Das Ausscheren Schwedens aus der Kalmarer Union und die Entstehung der neuzeitlichen schwedischen Monarchie unter Gustav I. Vasa

Im Rahmen der Veranstaltung "Historische Tage 2017", 01.03.2017

Breviarium Grimani

Am 4. November 1520 herrschte in Stockholm feierliche Stimmung. Christian II., König zu Dänemark und Norwegen, Herzog von Holstein und Schleswig, Herr über Island, die Färöer, Lappland und (nominell) Grönland, wurde in Stockholm zum König von Schweden gekrönt. Viele Bürger der Stadt, aber auch der schwedische Adel und die schwedische Geistlichkeit waren gekommen, um das Spektakel mitzuerleben. Nach langwierigen und pompösen Krönungszeremonien schloss sich ein dreitägiges Fest an, das den König und seine Untertanen in eine harmonische Atmosphäre tauchen und den Akt der Krönung versüßen sollte.

Kaum allerdings war die Festmusik der vergangenen Tage verklungen, da erschien am 7. November plötzlich der schwedische Erzbischof von Uppsala, Gustav Trolle, und legte eine Anklageschrift vor, in der er die Verurteilung einer Reihe von Vertretern des hohen schwedischen Adels und der hohen Geistlichkeit unter dem Vorwurf der Ketzerei verlangte. Einen Tag später, am 8. November, ließ der Erzbischof ein geistliches Gericht zusammenstellen, das die Hinrichtung der in der Anklageschrift beschuldigten Personen verfügte. Noch am gleichen Tag rollten die ersten Köpfe, nämlich die der schwedischen Bischöfe von Skara und Strängnäs, Vincens Henningsson und Mattias Gregersson (Lillie). In den Tagen darauf folgten rund 80 weitere Hinrichtungen – teils Enthauptungen, teils Verbrennungen auf dem Scheiterhaufen.

 

Was war geschehen?

 

Es ist bis heute umstritten, von wem diese Massenhinrichtungen, in der Geschichtsschreibung bekannt geworden als „Stockholmer Blutbad“, tatsächlich angeordnet worden waren. Erwiesen ist, dass sowohl Christian II. als auch Gustav Trolle ein Interesse daran hatten, Teile des schwedischen Adels und der schwedischen Geistlichkeit zu beseitigen. Christian II. lag schon seit seinen Tagen als Kronprinz mit Schweden in Konflikt (Dänisch-Schwedischer Krieg 1501-1512, Dänisch-Lübischer Krieg 1509-1512). Teile der schwedischen politischen Elite hatten Christian II. die Anerkennung als König von Schweden verweigert und stellten die Kalmarer Union, auf die gleich einzugehen sein wird, offen infrage. Insbesondere der schwedische Reichsverweser, das heißt der Repräsentant der Krone im schwedischen Teilreich der Union, Sten Sture der Jüngere, hatte sich durch hartnäckigen Widerstand unbeliebt gemacht und zahlreiche Anhänger um sich geschart, die wie er für einen Austritt Schwedens aus der Union plädierten. Es bedurfte eines jahrzehntelangen militärischen Engagements, bis Christian II. 1520 in der Schlacht bei Bogesund (19. Januar 1520) über die Sture-Partei zu triumphieren schien. Sten Sture wurde in der Schlacht getötet. Er war jedoch nur eines von vielen Häuptern der schwedischen Hydra. Sten Stures Witwe Christina Gyllenstierna konnte die Reste der anti-dänischen Partei sammeln und leistete bis zum Herbst 1520 erbitterten Widerstand. Erst als Christian II. der schwedischen Opposition eine generelle Amnestie versprach und ihr zusicherte, dass Schweden künftig ausschließlich nach schwedischen Traditionsrechten regiert würde, kapitulierte Christina. Damit war der Weg zur Krönung Christians II. frei. Sie bedeutete gleichzeitig den Eintritt in eine Politik der harten Hand. Nicht nur, dass der König den kirchlichen Prozess gegen die Sture-Partei duldete; er führte in Schweden auch die Erbmonarchie ein – und das im Gegensatz zu den Königreichen Dänemark und Norwegen, wo weiterhin das Wahlrecht galt.

Gleichzeitig hatte Erzbischof Gustav Trolle die pro-dänische Partei in Schweden unterstützt, die ihrerseits ebenso zahlreiche Anhänger verzeichnete – auch im hohen schwedischen Adel und in der schwedischen Geistlichkeit. Der schließlich von ihm angestrengte Ketzerprozess im Jahre 1520, der zum Stockholmer Blutbad führen sollte, stützte sich auf ältere Dokumente, vor allem auf jenes Dekret, das zur Absetzung des Erzbischofs im Jahre 1517 – ein Akt der Ketzerei – und in Reaktion darauf zur Invasion königlicher Söldnertruppen in Schweden im Jahre 1519 geführt hatte.

