ALF LECHNER

(*1925 in München, †2017 in Dollnstein)

Würfelteilung WV 704

2014

Stahl massiv, gewalzt, gebrannt

120cm x 120cm x 240cm

Alf Lechner war ein bedeutender deutscher Bildhauer, der vor allem für seine Arbeit mit Stahl bekannt ist. Er ist im Haus gegenüber der Katholischen Akademie in der Mandlstraße aufgewachsen. In der Nachbarschaft hat auch der Landschaftsmaler Alf Bachmann gewohnt, wo er als Jugendlicher oft war und zur Kunst gekommen ist.

Lechner begann seine künstlerische Laufbahn 1940 als Schüler von Alf Bachmann. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Lechner zunächst als Schlosser und gründete 1948 die Firma Litema, die sich auf Lichttechnik und Design spezialisierte. Ab 1957 widmete sich Lechner der Bildhauerei und schuf erste Skulpturen aus Stahl. Charakteristisch für seine Arbeiten ist die Reduktion auf geometrische Grundformen wie Kreis, Quadrat und Quader, die er durch planvolle Zerlegung neu ordnet. Dabei geht es immer wieder um das Verhältnis von Technik und Kunst, von Rationalität und Emotionalität, von Reflexion und Prozess, von Kalkül und Zufall. 1999 gründete Lechner die Alf Lechner Stiftung und eröffnete im Jahr 2000 das Lechner Museum Ingolstadt.

Mehr Informationen: https://www.lechner-museum.de/de

Foto: Katholische Akademie in Bayern

ALF LECHNER

(*1925 in München, †2017 in Dollnstein)

Würfelteilung WV 707

2014

Stahl massiv, gewalzt, gebrannt

120cm x 140cm x 170cm

Alf Lechner war ein bedeutender deutscher Bildhauer, der vor allem für seine Arbeit mit Stahl bekannt ist. Er ist im Haus gegenüber der Katholischen Akademie in der Mandlstraße aufgewachsen. In der Nachbarschaft hat auch der Landschaftsmaler Alf Bachmann gewohnt, wo er als Jugendlicher oft war und zur Kunst gekommen ist.

Lechner begann seine künstlerische Laufbahn 1940 als Schüler von Alf Bachmann. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Lechner zunächst als Schlosser und gründete 1948 die Firma Litema, die sich auf Lichttechnik und Design spezialisierte. Ab 1957 widmete sich Lechner der Bildhauerei und schuf erste Skulpturen aus Stahl. Charakteristisch für seine Arbeiten ist die Reduktion auf geometrische Grundformen wie Kreis, Quadrat und Quader, die er durch planvolle Zerlegung neu ordnet. Dabei geht es immer wieder um das Verhältnis von Technik und Kunst, von Rationalität und Emotionalität, von Reflexion und Prozess, von Kalkül und Zufall. 1999 gründete Lechner die Alf Lechner Stiftung und eröffnete im Jahr 2000 das Lechner Museum Ingolstadt.

Mehr Informationen: https://www.lechner-museum.de/de

Foto: Katholische Akademie in Bayern

ANTJE TESCHE-MENTZEN

(*1943 in Kiel)

Portal

1986

Bronze

260cm x 240cm x 40cm

Das rund 2 m hohe Bronzeportal schuf die Künstlerin anlässlich ihrer Ausstellung 1986 in der Akademie. Sie strebt auch bei größeren Plastiken Leichtigkeit an. Archaische Strenge wird durch Ornamentales gelockert.

Mehr Informationen: http://antje-tesche-mentzen.de

Foto: Oskar C. Neubauer Neubauerphotos.com

MARTIN WÖHRL

(*1974 in München)

Feld

2015

Ähren aus Metall, Hartschaum und Lack

400 bis 600 cm

Die riesigen Ähren hat der Bildhauer Martin Wöhrl auf Einladung der Deutschen Bischofskonferenz 2015 für den Domplatz von Fulda entwickelt. 

Bischof Heinz Josef Algermissen schrieb damals: „Das bekannte Bild der Weizenähre stellt uns deren Wachsen und Vergehen, deren Schatz und Reichtum, aber auch die damit verbundene Notwendigkeit des Hegens und Pflegens vor Augen.“

Heute steht ein Teil der ursprünglich zwölf Skulpturen im Garten das Dommuseums Fulda. Die restlichen Ähren wurden anlässlich der Ausstellung “Domino“ 2017 im Garten der Katholischen Akademie installiert. 

Mehr Informationen: www.martinwoehrl.com

Foto: Katholische Akademie in Bayern

CHRISTINE STADLER

(*1922 in Eggstätt, †2001)

Gegenüber

1969

Bronzeplastik

52cm x 42cm x 39cm

Diese Plastik gehört ins Zentrum von Christine Stadlers „Architekturphase“ in den 1960er und frühen 1970er Jahren. Die Auseinandersetzung mit dem Raum ist in der Skulptur besonders deutlich zu sehen, wo sich die Figuren „streng geordnet“ gegenüberstehen. Die Figuren versinnbildlichen den gleichberechtigten und offenen Austausch zweier Menschen, diese Bereitschaft zu Austausch und Dialog dokumentiert sich in der Körperhaltung.

Mehr Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Stadler

Foto: Oskar C. Neubauer Neubauerphotos.com

ROLAND FRIEDERICHSEN

(*1910 in Pommern, †1992 in München)

Mutter Gottes mit Kind

1985

Bronze

110cm

Der Maler und Bildhauer war Schöpfer zahlreicher sakraler Kunstwerke und Gestalter von Kirchenräumen. An der Breslauer Kunstakademie studierte er bei Kanoldt und Otto Müller, als Bildhauer bei Theodor von Gosen. 1932 übersiedelte er nach München und begann ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München als Maler bei Hess und Gulbransson, als Bildhauer bei Bernhard Bleeker. Mit dem allgemeinen Wiederaufbau nach 1945 fand Friederichsen ein weites Betätigungsfeld im Bereich der kirchlichen Kunst, aber auch Skulpturen und Brunnen an öffentlichen Plätzen entstanden in ganz Deutschland.

Mehr Informationen: https://www.muenchenwiki.de/wiki/Roland_Friederichsen

Foto: Martin Miller