Salvation between faith, knowledge and substitution

Die Sicht des Buddhismus

As part of the event "Salvation between faith, knowledge and substitution", 01.12.2015

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Um die buddhistische Seite dieses Themas darzustellen, möchte ich zuerst der Frage nachgehen: Was ist Erlösung, Erlösung wovon, wozu und Erlösung wie? „Erlösung“ oder das deutsche Verb „erlösen“, sagt eigentlich schon viel aus: Er-lösen, da schwingt irgendwie schon mit „sich lösen“ und loslassen, aufgeben, sich befreien, eventuell auch andere erlösen und befreien.

Erlösung wovon? Von Leiden, das ist die kurze Antwort, aber ich möchte hier etwas weiter ausholen. Es ist auch die Unzulänglichkeit, die Unvollkommenheit des ganzen Daseins, was uns unzufrieden macht. Wir nennen es „dukkha“.

 

Leiden, Ursache und Erlösung nach den vier edlen Wahrheiten

 

Leiden hat der Buddha als erste edle Wahrheit bezeichnet. Wohlgemerkt: eine edle Wahrheit, nicht bloß eine Wahrheit. Denn wenn man Leiden wirklich anschaut und durchschaut, ist es möglich sich von Leiden zu lösen, Erlösung zu erlangen. Leiden ist das Tor zur Erlösung.

Dabei ist Leiden nicht nur das offensichtliche Leiden, das wir alle hie und da kennen, physische Schmerzen, Verletzungen, Krankheiten, Verfall, Tod – auch psychische Schmerzen wie Verlust, Trauer, Angst, Sorgen, Kummer, Verzweiflung. Natürlich gibt es auch Glück und Freude in unserem Leben. Aber dieses Glück, diese Glücksmomente, sind labil und unbeständig, wir können sie nicht halten und kontrollieren, sie sind bedingt. Unser Glück hängt von so vielen Umständen und Bedingungen ab, wie zum Beispiel schönes Wetter, angenehme Temperaturen, Gesundheit, Zusammensein mit Familie oder Freunden, gutes Essen und Trinken (ausreichend aber auch nicht zu viel!), Erfolg, Lob… Fällt auch nur eine dieser Bedingungen weg oder ändert sich ins Negative, ist unser Glück dahin. „Das einzig Beständige ist der Wandel“, heißt es, und wir Buddhisten nennen es das ständige Entstehen und Vergehen. Und das ist unbefriedigend und lässt uns leiden.

In der zweiten edlen Wahrheit hat der Buddha analysiert, was die Ursache unseres Leidens ist. Es ist das Begehren, der Durst, das Verlangen, das ständige Haben- und Sein-Wollen, das Nie- genug-Kriegen. Umfassender ausgedrückt sind die Geistesgifte Gier, Hass und Verblendung die Ursache für Leiden – oder noch allgemeiner – die Geistesbefleckungen, Herzenstrübungen oder Negativitäten und Verunreinigungen des Geistes. Diese sind nämlich zusammen mit unserem Karma (Tatabsichten, auf die später noch einmal einzugehen ist) verantwortlich für die Erfahrung von Leiden, in diesem Leben und im ganzen Saṃsāra, dem Kreislauf von Geburt und Tod.

Um Erlösung zu erlangen, müssen wir uns von diesen Ursachen lösen, sie beseitigen. Denn wo immer es eine Ursache für etwas Unerwünschtes gibt, lässt sich diese Wirkung vermeiden, indem man die Ursache abstellt. So lehrte der Buddha in der dritten edlen Wahrheit, dass es ein Ende des Leidens gibt, dass es Erlösung gibt. Es gibt das jenseitige Ufer, wie es oft bezeichnet wird, es gibt Vollkommenheit, Sicherheit, beständiges Glück, das nicht mehr von Bedingungen abhängt, und vollkommenen Frieden. Wir nennen es Nirvāṇa.

