Was bedeutet es, ein Kind anzunehmen – und sich selbst?
Mit ihrem Roman „zu lieben“ erzählt Ulrike Draesner von Mutterschaft, Adoption, Herkunft und Zugehörigkeit. Ausgehend von ihrer eigenen Lebensgeschichte entwickelt sie eine poetische Reflexion über das Annehmen des Anderen und die Möglichkeit, sich selbst neu zu entwerfen. Dabei wird Adoption weit mehr als ein familiäres Ereignis: Sie erscheint als Lebenskonzept, das Offenheit, Verantwortung und Selbstwerdung miteinander verbindet.
Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin spricht mit Erich Garhammer über Wahrhaftigkeit und Fiktion, über Literatur als Form der Selbsterkundung und über die Frage, wie Geschichten unsere Wahrnehmung von Familie, Identität und Liebe verändern können.
Wir laden ein zu Lesung und Gespräch.