Die Gründung der Vereinten Nationen war der Versuch, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein multilaterales System der regelbasierten Kooperation zum gegenseitigen Vorteil aller Nationen zu etablieren.
Jetzt stehen zentrale Elemente dieser Weltordnung unter massivem Druck oder sind bereits in Auflösung begriffen. Die gegenwärtige US-Außenpolitik ist dabei nur die jüngste Ausprägung, auch andere Großmächte tragen schon seit Jahren zur Erosion des internationalen Rechts und der Ordnung bei.
Das Podium wird analysieren, wie internationale Kooperationen, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte wieder zu tragfähigen Grundlagen globaler Politik werden können.