{"id":35066,"date":"2023-10-12T10:04:03","date_gmt":"2023-10-12T08:04:03","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=35066"},"modified":"2024-12-04T16:09:05","modified_gmt":"2024-12-04T15:09:05","slug":"ein-handbuch-zum-literarischen-katholizismus-im-deutschsprachigen-raum-des-20-jahrhunderts-fragen-an-ein-projekt","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/ein-handbuch-zum-literarischen-katholizismus-im-deutschsprachigen-raum-des-20-jahrhunderts-fragen-an-ein-projekt\/","title":{"rendered":"Ein &#8222;Handbuch zum literarischen Katholizismus im deutschsprachigen Raum des 20. Jahrhunderts&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Im Folgenden m\u00f6chte ich Ihnen mit dem im Vortragstitel genannten Handbuch ein Unternehmen vorstellen, dessen Anf\u00e4nge in die ersten Jahre nach meiner Berufung an die Katholische Universit\u00e4t Eichst\u00e4tt im Jahr 2002 zur\u00fcckreichen und das hoffentlich in absehbarer Zeit ein gl\u00fcckliches Ende finden wird. Ich gehe dabei aber nicht auf die mehrj\u00e4hrige Entstehungsgeschichte dieses Projekts ein, zu der freilich einiges Bedenkenswerte zu sagen w\u00e4re, sondern konzentriere mich in f\u00fcnf Abschnitten auf bestimmte Kernpunkte und Leitlinien, die bei seiner Ausf\u00fchrung federf\u00fchrend waren. Diese Abschnitte tragen die \u00dcberschriften\u00a0Das Projekt,\u00a0Der Literaturbegriff,\u00a0Das Beobachtungsfeld, skizzieren dann eine Erweiterung des Beobachtungsfeldes und schlie\u00dfen mit der \u201ealles entscheidenden Frage\u201c.<\/p>\n<h3>Das Projekt<\/h3>\n<p>Worum es dabei geht, k\u00f6nnen Sie der folgenden Ank\u00fcndigung auf der Website des Aschendorff-Verlages entnehmen:<\/p>\n<p>\u201eDas vorliegende Handbuch ist ein Spiegel katholischen Geisteslebens im deutschsprachigen Raum des 20. Jahrhunderts. Mehr als 300 werkbiographische Artikel portr\u00e4tieren das Schrifttum katholisch sozialisierter Autorinnen und Autoren aus literatur-, intellektuellen-, bildungs- und wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive. Damit fassen sie nicht nur den Begriff des \u201aliterarischen Katholizismus\u2018 neu, n\u00e4mlich von einem weiten Literaturbegriff her, der \u00fcber die belletristische auf die lebensbegleitende, theoriegeleitete und publizistische Produktion katholischer Autorinnen und Autoren hin ausgreift. Indem neben die \u201agro\u00dfen\u2018 eine F\u00fclle kaum noch bekannter Namen tritt, erschlie\u00dft sich ein neuer Blick auch auf den Kulturkatholizismus des vergangenen Jahrhunderts als Vielstimmigkeit \u201ades\u2018 Katholischen: als innere Pluralit\u00e4t und Pluralisierungsdynamik.\u201c<\/p>\n<p>Das ist, wie Sie sehen, von einem gewissen Optimismus getragen: Das \u201evorliegende\u201c ist ja erst ein im Entstehen begriffenes Handbuch. Aber es wird doch erkennbar, dass ihm eine gefestigte Konzeption zugrundeliegt. Als ein \u201eSpiegel katholischen Geisteslebens\u201c behandelt es die Literaturproduktion katholisch sozialisierter, d. h. katholisch getaufter und in einem katholischen Umfeld aufgewachsener Autorinnen und Autoren im deutschsprachigen Raum des 20. Jahrhunderts, also auch mit Ausgriffen