{"id":32429,"date":"2023-07-17T14:37:15","date_gmt":"2023-07-17T12:37:15","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?media-library=silence-der-film"},"modified":"2026-01-16T11:33:47","modified_gmt":"2026-01-16T10:33:47","slug":"japanische-kirchengeschichte-im-16-und-17-jahrhundert-einfuehrungsvortrag-und-filmpremiere-des-films-silence","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/japanische-kirchengeschichte-im-16-und-17-jahrhundert-einfuehrungsvortrag-und-filmpremiere-des-films-silence\/","title":{"rendered":"Japanische Kirchengeschichte im 16. und 17. Jahrhundert"},"content":{"rendered":"<p>Das missionarische Wirken des Jesuitenordens au\u00dferhalb von Europa \u2013 vor allem in dem Zeitraum, den wir als die Fr\u00fche Neuzeit bezeichnen \u2013 hat immer wieder dazu animiert, sich diesen historischen Ereignissen k\u00fcnstlerisch zu n\u00e4hern. Denken wir etwa an Tilman Spengler und seinen Roman \u201eDer Maler von Peking\u201c, den mit Robert de Niro und Jeremy Irons hochkar\u00e4tig besetzten Film \u201eThe Mission\u201c von 1986 oder Fritz Hochw\u00e4lders Schauspiel \u201eDas heilige Experiment\u201c.<\/p>\n<p>Es ist sicherlich zum einen der Reiz der Exotik und die Konfrontation mit dem Fremden, welche diesen Stoff der Missionsgeschichte so interessant f\u00fcr eine literarische oder filmische Umsetzung machen. Zum anderen spielt aber sicher auch die innere Dramaturgie der jesuitischen Missionsversuche eine Rolle, sei es in China, Paraguay oder Japan. Die Geschichte der jesuitischen Missionen \u2013 so scheint es \u2013 bewegt sich oft genug zwischen real gewordener Utopie und tragischem Scheitern. Das gilt f\u00fcr den Versuch einer friedlichen Christianisierung in S\u00fcdamerika in Abgrenzung von der Kolonialgesellschaft, dem ber\u00fchmten \u201eJesuitenstaat\u201c, genauso wie f\u00fcr die mit gro\u00dfem dialogischen Fingerspitzengef\u00fchl durchgef\u00fchrte Asienmission, wo innovative theologische Positionen im Hinblick auf das Verh\u00e4ltnis von europ\u00e4isch gepr\u00e4gtem Christentum und asiatischer Kultur entwickelt worden waren. Es war dann jeweils eine Mischung aus allgemeinen, \u00f6konomischen, politischen, auch innerkirchlichen Problemen, aber auch theologische Ignoranz, die trotz zahlreicher vorweisbarer Erfolge, die jeweiligen Missionsprojekte wieder zum Scheitern brachten. Nicht anders verh\u00e4lt es sich auch im Falle der Japanmission, deren historischen Rahmen ich Ihnen nun kurz vorstellen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Man kann das erste Jahrhundert der Japan-Mission in drei Perioden einteilen. Die Jahre von 1549 bis 1587 bilden die Zeit eines hoffnungsvollen Aufstiegs. Tr\u00e4ger der Mission waren in diesen Jahrzehnten ausschlie\u00dflich die Jesuiten. In einer zweiten Periode von 1587 bis 1614 nahm der Einfluss des Christentums zwar immer noch zu, aber die einheimischen Herrscher begegneten ihm mit wachsendem Misstrauen. Dieses erhielt Nahrung aus den politischen Rivalit\u00e4ten der europ\u00e4ischen Kolonialm\u00e4chte; denn au\u00dfer den Portugiesen fanden jetzt auch Spanier, Holl\u00e4nder und Engl\u00e4nder den Weg in die japanischen H\u00e4fen. Da sich nun neben den Jesuiten auch Franziskaner spanischer Herkunft am Aufbau der jungen Kirche beteiligten, kam es zu methodischen Streitigkeiten, nationalen Gegens\u00e4tzen und menschlichen Eifers\u00fcchteleien. Im dritten Abschnitt der Missionsgeschichte spielen sich die Ereignisse ab, die wir gleich auch im Film sehen werden: Vom Jahre 1614 an begann eine systematische, zunehmend grausame Verfolgung mit zahllosen Martyrien einerseits und der scharenweisen Abkehr vom christlichen Glauben andererseits, so dass um 1649 scheinbar alles christliche Leben in Japan erloschen war.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Die Zeit des Willkommens<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Alles begann am Fest Mari\u00e4 Himmelfahrt des Jahres 1549. Der Mitbegr\u00fcnder des Jesuitenordens Francisco Xavier \u2013 bei Ihnen in M\u00fcnchen besser als Franz Xaver bekannt \u2013 betrat zusammen mit zwei anderen Jesuiten in Kagoshima japanischen Boden. Nur 50 Jahre sp\u00e4ter z\u00e4hlte Japan nach vorsichtigen Sch\u00e4tzungen 250.000 Christen. Heute leben in Japan etwa 400.000 Katholiken bei einer Gesamtbev\u00f6lkerung von ca. 127 Millionen Menschen. Ende des 16. Jahrhunderts hingegen z\u00e4hlte Japan erst 25 Millionen Einwohner.