{"id":53023,"date":"2023-12-05T13:14:43","date_gmt":"2023-12-05T12:14:43","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=53023"},"modified":"2024-12-04T12:02:47","modified_gmt":"2024-12-04T11:02:47","slug":"der-kampf-der-gegenkoenige-im-reich-heinrich-iv-gegen-rudolf-von-rheinfelden-und-hermann-von-salm","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/der-kampf-der-gegenkoenige-im-reich-heinrich-iv-gegen-rudolf-von-rheinfelden-und-hermann-von-salm\/","title":{"rendered":"The battle of the counter-kings in the empire"},"content":{"rendered":"<p>Bald zeigte sich, dass der spektakul\u00e4re Bu\u00dfakt von Canossa keine endg\u00fcltige L\u00f6sung darstellte. Schon der Brief Gregors von Canossa an die Reichsf\u00fcrsten k\u00fcndigte das kommende Unheil an. Mit der Aufhebung des Banns hatte der Papst der anti-salischen Opposition das Instrument aus der Hand geschlagen, mit dem sie Heinrich IV. st\u00fcrzen oder zumindest gef\u00fcgig machen wollte. Die ohne R\u00fccksprache erfolgte L\u00f6sung des Bannes muss das Vertrauen der Gegner des Saliers, vor allem der Sachsen, in Gregor VII. nachhaltig ersch\u00fcttert haben. Der Papst mochte in seinem Schreiben noch so oft betonen, dass er an dem bereits mehrfach verschobenen Augsburger Schiedsspruch unter seiner Leitung und unter Einbeziehung der Reichsf\u00fcrsten festhalte, man f\u00fchlte sich durch die Ereignisse in Canossa hintergangen.<\/p>\n<h3>Die Wahl Rudolfs von Rheinfelden<\/h3>\n<p>Deshalb entschloss sich die s\u00fcddeutsche Opposition im Februar 1077 in Ulm und unter \u00dcbergehung des Papstes zu einem radikalen Umsturz: Am 15. M\u00e4rz w\u00e4hlte sie in Forchheim, wo vermutlich im November 911 Konrad I. als erster Nichtkarolinger des ostfr\u00e4nkisch-deutschen Reiches auf den Thron gesetzt worden war, mit dem schw\u00e4bischen Herzog Rudolf einen neuen K\u00f6nig. Man hat die Wahl Rudolfs als revolution\u00e4r bezeichnet (J. Laudage). Und in der Tat kann die Erhebung eines mit Heinrich IV. konkurrierenden K\u00f6nigs als grundlegende und dauerhafte, abrupte soziale Ver\u00e4nderung bezeichnet werden, um eine g\u00e4ngige Definition von \u201eRevolution\u201c aufzugreifen. Nie zuvor in der ostfr\u00e4nkisch-deutschen Geschichte hatte sich ein erwachsener, seit mehr als zwanzig Jahren gekr\u00f6nter Herrscher eines von den Reichsf\u00fcrsten erhobenen Gegenkandidaten erwehren m\u00fcssen. Dar\u00fcber hinaus waren sowohl die Zustimmung des Papstes als auch dynastische Gesichtspunkte au\u00dfer Acht gelassen worden.<\/p>\n<p>Auch Heinrich IV. hatte zu dieser neuen Entwicklung beigetragen, indem er dem Papst das vertraglich zugesagte Geleit verweigerte, um die Versammlung in Augsburg zu vereiteln. Dieser Schachzug muss die oppositionellen Reichsf\u00fcrsten endg\u00fcltig davon \u00fcberzeugt haben, dass die von Heinrich in Canossa versprochene Besserung ein leeres Versprechen und ein Ausgleich mit dem K\u00f6nig nicht mehr m\u00f6glich war. Eine entschlossene Minderheit der deutschen F\u00fcrsten hatte deshalb unmittelbar nach Bekanntwerden von Heinrichs Bannspruch den Papst eingeladen, Mitte M\u00e4rz nicht wie geplant in Augsburg, sondern in Forchheim an der Wahl eines neuen K\u00f6nigs teilzunehmen.<\/p>\n<p>Da sich Heinrich IV. zu diesem Zeitpunkt noch in Oberitalien aufhielt, dr\u00e4ngte die antisalische Partei auf eine rasche Entscheidung. In seiner Antwort verteidigte sich Gregor VII. damit, dass die deutschen F\u00fcrsten ihm das zugesagte Geleit verweigert und dadurch den Bu\u00dfgang Heinrichs nach Canossa \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht h\u00e4tten. Er sei sich dennoch \u00fcber die Aufrichtigkeit des Saliers unsicher und werde an seiner Stelle zwei Legaten nach Forchheim entsenden. Diese Gesandten, Kardinaldiakon Bernhard und Abt Bernhard von Saint-Victor in Marseille, sollten eine \u00fcbereilte K\u00f6nigswahl m\u00f6glichst verhindern, zumindest aber hinausz\u00f6gern. Beides misslang.