{"id":71517,"date":"2024-03-25T11:59:08","date_gmt":"2024-03-25T10:59:08","guid":{"rendered":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/?post_type=media-library&#038;p=71517"},"modified":"2024-12-04T11:00:10","modified_gmt":"2024-12-04T10:00:10","slug":"vor-100-jahren-kam-romano-guardini-nach-berlin-theologe-philosoph-und-seelsorger-fuer-die-draussen-vor-der-kirchentuer","status":"publish","type":"media-library","link":"https:\/\/kath-akademie-bayern.de\/en\/mediathek-eintrag\/vor-100-jahren-kam-romano-guardini-nach-berlin-theologe-philosoph-und-seelsorger-fuer-die-draussen-vor-der-kirchentuer\/","title":{"rendered":"Romano Guardini came to Berlin 100 years ago"},"content":{"rendered":"<p class=\"fliess-ERSTER\"><span class=\"_idGenDropcap-5\">J<\/span>a, renn nur nach dem Gl\u00fcck \/ doch renne nicht zu sehr! \/ Denn alle rennen nach dem Gl\u00fcck \/ Das Gl\u00fcck rennt hinterher\u201c, konzentriert Bertolt Brecht seine Berliner Erfahrungen in der\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Ballade von der Unzul\u00e4nglichkeit menschlichen Planens<\/span>, die 1928 mit den Songs der\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Dreigroschenoper<\/span>\u00a0uraufgef\u00fchrt wird. Der religi\u00f6se Skeptiker klingt dabei fast wie ein spiritueller Klassiker, wenn er wie der Kirchenlehrer Augustinus zu bedenken gibt: Gl\u00fccks-Jagd und Suche nach Seelenruhe bilden ein Leitthema gro\u00dfst\u00e4dtischer Existenz.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Dieses Motiv findet sich auch in dem sehr \u201eberlinisch\u201c eingef\u00e4rbten Gedicht\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Sonntagmorgen<\/span>\u00a0von Mascha Kal\u00e9ko:<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Die Stra\u00dfen g\u00e4hnen m\u00fcde und verschlafen.<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Wie ein Museum stumm ruht die Fabrik.<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Ein Schupo tr\u00e4umt von einem Paragraphen.<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Und irgendwo macht irgendwer Musik.<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Die Stra\u00dfenbahn f\u00e4hrt, als t\u00e4t sie\u2019s zum Vergn\u00fcgen,<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Und man fliegt aus, durch Wanderkluft versch\u00f6nt.<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Man tut, als m\u00fcsste man den Zug noch kriegen.<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Heut mu\u00df man nicht. \u2013 Doch man ist\u2019s so gew\u00f6hnt.<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Die Fenster der Gesch\u00e4fte sind verriegelt<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Und schlafen sich wie Menschenaugen aus. \u2013<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Die Sonntagskleider riechen frisch geb\u00fcgelt.<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Ein Duft von Rosenkohl durchzieht das Haus.<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Man liest die wohlbeleibte Morgenzeitung<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Und was der Ausverkauf ab morgen bringt.<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Die Uhr tickt leis. \u2013 Es rauscht die Wasserleitung,<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Wozu ein M\u00e4dchen schrill von Liebe singt.<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Auf dem Balkon sitzt man, von Licht umflossen.<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Ein Grammophon kr\u00e4ht einen Tango fern \u2026<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Man holt sich seine ersten Sommersprossen<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG ParaOverride-24\">Und f\u00fchlt sich wohl. \u2013 Das ist der Tag des Herrn!