<\/p>\n<p>Wie war Franz Xaver auf die Idee gekommen, nach Japan zu reisen, woher wusste er von dem Land? Seit 1542 war er als apostolischer Nuntius im Rahmen der portugiesischen Indienfahrten nach Ostasien vorgesto\u00dfen und hatte hier unerm\u00fcdlich gepredigt und getauft. Im Dezember 1547 begegnete er dann in Malakka zum ersten Mal einem Japaner. Er hie\u00df Anjir\u00f4, geh\u00f6rte zur Kaste der Samurai und war vor einer drohenden Mordanklage aus seiner Heimat geflohen. Anjir\u00f4 beherrschte gut Portugiesisch und erz\u00e4hlte Xaver ausf\u00fchrlich von seiner Heimat. Aufgrund dieser Informationen beschloss Xaver, selbst nach Japan zu reisen. Zun\u00e4chst jedoch fuhr er nach Goa zur\u00fcck und nahm dorthin den Japaner und zwei von dessen Landsleuten mit. Am Pfingstfest 1548 wurden die drei feierlich getauft und stellten sich in den Dienst der Mission. Im folgenden Jahr trafen sie gemeinsam mit drei Jesuiten in Japan ein.<\/p>\n<p>Kagoshima war damals die Hauptstadt des F\u00fcrstentums Satsuma. Hier regierte die F\u00fcrstenfamilie Shimazu. Der dortige Daimy\u00f4 \u2013 so lautete der F\u00fcrstentitel \u2013 begr\u00fc\u00dfte den Fremdling freundlich und wies ihm einen Wohnsitz im Zentrum der Stadt an. Xaver blieb ein Jahr in Kagoshima und baute Kontakte zu Menschen aller Kreise auf. Die ersten Eindr\u00fccke von seinem neuen Arbeitsfeld teilte er in einem langen Brief vom 5. November 1549 an die Jesuiten in Goa mit: \u201eVon Japan schreibe ich euch nach der Erfahrung, die wir von dem Land haben\u2026. Vor allem das Volk, mit dem wir bisher verkehrt haben, ist das Beste, das bisher entdeckt worden ist, und mir scheint, unter Ungl\u00e4ubigen wird man kein anderes finden, das die Japaner \u00fcbertrifft. Es sind Leute von sehr guten Umgangsformen, gew\u00f6hnlich gut und nicht b\u00f6swillig; ein Volk, das ganz erstaunlich auf Ehre h\u00e4lt. Die Ehre sch\u00e4tzen sie h\u00f6her als irgendeine andere Sache [&#8230;]. Sie sind m\u00e4\u00dfig im Essen, wenn sie auch im Trinken ein wenig weitherziger sind [&#8230;]. Ein gro\u00dfer Teil des Volkes kann lesen und schreiben, ein gro\u00dfes Hilfsmittel, um in K\u00fcrze die Gebete und die Dinge Gottes zu erlernen [&#8230;]. Es ist ein Land, in dem es wenig Diebe gibt, und zwar wegen der strengen Justiz, die sie an denen \u00fcben, die sie als solche ertappen, denn keinem schenken sie das Leben. Sie haben einen gro\u00dfen Abscheu vor dem Laster des Stehlens. Es sind sehr gut gesinnte Leute, sehr umg\u00e4nglich und wissbegierig. Sie lieben es, von den Dingen Gottes zu h\u00f6ren, besonders wenn sie dieselben verstehen. Sie h\u00f6ren gern Dinge, die der Vernunft entsprechen.\u201c<\/p>\n<p>Japan befand sich Mitte des 16. Jahrhunderts in einer Phase des politischen \u00dcberganges. Bereits seit langem hatte der Kaiser lediglich eine zeremoniell-religi\u00f6se Rolle. Aber auch der an seiner Stelle regierende Oberbefehlshaber und oberste Lehnsherr, der \u201eShogun\u201c, hatte keine Macht mehr. Die ma\u00dfgebliche Regierungsgewalt lag vielmehr bei den Landesf\u00fcrsten der \u201e66 Reiche\u201c, den Daimy\u00f4s, welchen eine nach strengem Feudalprinzip organisierte Gefolgschaft von Samurai zur Verf\u00fcgung stand. Blutige Fehden zwischen diesen Regionalf\u00fcrsten um gr\u00f6\u00dfere Macht kamen oft vor.<\/p>\n<p>Japan kam damals zum ersten Mal mit der europ\u00e4ischen Zivilisation in Ber\u00fchrung. Unbekannte Dinge wie Brillen und Uhren reizten die Neugierde der Bev\u00f6lkerung und machten sie auch f\u00fcr die Lehre der Glaubensboten aufgeschlossen. Diese erschienen ihnen zudem als geeignete Vermittler zu den portugiesischen Kaufleuten, die begehrte Waren wie Seide, Pulver und Gewehre ins Land brachten.<\/p>\n<p>Mit Japan lernte Franz Xaver ein hochzivilisiertes Land kennen, das eine eigene Kultur ohne jegliche westliche Einfl\u00fcsse ausgebildet hatte. Diese Erfahrung veranlasste ihn, seine in Indien erprobte Missionsmethode zu \u00e4ndern. Dort hatte er sich zuerst die christlichen Grundgebete in die einfache Volkssprache \u00fcbersetzen lassen; dann versammelte er die Menschen und lehrte sie, diese Texte nachzusprechen. Er ging also davon aus, dass bereits die zustimmende Wiederholung der Glaubenss\u00e4tze ausreiche, das Christentum im Taufbewerber zu verankern. Diese Vorgehensweise war f\u00fcr die Verh\u00e4ltnisse in Japan ungeeignet, denn die Japaner erwiesen sich als selbstbewusste und kritisch denkende Dialogpartner.