nach \u00d6sterreich und in die Schweiz. Dass das Lexikon mit einem \u201eweiten Literaturbegriff\u201c arbeitet, bedeutet, dass gar nicht in erster Linie die sog. Sch\u00f6ne Literatur, also Romane, Dramen, Erz\u00e4hlungen und Gedichte bekannter Autoren (wie R. Schneider oder W. Bergengruen) und Autorinnen (wie E. Langg\u00e4sser) im Mittelpunkt stehen, wenngleich sie nat\u00fcrlich nicht ausgespart bleiben, sondern dass das Schrifttum katholischer Autorinnen und Autoren in seiner ganzen Breite Ber\u00fccksichtigung findet: theologische Werke vor allem, wenn sie \u00fcber die Grenzen einer wissenschaftlichen Fach\u00f6ffentlichkeit hinaus gewirkt haben (Guardini!), aber auch lebensbegleitende Literatur wie Brautb\u00fccher oder Titel, die Jugendliche durch ihre Pubert\u00e4t begleitet haben; dann die geschichtsphilosophische und kulturkritische Essayistik z. B. Haeckers u. a.; ferner ethnologische und sprachwissenschaftliche Werke, bei denen katholische Autoren Einflussreiches geleistet haben, u. v. a. m.<\/p>\n<p>Nebenbei: Letzteres ist auch wissenschaftsgeschichtlich von Interesse; mag die deutschsprachige Historiographie im 19. Jahrhundert protestantisch dominiert worden sein, so gilt f\u00fcr die V\u00f6lkerkunde, dass sie in manchem verdeckt katholisch gepr\u00e4gt ist. (Und wem, wenn er nicht gerade im Internet darauf gesto\u00dfen ist, w\u00e4re bewusst, dass der Erfinder der Plansprache Volap\u00fck der katholische Geistliche Johann Martin Schleyer [1831\u20131912] war?) \u2013 Deutlich wird, was das Lexikon nicht ist: Es sammelt weder, wie der alte \u201aKosch\u2018, katholische Vertreter der verschiedensten St\u00e4nde und Berufe in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, sondern konzentriert sich allein auf ihren literarisch-publizistischen Beitrag zum katholischen Geistesleben des 20. Jahrhunderts. Und es ist auch nicht ein Lexikon des politischen Katholizismus, noch weniger ein katholisches Martyrologium des 20. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>Wie es sich mit der im letzten Satz des bei Aschendorff publizierten Textes angesprochenen Vielfalt und \u201eVielstimmigkeit\u201c \u201ades\u2018 Katholischen im 20. Jahrhundert verh\u00e4lt, verdeutlicht Ihnen ein Blick nur auf die ersten neun der in diesem Lexikon behandelten Autoren und Autorinnen. Es sind dies:<\/p>\n<ul>\n<li>Herbert Achternbusch (1938\u20132022), Erz\u00e4hler, Dramatiker, Filmemacher und Schauspieler<\/li>\n<li>August Adam (1888\u20131965), Theologe, Schriftsteller, P\u00e4dagoge<\/li>\n<li>Karl Adam (1876\u20131966), Priester u. Theologe<\/li>\n<li>Theodor W. Adorno (1903\u20131969), Gesellschaftsphilosoph<\/li>\n<li>Otl Aicher (1922\u20131991), Kommunikationsdesigner<\/li>\n<li>Magda Alberti (1864\u20131932), Konvertitin, Erz\u00e4hlerin<\/li>\n<li>Alois Albrecht (geb. 1936), Priester, Autor geistlicher Lieder, Spiele und Szenen<\/li>\n<li>Elisabeth Alexander (1922\u20132009), Schriftstellerin (Romane, Kurzgeschichten, Gedichtb\u00e4nde, Kinderb\u00fccher), kritische Parteig\u00e4ngerin der Frauen- und Studenten-<br \/>\nbewegung<\/li>\n<li>Stefan Andres (1906\u20131970), Erz\u00e4hlungen und