachverstand weitreichende Eingriffe auf den Weg zu bringen. Der Gro\u00dfteil des damaligen Unmuts d\u00fcrfte aber auf das Empfinden zur\u00fcckzuf\u00fchren sein, Regeln w\u00fcrden nicht f\u00fcr alle gelten, nach dem Motto: \u201eDie, die beim Beitritt zur W\u00e4hrungsunion geschummelt haben, werden jetzt auch noch auf unsere Kosten belohnt.\u201c<\/p>\n<p>Den Politikern wurde also vorgeworfen, Regelverletzungen hinzunehmen. Das Thema Bankenrettung oder Verschuldenskrise h\u00e4tte aber nicht gen\u00fcgend Durchschlagskraft, Anschaulichkeit und vor allem Emotionalit\u00e4t besessen, um tats\u00e4chlich eine Mobilisierung der Politikabgewandten und Unzufriedenen zu erreichen. Die Fl\u00fcchtlingspolitik dagegen schon, und zwar deshalb, weil es im Streit um die Fl\u00fcchtlingspolitik um Identit\u00e4t und um Gef\u00fchle geht. Das hei\u00dft, den Anh\u00e4ngern populistischer Parteien geht es keineswegs nur um eine (tats\u00e4chliche oder gef\u00fchlte) \u00f6konomische Benachteiligung. Schlie\u00dflich findet die AfD ihre Gefolgsleute keineswegs nur bei den \u201eModernisierungsverlierern\u201c, sondern auch unter wohlhabenden Mitgliedern der Mittelschicht. Viele bewegt das subjektive Gef\u00fchl, kulturell zur\u00fcckgesetzt und damit in der eigenen Identit\u00e4t tangiert zu werden. Sie lehnen die Begleiterscheinungen der Modernisierung entschieden ab, also etwa den Wandel hin zu Weltoffenheit oder den Bedeutungsverlust von Pflichtwerten zugunsten von Selbstentfaltungswerten.<\/p>\n<p>Dieser Teil der Bev\u00f6lkerung hegt den Wunsch nach der Bewahrung traditioneller Werte und sieht Staat und Politik in der Pflicht, Fremde(s) grunds\u00e4tzlich abzuwehren und f\u00fcr die kulturelle Homogenit\u00e4t der eigenen Gesellschaft zu sorgen. Zudem betrachten diese B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger die Art und Weise, wie die Aufnahme der Fl\u00fcchtlinge von statten ging als (weiteren) Regelversto\u00df, den sie durch ihre Protestwahl sanktionieren wollen. Ihr Unbehagen beruht demnach nicht zwangsl\u00e4ufig auf der eigenen wirtschaftlichen Position oder der Furcht vor Statusverlust, sondern vor allem auch auf der Wahrnehmung einer als bedrohlich empfundenen Entwicklung der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Nicht nur der Vertrauensverlust fordert demnach die Politik in vielen rechtsstaatlichen Demokratien heraus, sondern vor allem auch die Sehnsucht eines Teils der Bev\u00f6lkerung nach kultureller Homogenit\u00e4t und dem Fernhalten \u201eder Anderen\u201c. Der Vorwurf des Populismus ist schnell erhoben; deutlich schwieriger ist es, das Ph\u00e4nomen wissenschaftlich zu erfassen. Politikwissenschaftler r\u00fccken vor allem ein Merkmal des Populismus in den Mittelpunkt, n\u00e4mlich den Anti-Pluralismus. Damit ist das Ph\u00e4nomen gemeint, dass Populisten nicht nur die Vielfalt von Lebensformen ablehnen, sondern gleichzeitig der Idee anh\u00e4ngen, es gebe ein vorgegebenes und objektiv feststellbares Gesamtinteresse \u201edes Volkes\u201c. W\u00e4hrend Pluralismus also die Unterschiedlichkeit der Interessen in einer Gesellschaft als w\u00fcnschenswerte Tatsache voraussetzt (so lange sich die Vertreter dieser Interessen an die Spielregeln von Rechtsstaat und Demokratie halten), setzt der Anti-Pluralismus auf die objektive Erkennbarkeit des Richtigen \u2013 im Zweifelsfall durch das Mittel der Ausgrenzung all derjenigen, die andere Interessen verfolgen oder aufgrund bestimmter Merkmale identifizierbar sind.<\/p>\n<p>Macht man sich auf die Suche nach den Ursachen f\u00fcr den Aufschwung anti-pluralistischen Denkens und damit der Populisten, trifft man auf weitere Facetten der bereits geschilderten Denk- und Verhaltensweisen: So treibt viele Menschen die Sorge um, dass Fakten politische Entscheidungen dominieren und sogar determinieren, diese Fakten jedoch die eigenen W\u00fcnsche und Interessen an den Rand dr\u00e4ngen. \u201ePostfaktische\u201c Verhaltensweisen (die eigentlich kontrafaktische Verhaltensweisen sind) stellen in erster Linie ein Aufb\u00e4umen gegen die Umst\u00e4nde und die anonymen Systeme dar, die diese Fakten produzieren: Also gegen die Globalisierung, die Digitalisierung, die weltweite Migration oder die Europ\u00e4isierung.