<\/p>\n<p>1551 reiste Franz Xaver nach Ky\u00f4to, um den Kaiser, dessen politische Ohnmacht ihm noch nicht bewusst war, zu besuchen. Nachdem er dort nicht vorgelassen wurde, machte er sich nach Yamaguchi auf, eine der damaligen Hauptst\u00e4dte Westjapans. Die Stadt war auch das Kultzentrum der Region \u2013 es gab dort mehr als 100 buddhistische Tempel. In Yamaguchi trat Franz Xaver mit Hilfe seiner portugiesischen Freunde in feierlichem Aufzug vor den dortigen Daimy\u00f4 und \u00fcberreichte diesem die Geschenke und Empfehlungsschreiben, die eigentlich f\u00fcr den Kaiser bestimmt gewesen waren. Der an die Landessitten angepasste Auftritt blieb nicht ohne Wirkung; der Daimy\u00f4 gestattete die freie Predigt, und die Jesuiten konnten in Yamaguchi eine Residenz beziehen.<\/p>\n<p>Im September 1551 wurde Xaver an den Hof des Daimy\u00f4 von Bungo auf der S\u00fcdinsel Ky\u00fbsh\u00fb eingeladen. In der dortigen Hauptstadt Funay entstand die bald bedeutendste Christengemeinde Japans. Der Daimy\u00f4 war dem Christentum sehr gewogen, wiewohl er erst 27 Jahre nach dem Besuch Xavers die Taufe empfing. 1588 sollte Funay Sitz des ersten in Japan errichteten Bistums werden. W\u00e4hrend Xavers Abwesenheit von Yamaguchi suchten dort die Vertreter der verschiedenen buddhistischen Richtungen die Auseinandersetzung mit den beiden an Ort verbliebenden Jesuiten. Sie fanden in Pater Cosme de Torres (1510-1570) einen hochintelligenten Diskussionspartner. Bruder Juan Fern\u00e1ndez hat \u00fcber die Debatten ein schriftliches Protokoll angefertigt. Es ist ein sehr interessanter Text, der erstmals das Aufeinanderprallen von westlicher und \u00f6stlicher Philosophie spiegelt. Die Jesuiten erwiesen sich als Meister der aristotelisch-scholastischen Philosophie. Die Japaner waren einem Weltverst\u00e4ndnis verpflichtet, das von der Einheit des Kosmos ausgeht. Es war schwierig, ihnen den Dualismus zwischen Materie und Geist sowie ein personales Gottes- und Menschenbild zu erkl\u00e4ren. Der folgende Text gibt einen Einblick in dieses interreligi\u00f6se Gespr\u00e4ch:<\/p>\n<p>\u201eSie fragten, welche Farbe und welche Art der Anwesenheit die Seele habe? Wir antworteten ihnen, sie habe weder Farbe noch K\u00f6rper; denn nur die Elemente, Himmel, Sonne, Mond und Sterne h\u00e4tten einen K\u00f6rper. Sie antworteten, wenn die Seele weder K\u00f6rper noch Farbe habe, dann sei sie also nichts. Wir fragten sie, ob es Wind gebe in der Welt? Sie sagten: \u201eJa.\u201c Wir fragten sie, ob der Wind Ort und Farbe habe? Sie sagten: \u201eNein.\u201c Da sagten wir ihnen: \u201aWenn die Luft, die ein k\u00f6rperliches Ding ist, da ist, ohne Ort oder Farbe zu besitzen, wie wird es mit der Seele sein, die in sich kein k\u00f6rperliches Element hat, und die ein lebendes Ding ist, obwohl sie keinen K\u00f6rper besitzt?\u2018 Sie antworteten, wir h\u00e4tten recht.\u201c<\/p>\n<p>Am 20. November 1551 verlie\u00df Xaver nach zweieinhalbj\u00e4hrigem Aufenthalt das Land, um von Goa aus Nachschub f\u00fcr die japanische Mission zu organisieren. Ihm war klar, dass nur ausgesuchte, asketisch und wissenschaftlich hervorragende Kr\u00e4fte den dortigen Aufgaben gewachsen sein w\u00fcrden. Sie w\u00fcrden v\u00f6llig fremde, harte Lebensbedingungen ertragen m\u00fcssen. Sie w\u00fcrden st\u00e4ndig beansprucht sein, auf Fragen zu antworten. Die Japaner seien fordernd, vor allem gegen\u00fcber Fremden, so schrieb er an Ignatius. F\u00fcr Japan w\u00e4ren Flamen oder Deutsche gut, denn die k\u00f6nnten die zu erwartenden k\u00f6rperlichen Beschwerden ertragen. Insbesondere m\u00fcssten die Missionare geschulte Philosophen sein, damit sie in den Diskussionen die Widerspr\u00fcche ihrer Gespr\u00e4chspartner erfassen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>In den Diskussionen mit den buddhistischen Bonzen war Franz Xaver aufgegangen, dass Japan geistig unter dem Einfluss der \u00e4lteren Kultur Chinas stand. Mitte April 1552 brach Franz Xaver von Goa deshalb zu seiner Reise nach China auf. Ende August traf er auf der Insel Sanchuan ein; hier aber fand er niemand, der ihn zum Festland her\u00fcberfahren wollte. Ausl\u00e4ndern war der Zutritt aufs strengste untersagt. Zuletzt hoffte er, dass ihn ein chinesischer Schmuggler nach Kanton bringen w\u00fcrde. Er wartete vergeblich. Dann erkrankte er pl\u00f6tzlich und heftig. Franz Xaver starb am fr\u00fchen Morgen des 3. Dezembers 1552 auf Sanchuan.