Dramen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vermutlich erst mit Stefan Andres begegnet hier ein Autor, der zumindest noch einigen von Ihnen mit seinen Romanen und Erz\u00e4hlungen als Repr\u00e4sentant christlicher Literatur und Angeh\u00f6riger der \u201eInneren Emigration\u201c bzw. einer Literatur des Exils bekannt ist. Aber Herbert Achternbusch, der bayerisch-anarchische Religionsprovokateur? Nat\u00fcrlich geh\u00f6rt er hinein \u2013 nur Katholiken, so ist einmal gesagt worden, seien gewisser Blasphemien f\u00e4hig; sie zeigen sich, wie G\u00fcnter Grass und andere, dem Katholischen durch die Negation verbunden.<\/p>\n<p>\u00dcber den durch sein Buch\u00a0Das Wesen des Katholizismus\u00a0weltber\u00fchmt gewordenen, sich in manchem mit dem Nationalsozialismus in \u00dcbereinstimmung w\u00e4hnenden Karl Adam muss hier kein Wort verloren werden \u2013 ihm geb\u00fchrt ein ausf\u00fchrlicher (und kritischer) Artikel; aber Theodor W. Adorno? Nun, er war katholisch getauft, unterhielt zeitlebens teils enge Beziehungen zu f\u00fchrenden Vertretern des katholischen Geisteslebens wie dem Komponisten Ernst Krenek oder dem K\u00f6sel-Verleger Heinrich Wild und empfahl den katholischen Philosophen Hermann Krings auf ein philosophisches Ordinariat an der LMU M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Der rebellische Otl Aicher geh\u00f6rte bekanntlich zum Kreis um die Geschwister Scholl, verkehrte mit Muth und Haecker und schrieb ein Erlebnis- und Bekenntnisbuch (innenseiten des krieges, 1985), das den in Wittgenstein und Wilhelm von Ockham Belesenen u. a. als einen kompromisslosen Kritiker von Militarismus, Nationalsozialismus und Faschismus ausweist \u2013\u00a0zur debatte\u00a0hat k\u00fcrzlich anl\u00e4sslich seines 100. Geburtstags an ihn erinnert (Otl Aicher. Der Gestalter und Mensch, 1\/2023, S. 38).<\/p>\n<p>Die religi\u00f6s suchende Magda Alberti, verheiratet mit einem protestantischen Pfarrer, verfasste Erz\u00e4hlungen, die ihren schwierigen Weg in die katholische Kirche nachzeichnen, indes Elisabeth Alexander reichlich unfromme Gedichte produzierte; der ihr gewidmete Artikel in der 2. Auflage von Killys Literaturlexikon bucht sie als eine \u201eMeisterin der kurzen Form\u201c, referiert aber auch Zuschreibungen wie \u201eRebellin\u201c, \u201ePlebejerin\u201c und \u201ePornographin\u201c. Auf dieses Ende l\u00e4uft die oben zitierte \u201ePluralisierungsdynamik\u201c \u201ades\u2018 Katholischen gewiss nicht zu \u2013 aber es zeigt sich doch, was im \u00dcbergang von der 1932 gestorbenen Alberti zu der ein Jahrzehnt zuvor (1922) geborenen Alexander in diesem literarischen Feld in Bewegung geraten konnte.<\/p>\n<h3>Der Literaturbegriff<\/h3>\n<p>Werfen wir damit kurz einen Blick auf den Literaturbegriff, der dieses Lexikon leitet. Er stammt von dem Heidelberger Germanisten Wilhelm K\u00fchlmann, der wesentlicher Wegbereiter in einer Phase der Vorgeschichte des Handbuchs war, und lautet:<\/p>\n<p>\u201eLiterarischer Katholizismus versteht sich als Inbegriff [\u2026] einer Lese-, Schreib-, Verlags- und Zeitschriftenkultur, deren Vertreter in ehemals oder aktuell katholisch, traditionalistisch