<\/p>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\"><span class=\"Minion-Italic\">Sonntagmorgen<\/span>\u00a0wurde im Mai 1930 in der\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Vossischen Zeitung<\/span>\u00a0ver\u00f6ffentlicht. Damit meldete sich eine Berliner B\u00fcroangestellte mit j\u00fcdisch-polnischen Wurzeln erstmals \u00f6ffentlich zu Wort. Mascha Kal\u00e9ko, geborene Engel, arbeitete seit 1924 im\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Arbeiter-F\u00fcrsorgeamt der j\u00fcdischen Organisationen Deutschlands<\/span>\u00a0in Berlin Mitte: dort, wo sich heute im Umkreis der Ora-<br \/>\nnienburger Stra\u00dfe wieder j\u00fcdisches Leben angesiedelt hat.<\/p>\n<p class=\"fliess\">\u201eAcht Stunden bin ich dienstlich angestellt \/ Und tue eine schlechtbezahlte Pflicht\u201c, das schreibt die Stenotypistin und \u201eTippse\u201c, wie sich die witzig-melancholische Lyrikerin selbst bezeichnet. Das Besondere, das in Mascha Kal\u00e9kos \u00adGedichten Ausdruck gewinnt, sind die gro\u00dfen Themen wie Hoffnung und Liebe, Alltagsleben und Sonntagsexistenz, aber auch das Heilige und das Profane.<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Pr\u00e4sent in der Weltstadt Berlin: Guardinis vorbildlose Mission<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">\u201eDem Beschlu\u00df des [preu\u00dfischen] Landtags, an der hiesigen Universit\u00e4t eine Professur f\u00fcr katholische Weltanschauung einzurichten, ist durch die Berufung des Privatdozenten Dr. Romano\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Guardini<\/span>\u00a0Folge gegeben worden. Die neue Professur geh\u00f6rt etatsrechtlich der katholischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Breslau an. Ihr Inhaber wird als st\u00e4ndiger Gast an der Berliner Universit\u00e4t t\u00e4tig sein. Der ordentliche Professor Dr. Romano Guardini wird sein Amt im bevorstehenden Sommersemester antreten und ein Verzeichnis der von ihm zu haltenden Vorlesungen vorlegen.\u201c, hei\u00dft es unter dem Datum vom 11. April 1923 in Guardinis blauer Personalakte. Tats\u00e4chlich ist zu bewundern, dass der Theologe, Philosoph und Seelsorger vor hundert Jahren ein vorbildloses Wagnis einging, als er sich auf den Weg zum geistig-politischen Brennpunkt des Landes aufmachte. Der Verfasser von Werken wie\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Vom Geist der Liturgie<\/span>\u00a0(1918) oder\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Liturgische Bildung<\/span> (1923) stellte damit Weichen f\u00fcr die eigene theologische Existenz. Kurz gesagt: Guardini nahm die Auseinandersetzung mit den \u201eGebildeten unter den Ver\u00e4chtern der Religion\u201c (Friedrich Schleiermacher) an einem Ort auf, der f\u00fcr ihn selbst bedrohlich wirkte: in Berlin. Der Priester und Professor wandte sich dabei nicht nur den \u201ereligi\u00f6s Musikalischen\u201c zu, sondern f\u00fchlte sich auch f\u00fcr die \u201edrau\u00dfen vor der Kirchent\u00fcr\u201c verantwortlich: \u201ef\u00fcr Agnostiker, Zweifelnde und Verzweifelte, f\u00fcr Skeptiker und Ungl\u00e4ubige, ja auch f\u00fcr die vielen, bei denen das Wort Kirche kaum noch Gef\u00fchle, nicht einmal der Ablehnung erregt\u201c (Hans Maier).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Der Weg in die Hauptstadt erwies sich als schwierig: Der frisch habilitierte Bonner Privatdozent ben\u00f6tigte n\u00e4mlich einen Waschkorb voller Papiergeld, um die Fahrkarte zu l\u00f6sen. Die neue Stelle trat der Achtunddrei\u00dfigj\u00e4hrige im schwersten Augenblick der Weimarer Republik an: als das Ruhgebiet besetzt, die Demokratie permanenten links- und rechtsextremistischen Angriffen ausgesetzt und die Hyperinflation scheinbar nicht mehr zu stoppen war. Die katastrophale Geldentwertung spiegelt sich in Details von Guardinis Personalakte, etwa in der Notiz, dem jungen Lehrstuhlinhaber solle \u201eein Vorschuss in H\u00f6he von 3 Millionen Mark\u201c auf sein Gehalt gezahlt werden.