<\/p>\n<p>In Forchheim versammelten sich am 13. M\u00e4rz 1077 in Anwesenheit der Legaten nur wenige Gro\u00dfe, darunter die Herz\u00f6ge Rudolf von Schwaben, Welf von Bayern, Berthold von Z\u00e4hringen, auf s\u00e4chsischer Seite Magnus Billung und Otto von Northeim, aus dem Episkopat Siegfried von Mainz, Gebhard von Salzburg, Werner von Magdeburg, Burchard von Halberstadt, Altmann von Passau, Adalbert von Worms und Adalbero von W\u00fcrzburg sowie m\u00f6glicherweise weitere Bisch\u00f6fe. Das zweifellos prominente Wahlgremium bestand also aus kaum mehr als einem Dutzend Personen, die bereits bei den Verhandlungen in Trebur\/Oppenheim im Herbst 1076 in Erscheinung getreten waren. Hatte man sich damals noch von der Aussicht auf eine Besserung Heinrichs von der Aufstellung eines Gegenkandidaten abhalten lassen, so wollte die antisalische Partei nun nicht<br \/>\nl\u00e4nger warten.<\/p>\n<p>Vor der eigentlichen Wahl erkl\u00e4rte die Forchheimer Versammlung die Absetzung Heinrichs IV. durch Gregor VII. f\u00fcr unwiderruflich, um die Erhebung eines neuen K\u00f6nigs zu legitimieren. Nur aufgrund pers\u00f6nlicher Eignung und der Wahl der F\u00fcrsten, so wurde betont, erlangte Rudolf die K\u00f6nigsw\u00fcrde, f\u00fcr die er einige gravierende Zugest\u00e4ndnisse machen musste: Er verzichtete ausdr\u00fccklich darauf, das Reich als sein Eigentum (proprium) zu betrachten und seinen Sohn als Nachfolger zu bestimmen (ius hereditarium), um dem Prinzip der freien Wahl auch in Zukunft Rechnung zu tragen. Somit war eine Hauptforderung der weltlichen W\u00e4hlerschaft erf\u00fcllt, aber es ist bezeichnend, dass in den Quellen die Verwandtschaft Rudolfs mit den Saliern \u00fcbergangen wird. Den Idealen der Kirchenreform hatte der K\u00f6nig insofern zu entsprechen, als er die kanonische Bischofswahl und das Simonieverbot zu beachten hatte.<\/p>\n<h3>Die Kr\u00f6nung Rudolfs<\/h3>\n<p>Nach der K\u00f6nigswahl zog der Tross der weltlichen und geistlichen Gro\u00dfen zur Kr\u00f6nung nach Mainz. Die Vorbereitung der Kr\u00f6nungszeremonie gestaltete sich jedoch schwieriger als erwartet, denn offenbar fehlte zun\u00e4chst das f\u00fcr die Herrscherweihe unerl\u00e4ssliche Salb\u00f6l \u2013 entgegen der kirchlichen Vorschrift wurde es erst am Tag der Kr\u00f6nung geweiht. Am Sonntag Laetare, dem 26. M\u00e4rz 1077, salbte und kr\u00f6nte Siegfried von Mainz Rudolf von Rheinfelden zum K\u00f6nig. Noch am selben Tag brach in der Heinrich IV. wohlgesinnten Mainzer B\u00fcrgerschaft ein Aufstand aus, der den soeben gekr\u00f6nten Rudolf in die Flucht schlug. Als Heinrich von der Erhebung Rudolfs erfuhr, machte er sich von Italien aus auf den Weg in den nordalpinen Reichsteil. Auf seinem Weg nutzte er die Gelegenheit, in K\u00e4rnten einen Gegenherzog zu installieren. Anfang Mai betrat der Salier bayerischen Boden. Der Papst zog weiterhin die oberitalienische Landschaft und den milit\u00e4rischen Schutz Mathildes von Tuszien vor \u2013 offenbar hatte er seine Reisepl\u00e4ne nach Norden wegen der anberaumten Versammlung in Forchheim zur\u00fcckgestellt.<\/p>\n<p>Erst am 31. Mai reagierte der Papst auf die j\u00fcngsten Entwicklungen im Reich. Gregor beauftragte seine beiden Legaten, \u201edie beiden K\u00f6nige Heinrich und Rudolf\u201c (utrumque regem) um freies Geleit f\u00fcr seine Reise \u00fcber die Alpen zu ersuchen. Danach wolle er mit dem Rat aller Gottesf\u00fcrchtigen herausfinden, welcher Seite das gr\u00f6\u00dfere Recht auf die Herrschaft zustehe. Aus dem Augsburger Reichstag, der urspr\u00fcnglich \u00fcber Heinrichs K\u00f6nigtum entscheiden sollte, war nach Gregors Vorstellung \u2013 und einigem Warten \u2013 ein Schiedsgericht \u00fcber die beiden rivalisierenden K\u00f6nige geworden. Es sollte nie stattfinden. Nach Canossa war Gregors VII. Eingreifen weder von Heinrichs noch von Rudolfs Partei gefragt. Niemand im Reich wollte den Papst mehr n\u00f6rdlich der Alpen sehen, keiner lie\u00df sich herab, ihm das ersehnte Geleit zu gew\u00e4hren. Im Sommer 1077 erkannte dies auch Gregor VII. und kehrte nach Rom zur\u00fcck, das er noch im Januar mit gro\u00dfen Erwartungen in Richtung Norden verlassen hatte.