oder reformistisch definierten Frage- und Diskurszusammenh\u00e4ngen denken, schreiben, argumentieren, symbolisieren und sich in \u00fcberwiegender Anzahl, jedoch durchaus verschiedener F\u00e4rbung und Intensit\u00e4t dazu im Rahmen ihrer pers\u00f6nlichen Werteorientierung reflektiert bekennen \u2013 wenn auch oft je verschieden in verschiedenen Lebensphasen bis hin zur totalen Negation. Entscheidend bei dieser Definition ist die objektiv feststellbare Zuordnung von Autoren, Werken, periodischen Publikationen und literarischen Institutionen zu den im katholischen Kulturraum virulenten Erinnerungsbest\u00e4nden, Wissensbindungen, Diskursen und Vernetzungen.\u201c<\/p>\n<p>Neben seiner definitorischen Sch\u00e4rfe liegt der Weitblick dieses Literaturbegriffs u. a. darin, dass er katholische Autorschaft weniger von der Glaubensbindung, also einem subjektiven und Schwankungen unterworfenen Datum her fasst, als vielmehr von den Diskursfeldern, in denen sie sich bewegt. Das h\u00e4ngt mit einer Ver\u00e4nderung im Begriff katholischer Autorschaft selbst zusammen, die einmal Hans Maier, bei mehreren Tagungen auf Schloss Hirschberg \u00fcbrigens einer der wichtigsten Anreger auf der ersten Wegstrecke hin zu diesem Lexikon, wie folgt auf den Punkt brachte: \u201eIm 19. Jahrhundert war ein katholischer Schriftsteller ein katholischer Schriftsteller; im 20. Jahrhundert ist er einer, der als Kind katholisch war.\u201c Das hei\u00dft: Viele derer, die sich heute im Feld des literarischen Katholizismus bewegen, haben das katholische Milieu ihrer Kindheit als lebenspr\u00e4gend erfahren, sich aber teilweise auch aufgrund dort erlittener Erfahrungen von der kirchlichen Bindung weitgehend gel\u00f6st und schreiben \u00fcber das Katholische aus der Wendung gegen sie. Das gilt nicht f\u00fcr alle! Aber es folgt daraus: Martin Mosebach geh\u00f6rt ebenso ins Lexikon wie Josef Winkler.<\/p>\n<h3>Das Beobachtungsfeld<\/h3>\n<p>Wenn man diesen weitgefassten, aber gut handhabbaren Literaturbegriff zugrundelegt: welche Beobachtungsfelder und Beobachtungsm\u00f6glichkeiten auf diesem Feld des \u201aliterarischen Katholizismus\u2018 erschlie\u00dfen sich dann? Sie k\u00f6nnen sich diese Frage beantworten, wenn Sie mit mir einen Blick auf eine relativ zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlte Doppelseite aus einem sehr wertvollen Findemittel werfen: die von dem \u00f6sterreichischen Bibliothekar Friedrich Rennhofer erarbeitete\u00a0B\u00fccherkunde des katholischen Lebens. Sie k\u00f6nnen dem Titel ablesen, dass Rennhofer im Erscheinungsjahr dieser B\u00fccherkunde, 1961, bereits mit einem weitgefassten Literaturbegriff arbeitet, bevor ihn K\u00fchlmann seiner definitorischen Pr\u00e4zisierung zugef\u00fchrt hat; von katholischem \u201eLeben\u201c ist ja bei Rennhofer die Rede in all seinen (auch lebensabschnittsspezifischen) Bewandtniszusammenh\u00e4ngen und der darauf bezogenen Literatur.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst etwas ganz \u00c4u\u00dferliches: die\u00a0Auflagenzahlen.\u00a0Zwei Auflagen\u00a0erreichen jeweils Titel von A. Franke, H. Spaemann, P. Eismann, H. Adam, A. Brems, R. B\u00f6singer, Ph. Craw\u00adford, Cl. Pereira.