Aus Trolles Perspektive handelte es sich bei den Stockholmer Ereignissen von 1520 also um einen Rechtsakt, der die Privilegien der Kirche wiederherstellen sollte. Dem König wiederum passte dieser Umstand besser als jede andere Begründung zur Bekämpfung der schwedischen Opposition. Da er Amnestie zugesichert hatte, kam ein weltlicher Prozess ja nicht in Frage; gegen einen geistlichen Prozess lag jedoch kein rechtliches Hindernis vor. Damit aber ließ sich gleichzeitig auch die politische Ordnung im Reich wiederherstellen. Aber um welche Art Ordnung handelte es sich eigentlich?

 

Kalmarer Union (1397-1523)

 

Damit müssen wir uns kurz der Geschichte der Kalmarer Union zuwenden. 1397 hatte Margareta I., die in den 1380er und 1390er Jahren als selbsternannte Königin die Königreiche Dänemark, Norwegen und Schweden unter eine Krone gebracht hatte, einen ihrer Verwandten, Erich von Pommern, als Unionskönig auf den Thron gehoben. Die damit verbundene „Union zu Kalmar“ konnte damit faktisch gesichert werden, litt jedoch von Anfang an unter einem dänischen Zentralismus und einer dadurch bedingten fiskalischen und militärischen Ausbeutung Norwegens und Schwedens, die vor allem in Schweden, wo es einen starken Adel gab, Oppositionsbewegungen förderte. Der nie ratifizierte Unionsbrief aus dem Jahre 1397 bestimmte, dass jedes Reich seine eigenen Gesetze behalten und nur von solchen „stormän“ (wörtlich „Große Männer“, was die politische Elite meinte) regiert werden sollte, die aus diesem Reich selbst stammten. Vorgesehen war weiter eine gemeinsame Außenpolitik unter einem gemeinsamen Regenten, der zusammen mit beratenden Vertretern aus allen drei Reichen regierte. Das Unionsreich war als Erbreich in männlicher Linie konzipiert. Eine Königswahl war nur vorgesehen, falls eine Dynastie ausstarb – was ständig vorkam.

Die Funktion der Union war wohl zunächst außenpolitischer Art. Die drei Reiche versuchten, sich gegen den wirtschaftlichen Druck, der von der Hanse ausging, und gegen eine deutsche Expansion im Norden (vor allem in die Territorien des heutigen Schleswig und Holstein) zu behaupten. Die Union wurde dadurch erleichtert, dass in den drei Reichen ähnliche Sprachen gesprochen und die Adelsfamilien eng mit einander verschwägert waren beziehungsweise Güter in den jeweils anderen Reichen besaßen. Schon bald zeigte sich jedoch eine Tendenz zur Suprematie der dänischen Krone. Der dänische Reichsrat wurde entmachtet und eine zentralisierte, von Dänemark dirigierte Verwaltung mit hauptsächlich dänischen und deutschen Vögten aufgebaut. Das Verhältnis zur Hanse verschlechterte sich erheblich, als Erich von Pommern in finanzieller Not 1429 einen den Ostseehandel ausnutzenden „Öresundzoll“ (existierte bis 1857) einführte. Daraufhin verhängte die Hanse eine Handelsblockade gegenüber den Städten der Union. Von dieser Blockade war vor allem der schwedische Bergbau betroffen, dessen Rohstoffe und Produkte nun nicht mehr ins Ausland verkauft werden konnten.

Außerdem trafen im Zusammenhang mit der Kriegsführung eingeführte Steuererhöhungen besonders die schwedischen Bauern. Der Widerstand gegen Erichs Politik wuchs jedoch in allen Teilen der schwedischen Bevölkerung. 1434 rotteten sich die Bergleute in Mittelschweden (Bergslagen) unter dem aus dem niederen Adel stammenden Bergmann Engelbrekt Engelbrektsson zusammen, um gegen die Politik des Königs zu protestieren. Von dort breitete sich der Aufstand schnell aus und wurde schon bald vom schwedischen Adel unterstützt. Auf einer Reichsversammlung in Arboga im Jahre 1435, der als erster Ständereichstag der Geschichte Schwedens (allerdings ohne den Bauernstand) gilt, versammelten sich die Aufständischen und wählten Engelbrekt zu ihrem militärischen Anführer („rikshövitsman“, wörtlich „Reichshauptmann“). Die Aufständischen gerieten jedoch schon bald in Zwistigkeiten, von denen Erich profitierte. Den ursprünglichen Plan, von Erich ein Dokument zu verlangen, das die Beschränkung seiner monarchischen Macht festschrieb, mussten die Aufständischen schließlich aufgeben. Der Aufstand war damit beendet, die Unzufriedenheit aber blieb.