<\/p>\n<p>Unterdessen schritt die Arbeit der Missionare in Japan rasch voran. Zwischen 1563 und 1570 traten verschiedene Daimy\u00f4&#8217;s im s\u00fcdlichen Japan zum Christentum \u00fcber. Bald darauf gelang es P. Vilela und dem ersten japanischen Jesuiten, dem blinden Laienbruder Laurentius, in Ky\u00f4to eine Niederlassung der Gesellschaft Jesu zu gr\u00fcnden; damit fand das Christentum Zugang in den wichtigsten Teil des Landes. In den 1570er Jahren entwickelte sich das Fischerdorf Nagasaki, in dem die Jesuiten erstmals 1568 missioniert hatten, zum Anlaufpunkt der von Macao aus verkehrenden portugiesischen Schiffe.<\/p>\n<p>Ein Ereignis von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr die Entwicklung der Mission war die Ankunft des Ordensvisitators Alessandro Valignano (1533-1600) im Jahre 1579. Die japanische Kirche z\u00e4hlte damals bereits 150.000 Getaufte, die sich auf etwa 200 Kirchen verteilten. Die Visitation Valignanos brachte weiteren Aufschwung. Der Visitator bejahte eine weitgehende Anpassung der Missionare an die Landessitten und bestimmte Br\u00e4uche der einheimischen Zen-Meister. Er sorgte daf\u00fcr, dass zwei Schulen f\u00fcr vornehme Japaner gegr\u00fcndet wurden, und zeigte sich damit um die Heranbildung eines einheimischen Klerus besorgt.<\/p>\n<p>Bei seiner Abfahrt hatte Valignano die Absicht, nach Rom zur\u00fcckzukehren, um dort pers\u00f6nlich \u00fcber die zuk\u00fcnftige Organisation der Japan-Mission zu. Mit ihm reisten vier junge japanische Prinzen aus christlich gewordenen Adelsfamilien, denen er das Abendland zeigen wollte. Valignano wurde dann aber durch die Ernennung zum Provinzial der indischen Mission in Goa zur\u00fcckgehalten. Die vier Japaner freilich setzten ihre Reise in den Westen fort. In Europa gaben ihnen Philipp II. von Spanien und Papst Gregor XIII. in Rom sowie andere F\u00fcrsten gl\u00e4nzende Empf\u00e4nge. Dieser erste Besuch aus dem unbekannten fern\u00f6stlichen Land in Europa war ein h\u00f6fisches Ereignis ersten Ranges und weckte gro\u00dfes wissenschaftliches Interesse am Fernen Osten. 1590 kehrte die Delegation, reich ausgestattet mit wissenschaftlicher Literatur und technischen Instrumenten, nach Japan zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Wachstum, Zwist und Misstrauen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Seit 1582 gelang es dem aus einfachen Verh\u00e4ltnissen stammenden Milit\u00e4r Toyotomi Hideyoshi schrittweise die japanischen Kleinreiche unter sich zu vereinen. Seine Einstellung zum Christentum war anfangs positiv, \u00e4nderte sich jedoch sehr pl\u00f6tzlich. Wahrscheinlich war der Grund, dass der Vizeprovinzial der Jesuiten, Coelho, der sich bei Hideyoshi f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der christlichen Daimy\u00f4 bedankt hatte, ihm das pr\u00e4chtig ausger\u00fcstete portugiesische Schiff nicht \u00fcberlie\u00df, mit dem er Hideyoshi in Hakata besuchte. Zudem wurde der Sklavenhandel der portugiesischen Kaufleute den Missionaren zum Vorwurf gemacht. Hideyoshi erlie\u00df am 24. Juli 1587 ein Verbannungsedikt f\u00fcr alle Missionare; sie sollten sich in Hirado auf Ky\u00fbsh\u00fb sammeln und binnen 20 Tagen das Land verlassen. Die Frist wurde dann auf sechs Monate ausgedehnt und schlie\u00dflich vergessen. Doch in Arima und Omura wurden auf Weisung Hideyoshis Kirchen zerst\u00f6rt, und die Kirchen von Osaka, Ky\u014dt\u00f4 und Sakai wurden konfisziert.