Die rasante Entwicklung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz stellt unsere Gesellschaft vor tiefgreifende ethische, soziale und politische Fragen. Mit seiner ersten Enzyklika MAGNIFICA HUMANITAS legt Papst Leo XIV. ein wegweisendes Lehrschreiben vor, das die Würde des Menschen ins Zentrum rückt und Orientierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Technologien gibt. Der Mensch, so der Papst, darf niemals auf Daten, Effizienz oder Verwertbarkeit reduziert werden – Technik hat dem Menschen zu dienen, nicht umgekehrt.
In der Veranstaltung wird die Enzyklika vorgestellt und aus verschiedenen Perspektiven analysiert und kommentiert. Im Fokus stehen zentrale Fragen unserer Zeit: Wie lässt sich menschliche Freiheit und Verantwortung im digitalen Wandel bewahren? Welche ethischen Leitplanken braucht Künstliche Intelligenz und wie können diese bei der Entwicklung von KI-Tools integriert werden? Und was können Kirche, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zu einer menschenwürdigen Gestaltung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz beitragen?
Auf dem Podium diskutieren der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, der Informatiker und KI-Experte Prof. Dr. Björn Ommer und Prof. Dr. Jeanne Rubner, Vizepräsidentin Globale Kommunikation und Public Engagement der Technischen Universität München (TUM). Sie bringen theologische, technologische und wissenschaftstheoretische Perspektiven ins Gespräch und eröffnen einen interdisziplinären Dialog über Chancen und Grenzen Künstlicher Intelligenz.
Im Anschluss an das Podiumsgespräch sind auch Sie eingeladen, Ihre Fragen einzubringen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen anregenden Austausch.