<\/p>\n<h3>Der Ausbruch des B\u00fcrgerkriegs<\/h3>\n<p>W\u00e4hrenddessen nahmen die Entwicklungen im\u00a0regnum Teutonicum\u00a0auch ohne p\u00e4pstliche Einflussnahme ihren Lauf. Nacheinander exkommunizierten Siegfried von Mainz und Adalbero von W\u00fcrzburg Heinrich IV. Aufschlussreich ist die Begr\u00fcndung, mit der Siegfried seine Handlungsf\u00e4higkeit unterstrich: \u201eDieser Mann [Heinrich IV.] stammt aus dem Mainzer Sprengel\u201c, als Christ unterstehe er somit der Strafgewalt des Mainzer Erzbischofs. Die Bannspr\u00fcche blieben jedoch ohne gr\u00f6\u00dfere Wirkung, auch Gregor VII. \u00e4u\u00dferte sich nicht dazu. Ohnehin war durch die Wahl Rudolfs eine unheilvolle Gemengelage entstanden, in der sich die Mehrheit der Gro\u00dfen abwartend verhielt, w\u00e4hrend die Anh\u00e4nger der rivalisierenden K\u00f6nige zu den Waffen griffen. Selbst nach dem Ausbruch eines B\u00fcrgerkrieges wahrte Gregor VII. zun\u00e4chst strikte Neutralit\u00e4t und hielt an dem zunehmend unrealistischen Plan eines p\u00e4pstlichen Schiedsgerichts fest. Erst als die Normannen mit der Eroberung Roms drohten, \u00e4nderte sich Gregors Haltung. Durch ein engeres B\u00fcndnis mit Heinrich IV. hoffte der Papst, sich den milit\u00e4rischen Schutz des Saliers zu sichern. Heinrich wiederum erhoffte sich von einer Ann\u00e4herung die Abspaltung Gregors VII. von seinen Gegnern im Reich.<\/p>\n<p>Auf der Fastensynode 1079 erschienen Boten beider K\u00f6nige, wobei die Gesandten Heinrichs IV. lediglich auf das baldige Eintreffen eines h\u00f6heren Bevollm\u00e4chtigten verwiesen, w\u00e4hrend die Vertreter Rudolfs die sofortige Bannung des Saliers forderten. Gregor VII. nahm den Boten Heinrichs schlie\u00dflich den Eid ab, dass sich bis Christi Himmelfahrt (2. Mai) Beauftragte des Saliers bei ihm einfinden w\u00fcrden, um dann mit Gregors Legaten ins Reich zu reisen. Diesen p\u00e4pstlichen Gesandten sollte Heinrich dann \u201ein allem gehorsam sein\u201c. Sie erschienen zwar auf zwei F\u00fcrstentagen in Fritzlar und W\u00fcrzburg, um \u00fcber die Frage der Doppelk\u00f6nige zu verhandeln, doch erreichten die r\u00f6mischen Legaten dort nichts. F\u00fcr Heinrich IV. war eine diplomatische L\u00f6sung nun keine Option mehr, er wandte sich mit Heeresmacht nach Sachsen. Seine milit\u00e4rische \u00dcberlegenheit hatte ihn in der Hoffnung best\u00e4rkt, sich der Opposition auch ohne p\u00e4pstliche Unterst\u00fctzung entledigen zu k\u00f6nnen, zumal der der Kirchenreform verbundene Rudolf nur eine Minderheit der Reichsf\u00fcrsten hinter sich wusste.<\/p>\n<h3>Die Schlacht von Mellrichstadt<\/h3>\n<p>Die erste gro\u00dfe Schlacht zwischen den Ritterheeren beider K\u00f6nige fand am 7. August 1078 auf dem Grafenberg bei Mellrichstadt statt. Um einer Vereinigung schw\u00e4bischer und s\u00e4chsischer Truppen unter Rudolfs F\u00fchrung zuvorzukommen, war Heinrich IV. mit seinem Heer nach Unterfranken an den Fu\u00df der Rh\u00f6n gezogen. Dort trafen die Kontingente aufeinander. Hatte es der Salier im Sachsenkrieg vor allem mit Bauernheeren zu tun, so standen sich in Mellrichstadt gepanzerte Reiter gegen\u00fcber. Nach dem Zeugnis Bertholds von Reichenau suchten beide Kontrahenten die Entscheidung und griffen aktiv in die K\u00e4mpfe ein. Die Auseinandersetzung der Ritterheere artete in ein grausames Hauen und Stechen aus, das vor allem den Truppen Heinrichs IV. gro\u00dfe Verluste zuf\u00fcgte, wenngleich die bei Berthold genannte Zahl von 30 get\u00f6teten\u00a0nobiles\u00a0und etwa 5.000\u00a0minores\u00a0sicherlich \u00fcbertrieben ist. Brunos Buch \u00fcber den Sachsenkrieg nennt als Gefallene auf Seiten Heinrichs IV. mehrere Grafen, darunter Diepold II. von Vohburg.