<\/p>\n<p>Dem Visitationsbericht Valignanos zufolge bef\u00fcrchteten die Jesuiten, dass andere Missionare Fehler wiederholen k\u00f6nnten, die sie auch selbst am Anfang begangen hatten, und dass die japanischen Christen irritiert w\u00fcrden, wenn sie unter den katholischen Priestern \u00e4hnlich verschiedene Auffassungen beobachteten, wie sie sie von den Buddhisten kannten, wo jede Gruppierung ihren eigenen Weg f\u00fcr den richtigen hielt. Deshalb hielten sie die Einreise anderer Orden nach Japan f\u00fcr falsch. Sie sahen die Zukunft der japanischen Kirche in der raschen Heranbildung eines einheimischen Klerus, weil die europ\u00e4ischen Missionare immer sprachlich beeintr\u00e4chtigt sein w\u00fcrden und sich nie voll den Lebensbedingungen in Japan w\u00fcrden anpassen k\u00f6nnen. 1587 gab es schon 47 japanische Laienbr\u00fcder, und in der Folgezeit sind etwa 50 einheimische Priester geweiht worden.<\/p>\n<p>Die Arbeit der Jesuiten in Japan wurde aber seit 1592 durch das Auftreten von Franziskanern, die von den spanischen Philippinen kamen, erschwert. Dem ganzen ging die Herstellung diplomatischer Kontakte zwischen dem Hof Hideyoshis in Ky\u00f4to und dem spanischen Gouverneur auf den Philippinen voraus. Handelsinteressen schwangen dabei mit. Die Mendikanten, die sich von 1592 an in Ky\u00f4to, Osaka und Nagasaki ansiedelten, hielten sich nicht an die Missionsmethoden der portugiesischen Jesuiten, sondern suchten die N\u00e4he der einfachen Leute und erzielten hier auch gro\u00dfe Wirkung, z. B. durch Gr\u00fcndung eines Leprahospitals in Ky\u00f4to. Die Franziskaner warfen den Jesuiten vor, sie verst\u00e4rkten die Vorurteile des japanischen Adels gegen die Armen. Die Jesuiten kritisierten die Franziskaner wegen ihres \u00dcbereifers und ihres Mangels an Klugheit. Neben den unterschiedlichen Ordensidealen waren bei den Rivalit\u00e4ten auch spanisch-portugiesische Ressentiments im Spiel.<\/p>\n<p>Hideyoshi stand der Ankunft der Franziskaner positiv gegen\u00fcber; er versprach sich davon eine Verst\u00e4rkung der Kontakte mit Manila. Indessen kam es 1596 zu einer politischen Krise, als vor Shikoku ein spanisches Schiff namens \u201eSan Felipe\u201c gestrandet war und die Ladung nach japanischem Recht beschlagnahmt wurde. Der Lotse des Schiffes setzte sich zur Wehr und breitete zu dem Zweck eine Weltkarte aus, um das Reich Philipps II. von Spanien zu zeigen und so die japanischen Autorit\u00e4ten einzusch\u00fcchtern. Auf die Frage, ob die Missionare ins Land k\u00e4men, um die politische Eroberung durch Spanien vorzubereiten, scheint der Lotse verh\u00e4ngnisvoller Weise mit \u201eja\u201c geantwortet zu haben. Das \u00e4nderte abrupt die Christentums-Politik von Hideyoshi. Als Folge dieses Ereignisses wurden die sechs Franziskaner von Ky\u00f4to mit ihren siebzehn japanischen Missionshelfern und irrt\u00fcmlich auch drei Jesuiten-Br\u00fcder, Paul Miki und zwei weitere Japaner, insgesamt 26, zum Tod durch Kreuzigung verurteilt. Die Hinrichtung in Nagasaki am 5. Februar 1597 wurde mit dem nun zehn Jahre alten Edikt Hideyoshis begr\u00fcndet. Sicher h\u00e4tte die Entwicklung sich damals schon zur allgemeinen Christenverfolgung zugespitzt, wenn ihr nicht der Tod Hideyoshis 1598 zun\u00e4chst ein Ende gesetzt h\u00e4tte. Schnell verbreitete sich die Verehrung der 26 M\u00e4rtyrer in Japan wie auf den Philippinen, in Mexiko und in allen spanischen und portugiesischen Territorien. 1627 wurden sie von Papst Urban VIII. (1623-1644) seliggesprochen; 1862 erfolgte durch Pius IX. (1846-1878) die Heiligsprechung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Verfolgung und Unterdr\u00fcckung<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Im Zuge seiner Einigungspolitik verbot der neue starke Mann Japans, Tokugawa Jeyasu, der 1603 das Shogunat an sich gerissen und es 1605 seinem Sohn Hidetada anvertraut hatte, den \u00dcbertritt von Daimy\u00f4s zum Christentum. Seit die Holl\u00e4nder 1609 die Erlaubnis erhielten, in Hirado im Westen von Ky\u00fbsh\u00fb eine Faktorei zu er\u00f6ffnen, so dass Japans Europa-Handel von Macao und den Portugiesen unabh\u00e4ngig wurde, begann die Kirche, Boden zu verlieren. F\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter, am 27. Januar 1614, erlie\u00df Jeyasu ein Edikt, das alle Missionare verbannte und die Zerst\u00f6rung der christlichen Gottesh\u00e4user anordnete. Er war zum betonten Anh\u00e4nger des Buddhismus geworden und warf dem Christentum vor, seine Gl\u00e4ubigen mehr auf die Priester als auf die weltliche Obrigkeit zu verpflichten. Unmittelbarer Ausl\u00f6ser des Ediktes war das unkluge Verhalten des spanischen Franziskaners Luis Sotelo, der 1613 eine Gesandtschaft des Daimy\u00f4 von Sendai an K\u00f6nig Philipp III. von Spanien organisiert hatte.