Von der „Erbfeindschaft“ zu nachhaltiger Freundschaft? Die deutsch-französischen Beziehungen im 20. und 21. Jahrhundert.
Mit dem deutsch-französischen Krieg und der Bismarck’schen Reichsgründung 1870/71 entwickelten sich die politischen Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland zu einem häufig „Erbfeindschaft“ genannten Gegensatz. Im Zeitalter der Weltkriege steigerte sich dieser noch einmal, ehe seit den 1950er Jahren eine allmähliche Versöhnung gelang. Eine wichtige Rolle spielte dabei die europäische Integration zwischen nationalem Interesse und supranationalem Prinzip. Heute wird häufig von der deutsch-französischen „Freundschaft“ gesprochen, ohne dass immer ganz klar ist, worin diese genau besteht.
Der Vortrag schlägt einen Bogen vom historischen Gegenstand bis in die Gegenwart. Dabei geht er auch auf die aktuellen Problemstellungen innerhalb eines sich wandelnden Europas und einer „turbulenten“ Welt ein.
Der Rotary-Club München-Schwabing und die Katholische Akademie in Bayern laden Sie herzlich ein in die stimmungsvollen Salons des nach französischem Vorbild erbauten Schwabinger Schlosses Suresnes.