<\/p>\n<p>Das damit verbundene Misstrauen denjenigen gegen\u00fcber, die man f\u00fcr diese Entwicklungen entweder verantwortlich macht oder denen man zumindest zuschreibt, dass sie \u2013 anders als man selbst \u2013 von diesen Entwicklungen profitieren, kommt in der sich ausbreitenden Anti-Establishment-Haltung zum Ausdruck. Das ist der Boden, auf dem der Populismus mit seiner ihn pr\u00e4genden Trennung zwischen Freund und Feind den politisch-moralischen Anspruch erhebt, die vermeintlich klar bestimmbaren Interessen des Volkes als der \u201ewahren Nation\u201c gegen\u00fcber den angeblich unmoralischen und korrupten Eliten zu vertreten. Und das ist auch der Boden, auf dem die Europ\u00e4ische Integration als \u201eElitenprojekt\u201c oder das grunds\u00e4tzliche Pl\u00e4doyer f\u00fcr gute \u201etransatlantische Beziehungen\u201c oder f\u00fcr die menschenw\u00fcrdige Behandlung zum Beispiel religi\u00f6ser Minderheiten als \u201eMainstream\u201c denunziert werden. Das Auflehnen gegen das Establishment, also der Wunsch, der \u00f6konomischen und medialen (\u00dcber-)Macht der Eliten die eigene Wut und einen bewussten Anti-Intellektualismus entgegenzustellen, scheint also ma\u00dfgeblich der Einsch\u00e4tzung geschuldet, dass die Errungenschaften der liberalen Demokratie nicht allen B\u00fcrgern gleicherma\u00dfen n\u00fctzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Die Wirkweise digitaler Medien<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die bisher genannten Ph\u00e4nomene treffen nicht nur zeitlich mit den Wirkweisen der Sozialen Medien zusammen, also der Erm\u00f6glichung von \u201emass self-communication\u201c (Manuel Castells). In dem Ma\u00dfe, in dem die journalistischen \u201eGatekeeper\u201c ihre Strukturierungs- und Filterungsfunktion verlieren, ver\u00e4ndert sich der Prozess der \u00f6ffentlichen Meinungsbildung: Es bilden sich selbstreferentielle Teil-\u00d6ffentlichkeiten, die Diskurse werden emotionaler und damit steigt wiederum die Anf\u00e4lligkeit einer breiten \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr Vereinfachung und Populismus. Die \u201eSozialen Medien\u201c bieten zum einen Manipulationsm\u00f6glichkeiten. \u201eTrolle\u201c treiben in den sozialen Netzwerken und auf anonymen und unkontrollierten Plattformen ihr Unwesen und beeintr\u00e4chtigen den \u00f6ffentlichen Diskurs durch diverse Formen der \u201eInformation Operations\u201c. Dieser reichen von der verschleierte Einflussnahme durch \u201eInfluencer\u201c, dem \u201eSilencing\u201c, also der Strategie, Nutzer einzusch\u00fcchtern und so zum digitalen Schweigen zu bringen bis zum \u201eBrigading\u201c, also der abgesprochenen massenhaften Unterst\u00fctzung eines Themas in Online-Abstimmungen. Diese Ph\u00e4nomene gehen einher mit der Beleidigung Einzelner oder von Gruppen und der gezielten Verbreitung von Hass: Fremdenhass, Islamhass, Frauenhass oder auch Hass auf die Europ\u00e4ische Union.<\/p>\n<p>Soziale Netzwerke sind aber nicht nur aufgrund dieser zus\u00e4tzlichen Manipulationsm\u00f6glichkeiten relevant. Etwas Weiteres kommt hinzu: Die sozialen Netzwerke bieten vielen Nutzern die willkommene Gelegenheit, sich auch kommunikativ von den viel gescholtenen Eliten in Politik und Medien abzuwenden. An die Stelle der bekannten hierarchischen Kommunikationsformen mittels Massenmedien tritt etwas Neues: Die unvermittelte und vermeintlich nicht-hierarchische Kommunikation mit \u201epeople like me\u201c. Deren Informationen und Botschaften bringen viele Leute inzwischen mehr Vertrauen entgegen als denen der klassischen Medien.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Was ist zu tun? <\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Aus dem Zusammenwirken aller genannten Punkte k\u00f6nnte sich unter Umst\u00e4nden ein ideales Bet\u00e4tigungsfeld f\u00fcr politische Rattenf\u00e4nger und Heilsversprecher ergeben. Vor allem dann, wenn wir uns der Illusion hingeben, dass Demokratie und Rechtsstaatlichkeit selbstverst\u00e4ndlich seien, und wir weiterhin darauf verzichten, angemessen f\u00fcr die Grundlagen unseres Gemeinwesens, unserer Verfassungsordnung und unserer pluralistischen Demokratie einzutreten.