<\/p>\n<p class=\"fliess\">\u201eSie kommen auf einen sehr glatten Boden. Man ist \u00fcberzeugt, dass sie in kurzer Zeit am Ende sein werden.\u201c, notierte der junge Wissenschaftler eine Einsch\u00e4tzung aus dem Preu\u00dfischen Kultusministerium. Denn die umstrittene Berufung eines Katholiken konnte Kultusminister Carl Heinrich Becker nur mit der eingangs zitierten List \u2013 n\u00e4mlich getarnt als Breslauer Gastprofessur \u2013 gegen\u00fcber der Evangelisch-Theologischen und der Philosophischen Fakult\u00e4t durchsetzen. Dass ein vitaler Katholizismus im Selbstverst\u00e4ndnis der hauptst\u00e4dtischen Intelligenzia nicht vorgesehen war, kommt in der Irritation zum Ausdruck, die mit Guardinis Berufung auf den neu geschaffenen\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Lehrstuhl f\u00fcr Religionsphilosophie und katholische Weltanschauung<\/span>\u00a0verbunden war. Die Mission des Religionsphilosophen in der deutschen Metropole war vorbildlos. Sie wurde von lautstarken Protesten instrumentiert, aber auch von einf\u00fchlsamen Beobachtungen kommentiert. \u201eDer Vortragende selbst ist eine schmale, bleiche Gestalt, die der schwarze Priesterrock umkleidet [&#8230;] und man hat alles in allem bei l\u00e4ngerer Ber\u00fchrung den Eindruck einer faszinierenden Pers\u00f6nlichkeit [\u2026] Er ist zweifelsohne wissenschaftlich ein ganzer K\u00f6nner, einer der besten Vertreter, den die r\u00f6mische Kirche zu entsenden vermochte\u201c, fasst ein evangelischer Theologe seine Beobachtungen in einem Dossier zusammen (Gaede, Archiv der Humboldt-Universit\u00e4t).<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Auf Augenh\u00f6he<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Bald gelang es dem Gelehrten, seine Professur zu einer Institution zu machen. Mit seiner Antrittsvorlesung\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Vom Wesen katholischer Weltanschauung<\/span>\u00a0gl\u00fcckte ihm dabei ein Auftakt, den er sechzehn Jahre, die meiste Zeit unter Beobachtung, bis zu seiner erzwungenen Pensionierung durch die Nazis im Jahr 1939 durchhielt: Gemeinsam mit einem bunt zusammengesetzten Auditorium \u2013 neben Studierenden sa\u00dfen K\u00fcnstler, urbane Intellektuelle, Ordensschwestern, junge Leute aus der Jugendbewegung und agnostische Zeitkritiker in seinen Vorlesungen \u2013 \u00fcbte er das ein, was ihm Max Scheler vor Beginn seiner Lehrt\u00e4tigkeit als Schl\u00fcssel f\u00fcr seine Wirksamkeit mit auf den Weg gegeben hatte: die Welt mit christlichen Augen anzuschauen und anderen davon mitzuteilen. Guardini reagierte darauf, indem er seine Vorlesungen und Seminare zu Orten und Gelegenheiten des Weltanschauens, des Sehens und Verstehens entwickelte, um damit \u2013 wie Charles Taylor sagen w\u00fcrde \u2013 auf Lebensm\u00f6glichkeiten jenseits der \u201es\u00e4kularen Option\u201c hinzuweisen.<\/p>\n<p class=\"fliess\">Mit gro\u00dfem Lehrerfolg suchte der aus einer italienischen Kaufmannsfamilie stammende Guardini dabei das Gespr\u00e4ch mit Glaubensdenkern und -ver\u00e4chtern wie Sokrates, Dante, Pascal, Kierkegaard, Dostojewski, H\u00f6lderlin, Rilke und vor allem Nietzsche. \u201eDas Kolleg l\u00e4\u00dft sich gut an.\u201c, schreibt er Anfang Dezember 1923. \u201eIch habe etwa 200\u2013250 in einem, 100 im andern, und sie h\u00f6ren zu. Ich spreche ganz positiv, vermeide alle Apologetik [&#8230;] ich m\u00f6chte eine geistige Atmosph\u00e4re schaffen, in der die Dinge richtiger stehen, Perspektiven und Ma\u00dfe und Eigengesicht von allem deutlicher sind; eben katholisch.\u201c\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">(\u201eIch f\u00fchle, da\u00df Gro\u00dfes im Kommen ist.\u201c Romano Guardinis Briefe an Josef Weiger 1908\u20131962<\/span>, herausgegeben von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Ostfildern 2008).