<\/p>\n<p>Die Todesumst\u00e4nde des Erzbischofs Werner von Magdeburg schildert ebenfalls Bruno: \u201eAuf beiden Seiten wurde tapfer, ja unbarmherzig gek\u00e4mpft. Auf beiden Seiten wurde bald so, bald so gek\u00e4mpft; die einen flohen, die anderen flohen; die Unsrigen wurden gefangen, aber wieder freigelassen; die Feinde wurden niedergemacht. Auf unserer Seite flohen zuerst die, die nie h\u00e4tten mitk\u00e4mpfen d\u00fcrfen, n\u00e4mlich die beiden Bisch\u00f6fe, die zwar den Namen, nicht aber \u2013 wenn ich so sagen darf \u2013 das Schicksal teilten. Beide hie\u00dfen n\u00e4mlich Werner. Denn der Magdeburger wurde von den Bauern der Gegend aufgegriffen und j\u00e4mmerlich ermordet, der Merseburger aber kehrte, wenn auch ausgepl\u00fcndert und nackt in die Heimat zur\u00fcck [&#8230;]. Da sie geistlich erzogen waren und besser Psalmen singen als bewaffnete Truppen im Krieg befehligen konnten, flohen sie beim ersten Anblick der K\u00e4mpfenden, worauf ihnen eine so gro\u00dfe Menge folgte, dass der K\u00f6nig [Rudolf] schon meinte, das ganze Heer sei geflohen\u201c.<\/p>\n<p>Nicht nur der hohe Klerus, auch die beiden K\u00f6nige suchten ihr Heil in der Flucht. W\u00e4hrend Rudolf sich nach Sachsen zur\u00fcckzog, floh Heinrich IV., verfolgt von Truppen Ottos von Northeim, nach W\u00fcrzburg. Obwohl Rudolf den Sieg f\u00fcr sich beanspruchte, brachte die Schlacht bei Mellrichstadt noch keine Entscheidung.<\/p>\n<h3>Die Schlacht von Flarchheim<\/h3>\n<p>Heinrich IV. zog Ende 1079 pl\u00fcndernd und brandschatzend durch Schwaben, wandte sich aber bald seinem eigentlichen Gegner zu und zog von S\u00fcddeutschland nach Sachsen. Rudolf stellte sich ihm entgegen, so dass es am 27. Januar 1080 bei Flarchheim nahe M\u00fchlhausen in Th\u00fcringen zur zweiten gro\u00dfen Schlacht kam. Erneut stellten Panzerreiter das Gros beider Heere. Heinrich IV. hatte kurzfristig Verst\u00e4rkung durch b\u00f6hmische Truppen des Herzogs Vratislav erhalten. Der wichtigste Gew\u00e4hrsmann f\u00fcr den Verlauf der Schlacht ist wiederum der Reichenauer M\u00f6nch Berthold, ein Anh\u00e4nger Rudolfs von Schwaben. Dieser habe den Kampf durch eine List zu seinen Gunsten entscheiden wollen und deshalb seine Truppen auf und hinter einem H\u00fcgel postiert, an dessen Fu\u00df sich ein schmaler, aber tiefer Bach befand. Sobald Heinrichs Truppen den Bach \u00fcberquert und den H\u00fcgel erklommen h\u00e4tten, sollten die s\u00e4chsischen Ritter unter der F\u00fchrung Ottos von Northeim blitzartig von oben zuschlagen, um den Feind keine geordnete Stellung einnehmen zu lassen. Doch der Plan misslang. Heinrich IV. und seine Gefolgschaft erkannten die Gefahr, umgingen die Stelle und griffen Ottos Truppen in deren R\u00fccken an. W\u00e4hrend der Schlacht setzte ein heftiger Schneesturm ein, der ein geordnetes Vorgehen unm\u00f6glich machte und zu einem \u00e4hnlichen Gemetzel wie bei Mellrichstadt f\u00fchrte. Erst die einbrechende Dunkelheit beendete das Blutvergie\u00dfen.<\/p>\n<p>Milit\u00e4risch brachte auch die Schlacht von Flarchheim keine Entscheidung, obwohl Heinrichs Truppenverluste weitaus h\u00f6her gewesen sein sollen. Der Salier selbst soll unmittelbar nach Beginn der K\u00e4mpfe mit kleinem Gefolge durch den Wald geflohen sein, da er durch die Pl\u00fcnderung seines Lagers der f\u00fcr einen Winterfeldzug notwendigen Vorr\u00e4te beraubt worden war. Die Reste seines geschlagenen Heeres sammelten sich auf der Wartburg, wurden aber von den nachdr\u00e4ngenden s\u00e4chsischen Reitern in die Flucht geschlagen und lie\u00dfen einen gro\u00dfen Teil ihrer \u201eHabe, Pferde, Waffen, goldenes und silbernes Geschirr, Pfeffer und andere Gew\u00fcrze, M\u00e4ntel und kostbare Kleider\u201c zur\u00fcck, darunter auch jene Dinge, die der Patriarch Heinrich von Aquileia und andere F\u00fcrsten bei sich trugen. Da Heinrich das Schlachtfeld vorzeitig verlassen hatte, konnte Rudolf, der dort bis zuletzt geblieben war, den Sieg f\u00fcr sich beanspruchen.