\u00a0Drei Auflagen: J. Kunz, E. Rommerskirch, P. Louis., P. Eismann, M. Raymond, G. Schmid.\u00a0Vier Auflagen: A. Krautheimer, E. Lutz, H. Hilger, G. Schmid.\u00a0F\u00fcnf Auflagen: P. Schulte, der \u201efliegende Pater\u201c.\u00a0Sechs Auflagen: F. Mahr, K. Tilmann. Zuweilen ist auch nur die Zahl der gedruckten Exemplare angegeben: 13.\u201322. Tsd. A. Fuger, 24.\u201328. Tsd. G.A. Lutterbeck, 27.\u201331. Tsd. K. Tilmann.<\/p>\n<p>Gewiss alles keine sensationellen \u201aBestseller\u2018, aber doch: Diese B\u00fccher \u2013 alles \u201eJugendb\u00fccher\u201c \u2013 fanden offensichtlich ihre Leser, hier besonders unter den m\u00e4nnlichen katholischen Jugendlichen (\u201eM\u00e4dchenb\u00fccher\u201c f\u00fchrt Rennhofer unter diesem Lemma separat); sie taten ihre Wirkung, wie unauff\u00e4llig die immer gewesen sein mag.<\/p>\n<p>Dann k\u00f6nnen wir bestimmte\u00a0Verlagsorte\u00a0identifizieren; Konturen einer katholischen Verlagslandschaft treten hervor, die das \u201aDritte Reich\u2018 \u00fcberdauert hatte und um einzelne Neugr\u00fcndungen nach dem Krieg bereichert worden war: Innsbruck (Tyrolia), Graz (Styria), Luzern (Rex-Verlag), Einsiedeln (Benziger), Freiburg (Herder), M\u00fcnchen (Don Bosco-Verlag), Donauw\u00f6rth (Cassianeum), N\u00fcrnberg (Glock&amp;Lutz), W\u00fcrzburg (Arena-Verlag), Regensburg (Pustet, Habbel), Aschaffenburg (Pattloch), K\u00f6ln (Bachem), D\u00fcsseldorf (Haus Altenberg), Kevelaer (Butzon&amp;Bercker), Recklinghausen (Paulus-Verlag), Paderborn (Bonifatius), und einige andere. Viele davon sind noch im 19. Jahrhundert gegr\u00fcndet worden, der 1918 gegr\u00fcndete Matthias-Gr\u00fcnewald-Verlag ist hier eine Ausnahme \u2013 auch darin, dass er den (nicht-katholischen, aber einflussreichen) Friedrich Wilhelm F\u00f6rster verlegt, mit dessen B\u00fcchern zur\u00a0Lebensf\u00fchrung. Ein Buch f\u00fcr junge Menschen\u00a0und\u00a0Lebenskunde. Ein Buch f\u00fcr Knaben und M\u00e4dchen\u00a0der Verlag hohe Auflagen erzielt (147.\u2013151. und 96.\u2013100. Tsd.).<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich die\u00a0Titel\u00a0als Trendanzeiger: Da fallen die\u00a0B\u00fccher der Lebensf\u00fchrung und -begleitung\u00a0f\u00fcr den Heranwachsenden ins Auge wie\u00a0Jungen von heute \u2013 M\u00e4nner von morgen. Eine Lebenskunde, hrsg. von E. Bercker,\u00a0Unterwegs zum Mann\u00a0von J. Vienjean und A. L\u00f6tscher;\u00a0Aufbruch ins Leben. Ein Buch der Selbsterziehung f\u00fcr junge Menschen\u00a0von F. Mahr oder\u00a0Zwischen 13 und 17\u00a0von Clemens Pereira SJ; dann die\u00a0Missions-\u00a0(Christus im Urwald\u00a0von P. Louis) und\u00a0M\u00e4rtyrergeschichten, wobei bei den Missionsgeschichten das Abenteuerliche einen (zus\u00e4tzlichen) stofflichen Leseanreiz bietet (Glocken am Kururu. Das Abenteuer einer Indianermission\u00a0von A. J. Burks), bei den M\u00e4rtyrererz\u00e4hlungen zeitgem\u00e4\u00df, wenngleich nicht immer, die antikommunistische Sto\u00dfrichtung mitl\u00e4uft (Junger Held der neuen Zeit. Der Blutzeuge Christi Alois Grodze aus Slowenien [1923\u20131943]. Ein Opfer des gottlosen Kommunismus\u00a0von