Nirvāṇa ist nicht das Nichts, keine Vernichtung (es gibt der buddhistischen Auffassung nach ja keine beständige Seele oder dergleichen, die vernichtet werden könnte), sondern ein transzendenter Zustand, der über unsere Sinnenwelt hinausgeht. „Nirvāṇa ist Frieden“ heißt es in den Schriften.

Nirvāṇa wird auch als Erlöschen bezeichnet. Erlöschen – erlösen; wie ähnlich sich die Worte schon sind! Nirvāṇa ist das Erlöschen von den brennenden, alles verzehrenden, nie zufriedengestellten Feuern des Begehrens. Das Erlöschen von Gier, Hass und Verblendung, die immer zu Leiden führen – oder es schon selbst sind (denken wir an Hass: als hassender, aversiver oder ängstlicher Mensch leiden wir) – irreversibel – sie können in keiner Situation mehr wiederentstehen.

Wie man Gier, Hass und Verblendung überwindet, also wie man Erlösung erlangt, lehrt der Buddha ganz praktisch in der vierten edlen Wahrheit, dem edlen achtfachen Pfad. Er lässt sich in Kürze zusammenfassen als Ethik, das heißt ethisches Verhalten, Sammlung oder heilsames Geistestraining, und die Entwicklung und Anwendung von Weisheit.

Erlösung findet im Buddhismus ohne „Erlöser“ statt. Also keine Erlösung von außen her, keine Fremderlösung (kleine Ausnahme: In der Reinen Land-Schule, dem Amida-Buddhismus in Ostasien, kann tatsächlich eine Erlösung durch den transzendenten Buddha Amitabha bei Wiedergeburt in dessen reinem Land Sukhavati stattfinden). Für uns ist es Selbst-Erlösung, die eigene Erlösung, indem wir den vom Buddha gewiesenen und vorausgegangenen Weg selbst gehen. Allerdings gibt es auf höchster Ebene weder einen Erlöser noch einen Erlösten. Warum? Weil es im Buddhismus kein „Selbst“ gibt, kein Ich, keinen unveränderlichen Wesenskern, keine beständige Seele, sondern „anatta“, Nicht-Selbst. Das Konzept ich, du, Mensch, Wesen besteht nur aus körperlich-materiellen, physikalischen Phänomenen und geistig-mentalen, psychischen Phänomenen, die allesamt flüchtig sind, bedingt, und auch selbst wieder bedingen. Dies will auch ein bekannter Vers aus dem Visuddhimagga, dem Weg zur Reinheit, ausdrücken:

 

Nicht gibt es der Taten Täter,
niemand den die Wirkung trifft,
nur leere Dinge zieh’n vorüber,
wer dies erkennt hat wahre Sicht.

 

Leiden tritt aufgrund von Begehren ganz natürlich in diesen Prozessen auf. Leiden ist auch erklärt durch Unwissenheit, Ignoranz, Verblendung bedingt – vereinfacht in der Lehre des bedingten Entstehens mittels 12 Faktoren. Eine vollständige, exakte Erklärung findet sich im Abhidhamma, der höheren buddhistischen Philosophie, und zwar im Paṭṭhāna (Bedingungszusammenhänge), wo exakt erklärt wird, wie, mittels welcher Kraft eine Ursache eine Wirkung hervorbringt, und dass es ein komplexes, mehr-dimensionales Netzwerk von Bedingungen ist, die zusammenwirken, um zum Beispiel Leiden zu erzeugen – oder auch Leiden aufzulösen.

 

Müssen wir dies alles glauben? Sicher nicht blind

 

Ich möchte hier ein bisschen der allgemeinen Auffassung, Glaube sei Nicht-Wissen, nachgehen. Warum wissen wir nicht? Wegen Verblendung, Verwirrung, weil unser Geist vernebelt oder verdunkelt ist. Sobald man Licht in die Dunkelheit bringt, sieht man, erkennt man und statt Unwissenheit ist Wissen da.