<\/p>\n<p>Der b\u00f6hmische Herzog erbeutete jedoch Rudolfs goldene K\u00f6nigslanze, die ihrem Besitzer den Status der Unbesiegbarkeit und die Gunst Gottes sichern sollte. Au\u00dferdem hatten sich zwischenzeitlich mehrere s\u00e4chsische Gro\u00dfe auf die Seite Heinrichs IV. geschlagen, so dass sich Rudolf nur mit M\u00fche in Sachsen halten konnte. Da der Salier aber auch aus dieser zweiten kriegerischen Auseinandersetzung keine Vorteile ziehen konnte, nahm er Kontakt zu Gregor VII. auf, in der Hoffnung, eine p\u00e4pstliche Erkl\u00e4rung zu seinen Gunsten zu erhalten. In diesem Zusammenhang wurden Erzbischof Liemar von Hamburg-Bremen und Bischof Rupert von Bamberg als Boten nach Rom geschickt, um Gregor VII. auf der Fastensynode im M\u00e4rz 1080 zu einer grunds\u00e4tzlichen Stellungnahme zu bewegen. Bonizo von Sutri, dessen Zeugnis nicht \u00fcber jeden Zweifel erhaben ist, berichtet, der K\u00f6nig habe durch seine Gesandten mitteilen lassen, er werde dem Papst unter der Bedingung gehorchen, dass dieser im Gegenzug Rudolf ohne gerichtliche Untersuchung (absque iudicio) mit dem Bann belege. Andernfalls werde er einen neuen Papst an die Stelle Gregors setzen.<\/p>\n<h3>Die erneute Exkommunikation Heinrichs IV.<\/h3>\n<p>Gregor VII. reagierte darauf \u00e4hnlich wie 1076: Er erneuerte nicht nur das Investiturverbot, sondern stellte dessen \u00dcbertretung unter die Strafe der Exkommunikation. Der Papst erkl\u00e4rte nun, Heinrich IV. sei in Canossa gar nicht wieder in sein K\u00f6nigsamt eingesetzt worden, sondern habe nur die L\u00f6sung vom Bann erhalten. In der Folgezeit habe der Salier aus \u201eHochmut, Ungehorsam und Falschheit\u201c und entgegen seiner eidlichen Verpflichtung die p\u00e4pstlichen Bem\u00fchungen um einen Schiedsspruch vereitelt. Mit dieser Begr\u00fcndung verf\u00fcgte Gregor VII. auf der Fastensynode 1080 die erneute Exkommunikation Heinrichs IV. und sprach ihm die K\u00f6nigsw\u00fcrde \u00fcber Deutschland und Italien ab. Au\u00dferdem entband er s\u00e4mtliche Untertanen vom Treueid. Dem \u201evon den Deutschen erw\u00e4hlten K\u00f6nig\u201c Rudolf hingegen bescheinigte der Papst Demut, Gehorsam und Aufrichtigkeit, erkl\u00e4rte ihn zum rechtm\u00e4\u00dfigen Herrscher des\u00a0regnum Teutonicum\u00a0\u2013 \u00fcber einen Herrschaftsanspruch auf Italien verlor er kein Wort \u2013 und sicherte Rudolfs Anh\u00e4ngern Nachlass aller S\u00fcnden zu.<\/p>\n<p>Es mag sein, dass die Darstellung Bonizos zutrifft und Heinrich IV. dem Papst ein Ultimatum stellte; es mag sein, dass das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis, das nach den Schlachten von Mellrichstadt und Flarchheim f\u00fcr Rudolf zu sprechen schien, den Papst zu diesem Schritt veranlasste. Jedenfalls begab sich Gregor VII. in einen offenen Widerspruch, als er Heinrich IV. das K\u00f6nigtum aberkannte, das er 1077 in Canossa gar nicht wiederhergestellt haben wollte. Immerhin: Im Gegensatz zu 1076 war das Bekenntnis Gregors VII. diesmal eindeutig und lie\u00df Heinrich IV. keinen Ausweg und keine M\u00f6glichkeit der Rekonziliation.