<\/p>\n<p class=\"fliess\">Es erscheint erstaunlich, dass das von den Nazis seit 1933 kontrollierte Reichswissenschaftsministerium lange Zeit stillhielt und Guardini gew\u00e4hren lie\u00df. Treffend spricht der evangelische Theologe und Dichter Albrecht Goes von einem \u201eFest im Abschied\u201c. \u201eWie es Stern- und Entscheidungsstunden gibt, so gibt es die Stunde der Erinnerung an jenen Tag, als Guardini das ber\u00fchmte \u201aM\u00e9morial\u2018 \u201aFEUER\u2018, auslegte und in ihm diesen Kardinalsatz: \u201aGott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs \u2013 nicht der Philosophen und Gelehrten.\u2018 Das ist sehr wesentlich ins Leben eingegangen und hat es begleitet.\u201c<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Im Konflikt mit dem NS-Regime<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Die Aufhebung des Lehrstuhls wurde vermutlich durch die deutsch-italienische Freundschaft hinausgez\u00f6gert. Sie lag jedoch in der Luft, als der Religionsphilosoph nach einem Hinweis von Helmut Zenz in Alfred B\u00e4umlers Festrede\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Fichte und wir<\/span>\u00a0am 27. Mai 1937 frontal von dem NS-Ideologen angegriffen wurde. Der seit 1933 an der Berliner Universit\u00e4t auf dem\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Lehrstuhl f\u00fcr politische P\u00e4dagogik\u00a0<\/span>t\u00e4tige B\u00e4umler, erkl\u00e4rte \u00f6ffentlich: \u201eEs ist ein letztes Wort, wenn Romano Guardini fortf\u00e4hrt: \u201aNicht was getan wird, ist das letzte, sondern was ist.\u2018 [\u2026] Wenn man ein Weltbild entwirft, in welchem Gesetz und Freiheit derart in Spannung zueinander steht, da\u00df nur noch die Formel: Primat des Logos vor dem Ethos \u00fcbrig bleibt, dann ist eines nicht mehr m\u00f6glich: in dieses Weltbild zum Schlusse auch noch den heroischen Charakter einzuordnen.\u201c<\/p>\n<p class=\"fliess\">B\u00e4umler spielt damit auf das Kapitel\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Primat des Logos vor dem Ethos<\/span>\u00a0aus Guardinis Erstlingsschrift\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Vom Geist der Liturgie<\/span>\u00a0an. Was hochschulpolitisch folgte, waren, wie die Personalakte des Lehrstuhlinhabers belegt, b\u00fcrokratische Nadelstiche wie die K\u00fcrzung finanzieller Leistungen und die Aufforderung zur R\u00fcckzahlung \u201eunzul\u00e4ssig\u201c gezahlter Beihilfen. Spannend anzuschauen ist schlie\u00dflich die \u201eIm Namen des Deutschen Volkes\u201c am 11. M\u00e4rz 1939 ausgestellte Entlassungsurkunde f\u00fcr \u201eden ordentlichen Professor Dr. Romano Guardini\u201c. Ihr besonderer Charakter ist daran abzulesen, dass sie die \u2013 per Schreibautomat aufgebrachte \u2013 Unterschrift des \u201eF\u00fchrer(s) und Reichskanzler(s)\u201c Adolf Hitler tr\u00e4gt. Weiteres Gewicht erh\u00e4lt das Schriftst\u00fcck, das verk\u00fcndet, Guardini \u201eauf seinen Antrag in den Ruhestand\u201c zu versetzen, durch die Signatur des preu\u00dfischen Ministerpr\u00e4sidenten Hermann G\u00f6ring. Der \u00fcberwachte und bedr\u00e4ngte Gelehrte verbrachte danach noch vier Jahre in Berlin und f\u00fchlte sich durch den Ausschluss aus der Reichsschrifttums-Kammer publizistisch mundtot gemacht; er \u00fcbersiedelte schlie\u00dflich zu seinem Freund und Weggef\u00e4hrten Josef Weiger ins Pfarrhaus nach Mooshausen.<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Guardini zur\u00a0<span class=\"CharOverride-46\">Wei\u00dfen Rose<\/span> und zum Widerstand im NS-Staat<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Dort wurde der Nazi-Gegner 1945, nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs, von Otl Aicher, dem Freund von Hans und Sophie Scholl, der sp\u00e4ter mit Inge Scholl verheiratet war, aufgesucht, um ihn f\u00fcr Ansprachen \u00fcber christliche Weltanschauung zu gewinnen. Aus dieser Einladung erwuchsen weitere Reden, Ansprachen und Publikationen, in denen \u00adGuardini zur\u00a0<span