Im Buddhismus wird Glaube meist synonym mit Vertrauen verwendet. Und Vertrauen, so heißt es, ist in jeder heilsamen Handlung, in jedem guten Gedanken präsent. Um uns auf eine neue Praxis wie die Meditation einzulassen, brauchen wir erst einmal etwas Vertrauen, wir investieren einen gewissen Vertrauensvorschuss, um die Sache auszuprobieren, ihr eine Chance zu geben. Nach der Übung hinterfragt man dann, ob und wie die Meditation gewirkt hat, und wenn man feststellt, dass sie heilsam wirkt, einen guten Einfluss hat, dann stärkt das das ursprünglich geringe Vertrauen und man wird weitermachen, mit Freude und Energie.

Natürlich gibt es so viele Lehren, Praktiken, Techniken, Philosophien, Religionen, Meister und Gurus und alle behaupten, sie haben Recht, sie und nur sie führen zur Erlösung. Wem also glauben, auf was einlassen, wem folgen?

Dazu möchte ich aus der bekannten Lehrrede des Buddha an das Volk der Kālāmer zitieren, dem Kālāma- oder Kesamutti-Sutta: „Geht, Kālāmer, nicht nach Hörensagen, nicht nach Überlieferungen, nicht nach Tagesmeinungen, nicht nach der Autorität heiliger Schriften, nicht nach bloßen Vernunftgründen und logischen Schlüssen, nicht nach erdachten Theorien und bevorzugten Meinungen, nicht nach dem Eindruck persönlicher Vorzüge, nicht nach der Autorität eines Meisters! Wenn ihr aber selber erkennt: ‚Diese Dinge sind unheilsam, sind verwerflich, werden von Verständigen getadelt, und, wenn ausgeführt und unternommen, führen sie zu Unheil und Leiden‘, dann o Kālāmer, möget ihr sie aufgeben.“

Danach erklärt der Buddha, dass alles, was mit Gier, Hass und Verblendung verbunden ist, unheilsam ist, da man dadurch geneigt ist, die ethischen Regeln nicht einzuhalten. „Geht, Kālāmer, nicht nach Hörensagen, nicht nach Überlieferungen, nicht nach Tagesmeinungen, nicht nach der Autorität heiliger Schriften, nicht nach bloßen Vernunftgründen und logischen Schlüssen, nicht nach erdachten Theorien und bevorzugten Meinungen, nicht nach dem Eindruck persönlicher Vorzüge, nicht nach der Autorität eines Meisters! Wenn ihr aber selber erkennt: ‚Diese Dinge sind heilsam, sind untadelig, werden von den Verständigen gepriesen, und, wenn ausgeführt und unternommen, führen sie zu Segen und Wohl‘, dann, o Kālāmer, möget ihr sie euch zu eigen machen.“

Und alles, was heilsam ist, erklärt der Buddha hier, ist verbunden mit Gierlosigkeit, das heißt Großzügigkeit, mit Hasslosigkeit, also liebender Güte, und mit Verblendungslosigkeit, was nichts anderes als Weisheit ist.

 

Unerschütterliches Vertrauen durch eigene Erkenntnis

 

Glaube beziehungsweise Vertrauen wird nicht ersetzt oder geringer durch die eigene Erfahrung, die eigene Erkenntnis. Vertrauen und Hingabe wachsen, je mehr man selbst erkennt. Beim Stromeingetretenen, der Nirvāṇa erstmals selbst erkannt hat, wird Vertrauen unerschütterlich. Klar, er hat das Ziel mit eigenen Augen gesehen, es gibt keinen Zweifel mehr, er weiß aus eigener Erfahrung, dass der Weg funktioniert und es Erlösung wirklich gibt.