<\/p>\n<p>In Japan war zu diesem Zeitpunkt bereits eine allgemeine Christenverfolgung in Gang gekommen. Gerade zu dieser Zeit, am 16. Februar 1614, starb der zweite Bischof von Funay, Luis Cerqueira. Die von ihm geweihten sieben japanischen Weltpriester w\u00e4hlten den Provinzial der Jesuiten, P. Carvalho, zum Administrator. Die G\u00fcltigkeit dieser Wahl wurde in h\u00f6chst unkluger Weise von einigen Franziskanern und Dominikanern zu einer Zeit angegriffen, da gr\u00f6\u00dfte Einigkeit in der Kirche Japans h\u00e4tte herrschen sollen. Auf Verlangen Jeyasus mussten sich alle Missionare in Nagasaki versammeln und wurden von dort nach Macao oder Manila abtransportiert. Nach Macao emigrierten 33 Priester, 29 Fratres und 55 japanische Katechisten. 30 Jesuiten, je sechs Franziskaner, Dominikaner und Weltpriester sowie ein Augustiner blieben heimlich in Japan zur\u00fcck. Nach dem Tode Jeyasus (1616) \u00fcbernahm dessen Sohn Hidetada die Regierung. Er f\u00fchrte die fremdenfeindliche Politik seines Vaters fort und intensivierte die Ma\u00dfnahmen gegen die \u201eS\u00fcdbarbaren\u201c. Bis auf Nagasaki und Hirado wurden alle H\u00e4fen fremden Schiffen verschlossen. Trotzdem gelang es noch einzelnen verkleideten Missionaren, das Inselreich zu betreten und die Seelsorge unter den treu gebliebenen Christen fortzusetzen.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Shogun, Tokugawa Jemitsu, versch\u00e4rfte die Verfolgung nochmals. Er ersann perfide Todesarten, um die Christen zum Abfall zu bringen. Durch Spione und Geldpr\u00e4mien wurden sie \u00fcberall aufgesp\u00fcrt. Mindestens 4.000 Gl\u00e4ubige erlitten das Martyrium durch Verbr\u00fchen in kochenden Schwefelquellen oder durch Aufh\u00e4ngen an den F\u00fc\u00dfen in einer Grube, wo der Blutandrang im Kopf ein bis zu einer Woche sich hinziehendes, qualvolles Sterben bewirkte; in bequemer Reichweite hing ein Gl\u00f6ckchen, dessen Ziehen, gleichbedeutend mit Abfall vom Christentum, gen\u00fcgte, um von der Folter befreit zu werden. Verbunden mit hermetischer Abschlie\u00dfung nach au\u00dfen \u2013 auf Einfuhr christlicher B\u00fccher stand die Todesstrafe; auf der S\u00fcdinsel Ky\u00fbsh\u00fb wurden Tag und Nacht die K\u00fcsten von Kontrollstationen \u00fcberwacht \u2013 war ein konsequentes Spitzelsystem im Innern: H\u00e4userblocks zu je f\u00fcnf Familien hatten sich gegenseitig zu \u00fcberwachen. Wurde in einem Block ein Christ entdeckt, ohne dass die Anzeige vom Block ausging, wurden alle Bewohner zum Tode verurteilt. Seit 1640 musste jeder Japaner an einem Tempel des Landes registriert sein. Speziell in Nagasaki, dem fr\u00fcheren katholischen Zentrum, hatte die gesamte Bev\u00f6lkerung j\u00e4hrlich einen Schm\u00e4hritus zu vollziehen, und zwar ein Kreuz bzw. Bilder von Christus und Maria mit F\u00fc\u00dfen zu treten, das sogenannte Fumie.<\/p>\n<p>Durch Verfolgung und ungerechte Steuern zur Verzweiflung getrieben, fl\u00fcchteten die Christen der Halbinsel Shimabara im Westen von Ky\u00fbsh\u00fb, etwa 37.000 Personen, nach Hara, um sich bewaffnet gegen ihre Unterdr\u00fccker zu verteidigen. Den Christen schlossen sich verarmte Bauern und heruntergekommene Samurais an. Das Zentrum des Aufstandes, die Burg von Shimabara, konnte von der Shogunatsarmee erst erobert werden, als man allen Nicht-Christen unter den Aufst\u00e4ndischen eine Amnestie zusagte. Nach langer Belagerung erfolgte im April 1638 der Generalsturm der Soldaten des Shoguns. Es folgte ein Massaker. Zehntausende M\u00e4nner, Frauen und Kinder, die nicht abschw\u00f6ren wollten, wurden niedergemetzelt. Seit diesem Massaker spielten die Christen im \u00f6ffentlichen Leben Japans keine Rolle mehr.<\/p>\n<p>Japan schloss sich nun hermetisch von der Au\u00dfenwelt ab. Schon 1623 waren die Spanier und Engl\u00e4nder vom Handel in den letzten offenen H\u00e4fen verdr\u00e4ngt worden. 1639 erhielten auch die Portugiesen ein Handelsverbot. Nur die Holl\u00e4nder durften in Deshima bei Nagasaki unter strengsten Auflagen auch weiterhin Waren austauschen. \u00dcberall im Lande ging unterdessen die totale Ausrottung der letzten \u00fcberlebenden Gl\u00e4ubigen weiter; noch in den 60er Jahren wurden in Bungo und in Higo Christen aufgesp\u00fcrt. Was damals geschah, war letztlich eine zutiefst misstrauische Reaktion gegen die europ\u00e4ische Kultur. Japan vergewisserte sich seiner Identit\u00e4t als Land der \u201eKami\u201c, der G\u00f6tter des Shintoismus und des Gesetzes des Buddha.