class=\"CharOverride-6\">Wei\u00dfen Rose<\/span>, zum Widerstand im Dritten Reich sowie zu Fragen von \u201eFreiheit und Verantwortung\u201c Stellung nahm. Bereits 1946 holte ihn dann der von der franz\u00f6sischen Verwaltung eingesetzte Carlo Schmidt an die Universit\u00e4t T\u00fcbingen, wo er seine Lehrt\u00e4tigkeit unter dem bestens eingef\u00fchrten Label \u201eReligionsphilosophie und katholische Weltanschauung\u201c fortsetze. Wie hier nur anzudeuten, machte der mit dem Totalitarismus des NS-Staats bestens Vertraute bei seinen Analysen fr\u00fchere \u00dcberlegungen der Berliner Zeit fruchtbar: etwa in\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Der Heilbringer in Mythos, Offenbarung und Politik<\/span>\u00a0(1945) \u2013 einem Text, vom dem Hans Maier im instruktiven Vorwort zur Neuausgabe schreibt: \u201eDer Text ist ein Versuch, das Ph\u00e4nomen Nationalsozialismus religionsphilosophisch zu erschlie\u00dfen \u2013 wohl der einzige, der in der unmittelbaren Nachkriegszeit unternommen wurde.\u201c (Vgl.\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">1945. Worte zur Neuorientierung<\/span>, herausgegeben von Alfons Knoll unter Mitarbeit von Max A. Oberdorfer, mit einem Vorwort von Hans Maier, Ostfildern\/Paderborn 2015).<\/p>\n<h3 class=\"ZWISCHEN\">Sprach- und handlungsf\u00e4hig in sp\u00e4tmoderner Gesellschaft<\/h3>\n<p class=\"fliess-ohne-EZG\">Wie aber steht es mit der Frage: Ist Guardini eine Inspiration f\u00fcr Theologie und Kirche, die Christinnen und Christen dazu verhilft, in sp\u00e4tmoderner Gesellschaft sprachf\u00e4hig zu sein? Nachdem zun\u00e4chst sein abruptes Vergessen eingesetzt hatte, scheint sich heute zu bewahrheiten, was der zu Melancholie und Schwermut neigende Theologe bereits im\u00a0<span class=\"Minion-Italic\">Ende der Neuzeit<\/span>\u00a0(1956) formuliert hatte: dass nach einer \u201eZeit der Entfremdung\u201c, in der ein denkerischer Ansatz \u201edogmatisch\u201c geworden sei, erst \u201eeine sp\u00e4tere Epoche aus ihren neuen Voraussetzungen heraus ein neues Verh\u00e4ltnis zu Mensch und Werk\u201c gewinnen k\u00f6nne. Eine Wiederentdeckung des Religionsphilosophen, so scheint mir, ist engstens mit der weltgeschichtlichen Z\u00e4sur von 1989 verbunden. Sie riss das von Guardini geliebte und gef\u00fcrchtete Berlin aus dem Windschatten der Weltgeschichte heraus und machte es wieder zu einer Metropole mit globaler Ausstrahlung. Somit kommt der \u2013 durch Initiative der Katholischen Studentengemeinde, der Katholischen Akademie und der Guardini Stiftung \u2013 1989ff. wiederbelebten Tradition und dem \u201eGuardini\u201c-Lehrstuhl f\u00fcr den Katholizismus in Deutschland eine Leuchtturm-Funktion zu!<\/p>\n<p class=\"fliess\">Bald wird weniger als die H\u00e4lfte der bundesdeutschen Bev\u00f6lkerung einer Kirche angeh\u00f6ren. Guardinis schon etwas zerschlissene Personalakte erinnert daran, dass der junge Theologe Gro\u00dfes wagte, um auf Augenh\u00f6he mit seiner Gegenwart zu gelangen. Und Eugen Biser, der in den 1990er Jahren mit den \u201eGuardini Lectures\u201c als Erster an eine 50 Jahre unterdr\u00fcckte Tradition ankn\u00fcpften konnte, urteilte \u00fcber seinen Vorl\u00e4ufer: Dieser sei nicht blo\u00df durch die von ihm vermittelten Einsichten wirksam geworden, sondern mehr noch durch den von seiner Person ausgehenden \u201etherapeutischen Effekt\u201c.\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"_idGenObjectAttribute-2\" src=\"debatte_2024-1-web-resources\/image\/16.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Yes, just run after happiness \/ but don't run too hard! \/ Because everyone is running after happiness \/ Happiness is running behind\", Bertolt Brecht summarises his Berlin experiences in the ballad about the inadequacy of human planning, which premiered in 1928 with the songs from the Threepenny Opera. 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