Natürlich brauchen wir auch im Buddhismus Glaube oder Vertrauen in etwas, das wir noch nicht selbst vollständig erfahren und verstanden haben. Der Buddha empfiehlt zum Beispiel dem Konzept der Wiedergeburt oder der Karma-Gesetzmäßigkeit über den Tod hinaus die Möglichkeit der Richtigkeit einzuräumen. In einigen Gesprächen erläutert er, wie das zu mehr Glück schon in diesem Leben führt – umso mehr, wenn es ein nächstes gibt. Oder der Glaube in die meditativen Vertiefungen, die wir noch nicht erlangt haben, die wir mit eifriger Übung aber doch auch selbst erreichen und somit überprüfen können.

Im Buddhismus ist eigene Erkenntnis das Ausschlaggebende auf dem Weg zur Erlösung, kein bloßes, theoretisches Bücherwissen, sondern eigenes, intuitives Wissen durch Durchdringen und Verstehen der Wirklichkeit. Nur dies führt zu Weisheit – und zwar auf dem Stufenweg Ethik, Konzentration, Weisheit.

Die befreiende Weisheit oder Erlösung zu erlangen erfolgt der Lehre des Buddha nach auf einem Stufenweg der Erkenntnisse, in denen man die letztendliche Natur des Meditationsobjekts und überhaupt aller Dinge und Phänomene erkennt, Ernüchterung erfährt, Begehren und Illusionen loslassen kann und sich damit letztlich befreien und erlösen kann.

Es ist die Einsichts- oder Erkenntnis- Meditation, die zu Klarblick führt. Achtsamkeit spielt dabei eine wesentliche Rolle, aber ist nicht Selbstzweck, sondern nötig zur Entwicklung von Weisheit, um die Dinge so zu sehen wie sie wirklich sind. Nur wenn wir die Dinge ihrer Wirklichkeit gemäß sehen, können wir loslassen und uns befreien. Deshalb heißt „Vipassanā“ auch „anders sehen“, nämlich das Erkennen der letztendlichen, ultimativen Ebene der Wirklichkeit jenseits der konventionellen Wahrheit und Konzepte. Stellvertreter für die Wahrheit, die Erlösung, für den Weg ist für uns in erster Linie der Buddha, dann auch die Arahats, die Befreiten, Erlösten, die seinem Weg nachgefolgt sind, und alle Heiligen, Edlen, Verwirklichten, die bezeugen, dass Erlösung möglich ist im Hier und Jetzt, die uns als Vorbilder dienen können. Schließlich ist auch der Saṅgha Stellvertreter, der Orden des Buddha, die Mönche und Nonnen, die Erlösung repräsentieren. Aber auch all diejenigen, die den Dharma (die Lehre des Buddha) leben und umsetzen – nach dem bekannten Dhammapada-Vers:

 

Von allem Bösen abzusteh‘n,
Das Gute zu vermehren stets,
Zu läutern seinen eignen Geist:
Das ist der Buddhas Lehrgebot.

 

Der Buddha ist für uns „nur“ Lehrer, Wegweiser, edler Freund, gehen müssen wir den Weg, den er gewiesen und vorausgegangen ist, selbst. Kurz vor seinem Tod, nach einem Nachfolger befragt, sagte der Buddha: „Der Dharma (die Lehre/Wahrheit) sei euer Lehrer, eure Leuchte, Insel, Zuflucht.“ Dies stellt uns in die Selbstverantwortung und versichert uns, dass wir auch selbst gehen können, Erlösung erlangen können. Ganz nach dem Motto: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Oder auch: „Wie man sät, so wird man ernten“, „wie man in den Wald hineinruft, so schallt er heraus“, „wie man sich bettet, so liegt man“. Und damit sind wir eigentlich schon bei Karma.

 

Karma-Gesetz und Bodhisattvas als Gnade

 

Unter Karma versteht der Buddha die Absicht, die Motivation, die einer Handlung zugrunde liegt, sei es eine körperliche, verbale oder geistige Handlung. Das Karma-Gesetz ist vergleichbar mit einem Naturgesetz und besagt, dass jede absichtsvolle Handlung eine Wirkung hat. Gutes Karma führt zu guten Ergebnissen, schlechtes zu schlechten. Wir sind jetzt das Produkt unserer früheren Taten und wir werden in Zukunft das Produkt unserer jetzigen Taten sein.

