Geschichte

Frauen in Rom

Macht und Einfluss in der Ewigen Stadt
Freitag, 24.04. - Samstag, 25.04.2026
Anselm Feuerbach, PDM-owner, via Wikimedia Commons
Anselm Feuerbach, PDM-owner, via Wikimedia Commons

Rom – berühmt für Kaiser, Päpste und Künstler. Doch welche Rolle spielten die Frauen, die in dieser Stadt durchaus auch Geschichte geschrieben haben? Welche Spuren haben sie hinterlassen und hinterlassen sie noch immer – in Politik, Religion und Kirche, Kunst und Gesellschaft?

Die Tagung „Frauen in Rom“ widmet sich den weiblichen Lebens- und Machtgeschichten in der Ewigen Stadt von der Antike bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen Frauen, die eigene Handlungsspielräume fanden, Einfluss nahmen und neue Wege eröffneten – trotz der ihnen auferlegten Einschränkungen.

In Vorträgen, Diskussionen und Exkursionen spannt sich der Bogen von den Römerinnen der Antike über Frauen in der papsthöfischen Gesellschaft der Frühen Neuzeit bis hin zu den oft übersehenen Akteurinnen im Vatikan des 20. und 21. Jahrhunderts. Dabei nehmen wir auch die Situation von Frauen in kirchlichen und gesellschaftlichen Machtpositionen heute in den Blick.

Eine Veranstaltung für alle, die die Ewige Stadt aus einer neuen Perspektive entdecken möchten: durch die Augen ausgewählter Römerinnen.

Zusammenarbeit mit:

Stiftung Begegnungszentrum Erzdiözese München und Freising; Hanns-Seidel-Stiftung

Besonderer Hinweis:

Bitte beachten Sie: Die Plätze für die Exkursion I „Christina von Schweden“ (Palazzo Corsini) sind begrenzt und mittlerweile bereits belegt.

Achtung: Diese Tagung findet in Rom (Casa Santa Maria) statt! (Casa Santa Maria, Viale delle Medaglie d’Oro 400, 00136 Roma)

Für die Onlineteilnahme an der Abendveranstaltung am Freitag, 24. April, um 18 Uhr bietet die Hanns-Seidel-Stiftung Rom einen Livestream an.


Programmablauf der Veranstaltung:

Freitag, 24. April 2026

14.00 Uhr Casa Santa Maria – Ankommen, Begrüßungsumtrunk
14.30 Uhr Begrüßung
14.45 Uhr „Zwischen Skandal und Häuslichkeit“. Frauenmacht im antiken Rom
Prof. Dr. Christiane Kunst, Alte Geschichte, Universität Osnabrück
15.30 Uhr Rückfragen und Diskussion
16.00 Uhr Pause (Ortswechsel und Selbstverpflegung)
18.00 Uhr 80 Jahre Frauenwahlrecht in Italien: Zwischen Errungenschaften und Zukunft
Palazzo Baldassini – Deutsch-italienisches Podiumsgespräch (mit Übersetzung); u. a. mit Staatsministerin Ulrike Scharf. Ausklang mit Umtrunk

Samstag, 25. April 2026

10.00 Uhr Zwischen zeremoniellen Zwängen und Einflussnahme
Casa Santa Maria – Prof. Dr. Britta Kägler, Bayer. Landesgeschichte und europäische Regionalgeschichte, Universität Passau
10.45 Uhr Frauen im Vatikan im 20. und 21. Jahrhundert
Gudrun Sailer, Vatican News, Rom
11.30 Uhr Getränkepause
12.00 Uhr Diskussionsrunde: Frauen in der katholischen Kirche
12.45 Uhr Conclusio
13.00 Uhr Pause (Ortswechsel und Selbstverpflegung)
15.00 Uhr Exkursion I: Christina von Schweden – eine charismatische Figur im Lichte der Gegenreform
Antje Wolf, Stadtführerin in Rom – Ort: Palazzo Corsini
17.00 Uhr Exkursion II: Frauen auf dem Campo Santo Teutonico
Prälat Dr. Peter Klasvogt, Rektor Campo Santo Teutonico – Ort: Campo Santo Teutonico
18.00 Uhr Voraussichtliches Ende der Tagung

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