G. Schmid; Ders.:\u00a0Buben im Sturm. Vom siegreichen Kampf junger Helden und M\u00e4rtyrer aus allen Zeiten der Kirchengeschichte; Ders.:\u00a0Bubentrotz, Bubentreue. Von K\u00e4mpfen und Siegen junger Glaubenshelden; Kl. Tilmann:\u00a0Todesver\u00e4chter. Ein Tatsachenbericht aus der Geschichte der Kirche in Korea; R. Bleistein:\u00a0Fu-Lin und der Rote Tiger. Eine Erz\u00e4hlung \u00fcber ein Schicksal der Christen in China; G.A. Lutterbeck:\u00a0Die Jagd \u00fcber die Inseln. Eine Erz\u00e4hlung aus den K\u00e4mpfen der japanischen Kirche).<\/p>\n<p>Beispielhafte\u00a0Entwicklungsgeschichten\u00a0zeichnen an ungew\u00f6hnlichen Lebensl\u00e4ufen den Weg vom \u201eSportler zum Heiligen\u201c (M. Korda:\u00a0Vom Sportler zum Heiligen. Stefan Kaszap) oder vom \u201eCowboy zum Trappisten\u201c (!) nach (M. Raymond:\u00a0Ein Mensch wird fertig mit Gott. Vom Cowboy zum Trappisten.\u00a0[Leben von John Green Hanning]). Daneben finden wir\u00a0Gebetb\u00fccher,\u00a0B\u00fccher f\u00fcr die Werkarbeit,\u00a0f\u00fcr die\u00a0Gruppen- und F\u00fchrerschulung\u00a0(F. Feuling:\u00a0Der junge Christ. Ein Buch der Jungf\u00fchrer; A. Brems:\u00a0Die Runde der Treuen. Werkstoff zur Schulung und Bildung katholischen Jungf\u00fchrertums),\u00a0Christusb\u00fccher\u00a0(L. Esch S.J.:\u00a0Jesus Christus, Lehrer und Meister. Das Leben des Herrn als Antwort auf die tiefsten Fragen junger Menschen) und anderes.<\/p>\n<p>Insgesamt zeichnen sich schon bei dieser fl\u00fcchtigen Betrachtung die Umrisse einer intensiven, milieuspezifischen Lesersozialisation durch das katholische Buch im Jugendalter ab. Zum Rezipienten katholischer Literatur wurde man offensichtlich nicht erst im Erwachsenenalter und mit Bergengruen-Lekt\u00fcren, sondern aufgrund einer ihnen vorgeschalteten Buch- und Lesekultur, bei der Abenteuerliches und Spannendes zusammen mit vorbildhaft zur Nachfolge aufrufenden Lebensl\u00e4ufen und eindringlich vorgetragenen Lebenshaltungen pr\u00e4gend wirken konnten. Es scheint mir deshalb unzweifelhaft, dass gerade die Autoren solch nachwirkenden, aber im Kanon \u201agro\u00dfer\u2018 katholischer Dichtung fehlenden Schrifttums in einem Lexikon des literarischen Katholizismus ihren Platz finden m\u00fcssen. Wer kennt noch Peter D\u00f6rfler oder den wegen seines pathologischen Antisemitismus unertr\u00e4glichen W. Matthie\u00dfen mit der allerdings milieuecht und atmosph\u00e4risch eindringlich in der D\u00fcsseldorfer Altstadt der 1920er Jahre angesiedelten Jugenderz\u00e4hlung\u00a0Das rote U?<\/p>\n<h3>Eine Erweiterung des Beobachtungsfeldes<\/h3>\n<p>Aus diesem Einblick in die Lesersozialisation (und Leserlenkung!) jugendlicher Leser im katholischen Milieu ergibt sich indes die weitergehende Frage, wie sich das Verh\u00e4ltnis von Katholiken zum Buch \u00fcberhaupt und insbesondere zu solchen Werken der \u201aSch\u00f6nen Literatur\u2018 gestaltete, die aus der Feder nicht-katholischer Autorinnen und Autoren stammten. Wie weit war es Katholikinnen und Katholiken m\u00f6glich, an einer literarischen Kultur teilzuhaben und sich auf sie einzulassen, die au\u00dferhalb ihres Milieus und ohne die R\u00fcckversicherung an dessen k\u00fcnstlerische, sittliche und religi\u00f6se Wertbindungen entstanden war?