Auch unter dem neuen Unionskönig, Christopher von Bayern, wehrte sich der schwedische Adel gegen dänische Vormachtansprüche. Streitpunkte waren erneut die rigorose Steuerpolitik, außerdem die Besetzung der schwedischen Güter, der „slottslän“ (Unterhaltsländereien für Burgen) und der Bischofsstühle mit dänischen Adligen. Damit verstieß Christopher gegen eine 1441 dem schwedischen Adel gegebene „königliche Zusicherung“ – was nach seinem Tod zur Wahl eines schwedischen Gegenkönigs, Karl Knutsson, führte, der 1449 sogar König in Norwegen wurde. 1450 beschlossen einige schwedische „stormän“ zwar eine Erneuerung der Union und anerkannten Christian I. als neuen Unionskönig in Dänemark und Norwegen. In Schweden wurde dies wegen einer Spaltung des Adels in Unionsbefürworter und -gegner jedoch zum Anlass für eine militärische Auseinandersetzung, die sich bis 1457 hinzog und erst mit der Niederlage der Unionskritiker dazu führte, dass Christian I. auch in Schweden den Thron bestieg (bis 1463). Die Jahrzehnte nach 1463 erwiesen sich als chaotisch. Die politische Macht in Schweden lag beim Adel, der aber weiter gespalten war. Nur einmal noch, nämlich unter Hans I., gelang die faktische Wiederherstellung der Union von Kalmar. In der übrigen Zeit regierten in Schweden Karl Knutsson als König und verschiedene „Reichsverweser“.

Gleichzeitig machte die wirtschaftliche Bedeutung Schwedens die Wiederherstellung der Union zu einem vorrangingen Ziel der dänischen Außenpolitik. Dänemark erhielt dabei die Unterstützung einer einflussreichen unionsfreundlichen Gruppe im schwedischen Hochadel (unter anderem die Familie Oxenstierna), die vor allem aus wirtschaftlichen Interessen an der Union festhielt. Zahlreiche Adlige besaßen sowohl auf dänischem als auch schwedischem Territorium ausgedehnte Güter. Zudem garantierte das dänische Königtum die finanzielle Unterstützung der Union durch die Hanse. Diese Machtkonstellation konnte die Hanse jedoch auch für eine Verbesserung ihrer eigenen Machtposition oder zur Sicherung ihrer Handelsprivilegien in Dänemark-Norwegen nutzen, indem sie im Konfliktfall mit einer Unterstützung der schwedischen, anti-unionistischen Opposition drohte.

Träger der Selbstständigkeitstendenzen in Schweden waren neben dem Adel – als Opfer der dänischen Steuerpolitik – die Bürgerschaft von Stockholm, die mittelschwedischen Bergleute und Hüttenunternehmer sowie die Bauern von Dalarna. Angeführt vom schwedischen Adel initiierten diese mehrere erfolgreiche Aufstände, die für die Unionskrone mitunter schwerwiegende Folgen hatten – am schlimmsten in der Schlacht am Brunkeberg (10. Januar 1471), als Christian I. gegen Aufständische unter Führung des schwedischen Reichsverwesers Sten Sture d.Ä. eine vernichtende Niederlage hinnehmen musste. Seinen Höhepunkt erreichte der Konflikt unter dem schwedischen Reichsverweser Sten Sture d.J. mit dem Stockholmer Blutbad.

 

Die Anfänge der Vasa-Dynastie

 

Das Stockholmer Blutbad provozierte eine gesamtschwedische Volkserhebung, mit deren Hilfe es der Opposition unter dem neuen Reichsverweser Gustav Eriksson Vasa gelang, die dänische Einmischung in Schweden zu beenden. Mit der Wahl Gustav Erikssons als König Gustav I. Vasa im Jahre 1523 schied Schweden endgültig aus der Kalmarer Union aus. In Nordeuropa entstand ein neues Königreich Schweden, das bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts von der schwedischen Adelsdynastie der Vasa regiert werden sollte.

Das Vasa-Geschlecht ist heute in Deutschland kaum mehr bekannt, weil im Mannesstamm ausgestorben. Ganz im Gegensatz etwa zu den Habsburgern, den Wittelsbachern oder Hohenzollern – alles Namen, deren Träger heute noch gelegentlich in der Öffentlichkeit eine Rolle spielen oder die man zumindest irgendwann einmal im Geschichtsunterricht gehört hat. Assoziationen weckt der Name heute allenfalls beim „Wasa-Knäckebrot“, eventuell hat man von der Stadt Vaasa in Finnland gehört; enthusiastische Wintersportler dürften mit dem „Wasalauf“ im schwedischen Dalarna vertraut sein, und den interessierten Touristen haben Reiseführer vielleicht in das spektakuläre Wasa-Schiffsmuseum in Stockholm gelockt.