<\/p>\n<p>Um es den Populisten nicht noch einfacher zu machen, ist Verschiedenes erforderlich. An erster Stelle ist vor einer Selbstaufgabe der Repr\u00e4sentation zu warnen. Wir brauchen politische Repr\u00e4sentanten und gestaltungsf\u00e4hige Parlamentarier unter anderem schon deshalb, weil es ein Grundbed\u00fcrfnis in einer Demokratie ist, Verantwortung zu lokalisieren und zuzuschreiben. Die direkte Demokratie schr\u00e4nkt die M\u00f6glichkeit zur Zurechnung von politischer Verantwortung ein; schlie\u00dflich tr\u00e4gt der abstimmende B\u00fcrger keine Verantwortung f\u00fcr die getroffene Entscheidung. Auch deshalb sollten Politiker die h\u00e4ufig anzutreffende Fehleinsch\u00e4tzung von der vermeintlichen H\u00f6herwertigkeit der direkten Demokratie nicht noch dadurch bef\u00f6rdern, dass sie der \u201eKoalition mit dem Volk\u201c den Vorzug geben vor der parlamentarischen Entscheidung durch verantwortliche Repr\u00e4sentanten. Die derzeitige Begeisterung f\u00fcr die direkte Demokratie, die nicht zuf\u00e4llig von populistischen Kr\u00e4ften geteilt wird, l\u00e4sst in Vergessenheit geraten, dass Art. 20 Abs. 2 GG mit gutem Grund nicht von der Herrschaft des Volkes spricht, sondern statuiert, \u201eAlle Staatsgewalt geht vom Volke aus\u201c. Das zentrale Prinzip der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaats Bayern ist also nicht die unbeschr\u00e4nkte Herrschaft des Volkes, sondern die an den Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit, des Pluralismus und des Gemeinwohls ausgerichtete gewaltenteilende Republik.<\/p>\n<p>Die St\u00e4rkung der freiheitlichen Republik und der einerseits wehrhaften und andererseits pluralistischen Demokratie sollte dort beginnen, wo die Demokratie stark war und wo sie bereits in den Aufbaujahren nach dem Krieg zu Recht ihren Ausgangspunkt nahm: Auf der kommunalen Ebene, in den Gemeinden und nat\u00fcrlich bei jedem und jeder von uns. Den Schutz der Freiheit und der Republik kann man nicht nur dem Staat und seinen Sicherheitsorganen \u00fcberlassen: Jede und jeder von uns hat B\u00fcrgerpflichten \u2013 W\u00e4hlen geh\u00f6rt selbstverst\u00e4ndlich dazu. F\u00fcr den Zustand unserer freiheitlichen Demokratie h\u00e4tte es h\u00f6chst unerquickliche Folgen, wenn die fr\u00fcheren Nichtw\u00e4hler und heutigen Protestw\u00e4hler ihre Selbstwirksamkeit entdecken und extreme oder populistische Parteien w\u00e4hlen, w\u00e4hrend gleichzeitig ein Teil der B\u00fcrgerschaft der unsinnigen und falschen Auffassung ist, W\u00e4hlen sei nur dann angebracht, wenn eine Partei antritt, deren Positionen er oder sie zu fast hundert Prozent zustimmen kann.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Die wachsende Bedeutung politischer, aber auch \u201ealgorithmischer\u201c Bildung <\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem die Strukturierungsf\u00e4higkeit der intermedi\u00e4ren Institutionen weniger nachgefragt wird, sind die B\u00fcrger bei der Suche nach Einordnung und Orientierung st\u00e4rker als bisher auf sich selbst gestellt. Wer nicht will, dass hier ein Vakuum entsteht, in dem sich digital verbreitete Botschaften und Falschmeldungen der Anti-Pluralisten unterschiedlicher Couleur festsetzen und ausbreiten, muss die vorpolitischen Grundlagen der freiheitlichen Demokratie und damit vor allem die Bev\u00f6lkerung in ihrer Rolle als gemeinsinnorientierte und verantwortungsbewusste B\u00fcrger st\u00e4rken. Dieses Postulat baut auf der \u00dcberlegung auf, dass die Demokratie und die Beachtung rechtsstaatlicher Grunds\u00e4tze keinesfalls allein von der Qualit\u00e4t der Mandats- und Amtsinhaber und nicht einmal von gesetzlichen oder verfassungsrechtlichen Gew\u00e4hrleistungen abh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Wenn die Diagnose zutrifft, dass der Gesellschaftsvertrag der