<\/p>\n<p>Das ist eine Frage, deren Beantwortung zwar nicht mehr zum Aufgabenbereich des Handbuchs geh\u00f6rt, die aber doch in dem Wahrnehmungshorizont eingeschlossen ist, aus dem es hervorgeht. Deshalb auch hierzu ein abschlie\u00dfendes Beispiel \u2013 die Schilderung eines Gruppenabends aus einer 1930 in 2. Auflage erschienenen broschierten Kleinschrift (Johannes Dombrowski; Otto Schreiber:\u00a0Langenau. Gedanken zur F\u00fchrerschule. Potsdam: Verlag der Neudeutschen Ostmark \u00b21930 [Burgwacht; Bd. 3], S.63f.). (Ob ihr Verfasser mit jenem Johannes Dombrowski identisch ist, der 1943 in Berlin-Pl\u00f6tzensee hingerichtet wurde, lie\u00df sich bisher nicht ermitteln. Er war aber mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit Mitglied im Bund Neudeutschland.) Das Zitat ist etwas lang, aber, wie Sie sehen werden, aufschlussreich f\u00fcr die angesprochene Fragestellung. Die Kleinschrift im Original ist beibehalten, Sperrungen wurden durch Kursivierung wiedergegeben:<\/p>\n<p>\u201eAls [rainer maria] rilke [1926, TP] starb, lag sein name in der luft, ich hielt daher bald einen\u00a0dichterabend\u00a0\u00fcber ihn. Der abend sollte einheitlich werden, eine geschlossene wirkung erzeugen. Ich \u00fcberlegte also die grundstimmung, auf die ich abzielen k\u00f6nnte. So liegt um eichendorff eine froh-romantische, um h\u00f6lderlin eine klassische, um george eine melancholisch-romantische stimmung; rilke war mir immer unheimlich, traurig, tiefsinnig und etwas d\u00e4monisch. Ich zeichnete also auf einen gro\u00dfen karton mit schwarzer kohle die\u00a0totenmaske\u00a0rilkes, lie\u00df die gruppe im dunklen zimmer an einem langen tisch sitzen und brannte vor der totenmaske am oberen tischende zwei kerzen an, wir\u00a0sangen\u00a0dreistimmig \u201ees fiel ein reif\u201c. Die in ersch\u00fctternder k\u00fcrze berichtete tragik zweier menschen verfehlte ihr wirkung nicht. Um sie noch zu st\u00e4rken, spielten dann die geigen ein verhaltenes polyphones\u00a0musikst\u00fcck, die stimmung war da. Mit ged\u00e4mpfter stimme sprach nun einer ganz wenige worte von rilkes verschlossener melancholie, von seinem leben, dem verschwommenen gottesbegriff, aber auch von seinem steten unruhigen suchen nach gott, von der kraft seines liebenden herzens und von seinem seltsamen tod. nun war die einstellung auf den mittelpunkt geschaffen. alle konzentration war bisher auf diesen punkt erfolgt, darum wurde nun das erste gedicht gelesen.\u201c<\/p>\n<p>Dieses erste Gedicht ist das\u00a0An Gott\u00a0(\u201eL\u00f6sch mir die Augen aus: ich kann dich sehen; wirf mir die Ohren zu: ich kann dich h\u00f6ren\u2026\u201c), danach,\u00a0nach diesem gewaltigen auftakt, folgen\u00a0Der blasse Edelknabe spricht,\u00a0Es tauchten tausend Theologen, das\u00a0herrliche st\u00fcck,\u00a0Ein Pilgermorgen\u00a0und als letztes der Rilkeschen Gedichte das \u00fcber Franz von Assisi \u201eO wo ist er, der aus Besitz und Zeit\u2026\u201c. Es beschlie\u00dft jedoch nicht diesen Abend: \u201eein\u00a0lied,\u00a0das\u00a0abendgebet\u00a0und \u201amorgenstern der finstern nacht\u2018 gaben das ende.