Wir haben alle in diesem Leben und im ganzen Saṃsāra Gutes wie Schlechtes getan. Reue hilft nicht. Was getan ist, ist getan. Geschehenes kann nicht ungeschehen gemacht werden. Aber wir haben immer die Möglichkeit, etwas dagegen zu setzen, um die Folgen abzumildern oder unwahrscheinlich zu machen – dies empfinde ich als Gnade.

Wir haben immer wieder die Chance, neu anzufangen, uns zu bessern, ab heute Gutes zu tun. Der Buddha erklärte es anhand des Gleichnisses vom Salzklumpen. Gibt man nämlich einen Salzklumpen in ein Glas Wasser, so wird dies ungenießbar. Wirft man aber den Salzklumpen in einen Fluss – wie hier die Isar – so wird deswegen nicht das ganze Isarwasser salzig und ungenießbar; die Wirkung ist vernachlässigbar gering. Analog ist es, sagt der Buddha, wenn jemand, der wenig Gutes getan hat, eine böse Handlung ausübt: Die Wirkung wird bei ihm fatal sein. Übt aber jemand dieselbe böse Handlung aus, der ansonsten sehr viel Gutes getan hat, so ist die Auswirkung für ihn nur marginal. Und wir können jederzeit Gutes tun, viel Wasser zum Salz geben, und damit seine Wirkung verdünnen oder gar belanglos machen.

Wir sind also nicht nur das Produkt unserer Vergangenheit. Nicht alles ist determiniert. Wir haben auch Entscheidungsfreiheiten und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Existenz des Karma-Gesetzes, mit dem ich Einfluss nehmen kann, mich Richtung Erlösung vorarbeiten kann, ist in gewisser Weise Gnade.

Auch dass es Bodhisattvas gibt, die vielen Wesen helfen, kann als Gnade gesehen werden. Hierbei gibt es jedoch unterschiedliche Auffassungen im Mahāyāna und Theravāda, was die Art des Helfens betrifft, die Gelübde, die Bedingungen, um ein Bodhisattva zu werden und den Weg, nämlich die Vervollkommnung von sechs beziehungsweise zehn Tugenden. Ein Bodhisattva ist noch nicht erwacht, noch unerleuchtet, strebt aber voller Entschlossenheit die Erleuchtung und Buddhaschaft an. Er handelt selbstlos aufgrund von starkem Mitgefühl und dem großen Ziel der vollen Buddhaschaft.

Im Mahāyāna und Vajrayāna (tibetischer Buddhismus) kann ein Bodhisattva erlösen, das heißt andere zur Erlösung bringen, und er gelobt sogar, erst alle Wesen zum Nirvāṇa zu führen, bevor er selbst eingeht. Wörtlich genommen funktioniert dies offensichtlich nicht, sonst gäbe es nach dem Buddha und bei den vielen Bodhisattvas keine unerlösten Lebewesen mehr und wir wären gar nicht hier. Aber natürlich soll dieses Gelöbnis nur die Motivation des Bodhisattvas ausdrücken, dass er immer zuerst an andere denkt, den anderen hilft und ihnen Gutes tut, bevor er an sich denkt.

Nach dem Theravāda, dem ursprünglichen Buddhismus, der uns im Pāḷikanon überliefert ist, kann ein Bodhisattva andere nicht erlösen, er kann allerdings vielfältig weltlich helfen und die Tugenden wie Gebefreudigkeit, Ethik, Geduld und dergleichen lehren und vor allem vorleben. Zur Erlösung führen kann er als Unerleuchteter, Unerlöster nicht, denn: „Wer selbst (noch) im Sumpf steht, kann andere nicht herausziehen.“ In diesem Sinne sei mit dem traditionellen Wunsch geschlossen: „Mögen alle Wesen glücklich sein, frei von Leiden und frei von den Ursachen des Leidens!“

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