<\/p>\n<p>Gregor VII. hatte sich nach dreij\u00e4hrigem Z\u00f6gern und Lavieren f\u00fcr den Thronanspruch Rudolfs von Rheinfelden ausgesprochen und Heinrich mit dem Bann belegt. Freilich hatte der Papst damit seine gebetsm\u00fchlenartig formulierte Absicht, ein Schiedsgericht zu leiten, \u00fcber Bord geworfen und seinen \u201eAnspruch auf uneingeschr\u00e4nkte Verf\u00fcgungsmacht \u00fcber alle irdischen W\u00fcrden und Reicht\u00fcmer\u201c, der schon \u201edie Zeitgenossen am wenigsten von allen Postulaten Gregors \u00fcberzeugt\u201c (R. Schieffer) hat. Die das Reich ersch\u00fctternde Rivalit\u00e4t der beiden K\u00f6nige mit ihren je eigenen Anh\u00e4ngern lie\u00df den anonymen Augsburger Annalisten 1079 ausrufen: \u201eO j\u00e4mmerlicher Zustand des Reiches! Wie es bei einem Kom\u00f6diendichter hei\u00dft: ,Wir sind alle verdoppelt\u2018, es gibt doppelte P\u00e4pste, doppelte Bisch\u00f6fe, doppelte K\u00f6nige, doppelte Herz\u00f6ge!\u201c<\/p>\n<h3>Die L\u00f6sung der Treueide<\/h3>\n<p>Der in der Publizistik aufkommende Meinungsstreit zeigt, dass Gregors autokratisches Amtsverst\u00e4ndnis selbst einigen seiner Anh\u00e4nger zu weit ging. Auch die mit Heinrichs Bann verbundene Eidl\u00f6sung rief, wie schon 1076, massive Bedenken hervor: So argumentierten aufmerksame Beobachter, dass Gregor VII. mit der Aufhebung der Eide seine Moral- und Gehorsamsvorstellungen \u00fcber das von Gott verliehene und durch den Treueid bekr\u00e4ftigte Recht des K\u00f6nigs gestellt habe. Aus dem Alten und Neuen Testament gehe dagegen klar hervor, dass ein Eid auch gegen\u00fcber b\u00f6sen und gottlosen Menschen zu halten sei. Ein Eidbrecher handle daher trotz p\u00e4pstlicher Approbation s\u00fcndhaft. Der Leiter der Trierer Domschule Wenrich, der im Auftrag des Bischofs von Verdun schrieb, formulierte es in einem Brief an den Papst so: \u201eOb wir wollen oder nicht, wir werden [vom Eid] gel\u00f6st. Die L\u00f6sung wird nicht erbeten, sondern angeboten; sie wird abgelehnt und wider Willen aufgezwungen. Aber jeder gewissenhafte Beobachter wei\u00df, dass das, wovon man so leicht befreit wird, von geringem Wert ist\u201c.<\/p>\n<p>Wie man sieht, stie\u00df Gregor VII. auf wohlbegr\u00fcndeten Widerstand. Zu allem \u00dcberfluss versah der Papst den am Ostersonntag am Petrusgrab erneuerten Bann gegen Heinrich IV. mit dem Zusatz, dass sp\u00e4testens am 1. August 1080, dem Fest Petri Kettenfeier, Heinrich entweder tot oder abgesetzt sein werde. Sollte diese Prophezeiung nicht eintreten, wolle er nicht mehr Papst sein.<\/p>\n<h3>Die Synode von Brixen 1080<\/h3>\n<p>Sollte Gregor VII. gehofft haben, mit diesem gewagten Schritt die politische Pattsituation zwischen den beiden K\u00f6nigen aufbrechen zu k\u00f6nnen, so hatte er sich get\u00e4uscht. Die zweite Bannung Heinrichs blieb in ihrer Wirkung weit hinter der ersten zur\u00fcck. Letztlich d\u00fcrfte sie weder Anh\u00e4nger noch Gegner des Saliers \u00fcberrascht haben. Heinrich gelang es, die Mehrheit des nordalpinen Episkopats zu einer erneuten Gehorsamsaufk\u00fcndigung gegen\u00fcber dem Papst zu bewegen, der eine gemeinsame Absageerkl\u00e4rung mit den oberitalienischen Bisch\u00f6fen folgen sollte. Zu diesem Zweck versammelten sich am 25. Juni 1080 in Anwesenheit Heinrichs IV. 30 Bisch\u00f6fe, bereichert durch die Anwesenheit des unvermeidlichen Papstgegners Hugo Candidus, im s\u00fcdlichsten Teil Bayerns zu einer Synode in Brixen, deren Beschl\u00fcsse noch drastischer ausfielen als vier Jahre zuvor in Worms.<\/p>\n<p>Zwar wurde dem Papst die M\u00f6glichkeit eines freiwilligen Verzichts auf die\u00a0cathedra Petri\u00a0einger\u00e4umt, doch sollte er sich weigern, w\u00fcrde man ihn notfalls mit milit\u00e4rischen Mitteln dazu zwingen. In Brixen wurde ebenfalls ein alternativer, \u201ebesserer\u201c Papst gew\u00e4hlt. Diese Entscheidung wurde jedoch nicht \u00f6ffentlich bekannt gegeben, lediglich eine auf den 26. Juni 1080 datierte Urkunde Heinrichs IV. f\u00fcr die Kirche von Ravenna bezeichnet den dortigen Erzbischof Wibert als erw\u00e4hlten\u00a0apostolicus summae sedis. Wibert hat diesen Titel selbst nie gef\u00fchrt und erst 1084 anl\u00e4sslich seiner Inthronisation in Rom den Papstnamen Clemens III. angenommen.