\u201c<\/p>\n<p>Zwar \u201eseltsam\u201c war an Rilkes Tod gar nichts \u2013 er starb an Leuk\u00e4mie, und er hat den h\u00f6llischen Qualen dieser Erkrankung ein letztes Gedicht abgerungen, das wie kein anderes die Vereinzelung durch den Schmerz in Worte und Verse fasst als ein Zeugnis ganz au\u00dfergew\u00f6hnlicher, dichterischer wie menschlicher Fassungskraft (\u201eKomm du, du Letzter, den ich anerkenne, \/ heilloser Schmerz im leiblichen Geweb\u2026\u201c). Aber man muss sich nur der einflussreichen (und in manchem treffenden) Kritik Guardinis an\u00a0Rilkes Deutung des Daseins\u00a0von 1953 erinnern, um zu sehen, wie hier, ein Vierteljahrhundert zuvor, bereits die Grundlagen einer spezifisch\u00a0katholischen\u00a0Rilke-Rezeption gelegt worden sind. Denn katholisch ist sie in Zielrichtung wie Verfahren: K\u00fcnste (Bildkunst, Gesang und Geigenspiel) und stimmungsvolle Requisiten (Kerzenschein im zuvor verdunkelten Zimmer) schaffen so tastend wie zielbewusst (\u201edie stimmung war da\u201c!) eine Atmosph\u00e4re der Konzentration und Verinnerlichung, bei der Rilke zwar nicht ins Katholische zur\u00fcckgeholt wird. Die Distanz gegen\u00fcber dessen freireligi\u00f6s-kirchendistanziertem, \u201everschwommene[m] gottesbegriff\u201c bleibt deutlich.<\/p>\n<p>Aber er geh\u00f6rt mit seinem \u201esuchen nach gott\u201c doch zu jenen Exempelfiguren, die sich dem Unterwegssein der Jugend zur Seite stellen lassen, und kann deshalb mit abschlie\u00dfendem Abendgebet und Angelus Silesius\u2019\u00a0Morgenstern der finstern Nacht\u00a0ins Katholische \u2013 wenn eben nicht zur\u00fcckgeholt, so doch darin eingehegt werden. Ein Handbuch, das einen Eintrag \u00fcber Spuren des Katholischen im Werk des (katholisch getauften) Rilke zu erw\u00e4gen h\u00e4tte, k\u00f6nnte an solchen konfessionskulturellen Besonderheiten seiner Rezeption nicht vor\u00fcbergehen; sie geh\u00f6ren gewisserma\u00dfen zu den meist unsichtbar bleibenden Substrukturen der auf ihnen errichteten Literaturkathedralen.<\/p>\n<h3>Die alles entscheidende Frage<\/h3>\n<p>In einem Gespr\u00e4chsband (Ins Denken ziehen. Eine philosophische Autobiographie. Im Gespr\u00e4ch mit Matthias Bormuth und Ulrich von B\u00fclow, M\u00fcnchen 2021, S. 228) hat der im Dezember letzten Jahres verstorbene Philosoph Dieter Henrich gesagt: \u201eIch erinnere mich oft an eine Bemerkung des fr\u00fch gestorbenen Musikwissenschaftlers Carl Dahlhaus: Projekte machen k\u00f6nne jeder, aber sie wirklich bis zu Ende auszuf\u00fchren, das sei die seltene Ausnahme.\u201c Wie k\u00f6nnte dann die alles entscheidende Frage anders lauten als: Wann erscheint das opus denn endlich? \u2013 Nun, angek\u00fcndigt ist es f\u00fcr Ende 2024.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Folgenden m\u00f6chte ich Ihnen mit dem im Vortragstitel genannten Handbuch ein Unternehmen vorstellen, dessen Anf\u00e4nge in die ersten Jahre nach meiner Berufung an die Katholische Universit\u00e4t Eichst\u00e4tt im Jahr 2002 zur\u00fcckreichen und das hoffentlich in absehbarer Zeit ein gl\u00fcckliches Ende finden wird. 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