<\/p>\n<p>Trotzdem, als nach der erzwungenen \u00d6ffnung des Inselreiches seit Mitte des 19. Jahrhunderts franz\u00f6sische Missionare wieder nach Nagasaki kamen, begegneten sie im Laufe der Zeit fast 20.000 Christen, die ihren Glauben heimlich behalten hatten und deren Gemeinden von drei Laien\u00e4mtern zusammengehalten worden waren: \u00c4ltesten, T\u00e4ufern und Katechisten. Skulpturen der \u201eKannon\u201c, der buddhistischen \u201eG\u00f6ttin der Barmherzigkeit\u201c, hatten sie als Ersatz f\u00fcr die ihnen verbotenen Marienstatuen verehrt. Meist hatten sie dann auf dem Boden oder der R\u00fcckseite der Figur ein kleines Kreuz eingeritzt, um so aus einer buddhistischen \u201eKannon\u201c, der \u201eGro\u00dfen Mutter\u201c, eine christliche \u201eMaria\u201c zu machen, die g\u00fctige Frau und Besch\u00fctzerin, die ihnen in der Zeit der Verfolgung als Patronin zur Seite stand. \u00dcber 250 Jahre lang haben sie im Untergrund in der Marienverehrung Halt gefunden.<\/p>\n<p>Es gab unter den Christen eine Prophetie, dass in der siebten Generation nach Beginn der Verfolgung vom Papst gesandte Priester mit einer Marienstatue nach Nagasaki kommen w\u00fcrden und die Verfolgung dann ein Ende h\u00e4tte. Am 17. M\u00e4rz 1865 wagten einige christliche Frauen aus dem Untergrund zum ersten Mal, das von den ins Land gekommenen franz\u00f6sischen Missionaren errichtete Gotteshaus in Urakami bei Nagasaki zu betreten. Sie vergewisserten sich, tats\u00e4chlich eine katholische Kirche gefunden zu haben, indem sie nach der Marienstatue Ausschau hielten. Erst dann gaben sie sich als Christen zu erkennen, indem sie dem Priester sagten: \u201eUnser aller Herz ist eins mit dir.\u201c<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Ausf\u00fchrlich zum Thema: Johannes Meier: \u201eBis an die R\u00e4nder der Welt. Wege des Katholizismus im Zeitalter der Reformation und des Barock\u201c. M\u00fcnster 2017<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Introductory lecture and film premiere<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"menu_order":1578,"template":"","meta":{"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"class_list":["post-32429","media-library","type-media-library","status-publish","hentry","media-library-category-n-a"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Japanische Kirchengeschichte im 16. und 17. Jahrhundert - Katholische Akademie in Bayern<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"noindex, follow\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Japanische Kirchengeschichte im 16. und 17. Jahrhundert - Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Einf\u00fchrungsvortrag und Filmpremiere\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/japanische-kirchengeschichte-im-16-und-17-jahrhundert-einfuehrungsvortrag-und-filmpremiere-des-films-silence\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Katholische Akademie in Bayern\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-01-16T10:33:47+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"496\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"216\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"20 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/japanische-kirchengeschichte-im-16-und-17-jahrhundert-einfuehrungsvortrag-und-filmpremiere-des-films-silence\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/japanische-kirchengeschichte-im-16-und-17-jahrhundert-einfuehrungsvortrag-und-filmpremiere-des-films-silence\\\/\",\"name\":\"Japanische Kirchengeschichte im 16. und 17. Jahrhundert - Katholische Akademie in Bayern\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2023-07-17T12:37:15+00:00\",\"dateModified\":\"2026-01-16T10:33:47+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/japanische-kirchengeschichte-im-16-und-17-jahrhundert-einfuehrungsvortrag-und-filmpremiere-des-films-silence\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/japanische-kirchengeschichte-im-16-und-17-jahrhundert-einfuehrungsvortrag-und-filmpremiere-des-films-silence\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/mediathek-eintrag\\\/japanische-kirchengeschichte-im-16-und-17-jahrhundert-einfuehrungsvortrag-und-filmpremiere-des-films-silence\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Japanische