<\/p>\n<h3>Der Tod Rudolfs von Schwaben<\/h3>\n<p>Nach seiner R\u00fcckkehr aus Brixen suchte Heinrich IV. die endg\u00fcltige Entscheidung im Kampf gegen Rudolf von Schwaben. Dieser hatte zwar weiterhin die Unterst\u00fctzung der s\u00fcddeutschen Herz\u00f6ge, doch blieb sein Machtbereich begrenzt. Nur in Mittel- und Ostsachsen scheint er sich 1080 frei bewegt zu haben. Heinrich IV. hingegen wurde von der Mehrheit der deutschen Bisch\u00f6fe unterst\u00fctzt und beherrschte weite Teile des nordalpinen Reichs. Dass er \u2013 anders als von Gregor VII. im \u00dcberschwang postuliert \u2013 auch nach dem 1. August im Vollbesitz seiner Kr\u00e4fte war, st\u00e4rkte seine Autorit\u00e4t zus\u00e4tzlich. Heinrich wollte sich zun\u00e4chst Rudolf zuwenden, um nach einem Erfolg \u00fcber seinen nun von Gregor anerkannten Rivalen die Verh\u00e4ltnisse in Italien zu ordnen, d. h. Gregor VII. aus dem Amt zu vertreiben und Wibert von Ravenna zum neuen Papst zu erheben. W\u00e4hrend Heinrich mit seinem Heer nach Sachsen zog, blieben die oberitalienischen Bisch\u00f6fe nicht unt\u00e4tig. Um den geplanten Romzug des Saliers vorzubereiten, \u00fcberfielen lombardische Verb\u00e4nde die Truppen der Markgr\u00e4fin Mathilde von Tuszien, die sich \u2013 wie schon in den Jahren zuvor \u2013 als milit\u00e4rischer Schutzschild Gregors VII. verstand.<\/p>\n<p>Diesmal trafen die Heere Heinrichs und Rudolfs am 15. Oktober 1080 bei Hohenm\u00f6lsen unweit der Wei\u00dfen Elster aufeinander. In der Hoffnung auf g\u00f6ttlichen Beistand hatte der Salier am Vortag der Speyerer Domkirche eine Schenkung zukommen lassen, die jedoch zun\u00e4chst ihre Wirkung verfehlte. Obwohl Heinrichs Truppen auf dem Schlachtfeld geschlagen wurden, verwandelte sich die Niederlage in einen Sieg, als Rudolf von Rheinfelden einen Tag sp\u00e4ter an den Folgen einer im Gefecht erlittenen Verwundung starb. Die rechte Hand, mit der er Heinrich IV. einst Treue geschworen hatte, war ihm im Kampf abgeschlagen worden. Der Chronist Frutolf von Michelsberg berichtet: \u201eEs wird aber gesagt, dass er [K\u00f6nig Rudolf], auf dem Sterbebett liegend und auf seine abgeschlagene rechte Hand blickend, mit einem tiefen Seufzer zu den zuf\u00e4llig anwesenden Bisch\u00f6fen sprach: \u201eSeht, das ist die Hand, mit der ich meinem Herrn Heinrich die Treue geschworen habe; seht, ich scheide nun aus seinem Reich und aus diesem Leben; seht, ihr, die ihr mich auf seinen Thron gesetzt habt, ob ihr mich, eurem Rat folgend, auf den rechten Weg gef\u00fchrt habt\u201c.<\/p>\n<p>Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie die Anh\u00e4ngerschaft Heinrichs IV. diese Todesumst\u00e4nde ausschlachtete und welch demoralisierende Wirkung sie auf dessen Gegner im Reich und Gregor VII. aus\u00fcbten. Kein milit\u00e4rischer Erfolg, kein p\u00e4pstlicher Schiedsspruch, sondern der unerwartete Tod Rudolfs beendete also die dreij\u00e4hrige Auseinandersetzung der K\u00f6nige im Reich.<\/p>\n<h3>Der zweite Gegenk\u00f6nig Hermann von Salm<\/h3>\n<p>Von diesem Schicksalsschlag erholte sich die F\u00fcrstenopposition nur langsam. Erst am 6. August 1081 wurde mit Hermann von Salm in Ochsenfurt ein neuer Gegenk\u00f6nig gew\u00e4hlt, den Siegfried von Mainz am 26. Dezember in Goslar kr\u00f6nte und salbte. Hermann wurde als \u201eZwerg auf den Schultern eines toten Riesen\u201c, als \u201eGaleonsfigur\u201c oder \u201eMarionette\u201c (J. Laudage) in den H\u00e4nden der Feinde Heinrichs IV. bezeichnet. Und vielleicht wird man in ihm tats\u00e4chlich einen Verlegenheitskandidaten und den kleinsten gemeinsamen Nenner sehen m\u00fcssen, auf den sich die Gegner Heinrichs IV. einigen konnten. Vor allem schw\u00e4bische und s\u00e4chsische Adlige unter der F\u00fchrung von Welf IV. und Otto von Northeim st\u00fctzten Hermanns K\u00f6nigtum. Obwohl der neue K\u00f6nig dem ebenso einflussreichen wie verm\u00f6genden Haus der Luxemburger entstammte und die meiste Zeit in Goslar residierte, der Lieblingspfalz Heinrichs III. und Heinrichs IV., scheint der aus dynastischen Gr\u00fcnden erhobene Hermann kaum je wirklich regiert zu haben: Nur zwei von ihm ausgestellte Urkunden sind erhalten.