All dies hat mit den historischen Vasa zu tun. Wer aber waren sie? Und warum konnten sie sich im frühen 16. Jahrhundert an die Spitze einer antidänischen Aufstandsbewegung setzen? Die Vasa treten ins Licht der Geschichte als schwedisches Adelsgeschlecht, dessen Wurzeln sich mindestens bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts zurückverfolgen lassen und das möglicherweise deutschbaltische Wurzeln besaß (Lars-Olof Larsson). Seit dem frühen 16. Jahrhundert stellte es Herrscher der Krone Schwedens und Polen-Litauens, aber auch Vertreter der regierenden Fürstenfamilien des Heiligen Römischen Reiches. Die männliche Linie starb Ende des 17. Jahrhunderts aus. Mitglieder der weiblichen Linie leben allerdings bis zum heutigen Tag.

Die Vasa bekleideten seit der Zeit ihrer quellenmäßigen Fassbarkeit durchweg hohe Ämter in der schwedischen Reichsverwaltung und waren bedeutete Grundbesitzer. Entscheidend für unser Thema ist jedoch, dass Gustav Eriksson Vasa, der spätere König von Schweden, 1518 zu einer Gruppe von Geiseln gehörte, die Christian II. sich gegen die Einwilligung, mit der Sture-Partei zu verhandeln, ausbedungen hatte. Ungeachtet seines hochheiligen Versprechens lieferte er die Geiseln aber nach den (ergebnislosen) Verhandlungen nicht an die Sture-Partei aus, sondern verschleppte sie nach Dänemark, wo er versuchte, sie auf die Seite der Unionsregierung zu ziehen. Dies gelang zum Teil; Gustav Eriksson gehörte jedoch zu denjenigen, die sich einer Parteinahme für den König strikt verweigerten. 1519 gelang es ihm, nach Lübeck zu entkommen und nach einem achtmonatigen Aufenthalt in der Hansestadt in seine Heimat zurückzukehren. Was dann bis zum Zeitpunkt des Stockholmer Blutbades geschah, ist aufgrund der schwierigen Quellenlage nicht mehr zu rekonstruieren.

Als er von den Ereignissen in der Hauptstadt erfuhr, hatte er jedenfalls die bittere Wahrheit zu verkraften, dass sowohl Erik Johansson Vasa, Reichsrat unter der Sture-Regierung und Gustav Eriksson Vasas Vater, als auch Joakim Brahe, Gustav Erikssons Schwager und Anhänger der Sture-Partei, in der Hinrichtungsorgie des Stockholmer Blutbads getötet worden waren. Außerdem hatte Christian II. mehrere seiner Schwestern und seine Mutter ins Gefängnis werfen lassen. Die Güter der Vasa hatte die Unionskrone samt und sonders einziehen lassen, dänische Häscher suchten Gustav Eriksson im ganzen Land. Der floh nun nach Norden in Richtung Dalarna und norwegische Grenze, wurde dort jedoch von Dal-Bauern eingeholt, ließ sich zum Anführer eines Christian-feindlichen Aufstandes überreden und eroberte im April 1521 die mittelschwedischen Landschaften von den Dänen. Im August desselben Jahres war er Herr über das damalige südliche Schweden (einschließlich Småland). Es sollte jedoch noch zwei weitere Jahre dauern und der Unterstützung der lübischen Flotte bedürfen, bis er auch die von dänischen Truppen besetzten Festungen des Landes in seiner Gewalt hatte. Erst am 6. Juni 1523 – heute schwedischer Nationalfeiertag – wurde er auf dem Reichstag zu Strängnäs von den versammelten Ständen des Reiches zum neuen schwedischen König ausgerufen.

Die schwedische Rebellion gegen den Unionskönig hatte Christian II. in der Zwischenzeit nicht nur den schwedischen Beinamen „tyrann“ eingebracht, sondern in Dänemark und Norwegen zu einer Adelserhebung gegen den König geführt, die ihn 1523 zur Flucht in die Niederlande zwang. Von dort begab er sich nach Wittenberg zu Luther (wohnte dort in Lucas Cranachs Haus und schenkte Luthers Frau, Katharina von Bora, persönlich einen goldenen Ring), konvertierte zum Luthertum und betrieb eine religiös durchtränkte Propaganda gegen seine Feinde im Unionsreich und Schweden. Diese Propaganda, der mit ihr verbundene dänische Revanchismus und die Außenpolitik insgesamt waren die vorrangigen Probleme, die Gustav Vasa als König von Schweden zu lösen hatte. Als kaum weniger problematisch allerdings erwies sich die innerschwedische Opposition von Kirche, Adel und Bauern. Die wichtigsten Mittel zur Sicherung der neuen Dynastie waren deshalb der Aufbau eines starken Staates mit Hilfe der Reformation, die Schaffung eines loyalen Adels, innenpolitische Reformen und eine um- und vorsichtige Außenpolitik. Innere und äußere Probleme blieben dabei eng verzahnt.

