Vortrag im Rahmen der Biblischen Tage 2026
Jesus war Jude. Er hat jüdisch geglaubt, gelehrt und gelebt. Diese Einsicht verbindet Judentum und Christentum. Doch am Bekenntnis zum Messias Jesus scheiden sich die Geister.
Ist der christliche Glaube an ihn Ursache für die Trennung der Wege? Welche Zugänge gibt es von Seiten des Judentums zum Mann aus Nazaret? Welche Rolle spielen messianische Vorstellungen und Hoffnungen aus der Zeit Jesu, aus der Zeit des Zweiten Tempels? Und was bedeutet das Jude-Sein Jesu für den christlichen Glauben? Wie kann – mit Blick auf den Juden Jesus – eine Erneuerung der jüdisch-christlichen Beziehungen gelingen?
Dieser Vortrag versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden. Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich mit dem (heutigen) Verhältnis zwischen Judentum und Christentum auseinanderzusetzen.