<\/p>\n<h3>Hermanns Tod und das Ende der f\u00fcrstlichen Opposition<\/h3>\n<p>Wie seinem Vorg\u00e4nger Rudolf gelang es auch Hermann, beachtliche milit\u00e4rische Erfolge zu erzielen und das Heer Heinrichs IV. 1081 bei H\u00f6chst\u00e4dt und 1086 auf dem Pleichfeld bei W\u00fcrzburg in die Flucht zu schlagen. Die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse verschoben sich jedoch immer mehr zu Heinrichs Gunsten. Bis 1085 hatte der am Ostersonntag 1084 zum Kaiser gekr\u00f6nte Salier den gr\u00f6\u00dften Teil des Reiches zur\u00fcckerobert, darunter K\u00e4rnten, Nordschwaben und schlie\u00dflich fast ganz Sachsen, dessen Gro\u00dfe nun mehrheitlich auf seine Seite wechselten.<\/p>\n<p>Hermann suchte Zuflucht am d\u00e4nischen Hof, kehrte aber 1088 ins Reich zur\u00fcck, vielleicht nachdem er seinen Verzicht auf die K\u00f6nigsw\u00fcrde erkl\u00e4rt hatte. Er starb am 28. September 1088 in der N\u00e4he von Cochem an der Mosel. Die\u00a0Vita Heinrici IV.\u00a0schildert die Umst\u00e4nde seines Todes mit geh\u00e4ssigem Unterton: \u201eDas einfache Volk [\u2026] setzte Hermann als seinen neuen K\u00f6nig ein, der ebenfalls [wie Rudolf] auf merkw\u00fcrdige Art ums Leben kam [\u2026]. Eines Tages kam ihm unterwegs die alberne Idee, eine Burg, zu der sie unterwegs waren, scheinbar in feindlicher Absicht zu berennen, um herauszufinden, wie k\u00fchn und tapfer die Verteidiger w\u00e4ren [\u2026]. Sie fanden das Tor unverschlossen und unbewacht vor und st\u00fcrmten hinein. Einige der Besatzung ergriffen die Waffen und stellten sich ihnen mannhaft entgegen, andere verkrochen sich feige in die Ecken; eine Frau aber \u2013 nur dem Geschlecht, jedoch nicht dem Mut nach eine Frau \u2013, die sich auf einen Turm zur\u00fcckgezogen hatte, warf dem K\u00f6nig einen M\u00fchlstein auf den Kopf, und so kam dieser durch die Hand einer Frau ums Leben, damit sein Tod umso schm\u00e4chlicher sei. Um aber diese Schande zu verdecken, machten sie in ihrer Erz\u00e4hlung aus der Frau einen Mann\u201c.<\/p>\n<p>Hermanns Tod bedeutete auch das Ende der F\u00fcrstenopposition. Hatte sie Heinrich IV. nach 1077 noch an den Rand der Niederlage gebracht und zur \u2013 allerdings zu sp\u00e4ten \u2013 p\u00e4pstlichen Approbation Rudolfs von Rheinfelden beigetragen, so war davon 1088 nichts mehr \u00fcbrig. Einzig der revolution\u00e4re Bruch mit dem dynastischen Erbfolgeprinzip sollte nachhaltig wirken und den Reichsf\u00fcrsten k\u00fcnftig entscheidende Mitspracherechte und einen Anspruch auf Interessenausgleich verschaffen. Tagespolitisch hatte die F\u00fcrstenopposition Heinrichs Herrschaftsanspruch allerdings nur die alte Idee des Sakralk\u00f6nigtums, aufgeh\u00fcbscht mit einigen Reformidealen, entgegengesetzt. Vielmehr wurde die antisalische Partei von entschlossenen Pers\u00f6nlichkeiten wie Otto von Northeim, Rudolf von Rheinfelden, Welf IV. oder Berthold von Z\u00e4hringen getragen.<\/p>\n<p>Bekanntlich sind es manchmal scheinbar profane Dinge, die \u00fcber den Ausgang gro\u00dfer Konflikte entscheiden. Ohne jemals einen vollst\u00e4ndigen milit\u00e4rischen Sieg errungen zu haben, \u00fcberlebte Heinrich IV. alle seine Gegner in einem Reich, das nach Jahren des B\u00fcrgerkriegs ersch\u00f6pft und innerlich zerrissen war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bald zeigte sich, dass der spektakul\u00e4re Bu\u00dfakt von Canossa keine endg\u00fcltige L\u00f6sung darstellte. Schon der Brief Gregors von Canossa an die Reichsf\u00fcrsten k\u00fcndigte das kommende Unheil an. 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