 

Reformation und Kirchenpolitik

 

Zunächst beherrschte die Außenpolitik alle politischen Maßnahmen des schwedischen Königs. Sie war zugleich eng mit der Reformation und der Kirchenpolitik verbunden. Die Außenpolitik bestimmten in den ersten Regierungsjahren wechselnde Allianzen im Mächtedreieck von Schweden, Dänemark und Hanse – eine Konstellation, wie sie die schwedische Rebellion und der sich anschließende Befreiungskrieg vorgegeben hatten. Gustav Vasa hatte zwar in hansischen Kaufleuten in Lübeck, die ihn mit einer Kriegsflotte und einer beträchtlichen Geldsumme versorgt hatten, Allianzpartner gefunden, aber dieses Bündnis war nur aus schwedischer Sicht rein politischer Natur gewesen. Die Lübecker hatten nämlich neben antidänischen auch schnöde finanzielle Interessen im Sinn gehabt. Gustav Vasas Befreiungskrieg gegen Dänemark hinterließ dem jungen Reich einen gewaltigen Schuldenberg, der nicht einfach mit den Erträgen aus der Wirtschaftskraft des Landes getilgt werden konnte. Und die Tatsache, dass Gustav Vasa Dänemark 1524 nach hansischer Vermittlung die während der Unionszeit den schwedischen Reichsverwesern unterstellten Landschaften Blekinge und Gotland an Dänemark abtreten musste, machte die Situation kaum erträglicher.

Die einzige Institution in Schweden, die zu dieser Zeit über ein ansehnliches Vermögen an Land und Wertgegenständen verfügte, war die Kirche. Diese ergiebige Quelle gedachte Gustav Vasa anzuzapfen. Mit dem „Reformationsreichstag“ von Västerås 1527 koppelte Gustav I. die Kirche von Rom ab und unterwarf sie in Teilen dem Staat. Damit erhielten schwedische lutherisch gesinnte Geistliche wie Laurentius Andreae und Olaus Petri einen Freibrief, ihre theologischen Überzeugungen ohne Gefahr der Verketzerung offen von der Kanzel herab zu predigen. Doch sah der König den Reformationsreichstag im Kern weniger als theologischen denn als administrativen Akt. Für die Krone entscheidend war, dass sie mit Hilfe einer allgemeinen Säkularisation der Kirchengüter die Verfügungsgewalt über rund zwei Drittel des schwedischen Gutsbesitzes erlangte und damit in einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Adel geriet, der zu dieser Zeit über rund ein Drittel des schwedischen Grundbesitzes gebot. Dieses Vorgehen führte erwartungsgemäß zu massiven Widerständen im Adel, ja zu Volksaufständen in den Landschaften Dalarna (1524-1533) und Småland (1529), und später zum Dacke-Aufstand (1542-1543), die der König jedoch erfolgreich niederschlagen konnte. Mit dem Vermögen und den Einkünften aus seinen neuen königlichen Ländereien war Gustav I. nun in der Lage, seine Schulden zu begleichen. So ließ er beispielsweise 1530 die jeweils größte Glocke in jedem Kirchspiel beschlagnahmen, um seine Verbindlichkeiten gegenüber Lübeck zu tilgen. Diese Maßnahme führte ein Jahr später zum „Glockenaufstand“ in Dalarna.

Im Gegensatz zum materiellen Besitz der Kirche standen Recht und Theologie weniger im Zentrum des königlichen Interesses. Den Privilegienbrief König Sverkers I. über das Kirchenrecht, die Eigengerichtsbarkeit und die Steuerfreiheit der Geistlichkeit tastete Gustav I. formal nicht an. Dennoch veränderte die Reformation das Verhältnis zwischen König und Geistlichkeit. Sie verwandelte die Geistlichen in staatliche Funktionsträger, die Krone zog den Kirchenzehnten ein, reduzierte die Zahl der Geistlichen und vermehrte diejenige der ehemaligen Bischöfe, um zu verdeutlichen, dass diese ihre persönliche Macht und autonome Stellung verloren und sie stattdessen der Gunst des Königs zu verdanken hatten. Es war der König, der seit dem Reformationsreichstag – außer dem Erzbischof, der die apostolische Sukzession fortführen sollte – die hohen Würdenträger der Kirche ernannte: die Bischöfe, Prälaten, Kanoniker, Präbendäre, seit 1561 auch die Pastoren. Die übrige kirchliche Organisation tastete Gustav I. jedoch nicht an. Die mittelalterliche Stiftsorganisation blieb erhalten und damit eine quasi-föderale Struktur der innerkirchlichen Entscheidungsfindung. Versuche, eine kirchliche Zentralinstitution unter staatlicher Aufsicht, das „Consistorium Generale“, zu schaffen, sollte die Krone erst seit den 1620er Jahren unternehmen. Andererseits ging die kirchliche Gerichtsbarkeit in einem längeren Prozess fast vollständig in der staatlichen Justiz auf, auch wenn dies den geistlichen Privilegien von 1200 widersprach.