Kirchengeschichte im 16. und 17. Jahrhundert\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"description\":\"Kirche braucht Debatte: \u201ekatholisch\u201c mit Blick auf das Ganze \u2013 und \u201eakademisch\u201c im Vertrauen auf die Kraft der Argumente\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#organization\",\"name\":\"Katholische Akademie in Bayern\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/Menue-Logo-Home@2x.png\",\"width\":496,\"height\":216,\"caption\":\"Katholische Akademie in Bayern\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kath-akademie-bayern.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/katholische.akademie.bayern\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Japanische Kirchengeschichte im 16. und 17. Jahrhundert - Katholische Akademie in Bayern","robots":{"index":"noindex","follow":"follow"},"og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Japanische Kirchengeschichte im 16. und 17. Jahrhundert - Katholische Akademie in Bayern","og_description":"Einf\u00fchrungsvortrag und Filmpremiere","og_url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/japanische-kirchengeschichte-im-16-und-17-jahrhundert-einfuehrungsvortrag-und-filmpremiere-des-films-silence\/","og_site_name":"Katholische Akademie in Bayern","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/","article_modified_time":"2026-01-16T10:33:47+00:00","og_image":[{"width":496,"height":216,"url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","type":"image\/png"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Estimated reading time":"20 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/japanische-kirchengeschichte-im-16-und-17-jahrhundert-einfuehrungsvortrag-und-filmpremiere-des-films-silence\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/japanische-kirchengeschichte-im-16-und-17-jahrhundert-einfuehrungsvortrag-und-filmpremiere-des-films-silence\/","name":"Japanische Kirchengeschichte im 16. und 17. Jahrhundert - Katholische Akademie in Bayern","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website"},"datePublished":"2023-07-17T12:37:15+00:00","dateModified":"2026-01-16T10:33:47+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/japanische-kirchengeschichte-im-16-und-17-jahrhundert-einfuehrungsvortrag-und-filmpremiere-des-films-silence\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/japanische-kirchengeschichte-im-16-und-17-jahrhundert-einfuehrungsvortrag-und-filmpremiere-des-films-silence\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/mediathek-eintrag\/japanische-kirchengeschichte-im-16-und-17-jahrhundert-einfuehrungsvortrag-und-filmpremiere-des-films-silence\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Japanische Kirchengeschichte im 16. und 17. Jahrhundert"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#website","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","name":"Catholic Academy in Bavaria","description":"Church needs debate: \"catholic\" looking at the whole - and \"academic\" trusting in the power of arguments","publisher":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#organization","name":"Catholic Academy in Bavaria","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","contentUrl":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/wp-content\/uploads\/Menue-Logo-Home@2x.png","width":496,"height":216,"caption":"Katholische Akademie in Bayern"},"image":{"@id":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/katholische.akademie.bayern\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/32429","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library"}],"about":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/media-library"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/32429\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":117848,"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media-library\/32429\/revisions\/117848"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32429"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}