Nachkriegszeit, also der gesellschaftliche und politische Konsens \u00fcber die Notwendigkeit, globale Macht durch internationale Vertr\u00e4ge und nationale Macht durch gewaltenteilende Mechanismen zu b\u00e4ndigen, an Bedeutung verliert, dann hat dies auch auf die politische Bildung massive Auswirkungen: Die Elemente des materiellen Rechtsstaates und der \u201echecks and balances\u201c waren denjenigen, die \u201edurchregieren\u201c wollen, immer schon ein l\u00e4stiges Hemmnis \u2013 das ist nichts Neues. Neu ist aber, dass diese anti-liberale Haltung zum Aufstand gegen das Establishment, gegen die Eliten verbr\u00e4mt wird. Und neu ist auch, dass das auch biografisch gepr\u00e4gte Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die demokratie- und menschengef\u00e4hrdenden Wirkungen von Machtkonzentration gerade in den j\u00fcngeren Generationen weniger stark ausgepr\u00e4gt zu sein scheint. In einer Zeit, in der die Sehnsucht nach den radikalen L\u00f6sungen um sich zu greifen scheint, ist es angebracht, dieses Grundverst\u00e4ndnis f\u00fcr den freiheitssch\u00fctzenden Wert dieser Mechanismen des Interessenausgleichs zu schulen. Dieses Verst\u00e4ndnis ist keinesfalls nur den jungen Leuten abzufordern. Das geht alle an.<\/p>\n<p>Das zur politischen Urteilsbildung unabdingbare Orientierungs- und vor allem Deutungswissen wird jedoch gerade nicht durch die blo\u00dfe Verf\u00fcgbarkeit von Informationen erreicht. Um politische Inhalte verstehen, konkurrierende politische L\u00f6sungen sowie die Geeignetheit des politischen Personals beurteilen zu k\u00f6nnen, reichen Recherchef\u00e4higkeiten nicht aus: Grundkenntnisse \u00fcber das parlamentarische Regierungssystem, die Aufgabenverteilung zwischen den staatlichen Ebenen sowie die Arbeitsweise und Organisation der Medien in einer freiheitlichen Demokratie sind Mindestanforderungen. Nachdem das Internet und die Sozialen Medien gerade f\u00fcr junge Leute immer h\u00e4ufiger den einzigen Zugang zu politischen Themen darstellen und die Vereinfachung, Beschleunigung und Emotionalisierung von Politik an der Tagesordnung sind, muss politische Bildung mehr denn je das Struktur- und Orientierungswissen vermitteln, ohne das wir in der digitalen Welt drohen verloren zu gehen.<\/p>\n<p>Politische Bildung allein wird aber nicht gen\u00fcgen: Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger m\u00fcssen auch bef\u00e4higt sein, die Mechanismen der digitalen Kommunikation und der digitalen Wirtschaft zu erkennen. Im Zeitalter der Digitalisierung sollten m\u00fcndige B\u00fcrger auch die Prozesse verstehen, die dazu f\u00fchren, dass \u201eNutzer\u201c nicht Kunden, sondern eher Produkte von Internetkonzernen sind, die aus unseren Daten die f\u00fcr das Maschinenlernen ben\u00f6tigen Informationen gewinnen. Auch wenn die Forderung nach einer \u201ealgorithmischen Bildung\u201c der heranwachsenden Generationen derzeit noch \u00fcberzogen anmutet, so werden mittelfristig \u00a0diese zus\u00e4tzlichen Bef\u00e4higungen die Voraussetzung daf\u00fcr sein, dass wir der sich abzeichnenden Machtkonzentration bei den Giganten des Internets etwas entgegensetzen k\u00f6nnen: Den politischen und digitalen Sachverstand und das entsprechende Urteilsverm\u00f6gen der B\u00fcrgerschaft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Einzelne Abschnitte des Beitrags sind dem Aufsatz \u201ePolitische Bildung im 21. Jahrhundert\u201c entnommen, der in der \u201eFestbrosch\u00fcre\u201c aus dem Jahr 2017 \u201eMobilisierung der Demokratie. 60 Jahre Akademie f\u00fcr Politische Bildung\u201c erschienen ist.<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lecture and workshops<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":32557,"menu_order":1825,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-32413","media-library","type-media-library","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","media-library-category-n-a"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Politische Bildung in Zeiten von Populismus und digitalen Medien - 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