Theologisch setzte der König die Reformation über die Besetzung der Bischofsämter mit reformationsfreundlichen Bischöfen durch. 1531 ernannte er Laurentius Petri zum Erzbischof von Uppsala. Dieser übersetzte unter anderem Luthers Katechismen ins Schwedische, gab das erste schwedisch-reformierte Kirchengesangbuch heraus und leitete die Arbeiten an der schwedischen Bibelübersetzung, die 1541 erstmals vollständig im Druck erschien. Sein für die Definition des Verhältnisses von Kirche und Staat zentrales Werk jedoch war die Kirchenordnung von 1571 (gedruckt als „Nova Ordinantia“, 1575), die eine gemäßigte Reformation propagierte und das kirchliche Leben in Schweden für mehr als hundert Jahre prägen sollte. Sie stand allerdings am Beginn einer neuen, in Teilen gegenreformatorischen Phase der schwedischen Kirchenpolitik, die vom Kirchenprogramm Johans III., dem zweiten Sohn Gustav Vasas, geprägt war. Dieser trat für den kirchlichen Universalismus und eine glanzvolle Liturgie katholischer Prägung ein, bemühte sich um ein gutes Verhältnis zu Rom und arbeitete daran, ein höheres kirchliches Bildungswesens zu etablieren. Er stieß dabei jedoch auf den Widerstand seines jüngeren Bruders Karl. Als Johan III. eine neue Liturgie („Liturgia Suecanae Ecclesiae“ oder „Rotes Buch“, 1576) einführen ließ, entbrannte der Liturgiestreit, den Karl auf einer Kirchensynode zu Uppsala 1593 für sich entscheiden konnte, indem Laurentius Petris Kirchenordnung von 1571 durch die Bischöfe bestätigt wurde. Gleichzeitig bestimmte die Synode nun das Augsburger Bekenntnis von 1530 zur verbindlichen theologischen Grundlage für die schwedisch-lutherische Kirche.

Damit war die Reformation in Schweden im Jahre 1593 endgültig durchgesetzt. In der  Regierungsform von 1634, der ersten formellen Verfassung in der Geschichte Schwedens, erschien die Lutherische Kirche nach dem Augsburger Bekenntnis denn auch als schwedische Staatskirche und als definitorischer Rahmen dafür, wer nach dem Grundsatz „cuius regio, eius religio“ als „Schwede“ im Sinne eines Untertanen der schwedischen Krone (also etwa auch Finnen) anzusehen war.

 

Adelspolitik

 

Die Loyalität des schwedischen Adels erkaufte sich Gustav Vasa auf dem Reformationsreichstag von 1527, indem er einen Teil des säkularisierten Kirchenlandes an Adelsfamilien vergab. Dadurch gewann er den größeren Teil des schwedischen Adels, aber nicht alle Adligen waren mit einem unabhängigen Schweden unter der Herrschaft der Vasa und einer dänenfeindlichen Außenpolitik einverstanden. Die Opposition sammelte sich während der Herrschaftsperiode Gustavs I. immer wieder zu Verschwörungen und Aufständen, von denen der „Aufstand der Västgötaherren“ von 1529, der von Anhängern des Königs blutig niedergeschlagen wurde, der bekannteste ist. Erst weitere Geschenke Gustavs I. und der wirtschaftliche, rechts-, sozial- und außenpolitische Nachweis, dass ein souveränes Schweden deutliche Vorteile mit sich brachte, bewog auch den oppositionellen Teil des schwedischen Adels dazu, sich hinter die Politik der Vasas und ihren Herrschaftsanspruch zu stellen.

 

Außenpolitik

 

Die schwedische Außenpolitik verharrte während der Regierungszeit Gustav Vasas in dem vom Befreiungskrieg gesteckten Rahmen zwischen Dänemark und der Hanse. Nach dem Tod des dänischen Königs Fredrik I. 1533 wurde Schweden in den dänischen Thronfolgekrieg hineingezogen. Dabei standen sich ein Lübecker (hansisches) Aufgebot unter Graf Christoffer von Oldenburg, einem Enkel des letzten Kalmarer Unionskönigs Christians II., und Truppen Fredriks I. und Gustavs I. gegenüber. Diese in der Geschichtsschreibung als „Grafenfehde“ (1532-1534) bekannt gewordene Auseinandersetzung endete mit einem Sieg der schwedisch-dänischen Allianz und der Einsetzung des antihansisch eingestellten Christian III. zum König von Dänemark. Das für Schweden entscheidende Ergebnis war dabei, dass die schwedischen Ostseehäfen nun von der Hanse unabhängig wurden und die schwedische Feindschaft gegenüber Dänemark einstweilen beendet werden konnte. 1541 schrieb der Vertrag von Brömsebro (1541) sogar eine schwedisch-dänische Allianz fest, die einen 50 Jahre dauernden Frieden brachte. Nach dem Ende des Dacke-Aufstands (1543) herrschte somit in den 1540er und 1550er Jahren weitgehende Ruhe sowohl an der außen- wie innenpolitischen Front. Sie wurde nur 1555-1557 durch einen kleineren und ergebnislosen Konflikt mit Moskau um die Grenzen in Karelien unterbrochen.

 

Innere Reformen

 

Das säkularisierte Vermögen und die Ländereien der Kirche fungierten nicht nur als Entschuldungsmasse und dienten als Faustpfand für die Adels- und Außenpolitik, sondern ermöglichten auf lange Sicht auch den Aufbau einer königlichen Verwaltung, die Errichtung eines stehenden Heeres und einer Kriegsflotte. In der zweiten Hälfte der Regierungszeit Gustavs I. Vasa schuf die innere und äußere Befriedung Schwedens den Rahmen für eine Reihe rechtlicher und administrativer Reformen, die für die Zukunft des Staates weitreichende Folgen hatte. Mit der Einführung von Grundbüchern, der Einrichtung einer königlichen Kammer, Kanzlei und eines stehenden Heeres sowie dem Auf- und Ausbau der königlichen Burgen unternahm der König erste Schritte zur effektiveren Kontrolle der staatlichen Ressourcen und der inneren und äußeren Sicherheit des Landes.

Die Reichsintegration suchte Gustav Vasa weiter durch die „Erbeinigung von Västerås“ (1544) zu sichern, die festlegte, dass der König und seine Nachkommen als „Erbherren“ von Schweden anzusehen seien. In seinem Testament, der so genannten „Letzten Rede“ von 1560, bestimmte Gustav I. seinen ältesten Sohn Erik (XIV.) zum König. Gleichzeitig ernannte er seine anderen Söhne zu Herzögen mit je eigenen Herrschaftsgebieten („Herzogtümern“) unter Eriks Oberherrschaft: Erik selbst erhielt das Herzogtum Kalmar und Kronobergs län (im Wesentlichen das heutige Småland) mit der Residenz Kalmar; sein jüngerer Bruder Johan wurde Herzog von Finnland mit der Residenz Åbo (Turku); der drittälteste Bruder Karl erhielt das Herzogtum Södermanland mit der Residenz Örebro in Mittelschweden; der jüngste Bruder, Magnus, Östergötland mit der Residenz Vadstena und einige kleinere Territorien. Allerdings zeigten sich bei Magnus schon bald Symptome einer Geisteskrankheit, sodass seine Ländereien vom jeweilig regierenden König mitverwaltet werden mussten.

Erik als Nachfolger Gustavs I. hatte dafür zu sorgen, dass die Brüder sich nicht zerstritten und die Einheit des Reiches nicht durch Zwietracht gefährdet würde. Genau dies geschah aber in den Jahrzehnten nach 1560, befeuert vom katholischen Zweig des Hauses Vasa in Polen-Litauen, das sich Hoffnungen auf ein katholisches schwedisch-polnisch-litauisches Großreich machte. Dass es dazu nicht kam, war ebenso dem Bruderzwist zu verdanken wie schwedischen Gegenprojekten eines schwedisch-russischen Großreiches und dem faktischen Aufstieg Schwedens zu einer nordeuropäischen Großmacht nach 1560, besonders aber in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

 

Erinnerungskultur

 

Welche Bedeutung hat die Periode Gustav Vasas im Gesamtzusammenhang der Reformationszeit und der schwedischen Nationalgeschichte? Es sollte an dieser Stelle noch einmal betont werden, dass es beim Übergang Schwedens zum Luthertum nicht vorrangig um theologische Überlegungen, sondern um Machtpolitik und die mit ihr eng verbundene Finanzpolitik des jungen schwedischen Königreiches ging. In dieser Hinsicht glich die schwedische Reformation mehr dem englischen Übergang zum Anglikanismus als den Reformationen im Heiligen Römischen Reich, ja sogar als der Reformation im Dänischen Unionsreich, das stärker von der Wittenbergischen Theologie und lutherischen Vorstellungen der Kirchenordnung geprägt war. Diese in gewisser Weise halbherzige Einführung der Reformation in Schweden macht sich bis heute einerseits in zahlreichen liturgischen Elementen bemerkbar, die eher dem katholischen als dem reformatorischen Ritus folgen, andererseits aber auch in der starken Säkularisierung der schwedischen Gesellschaft, in der heftige theologische Auseinandersetzungen und erbitterte Glaubenskämpfe nie eine besondere Rolle gespielt haben, vielleicht auch als eher artifiziell angesehen wurden.

Ein Bestandteil der schwedischen Zivilreligion allerdings wurde die Geschichte der Entstehung der frühzeitlichen Monarchie, insbesondere die Erzählungen und Anekdoten des schwedischen Aufstandes und des Befreiungskrieges. Die schwedische Geschichtskultur fand schon im 16. Jahrhundert ihren Ausdruck im Götizismus, der Vorstellung, dass die neuzeitlichen schwedischen Könige Nachkommen der mythischen Goten seien, die nicht nur zu den ältesten Völkern der Erde gehörten, sondern auch den Untergang des Römischen Reiches herbeigeführt und eine alles überragende Kultur entwickelt hätten. Deshalb trug etwa Erik, Gustav Vasas Sohn, die Ordnungszahl XIV. im Titel, deshalb hießen Johan der III. und Karl IX. – sie alle stammten ja angeblich von jenen Eriks, Johans und Karls ab, die als gotische Könige den Norden beherrscht hatten.

Diese götizistische Richtung hatte bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts eine erhebliche Zugkraft, als sie nach und nach von einer nationalstaatlichen Geschichtsschreibung abgelöst wurde, die die Vasa-Zeit als eigentliche Gründungszeit des modernen Schweden betrachtete und die eine vielgestaltige nationale Kultur in der Kunst, Literatur, Folklore, Musik und Sprachwissenschaft hervorbrachte. Die Figur Gustav Vasas als Nationalheld stand in all diesen kulturellen Richtungen thematisch im Zentrum. Genannt seien hier nur das Mitte des 18. Jahrhunderts eröffnete Vasamuseum „Örnesstuga“ in Örnes/Dalarna – das erste öffentliche Museum Schwedens überhaupt –, die von Johann Gustav Naumann für König Gustav III. geschriebene Oper „Gustav Vasa“ (1786), die jahrzehntelang als schwedische Nationaloper galt, die Vasa-Gemälde Carl Larssons im Stockholmer Nationalmuseum (1894), August Strindbergs Drama „Gustav Vasa“ (1899) und nicht zuletzt die 1914 unter dem Titel „Gustav Vasas äventyr i Dalarne“ („Gustav Vasas Erlebnisse/Abenteuer in Dalarna“) von Anna Maria Roos herausgegebene Sammlung von Geschichten und Anekdoten um Gustav Vasa in den Jahren 1520 und 1521, die jahrzehntelang Teil des Unterrichts an schwedischen Volksschulen war.

Diese nationale Richtung wurde erst vom sozialen Evangelium des schwedischen Wohlfahrtsstaates seit den 1950er Jahren abgelöst. Moderne Manifestationen des Vasa-Mythos waren die Gründung von Carl Edvard Lundströms „Wasa“-Knäcke-Bäckerei in Filipstad 1919 und der Vasa-Skilanglauf (seit 1922), eine Art Erinnerungslauf, der die Strecke, die Dalbauern 1521 auf Skiern gefahren, um Gustav Vasa zurückzurufen und ihn zum Anführer des zunächst von den Dalbauern getragenen Aufstands gegen Dänemark zu machen. Auch die ältere Geschichtsschreibung selbst, die weitgehend der politischen Propaganda des Königs folgte und ihn gerne als „Landesvater“ und „Staatengründer“ gesehen hat, gehört inzwischen zur Erinnerungskultur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Heute ist es um den Begründer des neuzeitlichen schwedischen Staates ruhig geworden. Der seit 1982 stattfindende Celler „Wasa-Lauf“ (Knäcke) dürfte zumindest deutschen Joggern bekannter sein als sein Namensgeber. Zurecht stellte der schwedische Historiker Olle Larsson 2008 in einem Artikel der schwedischen historischen Zeitschrift „Populär Historia“ (Heft 2008/8) die ernst gemeinte Frage, ob Gustav Vasa immer noch „der wichtigste Schwede der Geschichte“ sei. Das Avancement Gustav Vasas zum Popstar im Rahmen eines schwedischen Animationsfilms von 2014 jedenfalls legt eine einigermaßen ambivalente Beantwortung der Frage nahe.

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